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Thema: Welches Tier tötet meine Hühnchen?

  1. #101
    Avatar von melachi
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    Hermelin ist aber eine ganz andere Hausnummer als ein Mauswiesel, größenmäßig.

    Ich hab mal ein Hermelin in unmittelbarer Nähe beobachten können. Es konnte nur in meine Richtung entkommen und brauchte einige Zeit, um Mut zu fassen. Dabei gähnte es mehrfach. Da wurde mir klar, das das Tier seinen Schädel quasi komplett aufklappen kann, und trotz aller Kleinheit und Niedlichkeit mal locker zwei fingerbreit meiner Hand, also praktisch die Hälfte davon, in die Schnauze hätte nehmen können (ok, kleine Hand ). Ein Hermelin kann also einen Genickbiss bei Kaninchen oder großem Huhn hinbekommen und die großen Adern dabei treffen. Im Leben hätte ich das Tierchen nicht angefaßt, nachdem es mir sein Gebiß präsentiert hatte
    Geändert von melachi (15.04.2021 um 17:48 Uhr)

  2. #102
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Und nicht nur das, es hat für dieses Gebiss durch die Anordnung der Muskulatur auch einen außerordentlichen gut funktionierenden Hebel, also eine immense Beißkraft.
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    Einige Beiträge dieses Forenmitglieds können Spuren von empathielosem Querdenkergefasel enthalten!

  3. #103

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    Die Falle steht wieder und ist auch präpariert mit einem angeschlagenen Ei. Abends, wenn die Hühner drin sind, kommt immer ein Ei auch vor die Falle, ca. ½ m.
    Das hatte ich auch schon vor dem Fang gemacht und 2 x war das außen liegende Ei am Morgen weg. Das war in den 3 Wochen, in denen die Hühner nur noch im Gemüsegarten waren. Also nicht ihren Auslauf nutzten.
    Bis zum Fang des Wiesels waren sie nur auf einem Drittel des Geländes. Da, wo die Falle steht, kamen sie nicht hin. Jetzt lasse ich sie am Nachmittag wieder aufs ganze Gelände, was sie sehr begrüßen. Die Kamera hängt auch weiterhin, immer in anderen Positionen und wird täglich geprüft. Bis jetzt – NICHTS !
    Die Äste der Kiefer sind Brennholz.
    Und um das noch mal zu erläutern, die getöteten Hühner hatten alle 4 nur eine kleine Bisswunde seitlich am Nacken, es gab nur wenige ausgerupfte Federn und alle 4 hat es fast an der selben Stelle erwischt, nämlich an einer Ecke des Geländes, da wo der Zaun einen Winkel macht. Ca. 3 m von der Kiefer entfernt. Eindeutig konnten sie nicht mehr weg. Sie kamen mir auch ziemlich blutleer vor.
    Außerdem kann das ganze nicht lautlos von statten gegangen sein, weil die anderen Hühner total verstört und traumatisiert waren. Sie sind jedes Mal 2 - 3 Tage nicht mehr aus dem Stall gegangen und haben sich auch drinnen in den Legenestern und unter dem Kotbrett verkrochen.
    Bei den Fuchs Attacken war das nie der Fall.
    Diese Fakten ließen den Förster ziemlich sicher sein, das es der kleine Räuber war. Die Betonung liegt auf „ ziemlich“
    Er und ICH sind uns durchaus darüber im Klaren, das wir nicht sicher sein können. Aber wann kann man das schon?
    Ich mache auch weiterhin das Hundetraining im Hühnergehege und Barrys Haare sind innen und außen verteilt und werden ständig erneuert. Er liefert zum Glück ( in diesem Fall ) genug.
    Wir haben schon so viel durch, von Greifvogel Attacken bis Fuchs Angriffen, ich habe für meine Verhältnisse ein Vermögen ausgegeben um die Tiere zu schützen. Und ich bin mir ziemlich sicher, das war’s noch nicht. Im Dorf gibt es nicht so viele Probleme, aber wir sind nun mal am AdW. Die Tiere sind nun mal meine große Liebe. Also heißt es nun : „ Warten und Hoffen“ ansonsten, jeden Tag, der ohne traurige Ereignisse ist, mit ihnen genießen.

    An Pinocchio, Danke für die netten Worte, ich werde weiter berichten, wobei ich natürlich hoffe, das es gar nichts mehr zu berichten gibt.

    Eins noch zum Schluß. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich genau so reagieren würde wie viele hier. Ungläubig. Wahrscheinlich nicht in überheblicher, besserwissenden Art, aber sehr skeptisch und nach Erklärungen suchend. Ich hab keine Erklärungen, nur diesen Winzling in der Falle gesehen und 4 tote Hühner. Und Vermutungen.
    Geändert von malili (15.04.2021 um 19:17 Uhr)

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