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Thema: Kannibalismus Hennen picken Hahn

  1. #11
    Avatar von Widdy
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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Hallo und Willkommen,

    es gibt auch das Unterforum: Verhalten

    Das Gepicke der Hennen hat mit "der Hahn wird nicht für voll genommen" überhaupt nichts zu tun.
    So lange die nachwachsenden Federn attraktiv für die Hennen sind, werden sie dran picken.
    Du kannst versuchen dieses mit Hilfe von Blauspray (für auf das Tier!) oder Silberspray abzumildern.
    Das ist doch lustig für einige Hühnerdamen, wenn sie dem Meister frische Kiele ausrupfen können, und wenn's blutet macht es noch viel mehr Spass.
    Hatte ich auch schon beim Vorgänger Benjamin (Brahmahahn) und auch schon mal beim jetzigen Romeo.
    So wie @Dorintia bereits erwähnte, ist Silberspray das beste Mittel zum Zweck (hat kein Silber drin, sondern Alu).
    Besprühe die betroffenen Stellen an den Beinen vom Hahn und die Girls sehen das als bäh an. Völlig uninteressant und da blutet auch plötzlich nichts mehr...

    Habe schon lange Ruhe diesbezüglich, aber im Notfall ist der Silberspray parat!

    Den Hahn längere Zeit von dem Damen zu trennen ist m.E. nicht optimal.

    Geändert von Widdy (02.09.2020 um 09:13 Uhr)
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  2. #12

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    Danke für eure Antworten. Den Hahn hat die inzwischen Ex von meinem Freund mit 4 Hennen vor 2 Jahren ohne Absprache angeschafft... Die waren alle erwachsen. Wie alt der Hahn genau ist, wissen wir nicht. Die Hennen sind vom Hund und oder Raubvogel getötet worden. Hühner und Hund haben nun verschiedene Adressen und es gibt ein Netz, darum sind die Hennen aber alle jünger als der Hahn.

    Sie bekommen nun schon manchmal Hundefutter, falls ihnenwas fehlt... aber da sie sich gegenseitig nicht picken weiß ich auch nicht, ob es echt daran liegt.

    Ich kenne einen dominanten Hahn, da könnte ich mal fragen ob wir den leihen
    können, wenn das Einsprühen nichts nützt. Was ist denn nun besser und was hält länger (die Hühner sind nicht zahm) Silberspray oder dieses Stinkezeug gegen Federpicken?

  3. #13
    Avatar von Widdy
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    Wie lange das andere Zeugs hält, weiss ich nicht, kenne ich auch nicht.

    Der Silberspray hält schon so ca. 4 Tage, je nach Witterung.
    Mein Benjamin war manchmal auch der Hahn mit den Aluminium-Beinen.

    Vllt. kannst ihn auch abends auf der Stange anpeilen und Beine besprühen. Man wird ja erfinderisch, dass man nicht immer Fangen gehen muss.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  4. #14
    Avatar von melachi
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    Zitat Zitat von Malwine Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten. Den Hahn hat die inzwischen Ex von meinem Freund mit 4 Hennen vor 2 Jahren ohne Absprache angeschafft... Die waren alle erwachsen. Wie alt der Hahn genau ist, wissen wir nicht. Die Hennen sind vom Hund und oder Raubvogel getötet worden. Hühner und Hund haben nun verschiedene Adressen und es gibt ein Netz, darum sind die Hennen aber alle jünger als der Hahn.

    Sie bekommen nun schon manchmal Hundefutter, falls ihnenwas fehlt... aber da sie sich gegenseitig nicht picken weiß ich auch nicht, ob es echt daran liegt.

    Ich kenne einen dominanten Hahn, da könnte ich mal fragen ob wir den leihen
    können, wenn das Einsprühen nichts nützt. Was ist denn nun besser und was hält länger (die Hühner sind nicht zahm) Silberspray oder dieses Stinkezeug gegen Federpicken?

    ein anderer Hahn nützt dir wenig, denn die Hähne sind ihren Hennen gegenüber sehr duldsam, viele lassen sich picken. Das Problem ist nicht der Hahn, sondern die Hennen. Du weißt nicht, wie sie aufgezogen wurden. Oft geschieht das bei Vermehrern in großem Maßstab, die Küken/Jungtiere werden zu eng und zu reizarm aufgezogen, oft im Halbdunkeln, damit sie sich nicht aus lauter Langeweile picken. Trotzdem erlernen sie unter diesen Umständen die Unart schnell und es ist kaum möglich, sie wieder loszuwerden.

  5. #15
    Avatar von Landleben
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    Zitat Zitat von melachi Beitrag anzeigen
    ein anderer Hahn nützt dir wenig, denn die Hähne sind ihren Hennen gegenüber sehr duldsam, viele lassen sich picken. Das Problem ist nicht der Hahn, sondern die Hennen. Du weißt nicht, wie sie aufgezogen wurden. Oft geschieht das bei Vermehrern in großem Maßstab, die Küken/Jungtiere werden zu eng und zu reizarm aufgezogen, oft im Halbdunkeln, damit sie sich nicht aus lauter Langeweile picken. Trotzdem erlernen sie unter diesen Umständen die Unart schnell und es ist kaum möglich, sie wieder loszuwerden.
    Stimmt. Die Hähne unterscheiden ob es ein Angriff ist oder....dieses leidige Picken lassen die Kavaliere oft als " Körperpflege " über sich ergehen. Auch ansonsten dominante Hähne.
    Krieg ist, wenn sich viele die sich nicht kennen, gegenseitig töten, weil zwei die sich kennen, streiten.

  6. #16

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    Das klingt ja ein bisschen auswegslos... ich versuche gleich mal bei Raiffeisen so ein Spray zu kaufen und ansonsten bestelle ich es. Das Stinkespray soll bis zu 4 Wochen wirken. Da wir wie gesagt nicht bei den Hühnern wohnen, wäre es schwierig ihn alle paar Tage abends auf der Stange einzusprühen. Darum wäre etwas das länger wirkt, besser.

    Ich glaub aus sooo schlechten Zuchten kommen die Hennen nicht. Die zwei Sundheimer habe ich abgeholt, die waren draußen im Grünen und so unendlich viele Tiere waren da auch nicht. Unser Mix ist die Tochter von dem dominanten Hahn den ich erwähnt hab und wurde aus Versehen von Enten ausgebrütet, die waren auch draußen und soweit ne harmonische Gruppe. Die beiden Amrocks hat mein Freund abgeholt, meine aber auch nicht, dass die aus schlechter Haltung waren. Das würden wir gar nicht unterstützen wollen... Aber gut, was hinter verschlossenen Türen passiert wissen wir nicht.

  7. #17

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    Kleines Update: Wir haben den Hahn heute mit Fed Pick eingesprüht (Beine und Schenkel) und zu den Hennen gelassen. Die beiden Amrocks haben ihn jede ca 3 mal gepickt. Dann haben sie aber aufgehört. Es sah sogar so aus, als würden sie versuchen ihren Schnabel im Gras abzuwischen. Unsere Mixhenne hat sich direkt treten lassen. Wir haben sie dann ca 1 Stunde beobachtet. Die Amrocks laufen manchmal noch hinter ihm her, als wollten sie picken, lassen es aber dann. Ich bin gespannt auf morgen!! Wenn ein fremder Hahn nämlich auch nichts bringt, weiß ich sonst nicht mehr weiter. Ich hoffe das brennt sich jetzt in den Köpfen fest.

  8. #18

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    Ein Satz mit X das war wohl nix. Heute morgen das alte Spiel. Er ist wieder separiert, nun bin ich ratlos.

  9. #19
    Avatar von Landleben
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    Jetzt muss doch sowieso nichts befruchtet werden. Ich würde den Hahn separieren bis er voll ausgeheilt ist. Danach kann er wieder zu den Hühnern.
    Krieg ist, wenn sich viele die sich nicht kennen, gegenseitig töten, weil zwei die sich kennen, streiten.

  10. #20
    Avatar von Widdy
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    Wenn die frisch spriessenden Federkiele nach wie vor so sichtbar sind, werden sich die einen oder anderen Weiber anscheinend nicht davon abhalten lassen.
    Sprühe Silberspray * drauf!

    Bei meinem Brahmahahn Benjamin (Beine voller Federkiele) hat es auch funktioniert.


    *) Wird bei Schäfern zur Wunddesinfektion und Wundheilung eingesetzt, wenn beim Schären die Haut verletzt wurde.
    Hält auch Fliegen ab.

    PS: Und irgendwie wird es sich bewerkstelligen lassen, Deinem Hahn alle 4 bis 5 Tage die Beine einzusprühen.
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

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