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Thema: Fort Knox one Strom oder doch elektrischer Zaun?

  1. #1

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    Fort Knox one Strom oder doch elektrischer Zaun?

    Huhu allerseits

    Eventuell kann ich eine Wiese pachten, und da müssen natürlich Hühner drauf . Die Gesamtfläche beträgt etwa 120qm. Die Fläche liegt zwischen einem Wohnquartier mit Kindern/Hunden/Katzen und landwirtschaftliche Fläche. Der Wald ist etwa einen KM weg, aber Füchse und Marder (und vor allem auch Greifvögel) sind ja mobil.
    Nun stellt sich mir die Frage, welche Befestigung des Auslaufs mehr Vorteile bietet. Die potentiellen Hühner müssten vor unerzogene Hunde, komische Menschen und wilde Räuber bestmöglichst geschützt werden. Hühnerfreundliche Gestaltung in Form von Büschen/Sträuchern und sonstigen Verstecken würde natürlich ebenfalls eingerichtet.

    Folgende Möglichkeiten der Umzäunung habe ich mir überlegt:
    1. Ein Zaun aus Volierengitter, dass ich eingrabe. Der Auslauf wird komplett umzäunt. Oben drüber kommt ein Vogelschutznetz.
    2. Ich stelle einen Elektrozaun drum rum und gebe ordentlich wumms drauf.

    Welche Variante würdet ihr bevorzugen? Gibt es noch weitere, noch sicherere Umzäunungen?

  2. #2

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    Ich würde immer wieder Elektrozaun mit ordentlich wumms aussen rum und Netz oben drüber. Hat sich hier bei grossen Raubtierdruck bewährt.
    Liebe Grüße

    Jassi

  3. #3
    Moderator Avatar von sil
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    Die Frage, ob da überhaupt ein Zaun (und ein Stall) aufgestellt werden darf, ist geklärt?

    Die Fläche ist direkt an Eure Wohnung angegliedert? Oder so gelegen, daß ihr keine direkte Aufsicht drauf habt? Dann würde ich eine Kombination aus festem Zaun und eventuell Stromlitze andenken.
    Die üblichen Netzzäune sind relativ instabil, ein Hund im Jagdmodus kann ihn im Eifer auch schon mal überrennen. Unsere Borderhündin übersprang den 1,10 Meter Zaun locker aus dem Stand. Das können auch andere Hunde oder Katzen lernen. Für spielende Kinder oder unverschämte Erwachsene ist ein Elektronetz allein kein ernstzunehmender Grund, das Grundstück nicht zu betreten.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  4. #4

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    Zitat Zitat von sil Beitrag anzeigen
    Die Frage, ob da überhaupt ein Zaun (und ein Stall) aufgestellt werden darf, ist geklärt?.
    Nicht abschliessend, weshalb ich auch von potentiellen Hühnern spreche. Aber frau darf ja schliesslich träumen . Von der Landnutzung her wärs ok, die Eigentümer müssen nur noch einverstanden sein.
    Der Auslauf wäre neben dem Haus, aber da ich im Parterre bin ist die Sicht eingeschränkt. Und wenn ich arbeiten gehe sowieso...

    Welche Art von festem Zaun würdest du wählen? Und wo sollte die Stromlitze angebracht werden?

  5. #5

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    So blöd, jetzt hats mir den ersten Teil der Nachricht gelöscht .

    Erstensmal: Danke für eure Antworten!

    Zum Elektrozaun und Schutznetz: Ist es schlimm, wenn eine Lücke zwischen dem Zaun und dem Schutznetz entsteht? Oder fliegen da die Raubvögel rein?

    Würdet ihr zusätzlich ein Gitter eingraben (wegen den grabenden Tierchen)?

    Muss die Fläche unterhalb des Elektrozauns immer frei von Gras gehalten werden? Wie schlimm ist Pflanzenkontakt?

  6. #6
    Avatar von Schnappi66
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    Die Lücke wird gnadenlos genutzt. Habichte können durch ein 10 cm Loch oder hochkannt gestellt durch 10 cm Spalten fliegen.
    Gitter eingraben oder wie hier im Forum schon oft geschildert fest mit senkrechtem Zaunteil verbinden und mindestens halben Meter nach aussen hin auf der Erde aufliegen lassen, evtl. etwas mit Erde, Grasschnitt, Steinen usw. abdecken und beschweren bis es eingewachsen ist.
    Pflanzenkontakt mit E -Zaun kommt auch auf deine Stärke des Gerätes an. Jeder Kontakt mindert die Leistung, je grüner und saftiger die Pflanze ist umso mehr. Bei starken Geräten, wie meinem Festnetzgerät von der Pferdekoppel geht allerdings Gras oder dünne Ästchen selber kaputt und verwelkt. Ist allerdings wesentlich stärker, als normalerweise für nur Hühner oder kleine Ausläufe verwendet wird. Also richte dich ein, den Bewuchs regelmäßig zu mähen bevor er die untere Stromlitze erreicht.
    liebe Grüße
    Schnappi

  7. #7
    Moderator Avatar von sil
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    Es ist letztendlich ja auch eine Frage des Geldbeutels. Und wenns nicht Euer Grundstück ist, muß auch geklärt werden, was der Eigenzümer an Baumaßnahmen dulden will und was nicht. Soll nach Ende der Pachtdauer alles wieder entfernt werden oder darf es bleiben? Beispiel: Pfosten aus Holz oder Metall, einbetonieren oder nur einschlagen? Ein eingegrabener oder auch auf dem Boden aufliegender eingewachsener Zaun ist nie wieder restlos zu entfernen, außer mit schwerem Gerät.
    Was ich mir vorstellen könnte, ohne die Gegebenheiten zu kennen:
    Ein Maschendrahtzaun oder ein hasendichter Wildzaun mit eingeschlagenen Holz- oder Metallpfosten, mindestens 1,20 m hoch. Den Zaun mit ca. 50 cm (oder mehr) Abstand zur Grundstücksgrenze setzen. Dann kann man, wenn nötig, den Bereich entlang des Zaunes so einebnen, daß man mit einem Rasenmäher oder einer Motorsense regelmäßig das Gras kurz halten kann. Wenn das Anbringen einer Litze aufgrund von Bewuchs nicht sinnvoll scheint, kann man evtl den unteren Zaunbereich mit Blechstreifen, die etwas in den Boden eingegraben werden können, verblenden. Gegen das Überklettern (ich denke hier auch an Menschenbesuch) zieht man dann zwei Elektrolitzen mit 10 bis 15 cm Abstand zueinander oben am Zaun entlang (Warnschild anbringen!). Vielleicht auch als Sichtschutz eine Hecke zumindest entlang Teilen des Zaunes pflanzen. Ob eine Übernetzung tatsächlich notwendig ist, kann auch erst mal beobachtet werden.
    Wenn die Bedenken sehr groß sind, daß tagsüber, wenn man nicht zuhause ist, tatsächlich unerwünschter Besuch kommt, würde ich auf jeden Fall in eine stabile Voliere (mit Türschloss) investieren.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

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