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Thema: Hühner schlachten...

  1. #1

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    Hühner schlachten...

    Ich muß jetzt mal blond und blöd fragen....Hab gelesen, dass man die Hühner am besten schlachtet, wenn sie ein Jahr alt sind...weil das Fleisch dann genau richtig ist... Das geht für mich gar nicht. Ich könnte mir das auch nicht vorstellen. Ist das wirklich so, oder nur in der industriellen Haltung....was schlimm genug ist. Wenn meine Hühner so alt sind das nix mehr geht, wären sie trotzdem immer bei mir. Gibt es da eine andre Sichtweise ?
    Nur mal so zum Nachdenken........

  2. #2

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    Hast du eine Quelle davon?
    Würde mich interessieren wo das steht.

    Mir persönlich kommt 1 Jahr nicht rentabel vor.
    Hähnchen haben schon weitaus früher Schlachtgewicht mit zartem Fleisch und Legehennen werden meist 14-20 Monate alt bis sie geschlachtet werden, weil die Legeleistung nachlässt. Aber die sind dann nur noch "Suppenhuhn".
    1.11.27 bunte Truppe aus Rasse, Mixe und Geretteten

  3. #3

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    Ist doch gruselig...ich hab das aus dem Internet.... musst du mal selbst gucken.......Wie gesagt, auch wenn die Mädels mal nicht machen was sie sollen, würde ich nie ein Suppenhuhn draus machen, dazu habe ich die viel zu lieb..... das liegt aber immer in der Betrachtung jedes Einzelnen....

  4. #4

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    Dann bist du nicht richtig informiert, Hühner werden bei Betrieben die davon leben müssen/ihre Angestellten davon bezahlen müssen etc. noch viel früher geschlachtet oder eben ausgestallt usw..
    Frag mich warum man diese Frage erneut aufwirft, es gibt bestimmt viele Themen hier pro und kontra denen man sich anschließen kann.
    Und ja, es gibt hier nicht nur Vegetarier, es gibt welche die halten ihre Hühner als reine Nutztiere, welche als Kuschelhühner, welche die sich auch über Hähne freuen und schlachten, welche die Hühner als Kuschel- und Nutztiere halten usw. usw.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2/3 Grün/Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 typisch gelbe Küken (04.06.)

  5. #5
    Avatar von Angora-Angy
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    Naja, für mich sind meine Hühner zwar Hobby und Freizeitgestaltung, aber keine Deko. Ich lege Wert auf Eier und wer konsequent nicht legt, muss auch das teure Futter nicht verbrauchen. (Wobei ich auch die eine oder andere habe, die sich z.B. mit exzellenten Gluckendiensten einen Lebensplatz verdient haben, auch wenn sie dann nicht mehr legen) Natürlich machen die Pausen und natürlich sind es keine Legehybriden, sondern Rassehühner und Mixe, aber ein bisschen was müssen sie schon liefern. Hähne ja sowieso, deren einzige Aufgabe ist nunmal das Sattmachen. Bis auf wenige, die das lange Streichholz ziehen und einen Platz finden. Oder eine ganz besondere Eigenschaft haben, die sie weitergeben sollen. Und ich möchte jedes Jahr brüten, also muss auch jedes Jahr Platz für die nachrückenden Junghennen gemacht werden. Althennen müssen halt anders zubereitet werden als ein zartes junges Hähnchen, das ist klar. Hab gerade erst zwei Italienerinnen aus 2018 nackig gemacht, ich bin gespannt was meine Ma daraus zaubert. Langsam und lange bei niedrigerer Temperatur lässt sich da weit mehr draus machen als nur Suppe...
    "Langes Leben" ist übrigens kein Synonym für "gutes Leben"! Für die armen Viecher in den Massenbetrieben ist es wohl eher eine Erlösung, schon nach einem Jahr nicht mehr da hausen zu müssen...
    Liebe Grüße, Angela
    Zwerghühner ROCKEN!!!
    Wachteln, Kaninchen, Hunde, Katzen, Bienen - ich bin bekloppt...

  6. #6
    Avatar von Haitu
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    Auch bei mir müssen ab und an Hennen geschlachtet werden. Die Kapazität des Stalls ist max. 35 Legehennen + bis zu 3 Hähne. Ideal sind 30 Hennen und 2 Hähne.
    Durch Nachzucht werden es im Sommer mehr und im Herbst muss ich entscheiden wer weichen muss.
    Wenn es geht, lasse ich die Hennen in der Regel 3 Legeperioden leben, das hängt davon ab wie viel Relevantes nach kommt.
    2-3 alte Hennen, wenn sie noch rüstig sind, lasse ich, auch wenn sie nicht mehr legen. Ich bilde mir ein, dass Diese eine gute Wirkung auf die Sozialisation der ganzen Schar haben. Ein Deckhahn darf 4 Jahre alt werden, dann sagt man, lässt die Spermienproduktion nach.
    Jung werden nur die nachgezogenen Hähne mit denen ich nicht züchten will geschlachtet und das, wenn sie beginnen die Hennen zu belästigen. Dann sind sie aber auch schon 5-6 Monate alt.
    Auf dem großen Gelände sind die Tiere viel unterwegs und das macht beanspruchte Muskulatur. Daher sind meine Tiere zum Brathähnchen so ohne weiteres nicht geeignet. Damit sie beim Braten nicht zäh werden muss ich sie vorkochen.
    Mit dieser Methode komme ich auf eine Legeleistung von ca. 60% im Jahresdurchschnitt, was ich für eine Hobbyhaltung mit dem Fokus auf gesunde Tiere als ausreichend erachte.
    Gruß aus der Kalkeifel

  7. #7

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    Wenn man sich im Internet Informationen sucht, nicht einfach dem allerersten Eintrag glauben. Immer auf Glaubhaftigkeit des Geschriebenen achten und mehrere Quellen checken.
    Das eine Jahr wäre vielleicht bei Hähnen der Fall, aber nicht bei Hühnern.

    Bei dem anderen Thema ist es ausschlaggebend, als was man die Tiere hält - als Haustier oder als Nutztier. Oder irgendwas dazwischen.

    Meine Hühner schlachte ich noch mit 5+ Jahren. Das mit dem zarten Fleisch ist teilweise ein Mythos, der sich hartnäckig hält und auch aus den perversen Züchtungen (Masthähnchen, die sich kaum bewegen können haben eben zarteres Fleisch. Und eine Stopfleber hat auch eine feinere Struktur) resultiert. Es kommt immer auf die Art der Zubereitung an. Altes Geflügel taugt zwar nichtmehr zum Grillen, aber es gibt mehr mögliche Gerichte als nur Grillhähnchen und Hühnersuppe.

  8. #8
    Avatar von Güggeli
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    Zitat Zitat von Krähbert Beitrag anzeigen
    Wenn man sich im Internet Informationen sucht, nicht einfach dem allerersten Eintrag glauben. Immer auf Glaubhaftigkeit des Geschriebenen achten und mehrere Quellen checken.
    Das eine Jahr wäre vielleicht bei Hähnen der Fall, aber nicht bei Hühnern.

    Bei dem anderen Thema ist es ausschlaggebend, als was man die Tiere hält - als Haustier oder als Nutztier. Oder irgendwas dazwischen.

    Meine Hühner schlachte ich noch mit 5+ Jahren. Das mit dem zarten Fleisch ist teilweise ein Mythos, der sich hartnäckig hält und auch aus den perversen Züchtungen (Masthähnchen, die sich kaum bewegen können haben eben zarteres Fleisch. Und eine Stopfleber hat auch eine feinere Struktur) resultiert. Es kommt immer auf die Art der Zubereitung an. Altes Geflügel taugt zwar nichtmehr zum Grillen, aber es gibt mehr mögliche Gerichte als nur Grillhähnchen und Hühnersuppe.
    Dem stimme ich weitgehend zu .
    Liebe Grüße Andreas
    2,0 Menschen ;1,0 Yorky ;1,0 Pekinese ; 1,7 Marans . ;0,3 Maran+ ; 0,1 Hybriden , 0,3 Grünleger, 0,1 Italiener rebhuhnhalsig; 1,6 Mixe ; 0,1 Cream Legbar ; 0,4 Altssteirer ; 8 Kaninchen

  9. #9

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    Zitat Zitat von Haitu Beitrag anzeigen
    Auch bei mir müssen ab und an Hennen geschlachtet werden. Die Kapazität des Stalls ist max. 35 Legehennen + bis zu 3 Hähne. Ideal sind 30 Hennen und 2 Hähne.
    Durch Nachzucht werden es im Sommer mehr und im Herbst muss ich entscheiden wer weichen muss.
    Wenn es geht, lasse ich die Hennen in der Regel 3 Legeperioden leben, das hängt davon ab wie viel Relevantes nach kommt.
    2-3 alte Hennen, wenn sie noch rüstig sind, lasse ich, auch wenn sie nicht mehr legen. Ich bilde mir ein, dass Diese eine gute Wirkung auf die Sozialisation der ganzen Schar haben. Ein Deckhahn darf 4 Jahre alt werden, dann sagt man, lässt die Spermienproduktion nach.
    Jung werden nur die nachgezogenen Hähne mit denen ich nicht züchten will geschlachtet und das, wenn sie beginnen die Hennen zu belästigen. Dann sind sie aber auch schon 5-6 Monate alt.
    Auf dem großen Gelände sind die Tiere viel unterwegs und das macht beanspruchte Muskulatur. Daher sind meine Tiere zum Brathähnchen so ohne weiteres nicht geeignet. Damit sie beim Braten nicht zäh werden muss ich sie vorkochen.
    Mit dieser Methode komme ich auf eine Legeleistung von ca. 60% im Jahresdurchschnitt, was ich für eine Hobbyhaltung mit dem Fokus auf gesunde Tiere als ausreichend erachte.

    Vom Grundsatz her handhaben wir das genauso. Nur, dass wir derzeit nur 8 Legehennen haben. Unser Althahn hat nach 4 Jahren grad gestern seinen Weg nach Sibirien angetreten.
    Der Junge kann sein Glück noch gar nicht fassen, dass jetzt niemand mehr angerannt kommt, wenn er sich grad einer Henne widmen will.
    Da wir - eigentlich: dies Jahr hat noch keine Henne Anstalten gemacht, brüten zu wollen - jedes Jahr mindestens eine Glucke sitzen lassen, stammen inzwischen alle Hennen, bis auf eine, von unserem alten Hahn ab.
    Der Neue ist ein (im Ei) Zugezogener, sein gebrochener Mittelzeh ist gut verheilt. Man sieht es noch, aber das behindert ihn nicht mehr.

    Ältere Tiere, die evtl. zäh werden könnten, stelle ich am Vorabend "mit allem Drum und Dran" in den Backofen (holzbefeuert), lege noch etwas nach und morgens wird entschieden, ob es ausreicht, oder nachgebessert werden muss.

    Bine13 ging es aber wohl eher um "Schlachten oder nicht". Jeder hier wird seine Gründe haben, SO oder SO zu verfahren.

    Wenn jemand keine Tiere essen mag, vllt. schon GAR nicht, wenn er sie selbst großgezogen hat, akzeptiere ich das. Auch, wenn derjenige sich stattdessen lieber mit industriell hergestellten "Dingen" ernährt. Das muss jede/r für sich entscheiden und verantworten.

    Ich will das auch nicht bewerten oder beurteilen. Das muss jeder selbst wissen.
    Der Kopf ist rund, damit man ggf. auch mal seine Meinung ändern kann.

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