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Thema: Welches Tier tötet meine Hühnchen?

  1. #51

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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Auf dem Bild ist ja nur eine "Knabberwunde".
    Wo waren denn die Bisswunden?
    Und ich finde gar kein Blut, nichtmal ein Tropfen, immer noch komisch.
    Zieht keiner in Betracht das das Huhn aus einem anderen Grund gestorben sein könnte und danach angeknabbert wurde?

    Du schriebst ja von 4 Tieren, war das bei allen so wie auf dem Bild?
    Also als Knabberwunde würde ich das nicht bezeichnen, ich konnte tief in das Huhn reinschauen.
    Ja, die anderen Hühner sahen ähnlich aus. Und Blut war, wie ich schon sagte, überhaupt keins zu sehen.
    Es ist sicher nicht aus einem anderen Grund gestorben und "angeknabbert " worden.
    Ich denke, das wurde auch ausgiebig erörtert.

  2. #52
    Avatar von Mara1
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    Magst du mal Fotos machen von deinem Zaun? Und beschreiben? Vielleicht kann man dann eher einschätzen, was da den Weg ins Gehege findet.

    Ich versuche gerade zu verstehen, wie dein Gehege eingezäunt und gesichert ist, aber es gelingt mir nicht wirklich. Erst Elektrozaun, der wurde vom Fuchs untergraben, dann Volierendraht 30cm tief eingegraben und 1,80m hoch, oben schräg nach außen, und das ganze übernetzt? Welche Maschengröße hat das Netz? Mit Volierendraht meinst du schon so etwas ganz engmaschiges, oder? Unten ist noch zusätzlich mit Strom gesichert? Und auch nirgends ein Loch gefunden, wo der eingegrabene Zaun untergraben wurde? 30cm ist nicht sehr tief, da kann schon alles möglich reinbuddeln, auch Fuchs und Ratten.

    Hast du mal eins der Opfer gerupft und abgezogen, um nach weiteren Verletzungen zu suchen, die irgendwo unter den Federn versteckt sein könnten? Wenn z.B. ein Marder dran war können das ganz winzige Bißverletzungen am Hals sein, die man unter den Federn gar nicht sieht.

    Ich wünsche dir, daß die Angriffe einfach aufhören, auch wenn es dann ein Rätsel bleibt.

  3. #53

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    Als mögliche Todesursache der Hühner wäre evtl auch eine Sekundärvergiftung (Rattengift) in Betracht zu ziehen und die noch lebenden Ratten hätten sich über den Kadaver hergemacht.

  4. #54
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    mk4x: Nichts hast Du verstanden- dieses allianzierende, alle einschließende und künstliche Vertrautheit erheischende "wir" kannst Du Dir dabei gerne sparen.
    a) Wie bringst Du Ratten um? Nicht mit Gift? Mit was denn dann?
    b) CO2- Pistole! Mit was werden Tiere in Lebendfallen getötet? Mit Wasserfässern? Die lag nun nur in der Scheune, ohne Lebendfalle drum rum. Schlimm?
    c) Großes Kaliber im Vergleich zu Gift = CO2- Pistole!

    Es ist natürlich weit humaner, eine sich in Schmerzen und Qualen windende Ratte sich weiter winden und quälen zu lassen, als sie schnell per Kopfschuss zu erlösen, wenn man das schon noch machen kann. Soll man sie stattdessen mit der Schaufel platt hauen? Oder drauftreten? Oder sie an die Wand hauen? Und dabei das wegen Nichtgerinnung fröhlich laufende Blut in der Gegend verteilen? Wo schneller als man kucken kann, ein Huhn dran pickt? Oder nachts 'ne Katze dran leckt? Na denn- habe auch verstanden.
    Geändert von Okina75 (28.03.2021 um 13:06 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  5. #55

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    @Okina75

    Okay, dann korrigiere ich mich.
    Ich glaube verstanden zu haben, dass du uns sagen willst, dass wir uns an die Gesetze halten sollen.
    Oder etwa nicht?
    Wenn mir in deinem literarischen Gesamtwerk noch was Essentielles entgangen ist, bitte ich um Verzeihung.

  6. #56

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    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Da hast Du aber einen komischen Nachbarn, hierzulande nennen sich auch einige „Jäger“. Mal schnell am WE gucken, ob ein Braten rumläuft und dann „erlösen“ vom Leben. Die zahlen ja auch jährlich ihr gutes Pacht-Geld dafür.
    Auch die dürfen keine Tiere töten, die sich bei @PGR 156 auf ihren Beinen fortbewegen.
    Das mag bei Dirzulande so sein, daß sich da einige nur Jäger nennen. Hier nicht. Es ist sein Revier, er hat die Ausbildung und Berechtigung und entscheidet, ob er umsiedelt oder tötet. Und ja, er darf dann durchaus auch Tiere töten, die bei PGR 156 so rumlaufen.
    Ohne die Jäger gäbe es vermutlich gar kein Wild mehr in den forstlich genutzten Gebieten...
    Was machen die Jäger bei Euch? Waschbären umschubsen, Füchsen Beinchen stellen?

    Aber das ist typisch in einem Forum. Einen Beitrag überfliegen oder einen kurzen Nebensatz in den falschen Hals kriegen, der die eigentliche Aussage nur ergänzen sollte. Aber bloß nicht nachfragen, wie es gemeint war.
    Ich schrieb, daß ich gegen dies oder jenes vorgehen würde.
    Mit keinem Wort schrieb ich, daß ich Füchse, Wölfe, Löwen oder Waschbären oder Zierfische in meinem Garten erschießen würde.
    Dann kommt sofort Protest, das sei verboten, Jagdgesetz, Wilderei usw. usf.
    Ich präzisiere; da kommt dann ein Jäger mit einer Kofferfalle...,
    schon kommt der nächste um die Ecke und stellt die Jäger quasi pauschal unter den Verdacht, aus Spaß nach Gusto und der Speisekarte zu schießen.
    Widdy vs Strohmann= 1:0

    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Das sehe ich genauso und ich tue mein möglichstes, um dies zu gewährleisten.
    Und wenn damit die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, dafür kann der Räuber nichts.
    Natürlich nicht. "Schuld" ist sowieso eine menschliche Zuweisung und absolut unpassend für natürliche Verhaltensweisen.
    Jaja, das "berühmte Wohnen in der Natur"...
    Ansonsten ist das genau das, was ich schrieb; das möglichste tun, um zu gewährleisten, daß den Hühnern kein Räuber an die Gurgel geht. Von "Rache" am Räuber nehmen, schrieb ich nichts.
    Widdy vs Strohmann= 2:0

    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Du kannst keinem Tier verbieten (ob Räuber oder nicht) nachts durch Dein Gebiet zu wandern.
    Und wo habe ich geschrieben, daß ich das will oder vorhabe?
    Widdy vs Strohmann= 3:0

    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Und wenn Du ein Versäumnis begangen hast, dann ist das einzig Deine Schuld.
    Wenn hier jedes Wildtier, das bei uns nachts ums Haus und die Ställe „der Natur entnommen“ würde, wären die bei uns schon lange ausgestorben.
    Du hast meine Beiträge anscheinend entweder nur überflogen oder nicht verstanden.
    Hier frequentieren regelmäßig Nachts ein Waschbär (alle paar Wochen) und zwei Marder (jede 2. Nacht) unseren Garten. Da habe ich gar kein Problem mit. Ich sehe sie regelmäßig auf der Wildkamera.
    Für den Waschbär könnte ich dichtmachen, aber dann kämen auch die Katzen nicht mehr in den Garten und ich hätte dann vielleicht irgendwann Ratten, die ich dann vergiften oder erschießen müßte. Und ja, ich darf die Ratten bei mir töten, da brauche ich nicht nach nem Kammerjäger rufen.
    Weder der Waschbär noch die Marder kümmern sich bislang um unsere Hühnerställe. Wenn sie mal dort rumschnüffeln(!) würden, juckte mich das auch noch nicht. Wäre ja nur "menschlich".
    Beim Nachbarn dagegen randalieren die Waschbären teilweise so heftig am Hühnerstall und anderen Hofteilen, daß er ständig nachbessern und reparieren muß. Futterkisten aufgebrochen, Mülleimer zerlegt etc.
    Wir haben zZt. eine diesbezügliche Plage hier. Selbst in den hiesigen Zeitungen wurde bereits davon berichtet. Trotz hoher Abschußzahlen.
    Und ob die Jäger, insgesamt sind es drei Nachbarn, bei Waschbären in der Kofferfalle nach Mutterschutzausweisen suchen und/oder ein Umsiedlungsprogramm ins nächste Revier, was dem Nachbarn zur anderen Seite gehört, starten, weiß ich nicht.
    Aber hätte sich hier ein Fuchs oder Waschbär auf unsere Ställe "eingeschossen", würden sie das entsprechend regeln wie bei ihren Höfen auch. Ich werde den Teufel tun und meine waffenrechtlichen Berechtigungen aufs Spiel setzen, indem ich bei mir Zuhause auf Wildtiere im Sinne von Raubwild etc. schieße. Bei Ratten wäre das was anderes, aber auch da nur mit max 7,5 Joule.
    Das andere überlasse ich denen, die das dürfen und dafür ausgebildet sind.

    Ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich meine Hühner nicht sichern muß und daß ich die Räuber präventiv oder aus Rache abknallen würde.
    Im Gegenteil!
    Ich verwies klar und deutlich auf die Pflicht des Halters, die Tiere, die in seiner Obhut sind, nach besten Möglichkeiten zu schützen. Man hat ihnen durch die Haltung die ihnen naturgemäß gegebenen Schutzmöglichkeiten genommen und muß sie durch Eigeneinsatz ersetzen.
    Mein Beitrag zielte genau darauf ab, jetzt nicht einfach nach 4 toten Hühnern die Achseln zu zucken und zu sagen: "Ist halt natürlich so. Der Fuchs hat auch Hunger." Sondern am Ball zu bleiben. Der Räuber war ja kaum der "Invisible Man", also muß an der Kameraüberwachung gearbeitet werden.
    Widdy vs Strohmann = 4:0

    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Mir begegnet hier wieder das berühmte „Wohnen in der Natur“, aber am liebsten den Autobahnanschluss und die Tiefgarage am Haus.
    Aha, Du bist also aufs Land gezogen? Du wirst Dich schon noch einleben. Wir sind fast alles nette und sozialkompatible Leute. Vielleicht etwas konservativ, aber manchmal können wir richtig progressiv sein .
    Unser Hof steht hier seit über 135 Jahren, die Vorgängerbauten gingen bis ins 16.Jhr. zurück, die Nachbarn haben ihre Höfe in 150-200m Entfernung. Rundum Felder mit Begrenzungshecken und zwei kleinere Wälder. Dorfrandgebiet.
    Das Dorf unterhalb der Höhen hat knapp über 400 Ew. Ich kenne das nicht anders. OK, unsere Metropole hatte früher mal deutlich unter 400 Ew. Entwickelt sich halt gerade zur Weltstadt.
    Aber ja, wir wohnen in einem festen Bau und es existiert eine asphaltierte Straße zu uns. Und wir haben sogar Hauptwärmequellen in Form von Kaminöfen. Verstädterter Luxus halt, Komfortdenken.
    Aber Fachwerk mit Lagerfeuer auf dem Wohnzimmerboden sehen die Schornis und die Feuerwehr halt nicht mehr so gerne, aber dafür ist die feste Straße in schlechterem Zustand als so manche Schotterstrecke.

    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Frag mal bei Dir in der Gemeinde nach, ob Du Tiere töten darfst, die nachts bei Dir durchgehen.
    Du wirst eine klare Ansage erhalten.
    Siehe oben. Hier wird gar kein Tier getötet, was nur durchgeht und ich habe das auch nicht vor.
    So allgemein gehalten wäre das sowieso nicht zu beantworten und anstatt der "klaren Ansage" käme erstmal die Frage: Welche Tiere denn? Und dann vermutlich: Ratten? Mach doch.
    Widdy vs Strohmann 5:0
    Junge, den hast du aber zerfranzt.


    Hallo malili,
    Du hast keine Kosten und Mühen gescheut, bei 1000qm kommt da einiges an Arbeit und Kosten zusammen. Und jetzt schweifen die Gedanken ständig zu den Hühnern ab, sitzt der Räuber schon auf der Lauer? Leben noch alle? Das nimmt einem den Spaß an der Sache.
    Was für eine Wildkamera hast Du installiert? Welcher Aufnahmewinkel, was deckt sie ab? Wie sind Deine Bildeinstellungen?
    Nur eine für 1000qm? Das wäre Glück, wenn Du damit zeitnah den Übeltäter erwischen würdest.
    Die Kameras haben zwar meist eine kurze Ansprechzeit, aber das Tier, was sie direkt im Nahbereich auslöst, kann bei der ersten Aufnahme schon aus dem Bild sein. Kleinere Räuber können schon bei relativ niedrigem Gras kaum noch sichtbar sein.
    Bei 1000qm wird die Kamera auf die hinteren Bereiche kaum noch (je nach Temperaturdifferenz) reagieren. Bei schmalerem Winkel schon, die haben eine höhere Reichweite, aber dafür fehlt dann der vordere Bereich seitlich.
    Auch sind ja in der Regel ein paar Ruhesekunden zwischen den Auslösesequenzen eingestellt, damit die Speicherkarte nicht Dutzende Aufnahmen vom selben Tier hintereinander macht.
    Hinzu kommt der Aufnahmewinkel.
    Ob dann am Ende des Geländes ein Huhn läuft oder ein Kanninchen oder eine Katze, ist kaum noch zu erkennen. Wenn sie dort überhaupt noch anspricht. Und wenn sie anspricht, spricht sie immer bei jeder Bewegung dort an oder nur hin und wieder? Da hat man keine Kontrolle drüber.
    Wenn Dein Gelände nicht zu viele Sichthindernisse hat, würde ich es mit 3-4 Weitwinkelkameras bestücken. So erhöht angebracht von der Schräge her und nach unten gerichtet, daß die Bildmitten auf der Fläche liegen, nicht parallel zur Erde, und sich die Randbereiche der Kameras überlappen.
    Und dann täglich die Bilder kontrollieren. 4 Hühner nach gleichem modus operandi getötet heißt, der Räuber wurde eher nicht gestört, sondern wollte nicht fressen oder mitnehmen.
    Ich hätte fast auf Katze getippt, aber die dürfte nach Deinen Sicherungsmaßnahmen gar nicht reinkommen.
    Grabungsspuren von Fuchs oder Aufbruchspuren vom Waschbär könnten Dir auch schwerlich entgehen.
    Ratten töten nicht nur, die fressen auch. Bei einem Freund sogar von unten die Füße der Hühner, die auf der Stange saßen. Bleiben eigentlich nur Marder, Wiesel und Co, wenn es keine Lücke im Zaun gibt.
    Wenn der Räuber auf dem Gelände lebt/wohnt, muß er auf Bildern zu sehen sein wenn du alles mit Kameras abgedeckt hast.
    Mäh das Gras kurz und gehe anschließend das Gelände Bahn für Bahn ab. Achte auf Löcher im Boden. Hast Du Platten verlegt? Stehen da Mauern, Garagenwände o.ä.? Schau dir die Ränder genau an, da sind Löcher schlecht zu sehen, ebenso die Kante Stall/Erdboden. Schau dir ggf deine Bäume an. Hohle Stellen? Einstiegslöcher?
    Wenn Du bei einer Kamera bleiben willst, dann ändere wenigstens alle zwei Tage die Position und schaue, ob Du die Einstellungen für Deine Geländegegebenheiten noch optimieren kannst.
    Kräht der Hahn früh auf dem Mist, ändert sich das Wetter- oder es bleibt wie es ist!

  7. #57
    Avatar von Widdy
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    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    (…) Würde ich auf der Wildkamera regelmäßig Bilder von einem im Garten um den Stall schleichenden Fuchs oder Waschbär haben, würde dieser dann kurzfristig der Natur entnommen. Da würden sich dann Jäger aus der Nachbarschaft drum kümmern, völlig gesetzeskonform. (...)
    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    (…)
    Hier frequentieren regelmäßig Nachts ein Waschbär (alle paar Wochen) und zwei Marder (jede 2. Nacht) unseren Garten. Da habe ich gar kein Problem mit. Ich sehe sie regelmäßig auf der Wildkamera.
    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    (…) Du hast meine Beiträge anscheinend entweder nur überflogen oder nicht verstanden.
    Doch, dann vergleich doch mal Deine Aussagen.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  8. #58
    Avatar von Mara1
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    Was ich gerade so überlege: Ich würde mir etwas basteln, was die Hühner abhält, und dort schön im Sichtbereich der Kamera einen Köder auslegen. Z.B. ein Hühnerei wird doch von Mardern gern genommen. Oder auch ein Stück Fleisch, das geht dann allerdings nicht mehr, wenn das Wetter zu warm wird, bzw. man müßte es oft austauschen. Wenn dort ein Räuber öfter mal vorbei schaut läßt er sich damit vielleicht ins Bild locken. Was würde sich sonst als Köder anbieten, wenn Ei nicht funktioniert? Oder gibt es auch Räuber, die sich tatsächlich NUR für lebendes interessieren? Dann würde es leider nicht klappen. Aber einen Versuch wäre es wert.

    Fuchs, Waschbär, Hund und Katze kann man wohl ausschließen, bei den Sicherungsmaßnahmen. Und wenn z.B. ein Waschbär auf dem Grundstück wohnt wäre das bestimmt schon aufgefallen. Marder dagegen könnten durchaus am Zaun hochklettern und durch das Netz schlüpfen, die passen ja fast überall durch. Angriff aus der Luft könnte auch noch in Frage kommen, wenn das Netz 8x8cm oder größere Maschen hat. Dann sollte aber z.B. der typische Federkreis um das tote Huhn zu sehen sein.

    Marder und Ratten wären meine Hauptverdächtigen. Es wurde auch geschrieben, daß die anderen Hühner nach den Angriffen immer traumatisiert waren und tagelang im Stall geblieben sind. Würden Hühner so reagieren, falls es Ratten waren? Wir hatten auch schon Ratten hier, auf die haben unsere Hühner überhaupt nicht reagiert. Allerdings haben sich unsere Ratten nicht an den Hühnern vergriffen. Und bei häufigem Marderbesuch findet man oft auch Marderkot irgendwo. Das sind so feste Würstchen wie von einem kleinen Hund.

  9. #59
    Avatar von Widdy
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    @Malili, wie ist der Stand? Hast Du die Wildkamera wieder aufgestellt?
    Höchstwahrscheinlich werden mittlerweile mehr befellte "Wanderer" und "Besucher" bei Dir auftauchen und allenfalls auf Zugang zu einem "Buffet" hoffen.
    Ist hier auch so, eine Wildkamera haben wir bis heute noch nicht zugelegt, obwohl sie eigentlich schon geplant war.
    Mit lachendem und weinendem Auge sehe ich bei uns die Wühlmaus-Gänge in unserer Weide, demnach finden Fuchs, Marder, Wiesel & Co. auch hier noch reichlich Futter.
    Wühlmäuse haben sich in der Ostschweiz in diesem Winter explosionsartig vermehrt; der Boden war nicht gefroren und darauf kamen Unmengen von Schnee.
    Der diesjährige Ertrag an Heu wird leider sehr fragwürdig.


    PRG 156 scheint immer noch zu überlegen, welche seiner Aussagen nun eher zutreffen.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  10. #60
    Esoterikerin Avatar von Roksi
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    Nun hat es mich auch erwischt. Die eigene Dummheit.

    Wir haben 3 Volieren: Gluckenvoliere (ohne Auslauf, nur ein Zugang, immer versperrt).
    Und zwei Volieren für Mix-Herde und eine für Pawlow-Herde. Beide haben zwei Ausgänge: in den überzäunten Auslauf (so gut wie immer geöffnet) und jeweils einen Ausgang in den Garten - diese mache ich immer sorgfältig zu.

    Vorgestern habe ich wie immer zugemacht. Aber: habe dann am Abend noch Rasen gemäht, was hundemüde und es ist mir aufgefallen, dass bei Pawlows das Wasser alle war. Also noch einmal die Voliere aufgesperrt, Wasser aufgefüllt und - ihr ahnt es schon - die Tür nicht richtig zugemacht, sondern nur angelehnt gelassen.

    Am Ostersonntag morgen - Gartenrundgang vor dem Eierverstecken (Mann, bin ich froh, dass ich zuerst im Garten war, und nicht die Kids). Alle 4 Pawlowvoliere-Bewohner tot. Die verdammte Tür in den Garten richtig offen. Die Spalte hat ja ausgereicht, um sie aufzudrücken.

    Jetzt meine Frage:
    alle haben die gleiche Wunde am Hals. Keine einzige andere Wunde zu sehen. Bei zwei war der Kopf komplett abgetrennt und einer davon nicht auffindbar. Alle 4 sind in verschiedenen Winkeln des Gartens (manche an die ca. 50 Meter Abstand) verteilt. Nur ein Tier war unter dem Totholzhaufen sehr gut versteckt worden. Kein Tier wurde angefressen oder richtig angerupft. Nur, wie gesagt, ein Kopf fehlt - das war offenbar die Mahlzeit.

    Ich habe zuerst an Marder gedacht. Aber hier ist auch Wiesel erwähnt worden.

    Kann man denn überhaupt unterscheiden, ob es Marder oder Wiesel ist? Fuchs könnte ja auch sein. Aber nur so wenig fressen?? Und alle Leichen zurücklassen und nur eine einzige verstecken? Das passt eher nicht zum Fuchs, oder? Der Versteck unter dem Totholzhaufen wäre auch für Fuchs zu klein. Das muss deutlich kleineres Tier sein, um das Huhn da reinzuzerren. Da ist einfach kein Platz wegen der Äste - ich habe den kompletten Totholzhaufen auseinander genommen, um zu gucken, was da drunter war.
    Lieben Gruß, Roksi
    1,1 Maxi Homo Sapiens 2,2 Mini Homo Sapiens 2,1 Felis silvestris f. catus
    und die bunte Truppe 1,12

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