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Thema: Mitesser fernhalten

  1. #1
    Avatar von Bettie
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    Mitesser fernhalten

    Hallo zusammen,

    wie haltet ihr unerwünschte Mitesser vom Hühnerfutter fern? Derzeit füttern wir eine ganze Spatzenhorde mit durch. Per se habe ich nicht viel dagegen, wenn bloß was für die Hühner übrig bleiben würde.

    Das Futter steht in der Voliere zur freien Verfügung. So lange die Voliere zu ist, passt die Sache, allerdings haben die Hühner tagsüber Ausgang und dann ist das Gitter offen. (Den Hühnern sind die Spatzen übrigens egal.)

    Unterschiedliche Futtertröge bringen wenig. Selbst in den Lochtrögen, in die die Hühner den Kopf reinstecken müssen, um zu fressen, hocken immer wieder Spatzen.

    Würde mich freuen zu erfahren, wie ihr das mit den Mitessern handhabt oder ob das für euch ok ist.

    Bettie

  2. #2

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    Gerade wegen Krankheiten und Parasiten würde ich sowas vermeiden.
    Gegen solche Mitesser gibt es bspw. Futterautomaten mit Trittklappe.

  3. #3
    Kämpfer-Fan Avatar von Sorteng
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    Wie ist denn der Ausgang gemacht? Im Idealfall ist der Ausgang aus der Voliere eine kleine Hühnerluke, sowas kann man Problemlos mit Vorhängen lösen, wir haben einen Vorhang aus schwarzer Teichfolie und direkt anliegend noch einen Vorhang aus diesen dicken relativ kleingliedrigen Ketten aus dem Baumarkt.

    Hab es gerade nicht im Kopf aber die Kettenglieder sind fast 5mm stark. In Kombi ist dieser Vorhang ziemlich undurchsichtig und ziemlich schwer, durchfliegen können Spatzen da nicht und zum durchhüpfen ist der Wiederstand recht groß.

    Seit wir das haben traut sich kein Spatz mehr in die Voliere. Die Hühner lernen das relativ schnell wenn man ihnen anfangs noch einen kleinen Spalt offen lässt. Das ist für mich die Methode der Wahl für dieses Problem.

  4. #4

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    Damit kommen wir auch prima klar.

  5. #5
    Avatar von Bettie
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    Themenstarter
    Danke für die Antworten. Der Ausgang ist eine Doppeltür, bei der wir den unteren Bereich öffnen - der ist dann ca. 1x1m groß. D müsste ich mal schauen, wie wir das zu kriegen. Unsere Wachteln wohnen in einem abgetrennten Bereich in der Voliere, da muss ich mehrmals am Tag rein. Aber wir sollten sowas hinbekommen...

    Den Futterspender mit Tritt checken die Mädels nicht, da hatten wir länger einen. Vielleicht muss ich nach einem anderen Modell schauen.

    Bettie
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  6. #6
    Avatar von SetsukoAi
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    Einfach nur im Stall füttern, wirklich NUR im Stall, auch Salat und anderes Futter.
    Ich füttere nur noch im Stall. Füttern im Außenbereich lockt nicht nur andere Vögel (die verschiedene Krankheiten mitbringen können) an, sondern auch Ratten und Mäuse.

  7. #7
    Kämpfer-Fan Avatar von Sorteng
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    Einfach in die Tür eine kleine Hühnerluke einbauen, sonen riesigen Vorhang würde ich nicht bauen.

  8. #8
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    Ausgehend von der relativ bewiesenen Erkenntnis, dass nur suboptimal versorgte Lebewesen krank werden oder Parasiten haben, sehe ich die Mitesserei entgegen der landläufigen Ansicht ausgesprochen positiv.

    Da ich meine Hühner optimal versorge, sind auch die Mitesser optimal versorgt. Meine Hühner haben seit Jahren keine Krankheiten mehr, ich beginne sogar zu frohlocken, dass ich die Mykos nieder gekriegt habe, also haben auch die Spatzen keinerlei Krankheiten mehr. Es dürften kaum viele Spatzen Deutschlands mehr oder weniger regelmäßig gerebelten Oregano gegen Kokzidien, Knoblauchgranulat gegen Würmer oder Blutmehl für gute Proteinversorgung bekommen. Oder Kokosfett. Oder Hanfpulver. Oder Leinsamen. Oder auch mal Wurmmittel. Meine schon, und die Hühner haben seit Jahren nicht mal mehr Schnupfen- auch nicht im widerlichsten und wechselhaftesten Wetter, was früher ein Garant dafür war.
    Ich habe seit zwei Jahren keinen einzigen Federling mehr an einem Huhn gefunden, ohne je besonders was dagegen getan zu haben, außer Spot On's auf augenscheinlich bewohnte Hühner. Und die Milbenbrennerei kommt mir seit letztem Herbst auch nur mehr provisorisch vor. Letzte Woche erst nach Monaten mal wieder durchgeflämmt, und es hat nirgends geknistert, was das Geräusch bratender Milben ist.

    Meine Devise daher: Futter optimal = Federvolk bei bester Gesundheit, egal welches. Und wenn das der Preis des Futters für die Mitesser ist, so lebe ich gerne damit. Zumal die Spatzen noch das wegputzen, was die Hühner nicht wollen, was wiederum ungebetenen Nagetieren vorbeugt.
    Alles ist im Fluss, alles hängt zusammen und von einander ab. Nicht immer strikt gegeneinander, sondern auskömmlich miteinander, und schon flutscht alles! Und offensichtlich mache ich damit ja einiges richtig.
    Namasté !

    PS: Mir fällt beim Schreiben des Textes hier auf, dass ich exakt keine Federlinge mehr habe, und scheinbar auch kaum mehr Milben, seit Dürren und Chickas die Wiese vernichtet haben. Da drängen sich Zusammenhänge auf, die ich wohl nochmal ausführlicher thematisieren werde...

    PPS: Gerade als ich ausschließlich im Stall gefüttert hatte, hatte ich Ratten und Mäuse. Seitdem ich draußen füttere, nur noch einzelne versprengte, die bald wieder weg waren. Nur diesen Winter hatte ich wieder Ratten mit Nachwuchs, weil ich INNEN Vogelfuttersäcke gelagert hatte.
    Ansonsten seit ich nur noch draußen füttere wie gesagt keine dauerhafte Ratterei mehr, weil die sich offenbar nicht weit auf deckungslose Fläche trauen hier.
    Geändert von Okina75 (12.06.2021 um 12:55 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  9. #9
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Ausgehend von der relativ bewiesenen Erkenntnis, dass nur suboptimal versorgte Lebewesen krank werden oder Parasiten haben, sehe ich die Mitesserei entgegen der landläufigen Ansicht ausgesprochen positiv.


    ......Seitdem ich draußen füttere....
    Genauso sehe ich das auch.


    Habe ich keine Vögel und Tauben mehr im Hühnerhaus und die paar Mäuse die dort nächtigen tummeln sich auf dem Boden und finden nichts, ausser das sie unserem Kater nicht zum Opfer fallen.


    Ich füttere mit diesem Teil und da bekommen die ungebetenen Gäste sowieso nur das ab, was die Hühner nicht so mögen oder was gerade noch übrig ist.:


    LG Stefan
    Wohlstand produziert Parasiten, keine Überlebenskämpfer.

  10. #10
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Ansonsten seit ich nur noch draußen füttere wie gesagt keine dauerhafte Ratterei mehr, weil die sich offenbar nicht weit auf deckungslose Fläche trauen hier.
    Genau diese Erfahrung haben wir auch gemacht. Wir und die Nachbarn hatten hier schon vorher eine Rattenplage. Mit den Hühnern wurde es schlimmer. Ich habe dann auch das Futter immer mitten in den Hof gepackt. Da haben sich die Ratten dann wenigstens nicht hin getraut.
    Seit sich ein verwilderter Kater unseren Hof zum Domizil auserkoren hat, haben sich alle Ratten verzogen und auch die direkten Nachbarn haben jetzt Ruhe.
    Spatzen sind hier kaum ein Problem. Im Frühjahr und Sommer aber die Papageienschwärme und ganzjährig die Tauben. Die Papageien trauen sich zum Glück nicht in den Stall und gegen die Tauben habe ich dem Futterspender ein "Schirmchen" verpasst und ihn nahe der Wand ziemlich hoch aufgehängt. Die Hühner kommen dran, die Tauben können sich durch den Schirm nicht richtig festkrallen.
    Das bisschen, dass sie sich trotzdem ergattern oder vom Boden picken sei ihnen doch herzlich gegönnt.

    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

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