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Thema: Erste Anzeichen fürs Glucken?

  1. #1

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    Erste Anzeichen fürs Glucken?

    Hallo zusammen, nachdem wir ja mit unserem ach so pflegeleichten Hobby :_D nun ständig etwas zu optimieren, umzubauen oder zu Ändern haben, geht unsere Araucana Henne nun seit ein paar Tagen ständig stiften. Regelmäßig muss ich sie einfangen, aber kaum sitzt sie im Hühnerauslauf versucht sie schon wieder herauszukommen. Da wir die letzten Tage einen glücklicherweise erfolglosen Habicht-Angriff hatten, möchte ich sie auch nicht über die freie Wiese rennen lassen. Ansonsten hätte ich damit überhaupt kein Problem.

    Nun habe ich sie gerade im Garten unter den Johannisbeeren gefunden, wo sie ihr Ei gelegt hat und nun anfängt den Rindenmulch um sich herum zu sortieren. Sind das nun Anzeichen dafür, dass sie gluckig wird oder ist?

    Küken hätte ich ja schon gerne mal, aber so kurz vor dem Winter halte ich das für keine gute Idee...

    Bin gespannt, was ihr sagt...

    Viele liebe Grüße Katie

  2. #2

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    Möglich oder auch nicht.
    Auch nichtgluckige Hühner sortieren im Legenest z.B. Heu um.
    Nimm das Ei weg, "zerstöre" die Stelle und leg Kunsteier in die Legeester. Ich würde jetzt nicht mehr brüten lassen.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  3. #3
    Avatar von Dylan
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    Katie, wenn Hühner einmal raus haben, wie sie aus dem Gehege entkommen können, machen sie das immer wieder. Wenn du dir ernsthaft Sorgen wegen des Habicht machst, musst du dafür sorgen, dass sie sicher untergebracht ist. Allerdings - wenn dein Hühnergehege nicht übernetzt ist, ist sie dort auch nicht vor dem Habicht sicher.
    Ausbrecherköniginnen verändern ihr Verhalten nicht. Wenn bei mir eine Henne auf Dauer meint, immer ausbrechen zu müssen, stutze ich ich einen Flügel. Mir wäre es zu unsicher, dass die abends wieder in den Stall kommt, (ich zähle nicht nach) und in der Nacht dann womöglich als Futter für ein Raubtier endet.
    Solange sie noch Eier legt, wird sie nicht glucken. Erst wenn sie eisern sitzen bleibt und sich aufplustert, will sie brüten. Tatsächlich würde ich um diese Jahreszeit auch keine Henne mehr brüten lassen, es wird zu kalt, dunkel und nass - die Küken bräuchten eine Extra Lichtquelle etc, um sich gut zu entwickeln.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Möglich oder auch nicht.
    Auch nichtgluckige Hühner sortieren im Legenest z.B. Heu um.
    Nimm das Ei weg, "zerstöre" die Stelle und leg Kunsteier in die Legeester. Ich würde jetzt nicht mehr brüten lassen.
    Also die Kunsteier zum Lernen das dort die Eier hingehören, nicht das evtl. noch mehr brüten wollen.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  5. #5

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    Danke für eue Antworten. Scheinbar war es tatsächlich falscher Alarm. (Puh - dann hätten wir Glück gehabt). Das mit dem Ausbrechen ist so eine Sache. Wir haben sie auf eine andere Fläche gesetzt und die gefällt zweien scheinbar nicht. Obwohl es der Gemüsegarten ist und viel Hecke, Bambus und Wiese...

    Flügel habe ich schon gestutzt - lieber das als als Habichtfutter zu enden. Leider flattern sie trotzdem über 1,25m Stabmatte... obwohl ich nur einen Flügel gestutzt habe. Den Habicht habe ich in den letzten Tagen zum Glück nicht mehr gesehen. Aber ich muss mir trotzdem etwas einfallen lassen. Ich möchte auf keinen Fall, dass den Mädels was passiert.

  6. #6
    Avatar von Dylan
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    Dann hast du den Flügel nicht kurz genug gestutzt. Auch wenn das hart klingt, aber bei der nächsten Mauser wachsen alle Federn wieder nach. Ich hatte auch schon eine Ausbrecherkönigin, die hat mit ihrem Leben dafür bezahlt. Inzwischen bin ich da konsequenter und - wenn schon stutzen angesagt ist, dann richtig. Bei dem Großteil meiner Hühner ist das nicht notwendig, aber einzelne Exemplare legen es darauf an.

  7. #7

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    Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Wir sind noch nicht so lange Hühnerhalter und ich wollte vermeiden, dass es blutet. Bei der Araucana Henne habe ich schätzungsweise 8 cm gekürzt. Mehr habe ich mich nicht getraut. Die Stelle wo sie immer Türmen ist ein Gartentor mit einem kleinen Stückchen Zaun daneben. Ich habe dort nun noch einmal eine Zaunerhöhung mit Draht gebaut. Mal sehen ob das etwas bringt.

  8. #8
    Avatar von melachi
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    Leider wird immer wieder vom Stutzen der Flügel gesprochen, aber tatsächlich geht es darum, die Federn zu stutzen. Da kann dann auch nichts bluten, es sei denn, es ist zufällig eine Feder dazwischen, die noch im Kiel steckt.

    Beim Stutzen der Flügel wird tatsächlich ein Teil des Flügels mit Knochen und allem amputiert. Das hat man früher teilweise gemacht, ist aber heute verboten und fällt unter Tierquälerei.

  9. #9

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    Um Himmels Willen, das habe ich selbstverständlich nicht gemacht. Nur die Federn geschnitten! Aber wohl nicht genug. Heute sind durch meine Torerhöhung bis jetzt jedoch alle Hühner da geblieben, wo sie sollen.

  10. #10
    Avatar von melachi
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    hab ich auch nicht angenommen, keine Sorge

    Ich habe nur immer Bauchschmerzen, wenn vom Flügelstutzen gesprochen wird. Zu schnell gerät jemand, der das liest und den Begriff dann im Internet nachschlägt, an genau die falsche Methode.

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