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Thema: Normales Junghahnverhalten oder aggressiver Rüpel?

  1. #1
    Avatar von chtjonas
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    Normales Junghahnverhalten oder aggressiver Rüpel?

    Hallo liebe Leute,

    aus der zweiten Brut unserer Glucke habe ich 3 Hennchen und einen Hahn (Eltern unbekannt, waren "Ü-Eier), jetzt knapp 5 Monate alt.
    Der kleine Hahnie quietsch-kräht schon seit er 11 oder 12 Wochen alt war. Mittlerweile versucht er seine Ziehmama (die immer noch führt!) zu treten. Die pickt ihn zwar weg, er versucht es aber trotzdem immer wieder. Okay, ich denke, das können die Beiden unter sich ausmachen.

    Aber er "vergreift" sich jetzt auch immer häufiger an seinen 3 Schwestern. Die sind im Gegensatz zu ihm noch nicht geschlechtsreif und versuchen laut quietschend davonzurennen, während er sich an ihrem Hals festhält. Besonders früh morgens und am Abend bevor es in den Stall geht finde ich das ganz schlimm.
    Ich habe bislang bei keiner der Mädels irgendwelche "Schäden" festgestellt, achte aber drauf.
    Das Ganze ist halt einfach nervig - sicherlich nicht nur für mich, sondern auch für die Damen.

    Meine Frage: Ist das "normal" ?

    Ich habe keinen Vergleich, da aus der ersten Brut nur 3 Hähne hervorgingen (mittlerweile 8,5 Monate alt), die ziemlich früh - und teils heftig - ihre Rangordnung ausgefochten hatten und auch jetzt noch recht friedlich zusammen laufen.
    Geändert von chtjonas (21.07.2021 um 03:17 Uhr)
    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

  2. #2
    Avatar von Sulmtaler64832
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    Sind da noch andere Hähne dabei? Wenn er zur Zeit alleine ist unter den ganzen Mädels, dann ist er der King und verhält sich auch so. Und dann und vielleicht auch deshalb etwas frühreif. Aber ich würde das schon als normal für einen Hahn einstufen. Trotzdem würde ich den Kleinen Cassanova von den Mädels trennen. Das ist ja Stress für seine Schwestern. Die Mama kann sich wie du sagst wehren.
    LG
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  3. #3

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    Klingt ja so als wären sie immer noch von den anderen getrennt.
    Heißt er bekommt auch von niemand anderem auf die Mütze.
    Ich halte das auch für "normal", auch wenn wir es gern anders einstufen, besonders wenn die o.g. Umstände zutreffen.
    Meine Erstbrutküken werden am WE 14 Wochen alt.
    Ich habe gestern gesehen wie der schon recht große Hahn mit Einfachkamm seine Schwester angetänzelt hat, sah niedlich und unbeholfen aus. Er ist auch derjenige der immer am meisten und konsequent vom Althahn vertrieben wird. Ich denke das liegt aber auch an den gut sichtbaren äußeren Merkmalen. Ansonsten boksen und piepsen die alle noch wie Küken.
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  4. #4
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    Mach' Frikassee draus.
    Wenn der schon seit der 11./ 12. Woche kräht, wo er noch nicht mal Stimme hatte, ist er hormonübersteuert/ hypersexuell. Das wird auch ausgewachsen kein hennen- angenehmer Hahn. Ich würde ihn nehmen und zu den anderen Jungspunden setzen, bis er küchengeeignet erscheint. Denn man tritt a) weder eine Glucke noch b) seine Schwestern, die noch nicht mal ansatzweise so weit sind.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  5. #5

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    Ich würde den auch zur Erwachsenen Truppe setzen, dort wird er lernen sich zu benehmen. Wenn nicht bleibt immer noch Plan B.
    Meinen zukünftigen Stammhahn hab ich vor 3 Tagen auch dort hin weil er anfing seine Schwestern zu belästigen ( ist aber schon 18 Wochen )
    Dazu hat er im Moment keine Zeit mehr...die Althennen verweisen ihn in seine Schranken, obwohl er großen Bogen um sie macht.
    Mal sehen ob er sich behaupten wird, freundlich natürlich.
    Wenn nicht gibt es noch ausreichend Nachwuchs, wobei ich es doch sehr hoffe.
    Nach einem nicht sehr motivierten und ungalanten Haupthahn werde ich nichts mehr dulden was ein anderes Verhalten an den Tag legt.

  6. #6
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Mach' Frikassee draus.
    Wenn der schon seit der 11./ 12. Woche kräht, wo er noch nicht mal Stimme hatte, ist er hormonübersteuert/ hypersexuell. Das wird auch ausgewachsen kein hennen- angenehmer Hahn. Ich würde ihn nehmen und zu den anderen Jungspunden setzen, bis er küchengeeignet erscheint. Denn man tritt a) weder eine Glucke noch b) seine Schwestern, die noch nicht mal ansatzweise so weit sind.
    So würde ich das auch machen.
    Der wird ein Potenzprotz bleiben, wenn man ihn lässt.

    LG Stefan
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  7. #7
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Sulmtaler64832 Beitrag anzeigen
    Sind da noch andere Hähne dabei?
    JEIN
    Da wir zur Zeit Bauarbeiten im Hof haben und das Tor nach vorne offen haben müssen, muss die Stammtruppe (zusammen mit den 3 Junghähnen vom November) im Auslauf bleiben. Wenn ich die nämlich rauslasse, rennen die sofort nach vorne in den Gemüsegarten, da sie das noch von früher kennen. Und das ist wegen der vielen Hunde hier einfach zu gefährlich.
    Für die "Neuen" ist unsere betonierte Auffahrt die Grenze und die bleiben auch bei offenem Gartentor hinter dem Haus.
    Sowie es hell wird (z.Zt. um 8:00) mache ich das Kükengehege auf und lasse die in den Hof. Bei den "Großen" mache ich die Ställe auf und lasse sie in ihren Auslauf.
    ABER: Keine 5 Minuten später spring unser Yeti (Junghahn vom November) über den Zaun und läuft den ganzen Tag bei der Kükentruppe mit. Ich kann und will aus dem eingezäunten Auslauf kein Alcatraz machen. Und da das auch gut klappt, lasse ich ihn einfach. Er scheint die Kükentruppe ja als "seine" zu betrachten.



    Yeti und die Küken beim gemeinsamen Mittagessen. Hinter der grauen Kiste sieht man übrigens den Kamm des "Rüpelchens" hervorspickeln.

    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Klingt ja so als wären sie immer noch von den anderen getrennt.
    Heißt er bekommt auch von niemand anderem auf die Mütze.
    Zu den räumlichen Verhältnissen siehe oben.
    Solange tagsüber Yeti mitläuft, hält er sich weitgehend zurück. Ich höre die "Belästigungen" hauptsächlich morgens, bevor ich die Voliere aufmache und sehe wie er sich benimmt, wenn die Truppe abends wieder in der Voliere ist.
    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

  8. #8

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    Aber dann ist es, finde ich jedenfalls, klar. In der Zeit wo du das beobachtest ist keiner da der den "erzieht" und jetzt hat er sich das Verhalten schon ein Stück weit angewöhnt. Für das Hähnchen ist das jedenfalls normal.
    Finde da muss man sich nicht groß wundern.
    Was man dann draus macht ist ja nochmal was anderes.
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  9. #9
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Mach' Frikassee draus.
    Zitat Zitat von Gallo Blanco Beitrag anzeigen
    So würde ich das auch machen.
    Der wird ein Potenzprotz bleiben, wenn man ihn lässt.
    Naja, eigentlich wollte ich die Kükentruppe so geschlossen übernehmen. Yeti gefällt mir als Nachwuchshahn zwar eigentlich besser als der kleine Gesperberte, der wird mir aber einfach zu groß.
    Er wiegt mit 8,5 Monaten schon 3,5 kg und in der 19-wochenalten Truppe haben alle um die 1,5 kg.
    Und ich denke, besonders unser Gackelie (links neben der Glucke) würde von so einem kräftigen Hahn einfach plattgemacht - sie wiegt noch nicht mal 600 g!

    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen
    Ich würde den auch zur Erwachsenen Truppe setzen, dort wird er lernen sich zu benehmen. Wenn nicht bleibt immer noch Plan B.
    Scheint mir auch einen Versuch wert.
    Am Wochenende sind die Bauarbeiten fertig und die Huhnies laufen wieder alle gemeinsam. Am Samstag werden auch die anderen beiden Hähne von November abgeholt, dann werde ich die Kükentruppe zu Yeti in den Stall setzen.
    Bin natürlich gespannt, wie das ausgeht.
    Aber, gibt natürlich immer noch Plan B ...
    Geändert von chtjonas (21.07.2021 um 19:56 Uhr)
    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

  10. #10
    Avatar von chtjonas
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    Hier ist der "Übeltäter" mit Mama und zwei seiner Schwestern.

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    Liebe Grüße
    Christina

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