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Thema: Australorps vs Ramelsloher

  1. #11

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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Owei, nur 25 qm... das ist echt wenig.

    Ganz ehrlich? Auf 25 qm würd ich maximal 2 halten oder 4 Zwerghühner.
    Ich würde dennoch zu eher 4 Tieren raten. Das Huhn ist ein Herdentier; ich würde die Vorteile des sozialen Miteinanders wesentlich höher bewerten als das sture Umrechnen des Platzangebots in eine bestimmte Höchstzahl.

    Es gibt sicherlich eine Flächengrundbedarf und es gilt natürlich auch einen Überbesatz zu vermeiden. Da spielen aber verschiedene Faktoren hinein und die Grenzen sind fließend. Da hilft Beobachtung enorm weiter. In kleineren Gehegen gewinnt dann der Punkt des Schaffens von mehr Abwechslung eben mehr an Bedeutung.

    Ich schreibe das auch nur, um zweifelnde Mitleser darauf hinzuweisen, dass es zu diesem Thema auch andere und vielleicht etwas differenzierendere Meinungen gibt als die hier im Forum vorherrschende.

  2. #12

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    Ich habe zu m einen 3 "gemischten Hühnern" vor 2 Wochen 2 Australorp-Junghennen dazu genommen.
    Es sind wunderschöne Tiere und ich halte alle gemeinsam in einem etwa 60 m2 strukturierten Auslauf.
    Sie haben sich schon ein wenig eingelebt.
    Trotz eines 1,93 hohen Zaunes überflogen sie diesen anfangs, nachdem sie von der Leithenne erschreckt worden waren. Nach dem sofortigen Flügelschnitt war dies dann kein Thema mehr.
    Meine Australorps sind in ihrem Verhalten nicht anders als der Rest der Herde. Ich bereue nicht, sie dazu genommen zu haben und möchte sie nicht mehr missen. Eine der beiden schenkt mir bereits täglich ein mittelgroßes Ei.
    LG Stefan
    1.0 unbekannter Mix 0.1 Appenzeller Spitzhaube 0.1 Schwarze Bovan 0.1 Grünlegermix 0.1 Australorp 1.0 schwarze Katze und viele viele Bienen

  3. #13
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von Krawatte Beitrag anzeigen
    Ich würde dennoch zu eher 4 Tieren raten. Das Huhn ist ein Herdentier; ich würde die Vorteile des sozialen Miteinanders wesentlich höher bewerten als das sture Umrechnen des Platzangebots in eine bestimmte Höchstzahl.

    Es gibt sicherlich eine Flächengrundbedarf und es gilt natürlich auch einen Überbesatz zu vermeiden. Da spielen aber verschiedene Faktoren hinein und die Grenzen sind fließend. Da hilft Beobachtung enorm weiter. In kleineren Gehegen gewinnt dann der Punkt des Schaffens von mehr Abwechslung eben mehr an Bedeutung.

    Ich schreibe das auch nur, um zweifelnde Mitleser darauf hinzuweisen, dass es zu diesem Thema auch andere und vielleicht etwas differenzierendere Meinungen gibt als die hier im Forum vorherrschende.
    Das gesetzliche Mindestmaß bei der Bio Hühner Haltung beträgt 4qm pro Tier. Diese werden hier mit 6,25 auch nur knapp überboten. Man sollte schon die Ambitionen haben seine Tiere deutlich über den Richtlinien zu halten.

  4. #14

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    Die gesetzliche Vorgabe ist für Massenhaltung gedacht, damit die Halter mehr Geld für ihr Produkt, das sogenannte "Bio"ei, verlangen können. Ist mit einer Kleinhaltung, wofür hier 95% im Forum stehen, überhaupt nicht zu vergleichen. Denn da zählt das Gesamtpaket, geringes Platzangebot ist bei geringer Tierzahl kein Ausschlusskriterium.

  5. #15
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von Krawatte Beitrag anzeigen
    Die gesetzliche Vorgabe ist für Massenhaltung gedacht, damit die Halter mehr Geld für ihr Produkt, das sogenannte "Bio"ei, verlangen können. Ist mit einer Kleinhaltung, wofür hier 95% im Forum stehen, überhaupt nicht zu vergleichen. Denn da zählt das Gesamtpaket, geringes Platzangebot ist bei geringer Tierzahl kein Ausschlusskriterium.
    Sehe ich anders, wenig Platzangebot = erhöhte Keimbelastung. Zudem sind Hühner Lauftiere. Wenn da wenig Platz ist hat das schwächere Tier wenig Möglichkeit auszuweichen. Weniger Platz = mehr Stress für die Tiere.
    Hast du selbst deine Tiere auf kleinem Auslauf oder warum meinst du das Hühner nicht viel Platz brauchen?

  6. #16

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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Hast du selbst deine Tiere auf kleinem Auslauf oder warum meinst du das Hühner nicht viel Platz brauchen?
    Ich meine keineswegs so pauschal wie deine Fragestellung vermuten lässt, dass Hühner keinen Platz benötigen! Falls du meine Beiträge zu diesem Thema aufmerksam gelesen hast, dürfte dir nicht entgangen sein, dass ich immer wieder ergänzend beispielsweise auf folgende Punkte hinweise: mehr Platz ist immer besser, ich spreche über einen Platzgrundbedarf einer Herde, weise auf soziale Zusammenhänge hin, Überbesatz ist zu vermeiden (Stichwort: harmonische Truppe), mehr Abwechslung ist zu bieten, mehr Platzpflege ist erforderlich usw. usf. Das Gesamtpaket ist entscheidend. Doch auf diese Hinweise wird eigentlich nie reagiert, sondern es wird alles immer nur auf das Platzangebot X m² pro Tier reduziert.

    Meine Motivation, mich hierzu regelmäßig zu äußern, entsteht nicht dadurch, dass ich hoffe, die Halter mit viel Platz und entsprechender Meinung zum Umdenken zu bewegen, sondern um Neulingen oder still Mitlesenden nicht gleich die Lust auf Hühnerhaltung zu vermiesen. Es entsteht ansonsten der Eindruck, Hühner wären nur auf Flächen von mehreren 100m² tiergerecht zu halten, alles andere wäre Tierquälerei. Das ist gerade für Städter illusorisch.

    Ich selbst habe meine Hühner in einigen Jahrzehnten überwiegend meist im Freilauf und/oder größeren abgetrennten Arealen halten können (bei entsprechenden Verlusten), aber auch immer ergänzt durch Volieren. Mittlerweile bevorzuge ich eine kombinierte Gehegehaltung (zusammenschaltbare Volieren), die meine wenigen Tiere zu vielleicht 80% des Jahres in Gänze nutzen können. Umgerechnet komme ich etwa tatsächlich auf die berühmten 10m² (aber das ist reiner Zufall ). Ich könnte ihnen auch mehr Platz bieten, aber ich habe keine Lust, ständig in Hühnerkot zu treten, meinen Nutz- und Restgarten zerstören zu lassen und vor allen Dingen die zahlreiche Insekten- und Kleintierwelt zu gefährden.
    Geändert von Krawatte (28.07.2021 um 07:26 Uhr)

  7. #17
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von Krawatte Beitrag anzeigen

    Meine Motivation, mich hierzu regelmäßig zu äußern, entsteht nicht dadurch, dass ich hoffe, die Halter mit viel Platz und entsprechender Meinung zum Umdenken zu bewegen, sondern um Neulingen oder still Mitlesenden nicht gleich die Lust auf Hühnerhaltung zu vermiesen. Es entsteht ansonsten der Eindruck, Hühner wären nur auf Flächen von mehreren 100m² tiergerecht zu halten, alles andere wäre Tierquälerei. Das ist gerade für Städter illusorisch.



    Ich versteh das schon aber in manchen Situationen ist eben eine Artgerechte Hühnerhaltung nicht möglich. Wenn ich 100qm Wiese habe kann ich mir auch kein Pferd halten (geschweige denn 2 was Artgerecht wäre) obwohl leider viele Pferde ihr Leben in Boxen verbringen entspricht das nicht ihrem Wesen.
    Und wenn ich nicht genug Wiese habe um Hühner Artgerecht zu halten dann verwerfe ich dieses Projekt. Man muß nicht, auf Teufel komm raus, jeden Anfänger zur Hühnerhaltung animieren.
    Ich fahre jeden Tag an einem Haus vorbei das seit kurzem 4 Hybriden auf einer kleinen Fläche hält. Der Boden besteht nur aus Rasengittersteinen und dazwischen war mal Gras. Jetzt laufen sie nur noch auf leerer Fläche und sie tun mir leid.

  8. #18
    Avatar von adda-andy
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    Also ich hatte 2x eine gelbe Ramelsloher Henne, und beide waren meine absoluten Lieblinge. Sie waren überhalupt nicht hysterische, sondern ruhige, neugierige und recht zahme HÜhner.
    Seit 1 Jahr habe ich 2 blaue Australorps in meiner Gruppe. Wunderschöne Tiere, auch sehr ruhig und angenehm im Wesen. Allerdings bin ich mir noch unsicher, ob ich sie nicht doch wieder abgebe, weil mein Gehege auch nur ca 36qm hat. Sie dürfen dann zwar ab und an in den Garten, wo ich extra 100m2 verwilderten "Hühner-Garten" habe, aber eben nicht ständig. Und gerade die Australorps sind wirklich recht groß und da wirkt das Gehege plötzlich viel kleiner...
    0,1 Blorpi, 0,1 Barnevelder gbg, 0,2 Australorps bg, 0,2 Marans-Isbar-Mixe, 0,0,5 Thüringer Barthühner, 2,1 Katzen, 1,0 Pferd

  9. #19
    Avatar von cliffififfi
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    Ich habe eine schwarze Australorps Henne und die ist allerliebst. Zwar viel draußen unterwegs, aber dabei völlig unaufgeregt und sie kommt von alleine auf den Schoß geflogen. Ein wunderschönes liebes Mädel.

  10. #20
    Avatar von Gubbelgubbel
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    Wenn ich das richtig verstanden habe sind das ja Tiere von einem freund/bekannten. Ich würde wohl einfach mal hinfahren und sie mir ansehen. Man kann dann ja schon gut sehen ob es sich um aufgeregte Vertreter handelt. Außerdem bekommt man einen besseren Eindruck von der Größe. Dann kann man sich ja immernoch für eine Mischung oder eben nur eine Rasse entscheiden
    Buntes Hühner-Allerlei: 0,2 vorwerk, 0,1 araucaner, 0,2 barnevelder, 0,1 Zwerglachshuhn, 0,1 Seidenhuhn, 1,0 chabo, 0,1 leghorn ex., 0,2 bartzwergmixe, 0,1 olivleger 1,2 grünlegermixe, 0,2 Marans

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