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Thema: Alte Garage/Schuppen in Hühnerstall

  1. #1

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    Alte Garage/Schuppen in Hühnerstall

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell an der groben Planung für einen möglichen Hühnerstall, welcher sich in einer alten Garage (ich nenne es immer Schuppen) befinden würde. Damals wurde der vordere Teil als Garage mit integriertem Hühnerstall im hinteren Teil gebaut.

    Da ich noch sehr unentschlossen bin, wie ich es insgesamt angehen soll, bin ich auf eure Ideen / Anreize gespannt. Und auch, welche Maßnahmen eures erachtens auf jedenfall durchgeführt werden müssen, damit der Schuppen überhaupt als Hühnerstall verwendet werden kann.
    Meine Planung wäre, sich dieses Jahr Gedanken zu machen und den Stall umzufunktionieren damit die Hühner im Frühjahr 2022 einziehen können. Daher gehe ich alles langsam und entspannt an.

    Zuerst zu den Maßen:
    Die Breite des Schuppens ist 3,20m, die Länge insgesamt 6,17m (außen). Davon hat im hinteren Teil der ehemalige Hühnerstall eine Länge von 1,20 (also 3,2m x 1,2m). Der vordere Teil hat eine Länge von 4,45m. Die Bereiche haben eine massive Mauer als Abtrennung. Der Hühnerstall hat an der Seite eine extra Tür. Der vordere Bereich hat eine große Doppeltür. Beide Bereiche haben ein großes Fenster mit Einfachverglasung.

    Ich tendiere zu eher größeren, ruhige Hühner (aktueller Favourit sind Sundheimer und/oder Orpingtons). Von der Anzahl hätte ich gesagt nicht mehr 10 Hühner. Theoretisch wäre meine Vorstellung Zweinutzungshühner, wobei ich nicht weiß ob sie dann tatsächlich im Topf laden - es könnte sein, dass am Ende alle ihren Lebensabend bei mir genießen

    Da ich auch noch einen großen Gemüsegarten habe, brauche ich auf jedenfall irgendwo einen Bereich für Gartenartikel.

    Insgesamt hat der Schuppen natürlich auch feuchte Wände - v.a. im vorderen Bereich ist der Innenputz bereits ziemlich abgeblättert.
    An der Decke sind irgendwelche Platten (ich glaub nicht dass damals schon Rigips verwendet wurden). Die Decke ist nicht mehr durchgehend sondern es gibt überall kleinere Risse und Löcher. Würden sich dort Milben wohl fühlen oder könnte man dies erst mal ignorieren?

    Ich find den ehemalige Hühnerstall etwas "klein", daher war mein Gedanke, die Hühner im vorderen Bereich einzuquartieren. Ggfl. noch einen Teil vorne abtrennen, dass sie vlt. eine Fläche von 3 x 3,2 zur Verfügung hätten.

    Habt ihr irgendwelche Ideen / Anregungen, wie man den Schuppen umbauen könnte? Würdet ihr eher den kleineren Teil oder größeren für den Anfang empfehlen? (für den Fall von Stallpflicht würde ich sie auf jedenfall in den größeren Teil packen - das könnte aber auch nur eine Lösung während der Stallpflicht sein).

    Anbei habe ich ein paar Fotos, damit ihr es euch vorstellen könnt. Der ehemalige Hühnerstall ist aktuell noch vom Vorbesitzer zugestellt und müsste dann natürlich erst entrümpelt werden. In das kaputte Fester könnte eine Hühnerklappe kommen (bzw. es gibt auch noch eine Maueröffnung, daher hätten sie im hinteren Bereich 2 Ausgänge.

    Schuppen Allgemein






    Vorderer Bereich


    Tür zum ehemaligen Hühnerstall


    Ehemaliger Hühnerstall (noch vom Vorbesitzer vollgestellt)


    Hühnerausgang
    Geändert von auxetic (10.01.2021 um 21:18 Uhr)

  2. #2
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Hallo,
    der hintere Teil würde einen schönen Schlafstall abgeben. Für 10 Hühner wäre der vordere Bereich Verschwendung, es sei denn du willst reine Stallhaltung machen.

    Edit: Kotbrett quer rein mit 2 Sitzstangen, unten drunter die 2-3 Nester, Hühnerklappe würde ich automatisieren (Axt), Dämmung ist nicht notwendig, ggf. noch ein Fenster in die Tür
    Geändert von Rackelhuhn (10.01.2021 um 22:17 Uhr)
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  3. #3

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    Vielen Dank für die schnelle antwort!

    Ich hatte bisher den hinteren Teil als ziemlich klein in Erinnerung, aber das könnte auch einfach an dem Gerümpel liegen. Tatsächlich wäre es einfacher, wenn es der hintere Teil wird. Eine Reine Stallhaltung wird es nicht - sie bekommen auf jedenfall 60m2 festen Auslauf und sowie variabel weitere Teile des Gartens (Grundstück insgesamt 1250m2).

    Die Idee eines Fensters in der Tür gefällt mir sehr gut. Es werden bei mir demnächst sowieso noch alte Fenster im Haus erneuert, dann kann ich ggfl. solch eines recyclen.

    Wenn ich die Sitzstangen quer reinpacken würde, dann wäre es aber schwierig an das große Fenster (andere Seite von der Tür) zu kommen (zwecks lüften). Das aktuelle Fenster ist südlich ausgerichtet. Die Hecken davor verdunkeln noch ziemlich, werden aber stark zurückgeschnitten bevor die Hühner reinkommen würden. Würde es im Sommer dann ausreichen, wenn ich bei der Tür noch zusätzlich ein Gitter rein mache und diese komplett offen lassen, oder wäre es besser das Fenster und ggfl. das Fenster in der Tür offen zu haben?


  4. #4
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Hallo,
    wie viel Abstand hat das Fenster vom Boden? Wo ist welche Himmelsrichtung? Vielleicht bietet die Hecke vor dem Fenster ne Top Verschattung für den Sommer, dann würde ich sie nur behutsam schneiden. Hast Du schon Ideen zur Belüftung?

    Generell würde ich nach dem Entrümpeln auf jeden Fall alles auf Fuchs- Marder- und Waschbärsicherheit überprüfen.

    Ein Schlafstall braucht innen nicht viel Platz und Du hast weniger Fläche sauber zu halten.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  5. #5

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    Den Abstand muss ich morgen messen - ist aber eher niedrig. Die Gesamthöhe hinten beim Hühnerstall ist 2m, ich hätte gesagt ca. 50-60cm über dem Boden.
    Das Fenster zeigt in den Süden, also volle Sonne. In dieser Sicht schattiert die Hecke gut im Sommer. Dann würde es vermutlich Sinn machen, diese zu lassen. Meine Gedanken waren, dass die Hühner es dann heller hätten im Stall, wenn die Hecke weg ist.

    Zur Belüftung war mein Gedanke bisher, ein Gitter vor das Fenster zu machen und dann entsprechend das Fenster (tagsüber) zu öffnen und ggfl. die Tür. Weitere Gedanken hatte ich mir bisher nicht.

    Was wären Punkte auf die ich achten müsste bzgl. Fuchs- Marder und Waschbärsicherheit? Generell gibt es eine (dünne) Beton-Bodenplatte und die Wände sind Massiv. D.h. es könnte nur Fenster, Tür und Hühnerklappe unsicher sein oder=

    Stimmt - weniger sauber zu halten ist immer gut

  6. #6
    Avatar von Schnappi66
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    Wegen der Helligkeit würde ich im Süden vor dem Fenster lieber die Hecke zur Beschattung lassen, dafür bei der Eingangstüre innen komplette Größe einen 2. Rahmen setzen und eine komplette 2. Gittertüre mit Volierendraht einbauen. Dann kannst du da auch nach Belieben die Holztüre auf lassen und hast jede Menge Licht.
    Wenn es dir mal zu kühl im Stall wird ist da auch schnell noch eine Klarsicht-Folie draufgetackert. Und in der Nacht oder bei Unwetter kannst du darüber die Holztüre noch zu machen.
    liebe Grüße
    Schnappi

  7. #7
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Das Fenster hinten sitzt ungewöhnlich tief. Da würde ich jedenfalls ne Estrichmatte vorhängen, damit die Hühner nicht in der Laibung sitzen (Eier legen, schlafen, Fenster verdrecken...) Das Fenster muss auch zu bleiben, damit kein Zug entsteht, wenn die Hühner davor auf der Stange sitzen. Lüftung über die vordere Tür. Die Nester entweder z.B. Katzenklos unters Kotbrett stellen oder Nester mit schrägem Dach an der Wand links oder rechts befestigen, aber tiefer als das Kotbrett, damit sie nicht darin schlafen. Baust Du die Nester höher musst Du sie zur Nacht immer verschließen.

    Die Idee mit der 2. Tür als Gittervariante hat auch was.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  8. #8

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    Meine Hühner wohnen auch in einem Garagen/Schuppen-Häuschen und das finde ich eigentlich echt gut. Von den Quadratmetern ist mein Stall auch ähnlich, glaube ich. Man hat halt den großen Vorteil, dass man aufrecht drin stehen kann.

    Du hattest geschrieben, du machst dir Gedanken wegen der feuchten Wände: da hatte ich auch große Befürchtungen, aber als ich den Hühnerstall vor dem Einzug der Hühner renoviert habe, habe ich den alten bröckeligen Putz abgeklopft, neu verputzt und dann mit Kalkfarbe drüber gestrichen. Seit knapp einem Jahr beobachte ich das jetzt und bisher sieht man nichts von neuer Feuchtigkeit. Ich denke mal, das wird halt langsam in die Wand ziehen und dieses große Gebröckel hat man dann erst nach einigen Jahren wieder.

    Als Faustregel wurde mir gesagt, dass ein Marder überall durch passt, wo auch ein Hühnerei durch passt. Wenn du also abends darauf achtest, dass die (Gitter-)Tür zu ist und alle Fenster, die offen sind, auch vergittert sind, solltest du keine Probleme haben. Wenn du so eine klassische Hühnertür baust, bei der man einen Schieber hoch und runter zieht, kannst du unten am Boden eine kleine Leiste vor die Tür machen. Dann können Waschbär und Co nicht mit der Kralle unter den Schieber, um die Tür hoch zu schieben.

  9. #9
    Avatar von Dylan
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    Ich würde auf jeden Fall den hinteren Teil als Stall lassen. Löcher verputzen, Kalkfarbe drauf und fertig. Stangen mit Kotbrett, darunter die Legenester - das reicht völlig aus als Stall.
    Im vorderen Bereich kannst du dann das Futter lagern, und ggf. ein Abteil für eine Glucke und Küken abtrennen, falls du brüten lassen möchtest. Und natürlich hast du auch noch Platz für deine Gartengeräte.

  10. #10
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Zitat Zitat von auxetic Beitrag anzeigen
    Meine Planung wäre, sich dieses Jahr Gedanken zu machen und den Stall umzufunktionieren damit die Hühner im Frühjahr 2022 einziehen können. Daher gehe ich alles langsam und entspannt an.
    Ich wollte nochmal deinen Zeitplan ansprechen. Natürlich hab ich keine Ahnung wie das zeitlich mit der Übergabe an Dich so läuft und was noch alles an wichtigeren Arbeiten Vorrang hat, aber ich würde nicht bis Frühjahr 2022 warten (können).

    Da kann man deutlich schneller was auf die Beine stellen.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

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