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Thema: Huhn total schlapp, grüner Durchfall - Was tun zur 1. Hilfe?

  1. #51
    Avatar von Schnappi66
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    Stelle mir das ähnlich vor wie Reiswaffeln
    Oder wie solche Verpackungschips, die wie Styropor aussehen. Die bestehen oft aus Maisstärke, schmecken nach Nichts. Hab ich selber schon probiert. Hab mich mal gewundert, wie Ratten bei mir in einem Gebäude ohne irgendwelche Nahrung monatelang leben konnten....bis ich darauf gekommen bin, daß die eine ganze Schachtel mit dem Material gefressen hatten.
    Bei Hühnern und Styropor könnte ich mir vorstellen, daß es zuerst Neugier ist da hinzupicken und dann die Form und Farbe verleitet zum Fressen.
    liebe Grüße
    Schnappi

  2. #52
    Avatar von Dylan
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    Ein Kozidienbefall könnte auch auf Mängel in der Stallhygiene hinweisen.
    Als erste Hilfe solltest du auch gucken, wie es generell um deine Stall - und Auslaufhygiene bestellt ist. Bei Überbesatz können dir auch die anderen Tiere noch erkranken.

    Wie viele Tiere hältst du denn insgesamt auf wie vielen qm?

    Wenn die Hühner übermäßig mit den eigenen Ausscheidungen in Kontakt kommen, sind Krankheiten vorprogrammiert.
    Zum täglichen Kotabsammeln gehört auch das Inspizieren der Nester, denn wenn darin Dreck, Kot oder kaputte Eier sind, gehören diese entfernt. Kommt beim Eierlegen die ausgestülpte Kloake der Henne mit dem Dreck im Nest in Verbindung, kann sich die Henne Infektionen einfangen. Deswegen lasse ich bei mir nie Hühner im Legenest übernachten. Auch das tägliche Misten ist Pflicht, die Damen haben ja nix besseres im Sinn, als auf dem Kotbrett zu flanieren....



  3. #53
    Avatar von Blindenhuhn
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    Wie geht es der Kleinen? Sie legt ja noch nicht, oder? Sie hat ein Übermaß an Kokzidien? Das hab ich dann wohl überlesen. Wobei eine geringe Menge davon ja alle Huhnis haben, damit kommen sie auch gut klar.
    LG Blindenhuhn
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  4. #54
    Avatar von Schnappi66
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    War gerade wieder eine halbe Stunde bei ihr gesessen. Heute tagsüber wollte sie ausser Mehlwürmern auch ein wenig von meinem kalten Semmelknödel haben, welchen ich gerade in der Hand hielt und bei dem Besuch bei ihr gerade gegessen habe.
    Ich weiß, Brot und Semmeln sollen Huhnis jetzt nicht so haben, aber war froh, daß sie überhaupt an was Interesse hatte.
    Und so ein paar Bissen voll und ohne Sauce, ich eß die immer trocken....
    Jetzt gerade habe ich sie rausgenommen, sie hüpfte mir wieder auf den Schoß, gackelte wieder mit mir und "erzählte".
    Hab ihr das frühere Kükenfutter wo sie immer so darauf abgefahren sind gemacht. Zwar fein gebrochenen Mais statt Haferflocken, dann Mohrrübe, gekochtes Ei samt Schale, Brennessel, Spitz- und Breitwegerich, Löwenzahn, Bierhefe, Blaumohn und ImmunComplete-Pulver in dne Handmixer, fein gemahlen und dann das feucht-krümelige Futter serviert. Sie ist immer noch fleissig und aufgeweckt am picken. Sie macht auch so wieder einen ganz guten Eindruck und verhält sich wieder normal. Denke mal ich setze sie morgen dann sobald die Sonne da ist wieder in eine Voliere draussen neben die anderen und beobachte sie mal weiter. Die ist auch überdacht und 3-seitig geschlossen, da kann ich auch genau sehen ob und wie viel sie den Tag über frißt und sie hat die anderen zwar bei sich aber doch noch Ruhe davon. (Gut wenn man ein paar Ausweich- und Separierplätze hat. )
    So wie es momentan aussieht würde ich mal vorsichtig sagen, sie ist wieder so gut wie o.k.

    Und nein, Kokzidien konnten beim Tierarzt auch keine gefunden werden. Absolut gar Nichts.
    Vom legen her hat zwar eines der jungen Blumis insgesamt 10 Eier in 2,5 Wochen gelegt, seit 25.10. aber nicht mehr.
    Welches konnte ich aber nicht herausfinden und auch der Tierarzt sagte, ist nicht zuverlässig zu sagen, daß sie es gewesen ist.
    Vom Dreck her dürfte es auch kein Problem geben. Da in der Gruppe ja auch noch keine richtig legt, und die 10 Eier bisher auch wild überall vertelt waren, sind die Nester noch unbenutzt und top sauber.
    Auch sonst ist alles sauber, gemistet wird jeden Tag, auf den Kotbrettern können sie nicht sitzen, da ist ein Kunststoffgitter mit etwas Abstand darüber, Sitzstangen werden alle paar Tage komplett ausgewechselt, habe genügend Naturstangen in verschiedenen Stärken und somit haben Milben, falls sich welche ansiedeln wollen, auch keine großen Chancen sich zu vermehren. Der Auslauf ist auch sauber und wo sie jetzt sind noch nie von Hühnern bevölkert gewesen. Die neuen Hühner und die Enten haben jeweils eigene , getrennte Bereiche.
    Was auf den Fotos im Gewächshaus, den Stallungen und den überdachten Bereichen davor immer so scheckig braun aussieht ist rein pflanzlicher Humus und Kompost mit zerfallenem Rindenmulch und wird täglich, teils mehrmals abgesammelt was an Kot zu finden ist. Bin ja viel bei den Hühnern und schaue so ca 5-8 mal am Tag nach allen und gebe mich mit ihnen ab, beobachte sie usw. Gibt auch immer verschiedene Leckereien damit sie alle schön zahm werden (die es nicht sowieso schon jetzt sind) und daher fällt mir auch schnell auf wenn was ausser der Reihe ist.
    Also von daher auch Nichts wo erklären könnte was ihren Zustand verursacht hat.
    Da ich auch erst seit April wieder Hühner halte und das auf Bereichen wo auch die vor vielen Jahren hier gehaltenen Hühner nie waren ist auch eine Altbelastung auszuschließen.
    Geändert von Schnappi66 (04.11.2020 um 20:53 Uhr)
    liebe Grüße
    Schnappi

  5. #55
    Avatar von Dylan
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    Ich glaube dir ja wirklich, dass du dich gut um deine Hühner kümmerst, und sie sehr sauber hältst. Aber trotzdem - wie viele Hühner leben denn konkret bei dir auf wievielen qm Metern? Ich frage deswegen, weil es nachgewiesenermaßen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Besatzdichte und Erkrankungen der Tiere gibt.
    Schön, dass es der Henne wieder besser geht.

  6. #56
    Avatar von Widdy
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    Schön Carmen, wieder ein Grund mehr zum Jubeln heute
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  7. #57
    Avatar von Schnappi66
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    Hi Dylan, aktuell leben die 14 Blumenhühner und Hähne auf 12 qm Stall / Gewächshaus, ca 50 qm Voliere, nochmal 15 qm überdachter Voliere und vorerst so grob 1200 qm gut bewachsener Hoffläche. Die 20 neuen Tiere sind noch wegen Quarantäne in rund 12 qm Stall mit angrenzenden 20 qm überdachter Voliere und vorerst nur noch 120 qm Freilauf, weil ich mir, falls da was auftreten sollte, nicht das ganze Gelände kontaminieren will.
    Wenn die Quarantänezeit dann vorbei ist (mit Kotuntersuchung weiß ich ja jetzt schon, daß die auch komplett ohne Befund sind) Stehen dann allen Hühnern miteinander so an die 3.500 qm Wildnis mit sehr viel Strukturierung durch hohe verschiedene Bäume (wie ein lichter Wald) mit viel Unterbewuchs und wenn sie auf die freieren Flächen auch gehen, nochmal 4000 qm Pferdekoppeln zur Verfügung. (Noch hab ich hier keinen Habicht gesichtet, welcher ein einsperren in Gehege nötig machen würde. Als erstes würde der wohl auch direkt nebenan beim Nachbarn die 20 Hybriden ohne Deckung holen.) Den großen und kleinen Naturteich mit ca. 120 qm und paar qm drum herum müssen sie sich dann allerdings mit den 4 Enten und ab und zu paar Wildenten teilen, weil die nur einen ganz niederen Zaun darum haben wo die Hühner locker drüber kommen.
    Geändert von Schnappi66 (04.11.2020 um 21:27 Uhr)
    liebe Grüße
    Schnappi

  8. #58
    Avatar von Jussi
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    Oh Mann, so ein Krimi! Ich hab es gerade erst gelesen. Meine Idee wären evtl noch Histomonaden gewesen. Freze mich gerade unheimlich mit Dir! Wenn es ihr heute so viel besser geht, dann hat sie ja wirklich absolut super Chancen! Koche ihr doch auf jeden Fall noch die Morosche Karottensuppe und gib ihr davon am besten gleich morgens was, bevor sie etwas anderes gefressen hat. Das tut dem Darm sehr gut. Drücke Euch weiter die Daumen, aber das wird bestimmt wieder. Toll, wie Du Dich kümmerst!!!
    Gefiederte Grüße von den 3,16 unserer super tollen schwarzen Augsburger , der Mixhenne Happy und deren Tochter Ylvi!

  9. #59
    Avatar von Schnappi66
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    Danke Jussi, mit gut kümmern habe ich schon bei vielen meiner Tiere gute Erfahrungen gemacht. Egal ob Hunde, welche schon mit multiplen Organversagen im Koma lagen, Pferde, welche unheilbare Erkrankungen hatten und doch wieder topfit und am Ende 32 Jahre alt wurden, Ein Muli, welches ich im Juni 2019 nach Aussagen einer ganz tollen Pferdespezialklinik nach Wochen Intensivstbehandlung nach schwerer Kolik mit zum sterben nach Hause bekommen habe. Sie hatte noch max. 5-6 Tage, welche ich ihr noch so schön wie möglich machen könnte, weil sie in der Klinik auch Nichts mehr weiter tun konnten....Naja, Romy lebt heute noch putzmunter mit ihren gut über 30 Jahren.
    Bei Hühnern funktioniert es anscheinend auch. Browny fängt an wieder Grünzeug und auch Weizen und Legekorn zu fressen. Zwar noch nicht die normalen Mengen, aber recht aufgeweckt, an der Umgebung interessiert, läßt den Kopf nicht mehr schlapp hängen und war heute tagsüber wieder mit ihren Kollegen im umzäunten Auslauf. Kot ist zwar nicht viel, aber ganz normale und feste Häufchen. Aber so viel frißt sie ja auch noch nicht. (Ganz frei laufen lassen hab ich mich noch nicht getraut, wenn sie sich auf meinem Grundstück in der Wildnis irgendwo verkrochen hätte, hätte ich sie nie mehr wieder gefunden.) Aber es war heute so schön sonnig, da wollte ich sie nicht im Haus eingesperrt lassen. Abends ist sie dann nicht mit den anderen in den Stall, sondern hat ebenso wie Blinky aus der anderen Gruppe, am Gehegetor auf mich gewartet, damit ich sie wieder mit rein ins Haus nehme.
    Ich mußte so lachen, wie schnell sich so ein Huhn das angewöhnt wenn es Sonderbehandlung hat. Gerade wenn die so zahm sind wie diese Beiden. Die wissen ganz genau, daß es dann im Haus immer noch leckere Extraportionen gibt. Und daß der "Tag" mittels Licht da ja noch länger ist, weil ich gerade bei den beiden Päppelkandidaten jetzt nicht möchte, daß sie Nachts so lange ohne Futter sind. Kaum drinnen, machen sie sich über ihre Extrarationen her. Am Morgen vor dem raussetzen wird auch erst mal gefressen.
    Sie sind allerdings in getrennten Zimmern, da ja auch aus 2 verschiedenen Gruppen. Was genau Browny jetzt so umgehauen hat, steht immer noch nicht fest, evtl. nur zu viel von was Falschem gefressen und Bauchweh gehabt?

    Blinkys einziges Problem ist anscheinend echt nur, daß sie Angst vor den anderen hat, welche auch ausgerechnet immer auf sie losgehen und sie drangsalieren. Sie flüchtet dauernd nur und versteckt sich, ausser ich komme, dann hält sie sich nur in meiner Nähe auf. Ihre Kollegin, welche optisch ja auch so aussieht, geht dagegen keine an. Verrückt, was die da für Unterschiede machen. Sobald die Quarantäne jetzt um ist, mache ich echt eine eigene Gruppe für Blinky, nur noch mit 2-3 Junghennen bzw. fast noch Küken von diesem Jahr, wo sie dann die obere Stellung hat.
    Geändert von Schnappi66 (05.11.2020 um 21:33 Uhr)
    liebe Grüße
    Schnappi

  10. #60
    Avatar von Bohus-Dal
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    Schön, daß es ihr besser geht!

    Zitat Zitat von Schnappi66 Beitrag anzeigen
    Bei Hühnern funktioniert es anscheinend auch.


    Zitat Zitat von Schnappi66 Beitrag anzeigen
    ... wie schnell sich so ein Huhn das angewöhnt wenn es Sonderbehandlung hat. Gerade wenn die so zahm sind wie diese Beiden. Die wissen ganz genau, daß es dann im Haus immer noch leckere Extraportionen gibt.
    Die sind echt nicht blöd.

    Zitat Zitat von Schnappi66 Beitrag anzeigen
    Sobald die Quarantäne jetzt um ist, mache ich echt eine eigene Gruppe für Blinky...
    Könntest Du die beiden Problemfälle nicht aneinander gewöhnen, dann könnten sie schon mal Freunde werden, und dann später noch Küken dazu.
    Grünlegemixe 2,10; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 4,5; Warzenente 1,3; Katze 2,0

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