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Thema: Mykoplasmen eingeschleppt

  1. #11
    Avatar von Elmue15
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    Zitat Zitat von Hotzihühner Beitrag anzeigen
    Okay gut, im Internet recherchiert, die Hühner mit Antibiotika behandelt, Vitamine unter das Futter gemischt usw.
    Welches AB hast du eingesetzt und vor allem, wie bist du da drangekommen ohne TA?

  2. #12

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    Hab es vom Tierarzt bekommen. Der hat es aber nicht wirklich richtig ernst genommen.

  3. #13
    Avatar von Elmue15
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    Und welches war es? Bei Mykoplasmen hilft zB Tylo Suscit, das bekommen meine gerade, weil per Abstrich Mykos festgestellt wurden.
    Die „normalen“ Antibiotika wie zB Penicillin helfen nix weil Mykoplasmen keine Zellwand haben.

    Ich würde aber auch erstmal einen Abstrich machen lassen bevor du auf gut Glück irgendwas machst.

  4. #14
    Avatar von SetsukoAi
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    Aus dem Grund setzt man neue immer (!!!) für ein paar Wochen in Quarantäne. Durch den Umzug sieht man dann ob sie krank sind oder nicht. So ist der Umzug sowohl für die neuen als auch für deine alten Tiere Stress.

  5. #15

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    Tylosin hat er gesagt. Weiß aber nicht ob ich es richtig geschrieben hab.
    Ja das mit der Quarantäne nimm ich jetzt auch ernster.
    Aber ich bin mittlerweile schonmal beruhigt das eure Hühner gut damit leben können.

  6. #16
    Avatar von Dylan
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    Zitat Zitat von Hotzihühner Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,


    Okay gut, im Internet recherchiert, die Hühner mit Antibiotika behandelt, Vitamine unter das Futter gemischt usw.
    Einer meiner alten Hennen ging es irgendwann so schlecht, sodass wir sie erlöst hatten.
    Dem Rest geht es mittlerweile wieder gut.
    Ich bin auch ziemlich erstaunt darüber, welche Antibiotika du deinen Hühnern da auf Verdacht gegeben hast.

    https://tiergesundheit.elanco.com/kr...en/mykoplasmen

    Die meisten Mykoplasmen sind ziemlich unempfindlich gegenüber vielen Antibiotia, man behandelt damit meist nur die Sekundärinfektionen.

    Mir wäre die Gefahr der Resistenzen, die ich mir da heranzüchte, viel zu hoch.
    Licht, Luft, geringe Besatzdichte, sauberer Stall, erkrankte Tiere dem Bestand zeitnah entnehmen. Der Rest wird damit fertig.

  7. #17
    Avatar von Okina75
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    Hol' Dir Tylan/ Tylosin!
    Ich habe/ hatte auch Mykos, die ich mir gleich anno '12 zu Beginn der Haltung hier am Hof von irgendwoher eingeschleppt hatte- hochvermutlich mit einer Henne vom Geflügelmarkt. Seinerzeit waren vor allem die halbwüchsigen Jungtiere betroffen, und in den Folgejahren dann regelmäßig die Küken und gerade selbstständigen Jungtiere. Mit dem schlimmsten Jahr 2014, wo ich die Hälfte der Nachzucht, 24 Jungtiere/ Küken verlor. Seit 2015 verwende ich Tylosin, womit ich kränkelnde Jungtiere bestens wieder auf den Damm kriegte. Und seitdem wurde es stetig besser.
    2018 war nur noch ein Jungtier verdächtig, einmalige Gabe (reicht völlig) behob das schnell, und 2019 hatte ich erstmals gar nichts mehr. Und der überlebende, leider im Moment nicht so vitale Junghahn (ich hoffe, nach dem Entwurmen geht es bergauf mit ihm) von 2020 bekommt auch bis jetzt, trotz teils fiesesten Wetters, nichts mehr.

    Das lässt mich denken, dass ich die Mykos seit spätestens 2018 wieder los bin. Angewendet, sowie die ersten Tiere auch nur ansatzweise verdächtig erscheinen, in diesem Sinne bissel versüppert im Gesicht, Schaum im Augenwinkel, Kopfreiben an der Schulter, etwas schwächliches Auftreten, und ich bin der Ansicht, man kriegt sie weg. Dies Jahr wird wahrscheinlich das definitive Ergebnis bringen- wenn dies Jahr wieder keine Küken was haben, auch keine aus Fremdeiern, habe ich sie wohl erfolgreich bekämpft. Und die auslösenden Tiere werden auch nicht mehr in der Gruppe sein, weil meine ältesten von 2015, und nur noch vier von denen da sind, allesamt nie krank gewesen.
    Geändert von Okina75 (05.04.2021 um 12:12 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  8. #18
    Avatar von Elmue15
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    Das passt doch dann alles, alles richtig gemacht und dein TA war dann wohl doch nicht so ignorant

    Es könnte höchstens noch sein dass du vielleicht zu kurz behandelt hast, wie lange war das denn und hast du danach nochmal einen Abstrich testen lassen?

    Tylosin ist das Mittel der Wahl bei Mykoplasmen und mit viel Glück bekommst du sie damit ganz weg. ich hoffe das auch für meine, bei mir kommt der ganze Bestand von einem Züchter, die hab ich dann quasi für alle schon miteingekauft.

    Allerdings hätte mir eine Quarantäne nix genutzt, da die Symptome erst nach ein paar Monaten aufgetreten sind.

    Das liegt aber daran, dass die Symptome auch oft von Sekundärinfektionen kommen und nicht von den Mykos selbst.

    Edit: ich lese gerade nochmal dass das erst letzte Woche war. Behandelst du noch? Meine sehr kundige TÄ sagt man muss 2-3 Wochen behandeln, das würde ich auch unbedingt machen, denn sonst bekommst du wirklich Resistenzen.
    Geändert von Elmue15 (05.04.2021 um 13:55 Uhr)

  9. #19

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    Vielen vielen Dank euch. Das hilft mir schon viel weiter. Hab mir so viele Gedanken über die Tiere gemacht. Aber dann ist ja alles halb so schlimm wie befürchtet.

    Mit Antibiotika wurden sie jetzt nur 4 Tage behandelt. Der Tierarzt meinte das reicht. Symptome zeigen sie auch keine mehr.
    Denkt ihr ich soll nochmals verlängern oder erst mal so lassen so lange es keine Auffälligkeiten gibt?
    Tylan/tylasin werde ich mir dann wohl für den Notfall nachhause holen. Hoffe ich bekomme das so einfach vom Tierarzt.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend

  10. #20
    Avatar von Elmue15
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    Das reicht auf keinen Fall. Das ist wie bei uns Menschen, da müssen AB auch eine bestimmte Mindestzeit genommen werden. Wenn das nicht gemacht wird werden nicht alle Erreger erwischt und die die es überlebt haben, werden dann resistent.

    Also bitte so lange geben bis keine Mykos mehr nachweisbar sind, mindestens aber 2 Wochen.

    Hat der TA dir das so gesagt? Wenn ja hat er wirklich keine Ahnung.....

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