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Thema: Fuchsangriff, Gedanken zum Stallneubau

  1. #1
    Avatar von BKBb
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    Fuchsangriff, Gedanken zum Stallneubau

    Hatte die vergangene Nacht einen Angriff im Hühnerstall. Von 22 Tieren sind noch 2 übrig.
    Ich wollte den Stall sowieso die nächste Zeit neu bauen. Das wird nun vorgezogen.
    Es stellen sich nun aber nach und nach ein paar Fragen.
    Was ist besser? Betonierte Bodenplatte oder auf Stelzen mit Holzboden. Kann sich ein Fuchs durch Holz durchbeißen?
    Der Stall steht in einem Holzstadl. Ist also von Außen komplett geschützt. Es soll auch nur ein Schlafstall werden. Ein Gehege ist im Stadl schon vorhanden.
    Für Tipps bin ich offen, wär nett, wenn jemand Rat wüsste

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    Geändert von BKBb (05.04.2021 um 22:40 Uhr)

  2. #2

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    Ich denke du mutest dem Fuchs zu viele Künste zu.
    Stall ohne Schlupflöcher und sicher verschlossen und normal, stabile Stall-Materialien sollten reichen.
    Ich würde ja eher an die Sicherung des Gartens mittels Strom denken.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

  3. #3
    Avatar von Gackerliene
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    Oh das ist ja frustrierend, gleich so viele Hühner auf einmal....

    wir haben vor unseren neuen Stall auf Stelzen, werden teilweise Sandwichplatten nehmen (2 Metallschichten, innen isoliert) für Dach und Seiten, aber der Boden auf Stelzen wird eine Plattform aus Holzbrettern. Ich dachte zwar eher an Ratten als an den Fuchs und habe vor den Boden unten nochmal mit Volierengitter zu betackern, damit sich da niemand durchnagt. Ebenso an die Ränder der Türen/Türpfosten Metallbeschläge.

  4. #4

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    Zunächst würde ich mal eine Bodenplatte aus Beton gießen und etwas höher von dem umgebenden Erdebereich herausstehen lassen. Bei der Gründung eines Holzständerwerkes direkt auf der Platte ist das Problem, dass sich im direkten Sockelbereich über die Jahre eine Moderlinie am Holz bildet wegen des Schlagregens und des sich dort absetzenden Wassers. Von daher würde ich als erste Lage ringsum (mit Aussparung der Tür) eine Reihe Betonschalsteine setzen und in diesen die Metallpfostenaufnahmen für das Holzständerwerk einbetonieren. Damit wären schon mal die Achillesferse eines Holzstalles und die Sturmanfälligkeit gesichert.

  5. #5
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    @maethy
    Hast Du mal gelesen, was BKBb geschrieben hat?

    @BKBb
    Wenn der Stall komplett geschützt steht, reicht eine günstige einfache Holzkonstruktion mit 12mm OSB-Beplankung. Stelzen sind nur sinvoll, wenn Du nicht in den Stall rein musst (z.B. Reinigung nur von außen). Eine Betonplatte ist nicht erforderlich, ein Boden schon. Auch da kann man OSB nehmen und z.B. Linoleom drauf legen. Oder halt Siebdruck oder ein Opferboden.

    VG
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  6. #6

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    Mit einem solchen Boden kann es gut gehen. Es kann aber auch sein, dass die Ratten innerhalb einer Nacht sich an irgendeiner Ecke ein Loch reinknabbern und in der Folge wird ein Marder eben dieses Loch nutzen um einzusteigen. Wenn man sich diesem Minimalismus hingibt darf man sich eines Morgens nicht über einen Stall voller Hühnerkadaver wundern.

  7. #7
    Avatar von BKBb
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    @Rackelhuhn
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Dann brauche ich wg. Fuchs nicht Fort Knox bauen
    Nach gestern war ich einfach unsicher.
    Dann fällt der Stelzenbau raus, ich will den definitiv begehbar.

    @Dorintia
    Es geht mir nur um den Stall. Im Außenbereich dürfen sie noch frei rum rennen. Das da tagsüber auch Räuber sind, ist mir klar, nehme ich aber in Maßen in Kauf. Nur das von gestern ist für meine Verhältnisse nicht mehr normal und dann muss man tätig werden.
    Falls es aber auch tagsüber solche Ausmaße annehmen sollte, muss ich hier eben dann auch noch besser sichern. Ist aber bei 3000qm nicht so einfach.
    Nicht falsch verstehen, mir ist das nicht egal, aber zu einem gewissen Teil eben auch Natur. Und die Wildtiere müssen auch leben. Nur nicht ausschließlich von meinen Hühnern.

    @maethy
    Der Stall steht ja in einem großem Holzstadl. Daher sind die äußeren Witterungseinflüsse nicht relevant.
    Mit 12er OSB ist etwas knapp, wegen Ratten, da geb ich dir Recht.
    In meinem Fall war das aber ein Fuchs und kein Marder. Ob so einer durch ein Rattenloch käme, glaube ich fast nicht.

    Vielen Dank für eure Antworten.
    Hat mir echt schon viel weitergeholfen.
    Man macht sich halt viele Gedanken, so etwas muss! einmalig bleiben, sowas ertrage ich nicht nochmal.




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  8. #8

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    @BKBb: Dass Marder nicht durch Rattenlöcher passen habe ich auch mal geglaubt, bis so ein Kerlchen mir vor einigen Jahren mal das Gegenteil bewiesen hat, wenn er auch wohl etwas an der Öffnung nachgearbeitet hat.
    Nach dem Glauben kommt das Staunen und nach dem Staunen das Wissen.

  9. #9
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Ich habe seit Jahren 12 mm und teilweise 15 mm OSB in Vollbewitterung, nur die Däch sind aus Siebdruckplatten. Wir haben hier Waschbären, Füchse und Marder. Ich klopf erstmal auf Holz, aber grundsätzlich reichen 12 mm OSB wirklich.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  10. #10
    Avatar von BKBb
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    Ich streite überhaupt nicht ab, dass ein Marder nicht durch ein Rattenloch passen könnte. Nur war bei mir der Fuchs und nicht der Marder! Einen Marder hab ich auch, der greift aber weder die Eier am Sammelplatz ab, noch Wachteln oder Küken. Kann natürlich auch Glück sein...

    Und ein Stall sollte ja eh täglich grob kontrolliert werden, da sollten Rattenspuren ja auffallen und dann könnte man zur Not noch nachbessern.

    Irgendwie kommt dein Kommentar etwas aggro rüber, sorry
    Ich frage doch deshalb um Rat, weil ich so ein Massaker nicht nochmal will.


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