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Thema: Naturbrut 2021

  1. #301
    Avatar von Okina75
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    Ja, das kann sicher auch bei meiner so gewesen sein. Sie führte die restlichen dann aber insgesamt auch nur vier Wochen, so dass sie insgesamt nicht überzeugen konnte. Die Ratten waren nach Stopfen von Scherben in den dann doch gefundenen unglaublich flachen und kleinen Einstieg sowie Zubetonierens desselben sowie Anwendung von Racumin- Schaum dann bald Vergangenheit, aber sie hatte wirklich ohne jeden Grund so einen Hau weg... Ich musste mich wirklich rückwärts und hockend dem Gluckenabteil nähern, und betont wegkuckend Futter und Wasser reinschieben, sonst ging die trotz Quadratmetern Platz richtig übel ab, völlig geistig aushakend. Solche Erfahrungen macht man (hoffentlich) nur einmal im Leben .
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  2. #302
    Avatar von Gackerliene
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    ich weiß gar nicht ob wir die Ratten wirklich alle los sind... das Gift (rote Weizenkörner) haben sie kaum genommen (paar Monate vorher war das der Hit und es hatte den Anschein, als wären alle Ratten tot), weil ich Ratten eigentlich mag, habe ich mich darüber irgendwie auch gefreut (muß doch ein schrecklicher Tod sein)... ich habe dann die Idee gehabt, ihnen das Laufen in den Löchern und Gängen (ja unterhalb der Gitter und Gehwegplatten im Gluckenabteil... ) zu versalzen...mit Streusalz, in die Löcher habe ich bevorzugt die Klumpen rein, weil das ist ja doch unangenehm im Mäulchen und an den Pfoten... habe schon länger keine Ratte mehr gesehen.. in der nachbarschaft gibts auch Hühnerhaltungen, vielleicht sind sie da rüber und es wurde schmackhafteres Gift ausgelegt...

    hatte nur einmal eine "giftige" Glucke, eine ausgeliehene... die war eine super Mutti, führte auch fast 12 Wochen... die Hühner wurden trotzdem zahm und Margot, eine ihrer Ziehtöchter, hat sie sich nicht als Vorbild genommen, sie ist so eine freundliche, ich kann vor ihr die Kücken in die Hand nehmen... eine andere Ziehtochter ging zu einer Freundin als Leihglucke, die ich ihr dann lies, weil sie so begeistert von ihr ist... sie brütet dieses Jahr gerade wieder (ihr zweites mal)... und die 3. Ziehtochter Bella hatte letztes Jahr spät ihre erste Brut, auch sie war ganz ausgeglichen (als die Ratten endlich aus dem Stall waren).. ich meine sie will wieder Glucken... ich gebe sie dann vermutlich weiter, weil ich eine Naturbrutinteressentin kennengelernt habe und langsam zu viele Hühner habe (vermehren sich ja auch wie die Ratten, wenn man sie lässt...)
    weder "g...", noch "g...", möglichst auch nicht "g..." sondern einfach "gack-gack-gack!"

  3. #303

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    Zitat Zitat von Chickenalarm Beitrag anzeigen
    An alle, die bei NB auch gekauftes Kükenfutter verwenden erlaube ich mir mal die Frage, wie ihr die Menge dafür ermittelt. Ich bin völlig unschlüssig: in 10 Tagen ist Schlupf, 8 Eier liegen noch darunter und scheinen alle entwickelt. Reichen 10 Kg bis Woche 8 oder 9, oder soll ich doch lieber mehr besorgen? Die Glucke frisst ja auch mit
    Vor dem letzten Schlupf (Anfang März) hatte ich ein (!) Kilo Kükenstarter gekauft. Der Glucke hatte ich außerdem "normalen" Körnermix hingestellt. Nach 2 Wochen war von dem Kükenstarter noch fast die Hälfte übrig. Die Küken haben wohl einfach am "Mamafutter" mitgenascht. An den Kükenkrümeln hatten sie irgendwann gar kein Interesse mehr. Ich habe das dann nach und nach dem Nassfutter untergemischt.
    Bei unserer ersten Brut (Nov. 2020) gab es bei uns hier im Ort nirgendwo Kükenstarter zu kaufen (so Engpässe sind hier nicht ungewöhnlich). Unser Tierarzt hat uns geraten, Legepellets im Mixer klein zu machen, das wäre genauso gut.
    Ich werde sicherlich in Zukunft keine spezielles Kükenfutter mehr kaufen. Ich mache es jetzt ähnlich wie Dorintia, die Familie (Küken jetzt knapp 6 Wochen alt) bekommt das "Normalfutter", vielleicht mal bisschen aufgepeppt mit Sonnenblumenkernen oder gehackten Erdnüssen, tägliches "Weichfutter-Leckerlie" mit Ei, Kräutern, ab und zu bisschen Quark ...
    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

  4. #304
    Avatar von Dylan
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    Zitat Zitat von Chickenalarm Beitrag anzeigen
    An alle, die bei NB auch gekauftes Kükenfutter verwenden erlaube ich mir mal die Frage, wie ihr die Menge dafür ermittelt. Ich bin völlig unschlüssig: in 10 Tagen ist Schlupf, 8 Eier liegen noch darunter und scheinen alle entwickelt. Reichen 10 Kg bis Woche 8 oder 9, oder soll ich doch lieber mehr besorgen? Die Glucke frisst ja auch mit

    Natürlich reichen die 10 kg für 8 Wochen, und zwar locker. Wenn es wirklich knapp werden sollte, dann kannst du immer noch dazu kaufen. Nicht zu viel von dem Starter, die Vitamine laufen schnell ab. Am besten, man kontrolliert auch das Ablaufdatum, bevor man den Sack kauft.
    Wenn die Glucke rummäkelt, ist das kein Problem, nach kurzer Zeit wird sie es fressen. Ich hatte auch schon Glucken, die der Meinung waren, dass man Kükenfutter nicht fressen könne. Nach kurzer Zeit war es tatsächlich so, dass die Kleinen eifrig reinmampften, während die Glucke beleidigt davorstand und auf leckere Eierspeise wartete. Ich füttere bestimmt nicht meine sämtlichen gefräßigen Glucken mit den kostbaren Eiern.
    Das bisherige Alleinfutter würde ich auf keinen Fall den Küken geben, das ist nicht umsonst für die erwachsenen Hennen gedacht. Natürlich werden die Küken groß, das werden sie notfalls auch mit Küchenabfällen. Aber am Kükenstarter würde ich nun wirklich nicht sparen...

    Natürlich wird die Glucke Körner anpreisen, wenn diese zusätzlich angeboten werden. Deswegen gibts die Körner höchstens extra am Nachmittag und nicht zur freien Verfügung. Dann kann man sich den Kükenstarter wirklich sparen.
    Geändert von Dylan (18.04.2021 um 07:41 Uhr)

  5. #305
    Avatar von Gallo Blanco
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    Ich füttere keinen Kükenstarter, bei mir gibts geschroteten Hühnerfuttermix, der nach und nach immer grober gemahlen wird.
    Nach 4 Wochen fressen die Kleinen alles was man ihnen gibt, sogar Sonnenblumenkerne.

    LG Stefan
    Wohlstand produziert Parasiten, keine Überlebenskämpfer.

  6. #306
    Avatar von Dylan
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    Kükenstarter ist auch nur feiner geschroteter Kükenfuttermix.
    Im Ernst, man kann doch füttern, was man für richtig hält.

    Mir wäre der Aufwand schlicht zu groß, extra ein Futter, das alle wichtigen Nährstoffe enthält, mühsam selbst zusammen zu mischen und zu schroten.

    Da ist das Aufzuchtfutter auch nicht wesentlich teurer, und ich weiß wenigstens, dass alles im richtigen Verhältnis drin ist, was Küken brauchen. Sonnenblumenkerne fressen meine noch früher, ganz abgesehen von all den Insekten und Würmern, die sie von Anfang an zusammen mit der Glucke aus dem Boden holen. Es bleibt also nicht alleine beim Kükenfutter. Kommt auch immer auf die Gegebenheiten an.

  7. #307
    Avatar von Okina75
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    Man muss gar nichts extra mischen, genau genommen.
    Kükenstarter/ -futter wurde für Kunstbrut konzipiert. Dem mit der Glucke laufenden Nachwuchs muss man es auch nur verabreichen, wenn man die lange separat hält. Läuft die Familie dagegen im Auslauf mit, kann man quasi gar nicht verhindern, dass die Kleinen das normale Truppenfutter mitfressen. Optimiert man das, was sowieso sinnvoll ist, dann können die Küken völlig problemlos davon mit fressen und wachsen völlig problemlos und gesund auf. Selbst wenn das Weichfutter, wie bei mir, aus dem ganz normalen Legemehl gemischt wird.
    Hühner, die was leisten sollen, brauchen sowieso hohe Proteinzahlen (18- 21 % sind bestens), ausgewogene Spurenelemente und Mineralien. Und nichts anderes brauchen Küken. Diesen ganzen geldschneidenden Heckmeck mit den 20.000 Futtern für jedes Alter, Geschlecht und jeden Jahresabschnitt kann man sich prinzipiell wirklich sparen. Außer in genannten Sonderfällen, aber auch kunstbrut- aufgezogene Küken haben nichts gegen den normalen Futtermix der Alten, plus bissel klein geschnippeltes Ei und Brennnessel dazu .

    Wofür man sich auch immer entscheidet: Hühner/ Küken sind nicht aus Zucker, sie akzeptieren jeden in einem gewissen Spielraum variierenden Nährwert aus egal welchem Futter, so dass auch hier sehr viele Wege nach Rom führen.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  8. #308

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    Unterschreib. Deswegen gibt es bei mir für Naturbrut keinen extra Kükenstarter wenn das Futter der Großen in der Größe zumindest teilweise passt. Für die mehrere Wochen extra gehaltenen Kunstbrutküken aber schon, ich wollte jetzt keine Legepellets schreddern.
    Was ich auch nicht wirklich realisieren könnte wäre das Füttern von Reifefutter für Jungtiere. Die fressen hier ab der Vergesellschaftung das Futter der großen mit und keine hat wegen den Legepellets früher das Legen begonnen und sie legen auch keine riesigen oder Doppeldottereier.
    Wenn ich Kükenfutter übrig behalte wird es einfach bei den Großen mit untergemischt.
    Geändert von Dorintia (18.04.2021 um 09:55 Uhr)
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2/3 Grün/Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 typisch gelbe Küken (04.06.)

  9. #309
    Celia
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    Vor einer Woche habe ich wie berichtet eine Silverudds blå zum brüten weg gesetzt. In der Zeit habe ich hier mitgelesen und ich muss sagen, es hat mich manches verunsichert. Aber letztlich ist es eine interessante Diskussion geworden die mir hilft meinen eigenen Weg mit der Naturbrut zu finden.
    Also meine "Silvi Rudd" liegt blatt auf den Eiern und verlässt sie freiwillig nicht. Sie ist ja eine Rasse die eigentlich kein großen Bruttrieb mehr haben soll und es ist ihre erste Brut. Wieviel Naturinstinkt kann ich also voraussetzen? Die Silverudds sollen ja recht natürliche Hühner sein ...
    Ich wollte ja eigentlich nicht viel machen müssen und es den Glucken überlassen. Und?... Mein Klapphocker steht jetzt neben dem Kleintierkäfig in dem Silvi Rudd liegt...
    Ich habe sie nach 3Tagen dann doch mal runter geholt. Sie ist recht zahm und wehrt sich nicht. Sie bleibt da liegen wo ich sie hinsetze. Fressen und trinken tut sie kaum. Am ehesten Weichfutter. Sie geht dann recht bald wieder aufs Nest und ich lasse sie dann auch. Das hab ich jetzt fast jeden Tag gemacht. Gestern war sie das erste Mal richtig wach und hat rumgegackert.
    Es ist faszinierend ein Huhn so genau zu beobachten und nachzufühlen was gerade passiert. Darum geht es und so habe ich euch verstanden. Jeder muss mit seinem Huhn den passenden Weg finden. Jemand anderes würde es mit diesem Huhn anders machen und ich werde es mit einem anderen Huhn vielleicht anders machen.
    Ich werde mich jetzt jeden Tag zu meiner Sivi setzen und hoffentlich einen Weg finden wo auch Küken rauskommen.

  10. #310

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    Ich musste die vor den Körnerspender gesetzten Glucken auch immer von hinten anstupsen oder nochmal auf die Füße stellen damit sie munter wurden.
    Aber dann wurde paar mal in den Spender gehackt, zeternd nach draußen gerannt, schnell sandgebadet, geschüttelt, gekackt und zum Wassereimer gerannt. Wenn fertig, wurde komischerweise recht langsam, dafür aufgeplustert und gluckernd das Nest wieder aufgesucht.
    Ich hab es mir dann verkniffen hinterher zu gehen, hatte Geduld und 5 min. später saß sie wieder im Nest als wäre nichts gewesen.
    Eine Glucke die nach dem rausnehmen wieder direkt auf das Nest ist, zwei, dreimal probiert - habe ich gelassen.
    Am nächsten Tag hat sie dann die o.g. Sachen erledigt.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2/3 Grün/Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 typisch gelbe Küken (04.06.)

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