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Thema: Am Kopf verletztes Enten-Küken, was tun?

  1. #1
    Avatar von Lara44
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    Am Kopf verletztes Enten-Küken, was tun?

    Hallo,
    ich habe selber keine Enten, mache aber seit gestern Urlaubsvertretung nebenan.
    Eine Warzen-Entenmama hat 1 Junges, eine andere 8. Bei dem Einzelnen habe ich gesehen, dass es am Kopf verletzt ist. In der Größe eines 5-Cent-Stücks fehlt die ganze Haut. Da es komplett trocken und braun aussieht, ist das sicher keine ganz frische Verletzung. Es verhält sich völlig normal und frisst auch.
    Kann ich da mit irgendwas helfen?
    Leider wird es von der Entenmama mit den 8 Küken immer verscheucht und seine Mama watschelt eben mal hinterher, mal auch nicht Ich habe den Eindruck, dass Entenmütter nicht sooo fürsorglich sind, wie Glucken??
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

  2. #2

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    Wenn es trocken ist und nicht entzündet aussieht und keiner weiter dran rum schnabuliert, würde ich nur bebachten und gar nichts machen.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  3. #3
    Avatar von Lara44
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    ok, danke für deine schnelle Antwort
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

  4. #4
    Avatar von Lara44
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    Hier mal noch ein Foto von heute. Es ist eben leider immer allein
    Entchen3a.jpg
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

  5. #5
    Avatar von Widdy
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    Lara, ich schliesse mich allen vorherigen Posts an.
    Das kleine Ding scheint vor einiger Zeit wohl zwischen die Fronten geraten und dabei halb skalpiert worden zu sein.
    Sowas ist hier auch schon mal durch Gänse bei Enten passiert, und die Glätzchen sind alle ausnahmslos und wunderbar wieder voll zusammengewachsen und befiedert geworden.

    Sollte irgendwo was aufgehen, wären die Fliegeneier die schlimmsten Feinde (diese bei Vorkommen mit med. Seife abwaschen).
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  6. #6
    Avatar von Lara44
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    Danke Widdy, ich behalte es natürlich weiter unter Beobachtung.
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

  7. #7
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Lara44 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass Entenmütter nicht sooo fürsorglich sind, wie Glucken??
    Stimmt, das ist nicht wirklich vergleichbar. Hier hat mal eine Warzenente mehrere Entchen und nur ein Warzenentchen ausgebrütet (sollten eigentlich auch mehrere werden), das abweichende hat sie dann verstoßen obwohl es ja das war, was ihr eigenes Kind war. Ich glaube, sie hätte es getötet. Ich habe dann die Mutter mit grobmaschigem Zaun auf eine begrenzte Fläche gesperrt, wo nur die Kleinen rein- und rauskonnten, so lernte es, sich außer Reichweite zu halten. Daß sie nicht so hudern wie Hühner wurde dabei zum Vorteil, die Entlein lagen abseits der Mutter in einem Entenhäufchen und wärmten sich gegenseitig, da durfte das Verstoßene ja dabei sein.

    Ist das einzelne bei Dir sicher von der anderen Mama oder hat es sich der vielleicht nur versucht anzuschließen, weil es vertrieben wurde?


    Wenn es schon gut verheilt, braucht man da vielleicht auch gar nichts zu machen, ansonsten könntest Du Honig draufschmieren - aber etwas arbeitsaufwendig, falls es oft badet.
    Grünlegemixe 1,8,7; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 0,0,9; Warzenente 1,3; Katze 2½,0

  8. #8
    Avatar von Lara44
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    Es gibt dort einen kleinen eingezäunten Bereich, aber da wohnt momentan eine Glucke mit 2 Küken, da kann ich es nicht dazu setzen. Es wurde von der Mama mit den 8 Entchen vertrieben, ist auch schätzungsweise 2-3 Wochen älter als die 8, vllt deswegen? Die eigene Mama kümmert sich kaum, aber soweit ich sah, hält es sich jetzt von den anderen fern. Wie das nachts ist, weiß ich nicht. Es leben dort auch jede Menge Hühner, alle in Offenställen, da ist's schwierig, das Kleine nachts überhaupt zu finden.
    An die Vetramil-Salbe (mit Honig) hab ich auch schon gedacht, weiß aber nicht, ob das jetzt noch was bringt. Es ist ja soweit gut verheilt, eben noch kahl.
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

  9. #9
    Avatar von Widdy
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    @Lara, so lange alles trocken ist, ist alles bestens.

    Die kahle Stelle wird von rundherum auf Dauer immer kleiner, bis irgendwann wirklich nichts mehr zu sehen ist.

    Unsere Elvira (weisse Laufente) wurde wirklich ein paarmal von unseren Gänsen traktiert. Dann, wenn ich es gesehen habe, musste ich ihr immer zu Hilfe eilen, von selbst ging sie nicht weg.

    Irgendwann fand ich dann ein kleines, blutiges ehemaliges weisses Bündel Elend. Und sie war regelrecht skalpiert.
    Das arme Ding verbrachte längere Zeit in Einzelhaft, bei guter Verpflegung und Wundwaschungen aber es wurde alles wieder wunderbar. Einzig eine kleine, aber befiederte Erhebung oben am Kopf liess noch die schlimme Verletzung erahnen.

    Ich bin sicher, dass das alles wieder gut wird.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  10. #10
    Avatar von Lara44
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    Liebe Widdy,
    es ist alles trocken, ich habe aber trotzdem Vetramil drauf geschmiert, kann ja nix schaden.
    ABER es humpelt heute und ich glaube, dass das 1. Knöchlein vom Körper weg (sorry, kenne den Fachausdruck nicht) gebrochen ist, fühlt sich beim Abtasten jedenfalls so an. Es humpelt ein paar Schrittchen und setzt sich wieder hin, hat sicher Schmerzen Außer Traumeel-Tabletten habe ich nichts hier, aber die sind ja nicht für Knochenbrüche. Das macht mich noch verrückt!!
    Wenigstens sind seine beiden Eltern jetzt immer in seiner Nähe.
    So macht Urlaubsvertretung nur Sorgen und keine Freude
    Das Leben ist ein Fluss, aber klammere dich nicht ans Ufer.

    Liebe Grüße, Lara

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