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Thema: Leberprobleme und Entwicklungsstopp?

  1. #1
    Avatar von Atlas
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    Leberprobleme und Entwicklungsstopp?

    Hallo liebes Forum,

    zu aller erst vielen Dank an Euch alle, bisher war ich nur stille Leserin und habe schon so viel hier gelernt. Nun muss ich (leider) selber einen Thread verfassen, weil ich einfach nicht weiter weiß...
    Unsere eine Zwerg Wyandotten Henne haben wir Mitte April mit angeblich 14 Wochen zusammen mit einer weiteren Henne zu uns geholt. Schnell ist uns aufgefallen, dass sie jedoch langsamer zu wachsen scheint als ihre Freundin. Wir dachten, dass sie vielleicht doch jünger ist als angenommen. Ihre Freundin hat am 02. Juli das erste Ei gelegt, sie bisher noch nicht. Auch ihre Kehllappen sind noch nicht vollständig entwickelt. Außerdem bekommt sie immer noch neue Kiele auf dem Kopf und auch im Gesicht, sind die Federn "fertig" kommen nach ein paar Tagen wieder neue Kiele. Mir scheint es fast als wenn sie in der Entwicklung stehen geblieben ist. Auch piept sie noch so wie am ersten Tag als sie hier ankam.

    Nun hatte sie vor einigen Tagen einen Tag, an dem sie viel lag und sich nur sehr langsam und vorsichtig bewegt hat, als wenn sie Schmerzen hat. Sie hatte das schon einmal in der Vergangenheit, am nächsten Tag war aber alles wieder gut und wir dachten es liegt vielleicht am Wachstum.
    Sie hat immer schon etwas weniger energisch gegessen als die anderen Hühner, aber war sonst immer fit mit dabei und ihr Kot sah auch immer normal aus. Laborwerte waren im Juni auch top. Seit dem einen Tag isst sie nun aber deutlich weniger, besonders das normale Futter rührt sie kaum an, pickert nur immer mal wieder ein wenig und geht dann weg. Grünes isst sie eher mit Freude, auch Leckereien wie Sonnenblumenkerne und Mehlwürmer pickt sie energisch auf, zumindest ein paar.

    Nach genauerem Anschauen konnte ich keine Ungeziefer entdecken. Jedoch sieht ihre Haut, ja wie sage ich, recht trocken aus. Trinken sehe ich sie aber regelmäßig. Auch erscheint die Haut leicht gelblich. Um die Kloake herum ist ihre Haut besonders gelb. Tierarzt sagt es ist ein Leberproblem und da kann man nicht viel machen. Habe ein Vitamin B Komplex für sie mitbekommen, was sie jetzt ein paar Tage bekommt.

    Ich hänge mal Bilder von ihr an, hoffe das klappt.
    IMG_20200915_112241.jpgIMG_20200915_112203.jpgIMG_20200915_112429.jpgIMG_20200915_112503-3.jpg

    Was noch hinzukommt: Sie schüttelt auch viel mit dem Kopf, besonders in der Ruhephase. Meist aber wenn sie auch viele neue Kiele auf dem Kopf hat, dann ist es besonders auffallend. Bin von ausgegangen, dass diese jucken - kann das die Ursache sein? Nasenausfluss ist nämlich nicht zu sehen, auch keine Atemgeräusche oder Niesen. Sonst ist sie auch fit, scharrt immer mal wieder, sandbadet und läuft meist mit den anderen mit. Nie so energisch wie die anderen, aber so war sie von Anfang an, eher eine Ruhigere. Vielleicht hatte sie aber schon immer etwas mit der Leber? Ich weiß es nicht.

    Nun frage ich mich, ob es da einen Zusammenhang gibt zwischen Leber und Entwicklungsstörung? Stoppen die Leberprobleme die Entwicklung, oder kann es doch noch etwas anderes sein, was die gelbliche Haut auslöst? Ich kann mir auch nicht erklären, dass sich ständig neue Federn bei ihr bilden… Vielleicht hängt das alles auch gar nicht zusammen?

    Ich nehme sie ab und an auf den Schoß und weg von den anderen und biete ihr nahrhafte Sachen an (Mehlwürmer, Sonnenblumenkerne). Von denen pickt sie auch etwas, aber besser Essen tut sie doch mit den anderen - die sollen ja aber nicht zu dick werden. Hatte schon überlegt sie ein wenig reinzuholen, habe aber den Eindruck, dass ihr die Gesellschaft einfach zu gut tut, sie ist auch die unsicherste und ängstlichste der Truppe, ob sie also alleine besser essen würde wage ich zu bezweifeln… was meint ihr, weiterhin bei den anderen lassen?

    Biete ihr zusätzlich Mariendistelsamen an, die sie aber eher nicht so annimmt. Vielleicht hat jemand ja noch einen Rat, wie ich sie etwas unterstützen kann? Möchte sie noch nicht aufgeben, gerade weil sie auch noch recht fit wirkt...

    Lieben Dank an alle!

  2. #2

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    Hallo und Willkommen,

    Die gelbe Haut hatte sie definitiv vorher nicht?
    Wie alt sind die zwei Hühner jetzt genau?
    Kannst du beide zusammen fotografieren?
    Ein Foto von beiden zum Zeitpunkt der Abholung gibt es nicht zufällig?
    Legen sie?
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  3. #3
    Avatar von Atlas
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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Hallo und Willkommen,

    Die gelbe Haut hatte sie definitiv vorher nicht?
    Wie alt sind die zwei Hühner jetzt genau?
    Kannst du beide zusammen fotografieren?
    Ein Foto von beiden zum Zeitpunkt der Abholung gibt es nicht zufällig?
    Legen sie?
    Hallo Dorintia,

    zunächst vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
    Als wir die beiden zu uns geholt haben, ist mir nichts seltsames an der Haut aufgefallen. Ich muss zugeben, so oft habe ich danach auch nicht mehr nach der Haut geschaut, bzw. mir ist nichts Bedenkliches aufgefallen.
    Stimmen die Angaben, so sind sie jetzt 8 Monate und eine Woche etwa alt.
    Die lachsfarbene Henne legt seit Anfang Juli, das braune Sorgenkind legt noch nicht.
    Hier zwei Bilder vom Tag der Abholung:

    20200418_132926-cut2.jpg 20200418_165642-cut2.jpg

    Hier zwei aktuelle Bilder, das erste ist ca. 2 Wochen alt, das andere von heute Abend:

    IMG_20200907_193914-cut2.jpg IMG_20200919_190622-cut2.jpg

    Auf den Bildern ist auch gut der Entwicklungsunterschied der beiden zu erkennen.

    Liebe Grüße!

  4. #4
    Ourewäller Ouweroue Avatar von Bibbibb
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    Hallo,
    falls es die Leber sein sollte, gib ihr Mariendistelsamen und Artischocke. Schaden wird es nicht. Gibt's als Tabletten im Supermarkt/Drogerie.
    Wie hat der Tierarzt das Problem festgestellt?
    LG
    Unterstütze Vereine durch deine Einkäufe.
    Ich unterstütze Rettet das Huhn!
    https://www.gooding.de/rettet-das-huhn-e-v

  5. #5
    Avatar von Atlas
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    Zitat Zitat von Bibbibb Beitrag anzeigen
    Hallo,
    falls es die Leber sein sollte, gib ihr Mariendistelsamen und Artischocke. Schaden wird es nicht. Gibt's als Tabletten im Supermarkt/Drogerie.
    Wie hat der Tierarzt das Problem festgestellt?
    LG
    Hallo Bibbibb,

    Artischoken ist noch eine gute Idee, werde ich Anfang nächster Woche besorgen, danke Dir!
    Wir haben unserer Ärztin das Problem geschildert. Ich wollte vorerst nicht mit ihr zum Tierarzt, da sie so schnell ängstlich ist und in der Vergangenheit eine unserer anderen Hennen den Schock des Tierarztbesuches nicht überlebt hat... habe Angst, dass das noch einmal passiert.
    Ärztin schien aber keine andere Erklärung für die Symptomatik zu haben. Wenn es wieder schlimmer mit ihr werden sollte, bleibt uns der Arztbesuch aber wohl nicht erspart...

    Liebe Grüße!

  6. #6
    Avatar von Sterni2
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    Vom Gesicht her wirkt sie aber gar nicht gelb. -Vielleicht hat sie einfach eine gelbere Haut??

    Ich würde schauen, dass sie genug Vitamine erhält. Und eine Kotprobe zum Tierarzt bringen um zu sehen ob Würmer im Spiel sind.

    LG Sterni

  7. #7

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    Ja, eben. Das mit der gelberen Haut gibt es, hatte ich bei meinen Orpiküken mal.
    Gesehen hat man es an leicht gelberen Ständern und wenn man eben unter die Federn geguckt hat. Es betraf 2 oder 3 Küken.
    Ich würde da jetzt nicht so an einem Leberproblem festhalten, auch unterschiedliche Entwicklungen sind normal.
    Beide Tiere scheinen mir auch nicht grad super eng miteinander verwandt.
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  8. #8
    Avatar von Atlas
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    Zitat Zitat von Sterni2 Beitrag anzeigen
    Vom Gesicht her wirkt sie aber gar nicht gelb. -Vielleicht hat sie einfach eine gelbere Haut??

    Ich würde schauen, dass sie genug Vitamine erhält. Und eine Kotprobe zum Tierarzt bringen um zu sehen ob Würmer im Spiel sind.

    LG Sterni
    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Ja, eben. Das mit der gelberen Haut gibt es, hatte ich bei meinen Orpiküken mal.
    Gesehen hat man es an leicht gelberen Ständern und wenn man eben unter die Federn geguckt hat. Es betraf 2 oder 3 Küken.
    Ich würde da jetzt nicht so an einem Leberproblem festhalten, auch unterschiedliche Entwicklungen sind normal.
    Beide Tiere scheinen mir auch nicht grad super eng miteinander verwandt.
    Hallo ihr beiden,

    mich hat eben besonders die Farbe an der Kloake geschockt, weil das doch um einiges gelber ist als der Rest der Haut, meint ihr das kann man auch zu "normal" zählen? Würde mich ja enorm beruhigen, wenn dies einfach ihre normale Hautfarbe ist und sie somit nichts Unheilbares plagt.

    @Dorintia Hast du bei deinen Küken einen Zusammenhang zwischen Farbschlag und der Hautfarbe feststellen können?

    Werde weiterhin Vitamine geben und eine Kotprobe zum Tierarzt bringen. Irgendwas muss bei ihr ja im Busch sein, weil sie eben auch so wenig isst. Sieht man auch an ihren Kothaufen, sie setzt immer nur kleine ab.

    Liebe Grüße

  9. #9

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    Nein, kein Zusammenhang, die hätten nicht gelb sein dürfen, die Geschwistertiere waren es auch nicht und auch keins der Elterntiere, alles gelb-schwarzgesäumte Orpis.

    Warum sollte denn ein Tier wegen einem TA Besuch durch Schock sterben, was ist da passiert? Glaubst du das wirklich?
    Es ist schon vorteilhaft wenn man Hühner an hochnehmen und festhalten wenigstens ein Stück weit gewöhnt.

    Vielleicht ist sie doch ein Stück weit jünger als angenommen und immer noch damit beschäftigt in ihr Hennengefieder zu wechseln, deswegen auch die trocknene Haut und die "eingepackten" Pinselchen. Oder brauch einfach etwas länger, ist ja nicht jedes Huhn gleich.

    Es wird immer ein Huhn am untersten Ende der Rangfolge geben, sie zu separieren oder im Beisein der anderen zu bevorteilen bringt da gar nix. Die anderen werden ihr beim Fressen schon zu verstehen geben das sie sich zurückhalten soll.

    Hast du Futter zur freien Verfügung? Welches?

    Und aufgeben? Wie kommst du darauf? Kontrolliere mal abends ihren Kropf.
    Geändert von Dorintia (20.09.2020 um 21:01 Uhr)
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  10. #10
    Avatar von Atlas
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    Wir sind damals mit unserer älteren Henne – sie war schon etwas geschwächt – zum Tierarzt. Die ganze Fahrt hin und zurück und den ganzen Besuch über hat sie stark gehechelt und wirkte sehr verängstigt. Als wir wieder zuhause waren ist sie keine Stunde später verstorben. Nun war sie natürlich auch krank, aber ich denke, dass der Stress auch einen Einfluss hatte. Bin durch diese Erfahrung mit Sicherheit auch einfach geprägt...

    Rangniedrigste ist sie keinesfalls, sie ist die zweit höchste von den fünf Damen. Probleme an Essen zu kommen hat sie somit nicht. Sie scheint mir einfach keinen Appetit zu haben.
    Habe sie die letzten Tage täglich mehrfach auf dem Schoß und fühle auch immer ihren Kropf, da ist leider nie viel drin…

    Futter zur freien Verfügung haben sie, zur Zeit füttere ich das Bio-Legehennenmehl mit Oregano-Öl von eierschachteln: https://www.eierschachteln.de/oreganomehl?c=2184
    Bin vor einem Monat auf dieses Futter gewechselt, scheint auch allen ansonsten zu schmecken und gut zu bekommen.

    Zusätzlich streue ich regelmäßig etwas von dem Körnerfutter von GoldDott in den Auslauf, war vorher das Hauptfutter, davon ist noch etwas über.

    Würde sie wenigstens wieder anfangen mehr zu essen...

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