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Thema: Vogelgrippe 2021/2022 - was kommt da auf uns zu

  1. #2641
    Avatar von Miss Boogle
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    @Warnehof
    du hast ja Recht - ich finde es nur so grausam, wie Menschen mit dem Leid der Tiere Geld verdienen und dann jammern - obwohl sie es auch anders hätten machen können.
    Klasse statt Masse.
    Früher gab es auch nicht jeden Tag Fleisch, Wurst und Käse.
    Aber das wird jetzt OT.
    Sorry
    Geändert von sternenstaub (06.12.2022 um 20:07 Uhr) Grund: der zitierte Beitrag wurde gelöscht
    Miss Boogle
    ...alte Kaffeetante!

  2. #2642
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Yokojo Beitrag anzeigen
    Die Regierungen und die Marionettenspieler darüber
    Ach ja...

    Wie wir bereits mehrfach erwähnten, sind "politische" Diskussionen hier nicht erwünscht, da sie nicht dem Forenfrieden dienen. Das haben wir mehrfach ausprobiert und haben jedesmal Schiffbruch erlitten, weil wir hier eben keine Plattform geben werden für rassistische, judenfeindliche oder anderweitig antidemokratische Agitation, die dann regelmäßig hochkommt.
    Also lass es doch einfach. Wir sind das falsche Forum dafür. Ist doch bitte nicht so schwer zu verstehen.
    Geändert von zfranky (07.12.2022 um 01:05 Uhr) Grund: Ergänzung "die dann regelmäßig hochkommt."
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 3,12,25 New Hampshire, 0,0,9 Gänse, dazu Pferd, Katzen und Bienen ...

  3. #2643

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    Vielen Dank für die Antworten.

    Mir war bewusst das im Norden teilweise recht konzentrierte Tierhaltung stattfindet. Aber einzelne sehr große Betriebe gibt es auch bei uns im Süden. Und es gibt auch sehr viele verstreute Mobilstallhaltungen wo ich mir denke, da müsste die Eintragswarscheinlichkeit aus der Natur schon sehr hoch sein.
    Sind ja eigentlich auch nur sehr immunnaive Hybriden, auch wenn sie vielleicht kein all zu schlechtes Leben auf der grünen Wiese führen.
    Ich habe bei den Zugvögeln vor allen an die verschiedenen Rastplätze gedacht, die wir hier in Bayern ja auch haben, bevor sie weiter den schwierigen Teil um oder über die Alpen fliegen.
    Aber man hört von keinen Fällen und das wundert mich.

    Was mich enorm erstaunt, ist das ein solch hoch ansteckendes Virus eine derart tödliche Variante für Hühnervögel ausgebildet hat. Es sollte ja eigentlich im "Interesse" des Virus sein, seinen Wirt nicht umzubringen.
    Und da denke ich mir, warum setzt sich nicht irgendwo auf der Welt eine deutlich harmlosere weniger krankmachende Variante durch und verdrängt die schlimmen Varianten.


    Zur Tierseuchenkasse; also ich bin da schon froh das es das so gibt.
    Mit meinem Jahresmindestbeitrag von nur 9€ bin ich mit bis zu 300Tieren abgesichert,
    da kann ich mich echt nicht beschweren.
    Vor allen da ich heuer mit der Haltung von Hühnern angefangen habe, und die Leistungen auch schon in Anspruch genommen habe.

  4. #2644
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Was mich enorm erstaunt, ist das ein solch hoch ansteckendes Virus eine derart tödliche Variante für Hühnervögel ausgebildet hat. Es sollte ja eigentlich im "Interesse" des Virus sein, seinen Wirt nicht umzubringen.
    Und da denke ich mir, warum setzt sich nicht irgendwo auf der Welt eine deutlich harmlosere weniger krankmachende Variante durch und verdrängt die schlimmen Varianten.
    Da ist die Vogelgrippe aber weder das erste noch das einzige Virus was tödlich bleibt... auch Viren sind nicht immer logisch.

  5. #2645
    Avatar von Gecko
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    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Und es gibt auch sehr viele verstreute Mobilstallhaltungen wo ich mir denke, da müsste die Eintragswarscheinlichkeit aus der Natur schon sehr hoch sein. Sind ja eigentlich auch nur sehr immunnaive Hybriden, auch wenn sie vielleicht kein all zu schlechtes Leben auf der grünen Wiese führen.
    Da der "Eintrag aus der Natur" eher selten ist (aktuell sind es ja Ausstellungs- und Züchtertransporte, fast alle anderen Ausbrüche in großen Betrieben sind in geschlossenen Haltungen) und auch die steril naturfern aufgezogenen Hybriden auf der grünen Wiese reichlich was für ihr Immunsystem zu tun bekommen, wundert mich das eigentlich nicht.
    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Ich habe bei den Zugvögeln vor allen an die verschiedenen Rastplätze gedacht, die wir hier in Bayern ja auch haben
    .
    Zum einen umfliegen die weitaus meisten größeren Zugvögel die Alpen weiträumig. Und während des Flugs lassen Enten, Gänse, Kraniche und Co ja keinen stetigen Kotregen fallen, die erleichtern sich vorher um Ballast abzuwerfen Und die Rastplätze an ruhigen Seen und Mooren sind nunmal nicht genau da, wo die Geflügelhalter sind. Im Nord(west)en, wo zigtausend Wasservögel auf den Wiesen und Weiden überwintern, wäre das anders, aber auch da stehen die Fälle in keiner Relation zur Menge der "bösen" Zugvögel.
    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Was mich enorm erstaunt, ist das ein solch hoch ansteckendes Virus eine derart tödliche Variante für Hühnervögel ausgebildet hat. Es sollte ja eigentlich im "Interesse" des Virus sein, seinen Wirt nicht umzubringen.
    .
    Das schon, aber erstens sind das ja schon zig verschiedene HPAI-Virenstämme, H5 und H7 im Speziellen. Und zweitens tausende Vogelarten, die alle unterschiedliche Immunsysteme mit unterschiedlciher Reaktion haben. Was Enten kalt läßt, bringt Pelikane um - das deutet darauf hin, dass der Erreger auf Enten angepasst ist, Hühner ein Fehlwirt sind und Pelikane (oder bei uns Basstölpel) Kollateralschäden. Die wenigen speziesübergreifenden Untersuchungen geben da noch nicht wirklich ein klares und plausibles Bild.
    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Und da denke ich mir, warum setzt sich nicht irgendwo auf der Welt eine deutlich harmlosere weniger krankmachende Variante durch und verdrängt die schlimmen Varianten.
    Bei Wildvögeln mag und wird das passieren, wird aber aus populationsdynamischen Gründen nie zu ausschließlich harmlosen Varianten für alle Arten führen. HPAI-artige Viren sind in Wildvögeln weit verbreitet, wie bei uns Schnupfen, ohne größere Schäden anzurichten. Bei Geflügelhaltungen wird das schon deswegen nicht klappen, da man dort ja keine Chance auf Genesung, Immunisierung und Auslese harmloser Varianten lässt, sondern sofort alles keult. Und sobald eine in einer Vogelart harmlose Variante auf andere Arten springt, geht alles von vorne los.
    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Zur Tierseuchenkasse; also ich bin da schon froh das es das so gibt. Mit meinem Jahresmindestbeitrag von nur 9€ bin ich mit bis zu 300Tieren abgesichert, da kann ich mich echt nicht beschweren.
    Vor allen da ich heuer mit der Haltung von Hühnern angefangen habe, und die Leistungen auch schon in Anspruch genommen habe.
    Ich finde die Staffelung unverhältnismäßig zu Lasten der Kleinhalter, aber in NRW kostet es auch mehr und deckt weniger Tiere ab. Es geht mir aber nicht um 20 oder 10 oder 5 € (vermute eher, dass der Verwaltungsaufwand kaum vom Beitrag für die Kleinhalter gedeckt ist), mich ärgert der alle-in-einen-Topf-Ansatz und die Zwangsmitgliedschaft. Welche Leistungen hast Du denn bekommen, oder ist das in Bayern anders geregelt? Bei uns wüsste ich nicht, welche Entschädigungen/Beihilfen man als Privathalter bekommen könnte, wenn nicht gekeult worden ist.
    1,6 Vorwerk

  6. #2646
    Avatar von Gecko
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    Zitat Zitat von Warnehof Beitrag anzeigen
    @Gecko
    Die Einnahmeverluste sind nicht marginal. Irgendwer muß das Ausgleichen und das ist der Senat. Und ich habe da nicht viel Vertrauen in die Trümmertruppe. Das das bei Keulung hinterher viel teurer wird, ist, vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlwiederholung, für den jetzigen Senat uninteressant, da andere Kostenstelle und vor allem nach der Wahl.
    Hier gehts es um Zoo Berlin, ja? Also bei den Zoos kenne ich mich aus. Abgesehen davon, dass der Berliner Zoo eine AG ist, gut verdient und auf zig-1000 € Rücklagen sitzt (und, ja, auch Zuschüsse bekommt, aber es ist ja auch ein Kultur- und Freizeitbetrieb, also ok): 20.000 € am Tag sind 1000 vollzahlende Besucher/Tag, das wäre selbst für Berlin bei Dezemberschmuddelwetter viel, zumal das Aquarium und der Tierpark als Ausweichoption offen sind (gehören alle zusammen). Der Zoo hat rund 20 Millionen Einnahmen im Jahr, um das in Relation zu setzen. Wie gesagt, die Einnahmeverluste durch Besucher-Schließung sind leicht verkraftbar im Vergleich zu der Gefahr, den Tierbestand zu verlieren - das wäre nicht nur Geld, sondern unersetzlich ideell, für Zuchtprogramme und Artenschutz.
    1,6 Vorwerk

  7. #2647

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    @ gecko

    danke für die ausführlichen Antworten.


    Ich dachte halt, nicht auf der ganzen Welt wird so rigoros getestet, analysiert, und dann gekeult.
    Ich vermute mal einfach, dass auf anderen Kontinenten und in manch anderen Ländern wo auch reichlich Geflügelhaltung stattfindet, unbemerkt ein weniger gefährliches AI Virus sich in der Hühnerhaltung entwickeln könnte... Ich hoffe es irgendwie.
    Bei uns in D eher unwahrscheinlich, ja.

    Langfristig wird es ja doch eh nicht anders gehen oder?
    Entweder es kommt die Impfung oder weniger schlimme Varianten die dann flächendeckend verbreitet sind.
    Ob jetzt natürlichen Ursprungs oder vom Menschen erzüchtet/kreiert.
    Noch ein paar Jahre kann ich mir nicht vorstellen das man das mit den Massentötungen so weiterführt.
    Der Aufwand und wirtschaftliche Schaden ist einfach enorm, das Risiko für die Tierhalter auch.
    So verabscheuend ich diese Arten der (Massen-)Tierhaltung auch finde, trotzdem, zu beneiden sind die Halter nicht gerade, gutes Geld verdient man da aktuell nicht.

    Zur TSK und Kosten... Ich hatte vor kurzen unklare Krankheitsfälle und wusste nicht was es ist, nachzulesen da:

    https://www.huehner-info.de/forum/sh...t=pl%F6tzliche

    unterm Stich:
    Sektion und Laborbericht umsonst. Kotprobenanalyse sehr günstig. Abholkurier auch ganz günstig.
    Dank TSK, beim TGD untersuchen lassen.
    Geändert von MichiGockel (07.12.2022 um 11:03 Uhr) Grund: satz ergänzen

  8. #2648
    Avatar von Danie2012
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    Bisher nur ein "neuer" Fall im TSIS. Ich denke, das ist die Gans, die am 03.12. kurzzeitig drin Stand und dann wieder gelöscht wurde.

    Feststelldatum 06.12.
    Stadt Jena (Thüringen): Gänsehaltung

  9. #2649
    Avatar von Gecko
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    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal einfach, dass auf anderen Kontinenten und in manch anderen Ländern wo auch reichlich Geflügelhaltung stattfindet, unbemerkt ein weniger gefährliches AI Virus sich in der Hühnerhaltung entwickeln könnte.
    Mag sein, aber erstens müsste das dominant sein und die anderen verdrängen (so wie Omikron bei Corona), und dann, wie soll das "zu uns" kommen und sich in den Betrieben etablieren? Wenn jeder Bestand mit AI gekeult wird? (Vielleicht zu einfaches Gedankenspiel: In einem vergleichsweise kleinen Bestand von 1000 Hühnern hätte sich ein harmloses AI etabliert, das die Tiere vor der gefährlichen Variante schützt. Jetzt fällt ein Huhn mit (nicht wegen) AI um, wird getestet, AI festgestellt, Bestand gekeult, Ende.)

    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Noch ein paar Jahre kann ich mir nicht vorstellen das man das mit den Massentötungen so weiterführt.
    Ich kann, aber möchte mir das nicht vorstellen, aber wenn nicht bald eine möglichst EU-einheitliche Impfung samt neuer Tests (die Impf-Antikörper nicht mit HPAI verwechseln...) kommt und nicht wieder aus wirtschaftlichen Erwägungen verhindert wird, wird es leider so weitergehen. AI ist seit fast 150 Jahren beschrieben, Massentötungen gibt es seit den 1980ern, Impfstoffe mit Immunantwort-Unterscheidung werden seit über 15 Jahren "entwickelt", und dabei ist es seither geblieben samt der stereotypen Behauptung, der Vogelzug sei der Auslöser und der einzigen Antwort Keulung. Habe da keine große Hoffnung....

    Zitat Zitat von MichiGockel Beitrag anzeigen
    Dank TSK, beim TGD untersuchen lassen.
    Interessant. Ich habe jetzt extra nochmal bei der TSK NRW nachgesehen. Da heißt es ganz klar "Die Beihilfen werden beschränkt auf kleine und mittlere in der Erzeugung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen tätige Unternehmen ...
    Tierhalter, die die Beihilfen in Anspruch nehmen wollen, müssen zunächst bei der Tierseuchenkasse einen Generalantrag stellen." Von Sektion, Kotproben usw. steht nichts unter den Beihilfen, und von Prival-/Kleinhaltern auch nichts. Ich kann die aber mal telefonisch belämmern.

    PS speziell @Warnehof und @Danie2012: Wenn ihr hier den Faden lieber auf reine Meldungen beschränkt haben wollt, kann die Diskussion gern auch woanders weitergeführt werden; sagts einfach oder ein Moderator verschiebt das mal schnell; danke!
    1,6 Vorwerk

  10. #2650
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Vielleicht tickt die Tierseuchenkasse NRW da anders, ich meine auch in Bayern wären die bzw. der Tiergesundheitsdienst eher hilfreich. Den nehme ich aber vorwiegend für die Kühe in Anspruch, regelmässige Viertelgemelksproben mit Keimuntersuchung helfen da einen kleinen Überblick über das Geschehen im Stall zu behalten... hab aber auch schonmal Kotproben von den Hühnern untersuchen lassen.

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