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Thema: Friedhof der Kuschelhühner

  1. #11
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Huhn von den Hühnern Beitrag anzeigen
    Daher meine Frage, wie löst ihr das? Was passiert mit euren toten Lieblingstieren?
    Die Katzen haben bei mir einen eigenen Friedhof, 3 liegen bisher dort.

    Leider werde ich in diesem Jahr wohl noch ein Grab schaufeln müssen.

    Hühner die einfach so sterben, verbuddele ich am Rand meiner Felder und lege Steine drauf.
    Tue ich das nicht, sind sie am nächsten Morgen ausgebuddelt und weg.
    Platztechnisch geht einiges, bei 11000 qm.

    LG Stefan
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  2. #12
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    Bei mir hat sich die plusminus erfreuliche Situation entwickelt, dass, seit ich meine einfach nur alt gewordenen altgedienten Hennen von selbst sterben lasse, diese sich zurück ziehen, wenn die Zeit gekommen ist. Eines Tages sind sie dann nicht mehr da, und das war es.
    Meine süße alte Italienerin Rosi habe ich seinerzeit gefunden, die war im Staubbad im Naturboden der Scheune gestorben, ich hatte es erst am nächsten Tag gemerkt, und da hatte der Marder schon einiges von ihr gemampft. Habe sie also etwas zur Seite gelegt, liegen lassen, und drei Tage später war sie ganz weg. Auch Seidenmix Annettchen starb sehr entspannt beim Sonnenbad etwas abseits unter einer Schubkarre. Sie legte ich hinten in meinen "Nutzgarten", der nun meine persönliche Naturecke ist, und eines Tages war sie weg.
    Ähnlich war es mit meiner Blumenhenne, die sich knapp sechsjährig auch eines Tages unsichtbar machte, und nie wieder gesehen ward. Ich finde das sehr angenehm, weil es das allernatürlichste ist. Huhn zieht sich zurück, stirbt, die Putzkolonne der Natur macht schnell und gründlich den Rest. Und noch genialer ist, dass meine lebenden Tiere dennoch in Ruhe gelassen werden, auch die Küken verlustfrei aufkommen, seit die umliegenden Katzen älter und bequemer geworden sind. Für mich die ideale Situation, auch wenn es schon seltsam ist, eine Henne anzuschauen und irgendwie intuitiv zu wissen, dass es das letzte Mal ist, dass man sie sieht. So ging es mir bei einer meiner früheren Lieblingshennen, Mutter meines Hahns. Die sah ich eines Tages so beim vormittäglichen Füttern, unsere Blicke trafen sich, und ich WUSSTE, dass ich sie das letzte Mal sehe. Und so war ich nicht überrascht, oder doch ein bisschen ob Neuheit der innigen Situation, als mir dann zwei/ drei Tage später auffiel, dass sie wirklich nicht mehr da war (das geht bei vielen weißen Hennen, wie ich sie seinerzeit hatte, mitunter etwas unter).

    Wie dem auch sei: Vorher, als ich noch meinte, altersschwache Hennen "erlösen" zu müssen, habe ich meine Lieblinge begraben, weniger altgediente Hennen kamen dann entweder in die Truhe oder wurden auf Umwegen vom Fuchs geholt (wir sprechen hier von einzelnen bis maximal drei im Verlauf eines Jahres). War eine oder einer unklar von der Gesundheit her, Restmülltonne (in Bio darf hier nichts tierisches).

    Zum Ofengedanken: Ich hatte mal Knochen verbrannt. Nachdem Fett und Feuchtigkeit raus waren, roch da nichts mehr. Ebenso vermute ich das bei haus- kremiertem Ganzhuhn.
    Geändert von Okina75 (19.07.2021 um 14:37 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  3. #13
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    -----------
    Vielleicht garkeine schlechte Idee, werde ich beim nächsten Mal auch so machen.
    Putzkolonne gibts hier.

    LG Stefan
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  4. #14
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Ich finde okina.s Lösung sehr interessant. Leider klappt das für mich vom Grundstück her nicht.
    Kokido von den Hühnern
    mit der bunten Truppe aus Villa Raptor
    Siehe Thread "Villa Raptor" & "Villa Raptor 2018"

  5. #15

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    Ein Huhn ist nicht aus Beton, das Grab ist also nach höchstens zwei Jahren wieder frei. Wenn es in durchlässigem Boden vergraben wird, gehts viel schneller.

    Wenn man den Platz hat, kann man auch einfach einen 1x1m Bereich in der (beschatteten) Ecke vom Grundstück abzäunen und das tote Tier einfach da ablegen. Die Natur tut innerhalb von wenigen Wochen den Rest. Die übriggebliebenen Knochen kann man dann bspw. verkohlen oder einfach in den Kompost, Hochbeet oder ähnliches geben.

    Hier ist vor zwei Monaten nach einem Wildunfall ein Reh in einer Hecke verendet, keine 50m von unserem Grundstück entfernt. Habe erst jetzt die trockenen Knochen gefunden.

  6. #16

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    Wir haben hier schon verschiedene Abläufe durch.
    Unser Grunstück hat gut 1000qm und hier leben immer gut zehn Hühner. Da kam schon was zusammen über die Zeit.
    Am Anfang haben wir die Hühner begraben und einen Stein drauf gelegt. Die wurden trotzdem vom Besuchshund von der Seite her ausgegraben. Die Steine wurden also größer.
    Aber es gab such einfach nicht genug Platz.
    Die zweite Lösung war das kompostieren. Also habe ich einen extradichten Komposter gekauft und den unter Büschen im Gehege aufgestellt. Dss funktioniert prima von O bis O. Wenn die Außentemperatur zu hoch ist, müffelt es einfach.
    Ich überlegtecdaher auch, die Hühner selbst zu kremieren. Dachte dabei an do einen Hochleistungsgrill, der für Steaks und sowas angeboten wird. Hat wohl 600°C oder so. Die Haushaltsvariante hat aber ein zu kleines Fach. Außerdem hatte ich Angst, dass die Federn und das Fett einfach brennen.
    Nun machen wir immer ein Lagerfeuer in der Feuerschale. Wichtig ist, dass am Anfang viel Glut da ist. Also Zeit einplanen. Es ist immer ein schöner Abend am Lagerfeuer in Gedanken ans Huhn.
    Manchmal frieren wir vorher ein und tauen dann für das Feuer wieder auf, wenn die Zeit nicht passt.
    Am nächsten Morgen ist meist nix mehr da.
    Dir Asche kommt auf den speziellen Kompost, wie auch alle anderen toten Tiere, die über das Jahr auf dem Grundstück gefunden werden.
    Viele liebe Grüße
    vom Durchschnittshuhn
    und Villa 7 (2,0 Rateromischling 1.0 Gos d´Atura Catalan 1,0 Mixhahn 0,2 Lohmann braun, 0,1 Rassemix, 0,3 Lohmann dual, 0,1 Maran, 0,1 Blausperber)

  7. #17

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    Mein Vorschlag:
    Ich begrabe meine toten Enten im Bereich hinter dem Entenzaun, mit "Blick auf die Weide".
    Und wenn dort mal nicht mehr genug Platz ist, errichte ich einen Hügel, für ein Hügelgrab.
    Also, einfach aufstocken.
    Natürlich nach allen Seiten gut abgesichert und mit ERde un Steinen gedämmt.
    (Idee kam von meiner Trägheit, jedes Stück Stauchschnitt aus dem hinteren Gartenbereich nach vorne zum WEgführen zu schleppen: Hügel machen, Biomasse/Erde drauf und Blumen oder Gemüse zum Behübschen und Ernten)

  8. #18
    Avatar von Santana
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    Wenn bei mit mal ein Huhn verstirbt, habe ich es schon 500 m entfernt ins „Bermuda Dreieck“ gebracht.
    Ein entfernte Ecke der Pferdewiese.
    Fuchs oder Marder haben es erledigt.

    Ich habe auch schon mal eins beerdigt. Allerdings wurde es nach Wochen wieder ausgegraben...

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