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Thema: Geruchsbindung im matschigen Auslauf?

  1. #1
    Avatar von adda-andy
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    Geruchsbindung im matschigen Auslauf?

    Hallo zusammen, nachdem ich dieses Jahr Olivleger gebrütet habe und ja erstmal abwarten wollte, welche Farbe die 4 Junghennen legen, ist meine Voliere zur Zeit überbesetzt mit 11 Tieren, davon auch noch 2 Hähne, die sich aber zum Glück bis jetzt vertragen. Eigentlich habe ich immer nur 8 bis max 9 Tiere. Nun habe ich momentan ein Phämonmen, das ich noch nie hatte, auch während vorangegangener Stallpflichten nicht: der Boden der Voliere ist nach 2 TAgen Dauerregen matschig und STINKT!!! Und zwar so gewaltig, dass ich, wenn ich nur die Futtertöpfe angefasst habe, mir 3x die Hände schrubbe, um den Gestank von den Händen ab zu bekommen
    Da überall Pfützen stehen, und auch Fliederbüsche,ist absammeln nicht möglich.

    Nun gibt es ja für Pferde z.B. etwas, das man in die Box streut, um den Ammoniak-Geruch zu binden. Gibt es sowas für Hühner auch? Muss ja auch noch unschädlich sein, falls die es aufpicken... Habe an Effektive Mikroorganismen gedacht, aber die werden ja flüssig eingesetzt, und ich möchte nicht noch mehr Feuchtigkeit in den Auslauf bringen. Dan fand ich einen Bericht, dass Bio-Kohle in der Gülle den Gestank der Gülle deutlich reduziert. Das wäre eine Möglichkeit evtl, denn Kohle ist wenigstens ungiftig. Hat sonst noch jemand Ideen
    0,1 Blorpi, 0,1 Barnevelder gbg, 0,2 Australorps bg, 0,3 Marans-Isbar-Mixe, 0,0,8 Thüringer Barthühner, 2,1 Katzen, 1,0 Pferd

  2. #2
    Moderator Avatar von sil
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    Urgesteinsmehl wird zur Geruchsbindung in der Tierhaltung einsetzt. Soll auch bei Gülle funktionieren.

    Evtl bei nächster Gelegenheit die oberste Bodenschicht so weit als möglich mal austauschen. Die scheint überlastet zu sein.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  3. #3

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    Voliere überdachen (das sollte wegen Stallpflicht eh gemacht werden) oder/und mit Holzhäcksel o.ä. einstreuen.

  4. #4
    Avatar von sm20
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    Als Sofortmaßnahme zur Verhütung gesundheitlicher Probleme würde ich sie erstmal da rauslassen. Vielleicht kannst Du es so einrichten, daß es kein Denunziant sieht.

  5. #5
    Avatar von adda-andy
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    Nein, leider keine Chance, sie woanders unter zu bringen. Hatte noch einen halben Sack Urgesteinsmehl da, den habe ich jetzt erstmal dort verteilt.
    Danke Euch und schöne Weihnachten!
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  6. #6

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    Das Gesteinsmehl wird in dem Fall aber nichts bringen. Das nimmt man für höchstens leicht feuchte Einstreu, nicht Matsch.

  7. #7

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    Ich weiss nicht ob das in deinem Fall was bringt aber ich hab jetzt Hanfeinstreu mit Eucalyptus
    im Stall eingestreut.
    Davon ist mir draussen etwas aus dem Sack gerieselt, das sieht nach 2 Wochen
    und vielen Litern Regen noch erstaunlich strukturstabil aus.
    Vielleicht ist das in Kombination mit der Entfernung der oberen Schicht eine Möglichkeit.

    https://www.eierschachteln.de/hanfeinstreu?c=2291
    liebe Grüße,
    Anke, Hahn Sam und allerhand alle möglichen Hühnermädels

  8. #8
    Avatar von Mara1
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    @adda-andy

    geht es jetzt um den Auslauf oder eine Voliere? Sind da Pfützen oder Matsch? Irgend etwas drauf streuen - was auch immer - wird dein Problem nicht lösen.

    Hast du eine Möglichkeit, die oberste Bodenschicht abzutragen und raus zu schaffen? Natürlich könnte man etwas saugfähiges drauf streuen, aber ich fürchte, wenn da jetzt Pfützen und Matsch sind wird sich das alles vermischen und dann hast du nur noch mehr stinkendes Zeug drin, das du raus schaffen mußt.

    Ich würde eher versuchen, die obersten ca. 10cm rauszuschaufeln und dann etwas saugfähiges zu verteilen. Vielleicht versuchst du es mal an einer Stelle, um zu sehen, wie tief der Matsch ist, und wo du wieder auf festen, nicht stinkenden Boden kommst.

  9. #9
    Avatar von Dyshof-Jo
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    Ja, von welcher Fläche reden wir den da?
    1. Ueberdachen, eine Plane als Provisorium
    2. Dick einstreuen
    Liebe Grüsse, Jo

  10. #10

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    Stehendes Wasser deutet auf zu verdichteten Boden hin. Tiefes regelmäßiges Umgraben bewirkt zumindest hinsichtlich des Geruchs Wunder. Wichtig ist der Abfluss des Wassers. Und die geringfügige Änderung der Gesamtzahl der Hühner kann nicht ausschlaggebend sein, das Problem ist wohl eher grundsätzlicher Art.

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