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Thema: Wer könnte das gewesen sein?

  1. #1

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    Wer könnte das gewesen sein?

    Guten Abend an alle!

    Jetzt, wo wir als Habichtschutz den gesamten Auslauf übernetzt haben (was bei über 1200m2 gar nicht mal so einfach war), klaut sich nun irgendwer anders vom Boden aus unsere Hühner. Vor ein paar Wochen die Zwerghenne Anneliese, deren Federn ich bis in den angrenzenden Wald verfolgte, wo ich nur noch einen Federhaufen, nicht aber irgendeinen Überrest Huhn gefunden habe, und heute dann unsere Brahma Junghenne Peach, die nächstes Jahr hätte anfangen sollen zu legen.
    Dieses Mal habe ich sie allerdings direkt am Zaun gefunden; der Zaun im unteren Bereich ordentlich verbogen, wo (wer auch immer es war) versucht hat, die Henne durchzuziehen; zur Hälfte ist es auch gelungen. Als ich sie gefunden habe, war sie schon kalt, muss also zur Mittagszeit passiert sein.
    Jetzt weiß ich nur überhaupt nicht, "wer" das gewesen sein könnte. Einen Habicht schließe ich aus, weil mitten im Auslauf schon ein paar Federn lagen, und der durch ein Netz mit Durchmesser von 1,8cm eigentlich nicht durchkommen sollte.
    Ich hänge mal ein paar Fotos an, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen; im besten Fall dann natürlich auch mit Ideen, wie ich den Auslauf sicherer gestalten kann. Ich bin nämlich mittlerweile ein bisschen ratlos.
    Direkt neben dem Zaun, hinter dem ich Peach gefunden habe, befindet sich auch ein Graben - habe irgendwie angenommen, dass Räuber sich aus der Richtung auch nicht bevorzugt nähern.

    Ganz liebe (immer noch ziemlich zerknirschte und traurige) Grüße und ich hoffe, ihr könnt mir bei der Identifizierung des Übeltäters weiterhelfen.
    Peach2.jpgPeach1.jpg

  2. #2

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    Guten Abend, sehr traurig ja

    Hätte da jetzt als erstes an Fuchs / Marder gedacht bei dem durch den Zaun ziehen.
    Wobei ein Fuchs ja gerne erstmal einen Massenmord verübt bevor er seine Beute wegschleppt

  3. #3
    Avatar von Gubbelgubbel
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    Ich hätte jetzt auch auf Marder getippt. Sind denn die Federn abgebissen oder ausgerissen?
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  4. #4

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    Marder tötet aber auch gern mehrere Tiere und beißt oft an den Kehlen/Hälsen rum und die Tiere bleiben liegen.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  5. #5
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Genau so sah das bei uns aus, als der Marder tagsüber da war. Da war auch jeweils nur ein Tier getötet, die anderen haben sich in Sicherheit gebracht.

    Dass der Marder mehrere (alle) Tiere getötet und liegengelassen hat, das ist hier immer nur passiert, wenn der nachts irgendwie in den Stall gekommen ist.

    Gegen einen Marder der tagsüber kommt, kann man leider sehr wenig machen. Da hilft nur eine absolut sichere Voliere. Einen großen Auslauf so zu sichern, dass kein Marder reinkommt halte ich für unmöglich.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
    --------------------------------------------

  6. #6
    Avatar von Schnappi66
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    Wenn der Auslauf ja total engmaschig übernetzt ist, der Zaun überall aus diesem Material besteht (engmaschig) und nirgends untergraben wurde, bleibt eigentlich nicht viel über. Daher sage ich auch Marder. Wiesel schließe ich wegen der Kraft den Zaun so zu verbiegen aus. Für tagsüber, wo die Tiere ja auch sehen und flüchten, ist "nur" ein totes Tier beim Marder nicht unüblich. Nachts killt er ja nur so viele, weil sie in seiner unmittelbaren Nähe flattern und nicht auf Abstand gehen und sich verstecken können. Ausserdem ist er tagsüber meist selber recht scheu und möchte schnell wieder verschwinden. Ein Bach vor dem Zaun dürfte weder Marder noch Fuchs groß aufhalten wenn sie hungrig sind.
    Mein Beileid zu dem Verlust deiner Tiere.
    liebe Grüße
    Carmen

  7. #7
    Avatar von Okina75
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    Gräben sind sogar bevorzugte Wechsel, weil man so als Räuber zügig und weit vorankommt, ohne selbst großartig gesehen oder gerochen zu werden, wenn der Wind gut steht.

    Von Marder oder Fuchs kann man ausgehen- sinnig wäre zur genaueren Ermittlung, das Huhn mal abzubalgen und nach Bissmalen zu schauen. Am Zahnabstand kann man das gut eingrenzen. Zur weiteren Info: Die breiteste feste, und damit maßgebliche Stelle am Fuchs sind die Jochbögen mit etwa 8 cm Breite. Ein ausgewachsener passt also durch alles, was er auf etwa 9- 10 cm aufbiegen kann, oder was so viel Platz bietet. Beim Marder sind das etwa 4 cm, so dass der entsprechend durch alles passt, was zu 5 cm aufbiegbar oder ohnehin so groß ist.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  8. #8
    genannt Heini Avatar von hein
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    Ich schätze der Fuchs war es!

    Tipp! Elektrozaun wirkt Wunder
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  9. #9

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    Auch Mink und Nerz wären möglich. Der Graben wäre typisch für die Gesellen !
    Dummheit hört sich gern auf große Trommeln schlagen (Max Goldt)

  10. #10
    Avatar von Okina75
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    Nerz wäre sicherlich ein Wunder, Mink ist aber durchaus auch eine Hausnummer!
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

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