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Thema: Welches Tier tötet meine Hühnchen?

  1. #41

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    Zitat Zitat von Silmarien Beitrag anzeigen
    Danke für diese Meinungsäußerung, ich sehe es genau so.
    Meine volle Zustimmung, sehe ich auch so. Mit Rücksicht auf die Forenregeln und die einseitigen und unrealistischen Be- und Empfindlichkeiten keine weiteren Äußerungen zu dem Thema.

  2. #42
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    Schon mal drüber nachgedacht, dass man selber ebenfalls teilweise einseitig und unrealistisch sein könnte, und nicht unbedingt immer die anderen völlig weltfremd sein müssen?
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  3. #43
    Avatar von TenshiJanina
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    Hier im Forum darf nur zu legalen Mitteln beraten werden.

    In dem Moment, in dem jemand ohne Sachkunde ein Tier tötet, verletzt er das Tierschutzgesetz in Deutschland. Fang oder Tötung eines zur Aufzucht notwendigen Elterntiers ist eine Straftat nach dem Bundesjagdgesetz. In vielen deutschen Bundesländern kommen Wilderei und weitere jagdrechtliche Verstöße hinzu.

    Jeder hier, da bin ich mir absolut sicher, möchte seine Tiere bestmöglich schützen. Dabei muss immer die Gesetzeslage beachtet werden.

    Viele Grüße
    Janina
    6.8 Hedemorahöna, 0.2 Dorking, 0.1 Araucana-Marans, 0.2 Marans, 0.1 Silverudds blå, 0.1 Mooshuhn, 2.1 Mixküken, 1.2 Bresse Gauloise, 0.1 Berger des Pyrénées, 1.0 Rauhaardackel, 0.0.2 Steppenschildkröten

  4. #44

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    Und die Gesetzeslage unterscheidet durchaus zwischen Angriff auf Eigentum im eigenen Garten und illegaler Bejagung in Wald und Flur,
    aber Diese Diskussion wollte ich gar nicht lostreten. Ist auch hier im Forum schon mehrfach erörtert worden.
    Wenn ein großes Rattenproblem vorliegt und ein Schädlingsbekämpfer eingesetzt wird, wie in vielen Stadtteilen, fragt man auch nicht, ob die Ratten vielleicht Nachwuchs haben.
    Wir Menschen geben den Tieren verschiedene Wertigkeiten und keiner kann sich davon freisprechen.
    Die Grenze zieht halt jeder woanders.
    Außerhalb meines Grundstückes würde ich nicht eingreifen, wenn ein Habicht eine noch lebende Taube in seinen Krallen hat, sitzt er auf einem unserer Hühner in unserem Revier, nämlich dem Garten, dann würde er schnell Fersengeld geben müssen.
    Nun gut, beim bislang einzigen Versuch konnte das Habichtmännchen eh nur knapp über die Hecke den Hühnern entkommen, die ihn sofort gemeinsam wütend angriffen. Instand Karma.
    Würde ich auf der Wildkamera regelmäßig Bilder von einem im Garten um den Stall schleichenden Fuchs oder Waschbär haben, würde dieser dann kurzfristig der Natur entnommen. Da würden sich dann Jäger aus der Nachbarschaft drum kümmern, völlig gesetzeskonform. Dazu brauche ich im Garten keine Claymore-Minen aufzustellen oder mich mit einer .22er einzugraben.
    Aber Haus und Hof sind unser Revier und wir schützen es, wie es in der Natur jedes andere Lebewesen auch tut. Wenn ein Hund einen Dachs aus dem Bau sprengen will, sagt der Dachs auch nicht: "Kein Problem Terrier, wenn wir etwas zusammenrücken ist hier Platz für alle".
    Mir ging es darum auszudrücken, daß Haus- und Nutztiere, nach meiner Ansicht, aufgrund ihrer von uns auferlegten Abhängigkeit Anspruch auf unseren Schutz haben.
    Und einen Räuber, der ständig Nachts kontrolliert, ob wir nicht ein kleines Versäumnis begangen haben, werden wir bei uns nicht tolerieren.
    Den passiven Schutz von einem sicherem Stall setze ich sowieso voraus.
    Im konkreten Fall: Totes Huhn, unbekannter Täter, ab jetzt möglichst lückenlose Kameraüberwachung und wenn der Täter aufgeklärt ist, geeignete Abwehrmaßnahmen. Wenn ein Vergrämen Erfolg hat, umso besser.
    Er hatte leichten Erfolg, er wird wieder kommen. Der Hühnerhalter ist m.E. in der Pflicht!
    Kräht der Hahn früh auf dem Mist, ändert sich das Wetter- oder es bleibt wie es ist!

  5. #45
    Avatar von Widdy
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    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    Würde ich auf der Wildkamera regelmäßig Bilder von einem im Garten um den Stall schleichenden Fuchs oder Waschbär haben, würde dieser dann kurzfristig der Natur entnommen. (…) Da würden sich dann Jäger aus der Nachbarschaft drum kümmern, völlig gesetzeskonform.
    Da hast Du aber einen komischen Nachbarn, hierzulande nennen sich auch einige „Jäger“. Mal schnell am WE gucken, ob ein Braten rumläuft und dann „erlösen“ vom Leben. Die zahlen ja auch jährlich ihr gutes Pacht-Geld dafür.
    Auch die dürfen keine Tiere töten, die sich bei @PGR 156 auf ihren Beinen fortbewegen.

    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    Mir ging es darum auszudrücken, daß Haus- und Nutztiere, nach meiner Ansicht, aufgrund ihrer von uns auferlegten Abhängigkeit Anspruch auf unseren Schutz haben.
    Das sehe ich genauso und ich tue mein möglichstes, um dies zu gewährleisten.
    Und wenn damit die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, dafür kann der Räuber nichts.

    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    Und einen Räuber, der ständig Nachts kontrolliert, ob wir nicht ein kleines Versäumnis begangen haben, werden wir bei uns nicht tolerieren.
    Du kannst keinem Tier verbieten (ob Räuber oder nicht) nachts durch Dein Gebiet zu wandern.
    Und wenn Du ein Versäumnis begangen hast, dann ist das einzig Deine Schuld.
    Wenn hier jedes Wildtier, das bei uns nachts ums Haus und die Ställe „der Natur entnommen“ würde, wären die bei uns schon lange ausgestorben.
    Mir begegnet hier wieder das berühmte „Wohnen in der Natur“, aber am liebsten den Autobahnanschluss und die Tiefgarage am Haus.

    Zitat Zitat von PGR 156 Beitrag anzeigen
    Er hatte leichten Erfolg, er wird wieder kommen. Der Hühnerhalter ist m.E. in der Pflicht!
    Eben, der Tierhalter ist in der Pflicht.

    Frag mal bei Dir in der Gemeinde nach, ob Du Tiere töten darfst, die nachts bei Dir durchgehen.
    Du wirst eine klare Ansage erhalten.

    Zurück zum Thema. @Malili hat nichts auf ihrer Wildkamera entdecken können. Sie weiss also noch nicht genau, wer der Räuber ist.
    Jetzt liegt es an ihr, ihre Tiere bestmöglich mittels Dichtmachen von jeglicher Einzäunung zu schützen.
    Geändert von Widdy (27.03.2021 um 08:09 Uhr)
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  6. #46

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    Wie das mit den „ Zitaten „ funktioniert habe ich noch nicht raus gefunden, Also gehe ich mal so auf die einzelnen Beiträge ein.
    Die Kamera hängt weiterhin im Gelände. Alles Mögliche ist drauf, Vögel, Hühner, die Hunde, ich. Sie nimmt also sehr gut auf. Nur der kleine? Räuber, der ist mir noch nicht ins Bild gelaufen.
    Mit den Hunden bin ich mehr mals am Tag bei den Hühnern und laufe das ganze Gelände mit ihnen ab. Gestern, bei dem Traumwetter habe ich mit der ganzen Schar ein lustiges Picknick gemacht und ein wenig mit den Hunden trainiert. außerdem sind Barrys Haare (Briar Mix) innen und außerhalb des Geländes verteilt. Es kommen immer Neue dazu.
    In dem Stall ist noch nie etwas passiert, der ist nach menschlichem Ermessen wirklich einbruchsicher. Nach größeren Verlusten durch den Fuchs, er hat letztes Jahr ziemlich gewütet, auch 3 meiner Handaufzuchten mussten dran glauben, ist das gesamte Gelände mit Strom gesichert und zusätzlich der Hühnerauslauf ( ca.1000 qm.) mit 1,80 m hohem Volierenzaun, der oben 40 cm. nach außen überhängt und 30 cm eingegraben ist, gesichert.
    Den Fuchs hat letztes Jahr der Förster mit einer Lebendfalle außerhalb unseres Grundstücks gefangen und ausgesiedelt. Es war ein junges Männchen, das noch allein unterwegs war.
    Die Rattenplage habe ich durch einen Kammerjäger bekämpfen lassen, vor allem, weil wir sie schon im Keller hatten und Leitungen angefressen waren.
    Außerdem gibt es ein Netzt über dem Auslauf. Ich glaube mehr geht nicht. Deshalb waren wir ( Förster u. ich ) uns ziemlich sicher, dass das Tier IM Gelände wohnt.
    Doch dafür habe ich absolut keine Beweise.
    Diese ganzen sicherungs Maßnahmen habe ich nicht nur wegen meiner Tiere gemacht, sondern auch um das Leben Anderer zu schützen. Mir ist sehr wichtig, nicht mit dem Tod zu vergelten, was Instinkt und Hunger verursacht. Natürlich halte ich mich bei Allem auch an die gesetzliche Vorgaben, wobei ich glaube, das Tierliebe, ( die schließt jedes Tier ein ) gesunder Menschenverstand, ( leider nicht bei jedem vorhanden ) und vor allem Respekt und Achtung vor dem Leben, das wirklich Wichtige ist. Einzige Ausnahme, wenn etwas so zerstört wird, das es zu einer großen Gefahr werden kann. Wie bei den Ratten. Ansonsten bin ich ganz allein für den Schutz meiner Tiere verantwortlich.
    Seit 3 Tagen sind meine Gackerchen nun wieder in ihrem Gelände. Vormittags noch im abgetrennten Bereich. Alles ist ruhig, wobei ich immer noch Bauchweh bekomme wenn ich gar nichts höre. Im Moment kräht Chiko eifrig und ein Hühnchen hat wohl gerade ein Ei gelegt. Das wird gebührend gefeiert. Mir die liebsten Geräusche.
    Ich werde berichten, so oder so, wenn sich irgend etwas tut.
    Ein schönes Osterfest Euch Allen, trotz der Einschränkungen. Bleibt gesund!!!

  7. #47

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    Auf dem Bild ist ja nur eine "Knabberwunde".
    Wo waren denn die Bisswunden?
    Und ich finde gar kein Blut, nichtmal ein Tropfen, immer noch komisch.
    Zieht keiner in Betracht das das Huhn aus einem anderen Grund gestorben sein könnte und danach angeknabbert wurde?

    Du schriebst ja von 4 Tieren, war das bei allen so wie auf dem Bild?
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  8. #48

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    Hunde sind auch nicht ohne !
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  9. #49
    Bio- Nerd Avatar von Okina75
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    Weil gerade der Spruch mit den Ratten kam: Ratten MUSS man bekämpfen- von Gemeindeseite aus, wie auch, weil sie Bausubstanz beschädigen. Also nicht nur Isolation zerpflücken, sondern auch Holz, Rohre und sogar Beton beschädigen können. Von Kabelage etc. ganz zu schweigen.
    Ich musste gerade zu Gift greifen, weil ich eine Glucke gesetzt habe, und nach drei Jahren Pause mal wieder Ratten hergefunden haben (was bei der rasanten Zunahme der Pferdehaltung in der Gemeinde in dieser Zeit auch wenig wundert). Eine Alte und fünf Jungtiere konnte ich mit der Schlagfalle killen, bis sie die mieden. Und weil ich nicht möchte, dass sie mir wieder die Küken killen, musste das härtere Geschütz her, das heute nach fünf Tagen auch die erste Wirkung zeigte.

    Ich tue es aber nur, weil man Ratten außer mit wirklich Fort Knox und Litze nicht aussperren kann. Eine der beiden gefundenen Ratten heute lebte noch, wand sich da innerlich verblutend umher, und natürlich habe ich schnell die CO²- Pistole geholt und sie schnell ganz rüber geschickt. Vergiften ist eine richtig fiese, erbärmliche Schiete, die àuch/ selbst Ratten nicht verdient haben. Muss ja aber, weil die nicht doof sind und schnell fallenscheu werden- so dass man ihnen anders als mit schweren Kalibern nicht bei kommt.
    Sicher gehen auch bei denen eventuelle abhängige Jungtiere drauf, wenn man die Alten wegtötet, ebenso wie bei irgendwelchen anderen Räubern, die man zu Zeiten weg lötet. Aber die Gesetzeslage ist eindeutig und macht auch bei Hausbesitzern KEINE Ausnahme.
    Fuchs und Marder sind auch im Siedlungsgebiet immer noch jagdbares Wild mit Jagd- und Schonzeit, und wer die missachtet, weil er so ein Kerl ist, der das seinige schon zu schützen weiß (ja eben nicht, weil sonst die Räuber kaum zum Zuge kämen...), ist eben schlicht und ergreifend eines Schonzeitvergehens schuldig. Und der Wilderei. Punktum. Und wer sich bereits rachedürstig ans Pläneschmieden zur Beseitigung macht, weil nur mal ein Tier mit Fangzähnen die Chancen abcheckt, sollte vllt. mal seine grundsätzliche Einstellung zum Leben und Lebewesen hinterfragen, die haargenau nichts anderes machen als wir, die wir auch überall, selbstverständlich und ständig in jedwedes anderes Tiers Lebensraum eindringen. Und da in der Regel noch viel schlimmer hausen. Weil wir meinen, als Mensch hätten wir 'nen selbstverständlichen, überall gültigen Blanko- Darfschein für alle Gegebenheiten! Und lässt hinterfragen, inwiefern er sich wirklich von der Kreatur unterscheidet, wenn er als Argument ins Feld führt, dass ja jedes andere Vieh auch sein Revier jederzeit und kompromisslos mit dem Tode verteidigt...
    'Tschuldigung, aber wann und wo genau leben wir nochmal?
    Geändert von Okina75 (27.03.2021 um 22:22 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  10. #50

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    Ich fasse zusammen:
    Tiere vergiften, mit der Pistole weg löten und mit großen Kalibern "rüber" schicken, nur streng nach Gesetz.
    Wir haben verstanden.

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