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Thema: HILFE BRUTAUTOMAT bei 51,4 Grad!

  1. #1

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    HILFE BRUTAUTOMAT bei 51,4 Grad!

    Bitte helft mir: Ich bin bei Tag 17 meiner ersten Wachtel-Kunstbrut (18 Eier) mit dem Bruja 3000 a. Bisher lief alles nach Plan. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht weil ich gestern noch nichts an den Eiern gehört oder gesehen habe. Aber heute gegen 12h war das erste Ei angepickt und ich war happy. Stundenlang hat sich dann kaum etwas getan, aber ich habe ein permanentes Rascheln und manchmal Piepsen gehört und gegen 19:15 war ich schauen und habe die Krise bekommen: 51,4 Grad Celsius und 51 % Luftfeuchtigkeit (statt wie die letzten Tage konstant 38,1 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit)!!! Ich habe ein analoges Brutthermometer und Hygrometer im Brüter sowie Fühler für ein digitales Kombigerät, beide haben das Gleiche angezeigt. Ich habe das Gerät geöffnet und die Eier besprüht. In diesem Fall mit zimmerwarmen Wasser und jetzt, nach einer dreiviertel Stunde, habe ich die Temperatur wieder optimal eingestellt. Aber wie soll ich dem Gerät jetzt für die wichtigsten letzten Stunden, über Nacht, vertrauen Was soll ich tun (außer Wache halten) Eventuell die Eier-oder zumindest die Hälfte, unter die Küken Platte legen im ausbrüten? Nachtwache halte ich vermutlich sowieso. Es ist leiser geworden aber ein kurzes Piepsen habe ich noch mal gehört und ein Rascheln auch. Aber weniger. Ich habe keine Ahnung wie lange es so heiß war. Hattet ihr so etwas schon mal?
    Danke für Eure Hilfe. Ich bin ziemlich fertig.

  2. #2
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Das hätte ich noch nie . .. das ist ja heftig. Wie alt ist der Brüter? Kannst du den vielleicht reklamieren? Ich würde es echt überwachen und abwarten ...

    Ziemlich übel. Daumen sind gedrückt
    3 Worte, die mich schwach machen: Wir überbacken das!
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  3. #3

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    Woran könnte das denn mit der Temperatur gelegen haben?
    LF ist ja relativ zur Temp., das die "sinkt" ist bei höherer Temp. ja normal.
    Musstest du die Temp. jetzt runterregeln?
    Unter der Kükenplatte hättest du keine ausreichende LF.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün- und 3 Rotlegerinnen + 9 Küken (16.04.)

  4. #4
    Avatar von melachi
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    Wie warm steht der Brüter. Hat eventuell die Sonne drauf geschienen?

    Die Flächenbrüter von Bruja können nur heizen, aber nicht kühlen. Die Abkühlung kann nur passiv durch die Löcher im Deckel erfolgen, oder wenn man den Brüter öffnet. Die Löcher dürfen deshalb keinesfalls verdeckt oder verstopft werden. Es ist wichtig, das der Brüter nicht zu warm steht und er sich vor allem nicht durch Sonneneinstrahlung zusätzlich aufheizen kann. Am besten ist es, wenn er in einem Raum steht, wo die Temperatur kaum schwankt.
    Geändert von melachi (17.04.2021 um 19:22 Uhr)

  5. #5

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    Ich habe überhaupt keine Ahnung woran es gelegen hat. Ich habe die Temperatur zuletzt ja kaum noch justieren müssen. Und wenn, dann mit einem Minischraubendreher in 0,mm-Schritten. Aber heute gar nicht! Und mein Vertrauen in das Gerät ist jetzt weg. :-(

  6. #6

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    Der Brüter steht genau deshalb in einem kühlen Raum mit herunter gelassener Jalousie...

  7. #7

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    Ich hatte das Problem mit dem analogen Bruja auch. Während der Brut ging es halbwegs glatt. Aber beim Schlupf ist mir die Temperatur immer wieder auf über 40 Grad C abgerückt. Ich hatte damals die Luftfeuchtigkeit während des Schlupfes im Verdacht. Das sich Kondenswasser am Fühler bildet und dadurch kühlt. Keine Ahnung, ob es das war. Ich habe jetzt den Digitalen. Da hab ich fast 100% Schlupf bei den befruchteten Eiern. Und er ist viel leichter zu bedienen. Ich habe 2 davon, und beide laufen sehr stabil und zuverlässig auch beim Schlupf.

  8. #8
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Das Problem ist meistens das Thermostat. Mir ist im Flächenbrüter auch schonmal ein analoges Thermostat durchgebrannt und hat alles gekocht. Die Brut war bei mir komplett verloren, aber vielleicht hast du ja mehr Glück.

    Daher empfehle ich grundsätzlich:
    die Anschaffung von 2 Brutmaschinen und
    die Eier entsprechend aufteilen.

    Geht eine Maschine kaputt, ist nicht alles verloren.
    Also lieber 2 kleine statt eine große Maschine...

    Und zuletzt: analoge Flächenbrüter sind nicht mehr zeitgemäß.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  9. #9

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    Trotz des ganzen Dramas habe ich positive Nachrichten: um 4 Uhr heute morgen ist das erste Wachtelküken geschlüpft, um 7 Uhr zwei weitere und dann um 12 Uhr und um 13 Uhr je noch eins. Dafür war ich rund um die Uhr wach und spätestens jede halbe Stunde gucken und regulieren... Zweimal wollte die Temperatur wieder hoch klettern und ich musste eingreifen. Mal schauen, ob noch etwas passiert. Leider sind alle Küken nach bis zu 12 Stunden noch sehr nass. Aber ich halte nicht noch eine Nacht ohne Schlaf durch und denke ich werde sie spätabends ins Kükenheim unter die Wärmeplatte setzen, damit sie nicht im schlimmsten Falle gekocht werden...
    Eins hat evtl. Spreizbeine. Wann sollte ich die Eurer Meinung nach spätestens tapen?

  10. #10
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Sobald trocken, saufend und fressend. Ich nehm immer ne Tasse und tape nicht.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

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