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Thema: Naturbrut im Winter

  1. #1

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    Naturbrut im Winter

    Hallo meine Henne ist in der letzten Phase der Brut und es ist sehr kalt. -1 Grad
    Was kann ich tun oder beachten damit die Brut ein Erfolg wird.

    Es gibt eine Wärmelampe im Stall, allerdings wird es nicht sehr warm. Ab 9:30-10:00 mache ich auf und Sie können in ein überdachtes Außengehege. (Die Hühner halten sich Tagsüber am liebsten draußen auf)

    Reicht dieses Rotlicht als Lichtquelle für die Küken? Ich könnte auch eine Wärmeplatte die ich noch von der Kunstbrut habe aufstellen. Bringt das was? Sie haben ja nun die Henne. Mir ist aufgefallen, dass Sie das Stroh aus der Brutkiste immer raus schmeißt und lieber auf dem blanken Plastik Boden sitzt...Das muss doch sehr ungemütlich für die Küken werden?

    Der Stall ist eine ausgebaute Kinderspielhütte. Ist der Raum zu dicht? Sie haben Platz zum schlafen aber aus dem Weg gehen können Sie sich nicht groß... Zum schlafen war es perfekt aber ungestört ist etwas anderes.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
    1. Ich lasse sie im Stall bei den anderen mit Wärmelampe und dann wären alle zusammen und die Gefahr würde sich ergeben, dass ein anderes Huhn vielleicht hakt?
    Es wären vielleicht gerade mal über o Grad wenn man sich nicht genau unter die Wärmelampe begibt.

    2. Ich hole Sie samt Katzen-Transportbox ohne Tür, die sie zum Brüten hat rein und lasse Sie 8 Wochen im Hasengehege, was nicht sehr groß ist, aber warm und ungestört? Die Box würde gut rein passen. Der Käfig ist (150cm X 80 cm vielleicht) ca. wie ein normaler Schreibtisch...vielleicht ein Tick größer.

    Es sind 6 Eier

    Was würdet Ihr machen. Gern Tricks und Tipps
    LG
    Geändert von Bleib zuhause (14.01.2021 um 10:46 Uhr)

  2. #2
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Zitat Zitat von Bleib zuhause Beitrag anzeigen
    Was würdet Ihr machen.
    Nicht im Winter brüten, wenn die Möglichkeiten doch sehr begrenzt sind

    Aber nu... ich würde sie wohl im Stall lassen, aber einfach mal 20€ in eine größere, stärkere Wärmelampe investieren.
    Erfahrungsgemäß kommen die Küken auch mit Kälte gut zurecht, ich lasse trotzdem im Winter nicht brüten, weil … einfach weil nö.

    du könntest sie gewiss auch schon vor der 8. Woche gut raus lassen. trotzdem willlst du so eine Rasselbande nicht im Haus haben, wenn du keinen ausgesprochenen Raum dafür hast, da sowohl geruchs- als auch staubbelästigung nicht ohne sind. (ich lasse meine Küken meist die erste Woche drinnen, reinige 2x am tag den Käfig und bekomme trotzdem nach einer Woche Probleme mit meinem mann weil "es muffelt" und überall feiner staub ist)

    und du wirst dich vermutlich umgucken, wie groß ein 8-wöchiges Küken schon ist.
    3 Worte, die mich schwach machen: Wir überbacken das!
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  3. #3

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    Ja jetzt ist es zu spät. Jetzt lasse ich sie.

    Ich habe selbst schon Kunstbrut zu Hause gemacht und kenne mich mit dem Dreck und Staub aus. Das würde schon gehen. Aber bei der Kunstbrut gab es keine Henne. Jetzt bin ich unsicher wie es mit Henne wäre...Mehr Ruhe hätte Sie. Allerdings wäre der Temperaturschock in 8 Wochen wohl auch nicht unbedeutend, wenn sie dann wieder nach draußen müssten oder stecken Sie das weg? Dadurch dass ich sie wegen der Vogelgrippe nur in den Auslauf lasse verpasst sie auch nicht viel.
    Geändert von Bleib zuhause (14.01.2021 um 11:25 Uhr)

  4. #4
    Bummelux Avatar von Vinny
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    hast du denn ggf einen kühlen raum? einen Wintergarten, eine Terasse, einen hellen keller?
    mit stundenweise Anpassung würde das bestimmt gehen....
    draussen hättest du den Vorteil, dass sie die kleinen in die Gruppe integriert.
    zumindest etwas. der einstieg, wenn sie aufhört, zu führen , ist für die kleinen leichter.
    Andererseites besteht natürlich wie immer auch die Möglichkeit, dass sie schon nach 2,3 Wochen aufhört, zu führen.
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  5. #5
    Avatar von Dylan
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    https://www.huehner-info.de/forum/sh...fzucht+februar

    Ich habe mal eine Henne genau um diese Zeit brüten lassen und das ganze dokumentiert. Kannst ja mal in den Faden reinlesen, wenn du magst.

    Kurzform: Die Küken sind in einer Umgebungstemperatur von +3 bis - 3 Grad aufgewachsen. Wärmer wurde es nicht. Eine Aufzucht im Kühlschrank wäre wärmer gewesen. Ich habe in den ersten Wochen keine Wärmelampe verwendet, die Küken steckten das ganz gut weg. Ich hatte aber sehr viel Platz, Glucke und Küken waren innerhalb eines alten Kuhstalls untergebracht. Trotzdem war es sehr aufwändig und ich entglucke seitdem sehr konsequent im Winter. Gerade eben habe ich wieder eine Glucke vom Nest geschmissen...

    6 Küken sind gerade so Obergrenze, sie werden älter und dann passen sie nicht mehr gut unter die Glucke.
    Wie gesagt, lese mal rein in den Faden, vielleicht ist die eine oder andere Anregung für dich dabei.

  6. #6

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    Ich würde sie ganz in Ruhe lassen. Bei -1 Grad passiert gar nichts... sie macht das schon!

  7. #7
    Avatar von Gackerliene
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    Wenn sie die Eier die ganze Zeit so warm gehalten hat, dass Kücken schlüpfen, schafft sie es auch mit den kleinen Hühnchen :-) wünsch Dir ne gute Hühnermama :-)
    Ich auch nicht.. nicht dagegen und nicht damit....

  8. #8

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    Danke für das Feedback!
    ich glaube ich werde sie draußen lassen und darauf vertrauen, dass sie es meistert. Sie sind eigentlich ganz friedlich. Es erscheint mir auch wichtig, dass die anderen die Küken auch akzeptieren. Man bekommt sogar den Eindruck, als wenn der Hahn sie jetzt schon die ganze Zeit beschützt. Er steht oft an der Brutkiste und schaut mich empört an, wenn ich mich nähere. Es ist ja auch gar nicht gesagt, dass welche schlüpfen... Ich habe einmal geschiert und ein zu helles Ei entnommen. Die anderen waren schon dunkel. Was ja dafür spricht, dass die Küken schon recht groß sind. Seit gestern steht sie gar nicht mehr auf. Das wäre ein Zeichen dafür, dass es jetzt bald losgeht. Ich habe essen direkt neben sie gestellt und hoffe sie nimmt es an und sie übersteht das ganze. Sie sieht eigentlich ganz munter aus. LG

  9. #9

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    Wann sollte denn errechneter Schlupftag sein?
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  10. #10

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    Ganz ehrlich, ich habe es vergessen. Ich wollte mir den Tag an dem ich sie brütend sah aufschreiben und hab es nicht getan. Die Zeit rast ja auch immer. Ich glaube es war der 25.12., aber es kann auch etwas später gewesen sein. Ich dachte dann, dass es fast besser ist, wenn ich es nicht genau weiß. weil sonst ist man wieder so hibbelig. Ich gucke morgens immer einmal, denn sie steht auf, wenn ich den Stall öffne, um sich zu putzen und zu fressen. Heute ist sie aber nicht aufgestanden. Ich habe sie ein wenig weggeschoben, aber es sind noch Eier und keine Puschel. Leider. Auch wenn ich es nicht ideal finde zu dieser Jahreszeit, aber wenn sie erfroren sind, täte mir das auch leid jetzt. Ich denke ich lasse sie noch ein paar Tage sitzen und gucke dann mal eines an. Aber ich denke so innerhalb der nächsten 3 Tage müsste was schlüpfen.

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