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Thema: Henne kann nur auf der Seite liegen

  1. #1

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    Fragezeichen Henne kann nur auf der Seite liegen

    Hallo,
    Montagabend als sich unsere Hühner auf die Stangen gesetzt haben (19.7.) gab es einen Radau in unserem Hühnerstall und als wir hingelaufen sind, hatte eine Henne vermutlich eine Auseinandersetzung mit unserem Hahn, ist erst getorkelt und konnte dann nichtmehr aufstehen. Recht verstanden hatten die beiden sich davor schon nicht, aber da wir viel Platz haben war das eigentlich kein Problem. Ob unsere Henne erst einen Unfall hatte (wir dachten erst an einen Schlaganfall) und dann der Hahn dazu kam oder ob er einen Unfall ausgelöst hat, wissen wir nicht, aber sie hat keine äußerlichen Verletzungen. Wir wissen auch nicht, ob sie davor schon auf der Stange war und dann heruntergefallen ist. Wenn wir sie gestützt aufgestellt haben hat sie sich nach links vorne gestemmt. Wir haben sie dann in einem abgetrennten Abteil in unserem Hühnerstall untergebracht und gehofft, dass sie sich über die Nacht erholt / es besser wird.

    Als es Dienstag mittag immernoch nicht besser geworden ist haben wir sie zum TA gebracht und wollten sie einschläfern lassen (wir dachten sie hätte eine Lähmung auf der linken Seite). Unser TA meinte dass das sehr untypisch für eine Lähmung aussieht und hatte ihr ein paar Aufpäppmittel gepritzt und meinte vielleicht wird das noch etwas mit ihr. Genau sagen kann er es nicht, aber wir können es einmal probieren.

    Ich war dann auch viel im Internet unterwegs und bin auf eine Geschichte gestoßen, bei welcher eine Henne auch nur auf der Seite liegen konnte, welche sich aber in zwei Wochen wieder erholt hat, was mir aktuell am meisten Hoffnung gibt.
    ( https://www.huehner-info.de/forum/sh...all-oder-Marek )

    Trinken und Fressen kann sie selbstständig was in ihrer Reichweite ist (Beim Fressen wird bei der Futtermischung auch das nicht so leckere Aussortiert), auch ihr Kot ist normal. Die letzten Tage wurde sie auch ziemlich aktiv (jetzt nicht im Sinne von sich bewegen, sondern eher in ihrer ausdrucksweise) so zeigt sie zB Angst wenn unser Hahn an ihrem Fenster vorbeiläuft (Federn aufstellen und "gook gook" ). Beine kann sie bewegen, sie hat auch Gefühl in ihnen. Teilweise liegt sie auf ihrer linken Seite (manchmal mit Beinen ausgestreckt, manschmal mit angezogenen Beinen) und inzwischen hat sie teilweise auch eine Mischung aus Sitzen und Liegen. Wenn ich sie links stütze, kann sie auch Sitzen.

    Wenn ich sie, nachdem ich herausgeholt habe, wieder zurücklege (ich denke mir den ganzen Tag auf der linken Seite liegen ist nicht so gut) wehrt sie sich und scheint Schmerzen zu haben, deswegen bin ich mir unsicher, ob ich sie herausheben soll oder lieber nicht.

    Ich wollte fragen ob jemand einen ähnlichen Fall kennt oder eine Ahnung hat wie lange so etwas dauern könnte bis es heilt. Sie kann schließlich nicht auf ewig liegen und ich möchte auf keinen Fall dass sie leidet, wenn keine Hoffnung auf Besserung besteht.

    Gruß, Katsuhiko
    Geändert von Katsuhiko (24.07.2021 um 13:09 Uhr)

  2. #2

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    Hallo und Willkommen,

    lass sie am besten beim TA röntgen oder weitere Untersuchungen anstellen oder erlöse sie.
    Die Spekulationen/Verdächtigungen Richtung Hahn würde ich lassen. Du weisst nicht was sie hat/hatte, was vorher war usw.
    Federn aufstellen und gok machen hier nur Glucken, gegenüber dem Hahn und anderen Hennen.

    Ich hab mal eine Henne erlöst die wahrscheinlich unglücklich vom Kotbrett geflattert ist und sich die Hüfte verletzt hat. Als wir sie geschlachtet haben, war innen alles voller Blutgerinnsel und die Henne wurde noch zu Suppe verarbeitet, da weder krank, noch mit Medikamenten belastet.
    Geändert von Dorintia (24.07.2021 um 15:32 Uhr)
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  3. #3
    Avatar von Sterni2
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    Also da würde ich ein Röntgen machen lassen. Und beide Beine von oben bis unten genau abtasten (lassen).
    Bein nehmen und vorsichtig in alle Richtungen bewegen und schauen ob sie wo zuckt. Da müsste ja doch was zu finden sein.
    Wenn du sie hebst - bewegt sie beiden Beine gleich?
    Hat sie Greifreflexe in jedem Fuß?
    Was passiert, wenn du sie vorsichtig hinstellst?

    Meine persönliche Ansicht ist, dass man ihr schon noch Zeit geben kann. Vor allem wenn sie gut frisst und wach ist.
    Aber eine ungefähre Ursache könnte doch noch feststellbar sein. - Dann könnte man ev. gezielt behandeln.
    Hämatome oder Zerrungen zB. können eine Zeit dauern. Bei Knochenbruch müsste man ev. was einrichten.

    Auf jeden Fall würde ich mit Traumeel beginnen bis ein vielleicht anderer Tierarzt das Tier anschaut.

    LG Sterni

  4. #4

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    Danke für eure Antworten.
    Wenn ich sie hebe, ist das rechte Bein aufjedenfall das stärkere. Aber bewegen kann sie beide, sie hat auch einen Greifreflex an beiden. Wenn ich sie vorsichtig hinstelle bzw. hinstellen versuche streckt sie sofort beide Beine durch, aber leider nach hinten/rechts, sodass sie sich regelrecht nach links drückt, sodass ein Stand alleine unmöglich ist. Das gleiche ist, wenn ich sie hinsetze. Wenn ich sie im Arm halte, kann sie sich hinsetzen (dort ist sie dann gut gestützt und sie zeigt dort keine Schmerzen) aber wenn ich sie auf dem Boden absetze dann streckt sie sofort beide Beine durch und erst mit der Zeit zieht sie diese an oder auch nicht, manchmal so manchmal so.

    Beim abtasten hab ich selbst nichts gefunden, ist jedoch auch schwierig an ihre linke Seite zu kommen, da ich sie dort stützen muss und ich sie nicht verletzen möchte.

    Nocheinmal TA und evtl röntgen ist eine gute Idee.
    (Aber das Federn aufstellen und gook kenne ich von einer unserer ehemaligen Hennen, als diese aufgrund einer Verletzung zeitweise nicht von unserem Hahn getreten werden wollte.)
    Traumeel wurde bestellt.

    Danke und LG Katsuhiko
    Geändert von Katsuhiko (24.07.2021 um 20:31 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Sterni2
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    Schwer zu sagen, hört sich aber schon nach mehr an. Da würde ich ehestmöglich ein Röntgen machen lassen. Könnte auch bei der Hüfte was gebrochen sein zB.

    Alles Gute!
    Sterni

  6. #6
    Avatar von Garten-Ilse
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    Bei meiner Simone war es ähnlich. Mit traumeel und Schmerzmitteln wurde es kurzfristig besser, der TA konnte nix finden... nach einiger Zeit wurde es wieder schlechter und auf dem Weg zum TA verstarb sie dann leider. ich habe sie dann zur Untersuchung gegeben, weil ich es wissen wollte.
    Den Befund habe ich noch irgendwo, es liest sich, als täte es den Pathologen auch leid, so ein hübsches Hühnchen: "Zwerghuhn äußerlich im tadellosen Zustand, sehr schönes und vollständiges Federkleid, keinerlei Parasiten..."
    Dabei wurde dann festgestellt, dass Leber und Niere entzündet waren, was wolh letztendlich zum Tod geführt hat. Ursächlich war aber was ganz anderes: Man stellte einen kleinen Bruch unterhalb der Hüfte im rechten Oberschenkel fest. Vermutlich kam es dadurch im Knochen zu Entzündungen, das Mark war gallertartig und nicht mehr normal, der Knochen verdickt. Dass ging die Entzündung irgendwann auf Leber und Niere....
    Ich habe auch extra Fotos der Knochen dazu bekommen, das machen die auch nicht immer.

    Bitte lass dein Hühnchen auf jeden Fall röntgen, ich hatte das damals nicht gemacht, da der TA nichts auffälliges bei der Tast-Untersuchung gefunden hatte. Diesen Bruch konnte er auch gar nicht ertasten, war eben sehr weit oben. Schienen hätte man da auch nichts. Da sie aber fast bis zuletzt bis auf paar wenige Ausnahmen fit war, war ich mir selber dann nicht böse und habe es auf meine damals noch geringe Erfahrung mit Hühnern und Tierärzten geschoben. Vielleicht hätte man bei rechtzeitiger Kenntnis die Entzündung mit medis abklingel lassen können, das werde ich nun nie erfahren
    knochen.jpg
    Geändert von Garten-Ilse (25.07.2021 um 00:59 Uhr)
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  7. #7

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    Ok der Plan war: Heute TA anrufen und sie röntgen lassen.
    Und das Problem ist: sämtliche Tierärzte in der Nähe behandeln keine Hühner.
    Der TA, bei dem wir letzte Woche waren ist ein sehr kleiner TA und hat kein Röntgengerät. Selbst wenn auf den Internetseiten von den TAs dabeisteht, dass sie auch Vögel behandeln, sobald ich von meinem Huhn spreche, leiten sie mich weiter.
    Und wenn ich zu anderen weitergeleitet werde, sind diese dann recht weit weg und ich möchte den Stress für mein Huhn so gering wie möglich halten, deswegen wäre ein näherer TA besser.
    Einer bei dem ich angerufen hatte meinte, dass sies vielleicht schon röntgen können, aber sie kennen sich mit Geflügel nicht aus und könnten ansonsten nichts machen und ich denke mir, dass ich mit einem Röntgenbild ohne eine Person die sich auskennt, nicht so viel anfangen kann.

    Ich warte jetzt bis die anderen TA, welche gerade Mittagspause haben, wieder offen sind und rufe dann bei denen noch an.

    Inzwischen merkt man auch viel mehr den Unterschied zwischen ihrem rechten und ihrem linken Bein. Sie versucht das linke bestmöglich zu entlasten.

  8. #8
    Avatar von Sterni2
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    Schreib doch mal wo ungefähr du wohnst, vielleicht kann dir hier jemand einen nennen.
    Um ein Röntgen wirst wohl nicht umhin kommen.

  9. #9

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    Soooo,
    ich hab jetzt für Mittwoch morgen einen Röntgentermin bei einem TA der Hühner nicht behandeln kann/darf und damit gehts dann zu dem Tierarzt der Hühner behandelt aber kein Röntgengerät hat.
    Haben auch mit beiden mehrmals telefoniert, damit TA2 das Röntgen so kriegt, wie er es braucht.

  10. #10
    Avatar von Sterni2
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    Super ausgemacht!

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