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Thema: Ist Selbstversorgung rechtlich eine "landwirtschaftliche Nutzung" ?

  1. #21
    Avatar von Gackerliene
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    Hab das ganze jetzt mal visualisiert...

    Bild 1 ist die Fläche hinter der Scheune, schwarz die 3 noch eventuell realisierbaren Stallmöglichkeiten, der Auslauf muß dann aber konsequent runter auf die Obstwiese gehen. Weil es da abschüssig runtergeht ist das dann auch bisl komplizierter zu bauen, der stall würde uns- und dem Nachbarn mit seinem Küchenfenster schöne Aussicht nehmen. aich möchte ich nicht auf Hahn/Hähne verzichten. (Schönheit, Nachzucht, Fleisch), die Hennen sind mit ihrem Eiergegacker oft viel nerviger.





    Bild 2 zeigt die Obstwiese. Braun sind die Hochbeetidee, der Auslauf sollte hinten zur Obstwiese raus, ich möchte dem netten älteren Ehepaar nicht den Hühnerkackauslauf vor ihre Gartenlaube setzen, wo sie gerne sitzen. Es sind wirklich liebe Leute, die auch den Schlüssel für unser Haus haben.

    Also 1- stall
    2- Voliere
    3-Tunnelsystem (ca 1m breit, 70cm hoch)
    4- Hochbeete.

    wo die Nr 4 steht, habe ich eigentlich den Stall beantragt. Wäre dann nicht so weit zum Auslauf, kann man grad schräg n Zaun rüberziehen... andrerseits gefällt mir die Baulandversion immer mehr, setzt man doch mit so einer Hütte eine gewisse Grenze zum nachbarn und so 2,3 Jahre später könnte mein mann noch seinen Traum, ein Fachwerkgartenhäuschen als Gerätehaus an die Seite bauen.



  2. #22
    Avatar von Gubbelgubbel
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    Wenn das landwirtschaftliche nutzfläche ist und genug Obstbäume drauf stehen, dann ist es doch quasi eine streuobstwiese. Die werden in den meisten Bundesländern gefördert und dürfen auch beweidet werden. Hühner sollen die Fläche nicht durchgehend beweisen, aber man könnte ja einen mobilstall und 2 ausläufe machen. Wenn du dann noch seltene Rassen laufen lässt, hat das so viel wert, dann kriegst du das bestimmt durch!
    Buntes Hühner-Allerlei: 0,2 vorwerk, 0,1 araucaner, 0,2 barnevelder, 0,1 Zwerglachshuhn, 0,1 Seidenhuhn, 4,1 MixMixe

  3. #23
    neozoophob Avatar von Bibbibb
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    Wenn du dort bauen willst, wo laut Karte Bauland ist, dann weise den zuständigen Bearbeiter ruhig mit Kopie der Karte darauf hin, dass das so ist.
    Wie viele Bäume stehen auf der Streuobstwiese und wie groß ist die? Kann sein, dass das dann unter gesetzlich geschütztes Biotop fällt. Dann wird es vermutlich schwierig.
    Unterstütze Vereine durch deine Einkäufe.
    Ich unterstütze Rettet das Huhn!
    https://www.gooding.de/rettet-das-huhn-e-v

  4. #24
    Avatar von Gackerliene
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    das mit der Beweidung ist ein interessanter Aspek- müsste ich beim Zuständigen mal nachfragen, vorher hatte da jemand seine Kühe so 2x im Jahr drauf gehabt (eine Familie Glanrinder, Hobbyhaltung), die habe auch ziemlich die Obstbäume demoliert, dazu noch die Trockenheit. War aber die Lösung, die der alten Frau, die das Haus bis zuletzt bewohnte, blieb. ich möchte was die Gestaltung unserer Obstwiese angeht keine schlafenden Hunde wecken, nicht dass es da noch Reglementationen gibt was wir pflanzen dürfen und was nicht. Neben alten Obstsorten (zb 2 Mirabellenbäumchen, 1 Reneclaude, 2 Birnensorten, Mispel, Elsbeere) versuchen wir uns auch an so exotischen Pflanzen wie Aroniabeeren, Maulbeerbäumchen, Ebereschen für die Vögel, verschiedene Beerensträucher, auch Rosenstöcke verschiedener Sorten. Eine Totholzhecke aus abgesägten Bäumen, die wir mit Rankepflanzen überuchern lassen... ja und sogar Kiwis will mein Mann ziehen. die Kühe könnn wir nicht mehr kommen lassen, wegen den jungen Pflänzlein.


    Die vorhandenen Apfelbäume sind total verwuchert und teilweise auch abgestorben weil sich da lange keiner drum kümmern konnte. Das Grundstück im unteren Berreich inklusive des hoffentlichen Baulandes ist ca 50m lang und 35 m tief. Es ist wellig mit Steigungen, wir möchten auch die Hühner nicht überall haben.Klar dass man sie zu bestimmten Zeiten doch mal laufen lässt.

    Ist es arges Konfliktpotential wenn ich den Hühnerstall an die Grenze zum ordendtlichen Nachbargarten stelle? allerdings sehen die dann ja nur die Blechrückwand, die wir auch beranken lassen mit Knöterich oder sowas....oder Kletterrosen und Clematis, genau. ich hoffe so, dass es wirklich Bauland ist.. das stück wollte uns unser junger nachbar (der mit dem Küchenfenster) abkaufen, um einen Swimmingpool drauf zu bauen. ich hatte mich damals mit so sachen gar nicht beschäftigt und hätte fast eingewilligt, damit er seine Freude hat, dann hätten wir jetzt gar kein Bauland....

    nur eine Rasse züchten möchte ich nicht, ich mag das bunte durcheinander. Unsere Hühner sind dadurch genetisch robust und erfreuen das Auge.

  5. #25
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Selbstversorgung ist per se keine Landwirtschaft und nur weil es eine Betriebsnummer gibt ist es auch keine Landwirtschaft. Grade beim Bauen im Aussenbereich werden die amtlichen Ohren lang und länger wenn jemand plötzlich zum Landwirt mutieren möchte...

  6. #26
    Avatar von Haitu
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    Zitat Zitat von Gackerliene Beitrag anzeigen
    ...Wie seriös ist denn eigentlich diese Seite :
    https://www.geoportal.rlp.de/
    Das ist eine offizielle Seite der Landesregierung und entspricht damit einer Behördenauskunft.
    Geändert von Haitu (20.06.2021 um 12:19 Uhr)
    Gruß aus der Kalkeifel

  7. #27
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Gackerliene Beitrag anzeigen
    Ist es arges Konfliktpotential wenn ich den Hühnerstall an die Grenze zum ordendtlichen Nachbargarten stelle?

    Ein Gespräch mit den Nachbarn sollte Aufschluss geben.
    Evtl bei einem Grillabend mit allen angrenzenden Parteien.

    Reden bringt viel und wenn du Frieden mit allen Nachbarn hast, sollte ein Hühnerstall kein grosses Problem darstellen.

    LG Stefan
    Wohlstand produziert Parasiten, keine Überlebenskämpfer.

  8. #28
    Avatar von forstgarten
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    Flächennutzungsplan der Gemeinde?
    Bei uns (Bayern) im Internet zu finden.
    Aber auch der ist nicht in Stein gemeißelt, kann immer mal wieder geändert werden.
    Früher Vorwerkhühner, heute Zwergteckel

  9. #29
    Avatar von Dylan
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    Meine Schwester wollte sich auch ihrer Wiese hinter der Scheune eine Gartenhütte hinstellen - wurde von der Gemeinde genehmigt und von Landratsamt abgelehnt. Wenn ich deine Bilder so ansehe, vermute ich stark, dass die gestrichelte Linie (Bauland) auch bei deinem Nachbarn so weiterverläuft, und dass seine Hütten nicht beantragt wurden.

  10. #30
    Avatar von Gackerliene
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    Zitat Zitat von Haitu Beitrag anzeigen
    Das ist eine offizielle Seite der Landesregierung und entspricht damit einer Behördenauskunft.
    danke für diese Antwort, ich hoffe das stimmt wirklich!


    die gestrichelte Linie geht dann nicht weiter, der betreffende Nachbar (altes Ehepaar, erfüllendes Hobby sind ihr Garten und ein paar Schildkröten) hatte mir auch empfohlen, ich soll einfach bauen, damals wären bei ihnen noch Hütten von 2x2m erlaubt gewesen (sind aber auch etwas größer...). Sie haben wirklich einen schönen Garten mit Rasen, Obstbäumen, Blumenbeeten, schöner als einfach eine Wiese mit ein paar Bäumen. Sie tun auch mit Nistmöglichkeiten für Hornissen und Vögeln etwas für die Natur ringsum. Ich hoffe, sie bekommen durch meinen offiziellen Antrag keinen Ärger mit den Behörden... Falls der Streifen wirklich Bauland ist und ich nur dorthin bauen darf, dann würde ich die Hochbeetidee auch erstmal verwerfen, ist mir zu teuer und mit Hasendraht und Armierungsmatten eine Art breiteren Tunnel bauen ins Gehege bauen

    Zersiedelung der Landschaft ist das eine, aber eine Wiese direkt hinterm Haus mit einer Hütte und ein paar Tieren zu bestücken finde ich keine "Zersiedelung", sondern eine Nutzung zum Eigenbedarf... ich habe ja im Internet herumgesucht und nichts gefunden, dass irgendwie eine wenn auch nur partielle Selbstversorgung zu fördern ist, dabei würde das doch der angestrebten grünen Politik entsprechen...

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