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Thema: Schlimme Milbenplage

  1. #11
    Moderator Avatar von sternenstaub
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    Wenn man Streu mit Milben auf dem Kompost entsorgt, hat man auch wunderbar Milben am Kompost. Die bleiben dort auch.

    Bei Vogelmilben hilft Feuerchen ganz gut. Ich hab mir ein Flambiergerät für Cremè Brulee und ähnliches besorgt. Das geht ganz gut. Dazu Mikrogur sprühen (zusammen mit Feuerchen regelmäßig, damit kann man die Biester passabel in Schach halten). Wenn es ganz akut ist Exzolt ins Wasser dazu.
    Gruß sternenstaub

    Das Los des Anfängers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  2. #12

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    Also, zur Erklärung. Ich hab in meiner Blödheit /aus Mangel an Alternativen das vermilbte Einstreu bei der ersten Reinigung in die Restmülltonne geworfen. Da sind sie wohl fröhlich rausgeklettert und haben das Müllhäuschen, das aus Holz ist, bevölkert. Daneben steht der Komposter und das Gartentürchen. Da sind sie wohl rübergekrabbelt. Die Hühner kommen da nicht hin (es steht aber in etwa 3 - 4 Meter Entfernung zum Stall). Warum sie sich da so wohl fühlen, weiß ich auch nicht. "Unfassbar viele" heißt für mich, dass man am hellen Tag an allen Ecken und Enden am Häuschen es wuseln sieht. Man kann im Moment nicht den Müll in die Tonne werfen ohne mindestens 10 Milben danach am Körper zu haben. Ich versuche morgen mal ein Foto zu machen. Im Stall sieht man ständig am Tag irgendwo was krabbeln. Ganze Trauben /Nester gab es überall. Die besprühen ich sofort wenn ich sie sehe.
    Der Stall steht neben der Haustür. Von dort krabbeln sie vermutlich ins Haus oder wir tragen sie versehentlich rein.
    Morgen kommt der Kammerjäger. Ich hoffe der weiß Rat!
    Ach genau, ich mache den kompletten Stall normalerweise 1x/Woche sauber. Im Moment alle paar Tage.

  3. #13

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    Ich nehme extra den Omlett Stall jedes Jahr als Gluckenhaus, weil da keine Milben rein gehen ! Habe in nun 14Jahren nicht einmal Milben im Omlett gefunden.
    Wenn aber doch, wie du schreibst, die Biester dort rein gehen, kann man den Stall in 20min komplett zerlegen, alles kärchern oder nass auswischen und wieder zusammen bauen und das dann noch an anderer Stelle !!!
    Versteh ich nicht
    Dummheit hört sich gern auf große Trommeln schlagen (Max Goldt)

  4. #14

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    Kammerjäger? Irgendwie bist du witzig.
    Ich weiß nicht ob Hühner die richtigen Haustiere für dich sind.
    Wenn du so viele Milben hast, musst du da jeden Tag ran und zwar gründlich.

  5. #15

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    Das hört sich nach wie vor komisch an. Leben die Hühner überhaupt noch, oder sind sie schon komplett blutleer auf der Stange festgetrocknet?
    Spaß beiseite - Wie geht es den Hühnern? Viel putzen und kratzen? Auffälligkeiten am Federansatz an den Beinen, am Kopf oder an der Kloake? Verhaltensauffälligkeiten wie Unruhe? Meiden sie das Häuschen?

    Wenn man ganze Trauben von Milben findet, immer direkt plattdrücken oder anderweitig sofort eliminieren.
    Und Einstreu in der Mülltonne entsorgen ist übrigens ziemliche Verschwendung. Wirf alle anfallenden Hühnerabfälle zusammen mit Gartenabfällen in einen Komposter und du hast im Nu sehr nährstoffreichen Kompost.
    Geändert von Krähbert (14.09.2020 um 20:41 Uhr)

  6. #16
    Avatar von KerstinU
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    Mach ein großes Gartenfeuer und werfe dein Einstreu vom Kompost drauf . Ich hatte vor einiger Zeit Milben und Flöhe. Wir haben den Stall ausgeräumt und verbrannt . Danach hab ich täglich den Stall abgeflammt und danach mit kieselgur/ Microgur gesprüht. Was der Kammerjäger machen soll verstehe ich gerade auch nicht
    LG Kerstin ( ehemalige Miss Puff )

  7. #17

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    Die Hühner wirken unruhig und wollen abends nicht gern in den Stall.
    Mir ist ja das alles wirklich auch ein Rätsel. Ich hab in der letzten Zeit den kompletten Stall 2x gekärchert (richtig gründlich. Das hat jedes Mal über 2 Stunden gedauert!). Und dann nach 3 Tagen krabbelt es wieder drin. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Milben schon den ganzen Auslauf bevölkern oder vom Müllhaus rüberwandern. Wenn die einen weg sind, kommen die nächsten,oder so ähnlich.
    Die Hühner woanders unterbringen geht leider nicht. Wir haben nicht so viel Platz. Also muss irgendwie der gesamte Bereich entmilbt werden. Aber wir reden hier halt von ca 50qm. Deswegen der Kammerjäger. Ist das so abwegig? Kann sein, dass das ulkig wirkt, aber mich macht das fertig, dass die Hühner so drangsaliert werden. Und ich ekel mich so schrecklich, wenn die Viecher bei uns durch das Haus laufen.

  8. #18

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    Hallo Saturn.
    Ich kenne sehr wohl das Problem aus meiner Anfangszeit.
    Und dieses Jahr war ich übel hinterher. Hab dann fie Steckdosen aufgemacht ... Ich hätte kotzen können.
    Ohne Gift als Reduzierung der Milbenmasse kommst du jetzt nicht weiter.

    Wenn das Plastikteil problemlos zum zerlegen ist müsstez ihr das unbedingt machen und alles ganz gründlich reinigen.

    Es gibt Flohpuder bei z.b. Fressnapf.
    Damit puderst du deine Hennen ein.
    Nicht in die Augen. Macht das abends dann ist das wenig Stress für die Tiere.
    Regelrecht einstauben.
    Vorteil dass die nächsten Tage keine Milben mehr die Begegnung mit der Henne überlebt.
    Alles andere in der Umgebung bitte mit Kieselgur.

    Das Kieselgur wie bereits beschrieben mit Wasser anrühren und jeden Nachmittag alles einsprühen auch aussen.
    Deine Hennen musst du in 7 Tage, in 14 Tage in 21 Tage nochmals pudern.

    Bedeutet 4 Wochen Arbeit dann ist der Spuk vorbei, du bist eine Erfahrung reicher und wirst in Zukunft sofort reagieren wenn du Milben entdeckst.

    Viel Glück
    Geändert von Birgit K (14.09.2020 um 21:21 Uhr)

  9. #19
    Avatar von Widdy
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    Wenn so ein extremer Befall ist, dann ist das 3 Min. vor 12.
    Deine Huhns werden sicher schon arg geschwächt sein, und auch dass sie nicht mehr rein gehen.

    Die Milben hatte allem Anschein zu lange Zeit, sich zu vermehren.
    Also ran an den Bunsen Brenner (Camping-Abfackler).
    Alles sehr gründlich abfackeln und dabei schön gleichmässig rüberfahren. Dann passiert nichts. Draussen mal Probefackeln, dann kriegt man das Feeling.
    Überall wo es zischt und brutzelt, da waren Milben.
    Wenn alles abgefackelt ist mit der Microgur-Nasslösung drüber. Wenn's Deine Handpumpe schafft hatte ich anfangs Verhältnis 1:1 genommen (also 1 Behälter Wasser zu 1 Behälter Microgur). Wenn nicht, dann 2 Behälter Wasser und 1 Behälter Microgur.
    Alles, wirklich jede Seite, Ecke, Ritze gründlich besprühen, auch die Decke, auch der Boden, Wände...
    à la Farbbombe von Mr. Bean.

    Danach müssen unbedingt die Huhns behandelt werden. Entweder mit HS Protect Bird an den wichtigsten Eckpunkten mit ein paar Tropfen versehen oder dann deftig mit Microgur panieren.
    Dann hast Du den ersten Meilenstein, viel Arbeit hinter Dir und den Kammerjäger gespart (er wird wohl die Chemiekeule anwenden wollen)

    Weiteres Vorgehen:
    Täglich (!) - und zwar um Mitternacht rum -mit Taschenlampe nachgucken gehen, wo noch irgendwas läuft. Das kann in den ersten Tagen noch vorkommen, sollte aber kontinuierlich weniger werden, weil es die Milbenviecher echt killt, und auch kein Nachwuchs kommt mehr nach.
    Die Milben werden - so wie ich immer gemerkt habe - um Mitternacht munter. Vorher ist noch nicht viel los.
    Nach 1 Woche solltest Du gar keine Milben mehr vorfinden, weder im Stall noch auf den Huhns.
    Verzichte in der ersten Zeit auf Einstreu, in den Nestern nur Heu verwenden und dort auch kräftig mit Microgur drüberstreuen (dazu kann man gut das trockene verwenden).

    Das habe ich auch so erlebt, und habe über sehr lange Zeit jeden Abend (!) alles abgeflammt. Wir haben einen mit Holz ausgestatteten, alten Bauwagen.
    Da wollte ich noch nicht glauben, dass nach dem Abflammen das Microgur das Mittel zum Zweck ist.

    Bei mir hat's im 2017 geklappt und Stall und Huhns sind seither milbenfrei. Es wird dauernd ausgebessert und seither gibt es bei mir keine Einstreu mehr bei Huhns.
    Sollte wirklich mal eine Milbe mit Spatzen und Co. in den Stall fallen, so hat sie keine Chance, das zu überleben.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  10. #20

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    Abfackeln wird im Omlet wohl nicht so einfach.

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