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Thema: "Drohendes" Antibiotikaverbot

  1. #11
    Avatar von spitzhaube2015
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    Acht Jahre lang wurde nun diskutiert in der Eu über das Problem.
    Die Rahmenbedingungen sind noch nicht fix. Bis der Beschluss im Januar 2022 in Kraft tritt, sind diese juristischen Rahmenbedingungen noch variabel.

    Erschreckend wenn man den Suchbegriff Antibiotikaverbot googelt, seitenweise fast immer der gleiche Text, der auch hier schon genannt wurde. !!!!!!!!!! Lobbyismus ?

    Aktuell gibt es nur 2 Fronten. Schwarz und Weiß also Ja oder Nein.


    Sinnvoller wären Petitionen in denen man bei den Rahmenbedingungen ansetzt, und sich für das Recht der Behandlung bei Einzeltierbehandlung einsetzt .

    Eine prophylaktische Massenbehandlung in den Tierfabriken und zu Mastzwecken jedoch verbietet.
    Dies würde mit Sicherheit auch bessere Bedingungen in der Massentierhaltung nach sich ziehen.
    Geändert von spitzhaube2015 (12.08.2021 um 11:02 Uhr)

  2. #12
    Avatar von Sulmtaler64832
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    genau meine Meinung Spitzhaube... aber auch für Menschen sollte weniger Antibiotika eingesetzt werden.
    LG
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  3. #13
    Avatar von spitzhaube2015
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    Dieser link ist auch interessant wer mehr zum Thema wissen möchte.
    Auch wiederum die blau unterlegten Links darin.
    Und besser ist die Lage seit dieser Datenerhebung wahrscheinlich kaum geworden.

    https://netzfrauen.org/2017/11/21/antibiotikaresistent/

  4. #14
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Netzfrauen sind nun wirklich nichts was man seriöse Quelle nennen kann. Und wie soll bitte die "Massentierhaltung" zu besseren Bedingungen kommen wenn wirksame Medikamente gesperrt werden?
    Bessere Bedingungen gibt es nur wenn dafür bezahlt wird. SO sicher nicht.

  5. #15
    Avatar von SetsukoAi
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    Es geht ja nicht nur um unsere Hühner, auch um andere Haustiere wie Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen...

    Unsere alte Hündin hat eine Zahnwurzelentzündung und bekommt Antibiotika damit die Entzündung weg geht bevor der Zahn gezogen wird. Dieses Antibiotika würde dann nicht mehr eingesetzt werden, oder das Antibiotika bei einer Gebärmutterentzündung beim Hund. Soll dann der Hund sterben nur weil er kein AB bekommen darf und somit eine Sepsis riskieren?

    Man sollte doch hier klar unterscheiden zwischen Haustier und Nutztier sowie die Verwendete Menge. Hier sollten die Großen Schweine und Geflügelmästereien ein AB Verbot bekommen. Wenn man keine Tiere groß bekommt ohne AB dann soll man eben die Fleischerzeugung sein lassen.

  6. #16

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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Man sollte doch hier klar unterscheiden zwischen Haustier und Nutztier sowie die Verwendete Menge. Hier sollten die Großen Schweine und Geflügelmästereien ein AB Verbot bekommen. Wenn man keine Tiere groß bekommt ohne AB dann soll man eben die Fleischerzeugung sein lassen.
    Hä?
    Sorry. Der letzte Teil ist Käse.
    Dann drehen wir den Spieß einfach um. Wer kein Haustier ohne AB halten kann soll einfach keines halten?!

    Wie Spitzhaube schon gesagt hat. Der massenhafte und präventive Einsatz muss reguliert werden jedoch sollte man hier die genauen Rahmenbedingungen abwarten.

  7. #17

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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Netzfrauen sind nun wirklich nichts was man seriöse Quelle nennen kann. Und wie soll bitte die "Massentierhaltung" zu besseren Bedingungen kommen wenn wirksame Medikamente gesperrt werden?
    Bessere Bedingungen gibt es nur wenn dafür bezahlt wird. SO sicher nicht.
    Wenn die Besatzdichte abnimmt weil sich sonst Infektionen die schneller ausbreiten können da die Tiere nicht mit AB vollgepumpt werden denke ich schon dass es die Haltungsbedingungen an sich etwas verbessern. Unsere Rinder sind rund ums Jahr draußen gewesen und haben immer ordentlich platz gehabt. Da war in knapp 10 Jahren nicht einmal AB notwendig. Gut kann auch Glück gewesen sein. Aber Abstand schützt vor Infektionen und kann somit auch den Einsatz von AB reduzieren. Wenn ich dann statt 15 Tieren in einem Stall nur 10 behandeln muss ist das auch günstiger.

  8. #18
    Avatar von 2Rosen
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    Zitat Zitat von Dylan Beitrag anzeigen
    ...
    Mit den Resistenzen und den unglaublich sorglosen Umgang mit Antibiotika hat man sich ein sehr gutes Medikament kaputt gemacht. Insbesondere der absolut irrsinnige Einsatz in der Massentierhaltung halte ich für *keineWortefind*

    Je geringer die Besatzdichte, umso weniger werden die Tiere krank. Da gibt es nun wirklich genug Erfahrungen dazu.
    Aber das geht ja nicht. Alle Tiere müssen eng auch eng gepfercht werden...
    Das sehe ich ähnlich und müsste allen Interessierten und/oder Beteiligten bekannt sein.

    Nur leider machen die Doktoren für das liebe Vieh mit Verschreibung und Verkauf von AB einen Großteil ihres Umsatzes.
    Wie dumm wären die denn wenn sie nicht die Worstcase-Szenarios ausbreiten würden dass z.B. Meerschwein Hugo oder Labbi Lotte wegen nicht zu verabreichenden AB an Banalitäten qualvoll sterben.
    Da werden dann sicher in begründeten Ausnahmen bestimmte gelistete AB bereit stehen.
    Ordentlich Übertreiben hilft aber evtl. die Ausnahmen breiter zu fächern oder zu forcieren.

    (Seite 5+6) --> https://germanwatch.org/sites/defaul...e%202019_2.pdf
    --> https://www.greenpeace.de/sites/www....ierhaltung.pdf
    --> https://www.nzz.ch/schweiz/tieraerzt...ika-ld.1569300
    Geändert von 2Rosen (12.08.2021 um 16:09 Uhr)

  9. #19
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Jagdhuhn Beitrag anzeigen
    Wie Spitzhaube schon gesagt hat. Der massenhafte und präventive Einsatz muss reguliert werden jedoch sollte man hier die genauen Rahmenbedingungen abwarten.
    Die Rahmenbedingungen sind ja nun auf dem Tisch und sollen nächsten Monat verbindlich beschlossen werden.
    Die Konsequenz wäre in der Tat, dass Hund und Katze und andere Haustiere schlicht durch an sich behandelbare Infektionen sterben werden oder großen Schaden nehmen ( Man denke einmal, was der Wegfall der Fluochinolone allein in der Augenheilkunde bei Tieren bedeuten würde: wesentlich mehr Augen müssten entfernt werden ).

    Das kann man ja auch Wollen und in Kauf nehmen für die Bekämpfung von AB Resistenzen. Dann soll man das aber auch bitte so deutlich sagen und nicht immer von Massentierhaltung reden (welche sicher ein großes Problem ist), sondern auch sagen: dann müssen auch Hund Katze und Co durch Behandlungsverweigerung sterben.

    Wenn ich mir dann aber anschaue, wie so der Durchschnitt der niedergelassenen Hausärzte ohne Sinn und Verstand mit Antibiotika rumaast und wie es um die Hygiene in deutschen Krankenhäusern steht, könnte ich auf gut deutsch gesagt einfach nur kotzen.
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,14 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  10. #20
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von 2Rosen Beitrag anzeigen
    Wie dumm wären die denn wenn sie nicht die Worstcase-Szenarios ausbreiten würden dass z.B. Meerschwein Hugo oder Labbi Lotte wegen nicht zu verabreichenden AB an Banalitäten qualvoll sterben.
    Da werden dann sicher in begründeten Ausnahmen bestimmte gelistete AB bereit stehen.
    Genau, die sind zwar nicht beschlossen und auch noch nicht mal in Diskussion, aber wir können ja darauf vertrauen, dass die Politik das schon pünktlich und fachlich richtig hinbekommt. Da muss man sich gar keine Sorgen machen.
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