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Thema: Stallfund Internet - bitte um Einschätzung

  1. #1
    Avatar von Bettie
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    Stallfund Internet - bitte um Einschätzung

    Hallo!
    Ich benötige mal Hilfe zu einem Stall, um den ich seit einigen Tagen herumschleiche. Was sagen die Foris hierzu?

    https://zooprinz.de/huehner/huehner-...d-huehner-farm

    Geplant sind 4 "normalgroße" Hühner, also keine Zwergrassen.

    Die Maße erscheinen mir vernünftig und zumindest die Artikelbilder deuten an, dass es sich möglicherweise nicht um totalen Schund handelt. Ich sehe Handlungsbedarf beim Dach und der Isolierung, da der Stall winterfest werden soll. Auch um trockene Füße kann ich mich kümmern. Einbruchsicherungen für Fuchs und Marder wären auch nachzurüsten. Zu Optimierungsarbeiten wäre ich also bereit.

    Selbst bauen kann ich nicht, 2 linke Hände. Und ich kenne leider auch niemanden, der mir einen Stall baut.

    Wenn ich also nacharbeiten will, taugt der Rohstall dann?

    Danke für eure Meinungen!
    Bettie

  2. #2

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    Wir haben auch mit einem kleinen Dünnbrett-Stall angefangen, aber es war von Anfang an klar, das der nicht dauerhaft herhalten muss (es stand hier noch ein ungenutztes, gemauertes Gartenhaus) und nach einem guten halben Jahr/max. einem Jahr dann als Glucken/Separierungs-Stall in einer Voliere mit Dach weitergenutzt wird.
    Das ist jetzt vier Jahre her und mittlerweile wird er auch nicht mehr als Gluckenstall genutzt, weil einfach zu klein und unbequem im Handling.
    Wir haben auch gepimt, von aufklappbarer Dachhälfte über Tür und Lüftungsöffnungen, Legenester bis zum Farbanstrich. Wir haben aber handwerklich keine zwei linken Hände, gsd. Isolieren halte ich für unnötig/unsinnig.
    Wo sollen sich denn deine Hühner bei schlechtem Wetter aufhalten?
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  3. #3
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Ich halte den stall für nicht optimal und zu teuer, zumal die Brettstärke min. 19 mm betragen sollte.
    Mehr als ein reiner Schlafstall ist das nicht. Hast du dir dafür mal omlet Ställe angeschaut. Vorteil langlebiger und guter verkaufswert
    Kokido von den Hühnern
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    Siehe Thread "Villa Raptor" & "Villa Raptor 2018"

  4. #4

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    Dauerhaft und optimal ist so ein Stall eher nicht.
    Aber zu teuer?
    Der Preis für die Omlets finde ich dagegen nicht gerechtfertigt.

    Edit:
    Okay, ich habe eben noch mal nachgeschaut.
    Für das gleiche Geld bekommt man mehr Stall in ähnlich zweifelhafter Qualität.
    Geändert von mk4x (16.08.2020 um 11:22 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Bettie
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    Hallo, danke für die Antworten.
    Es soll schon ein Holzstall werden, Omlet kenne ich und der ist wegen seines Materials aus dem Rennen. Auch preislich ist er mir ehrlich gesagt, zu hoch.

    Dass der Stall als Solcher eher Durchschnitt ist, ist klar. Wie sieht es aber inkl. der oben angesprochenen Nacharbeiten aus? Wie gesagt, fürs selbstbauen bin ich zu unbegabt, fürs Nachbessern nicht.

    Der Stall ist Teil eines ca. 20qm Auslaufs mit der Möglichkeit der täglichen Nutzung von etwa 700qm Garten. Und ja, es soll ein Schlafstall sein bzw. mitgenutzte Zuflucht bei Schlechtwetter.

  6. #6
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Du kaufst den stall und bis der optimiert ist, hast du u. U. weitere 50 Euro ausgegeben.

    Die kleinen Ställe von omlet sind auch super für Glucke mit Küken.

    Ich würde den vorgeschlagenen Stall nicht kaufen.
    Kokido von den Hühnern
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    Siehe Thread "Villa Raptor" & "Villa Raptor 2018"

  7. #7
    Avatar von Satschi
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    Hallo Bettie,

    dir geht's wie mir...zwei linke Hände . Ich musste leider mein großes Kinderspielhaus, dessen Aufbau, Umbau, Anstrich etc. verdammt viel Geld verschlungen hat, nach verhältnismäßig kurzer Zeit auch wieder abreißen *heul*...Grund: Die Wandstärke war einfach zu gering. In extremen Regenphasen oder bei Schnee quoll das Holz an einigen Stellen recht bald auf. Alles verzog sich und es gab feuchte Ecken...nicht schön und so gar nicht gesund für die Tiere. Ich hätte ein weiteres Mal extrem viel Geld investieren müssen, um dieses Haus, das mich bis dahin etliche Nerven gekostet hat, von Fachleuten teuer nachrüsten zu lassen. Dieses Problem der geringen Wandstärke sähe ich bei deinem Wunschstall auch (sofern er komplett im Freien stehen soll). Ich habe nun in den sauren Apfel gebissen und noch einmal in ein vernünftiges Gartenhäuschen mit entsprechender Wandstärke (45mm) investiert. Bin echt happy nun...und bereue doch sehr meinen vorherigen Fehlkauf (...ist ja nicht so, dass ich vorher nicht gewarnt worden wäre ).
    Von daher: Auch ich würde dir leider abraten von diesem Häuschen.

    Liebe Grüße
    Sascha
    Geändert von Satschi (16.08.2020 um 12:34 Uhr)

  8. #8
    Moderator Avatar von sternenstaub
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    Wir haben auch mit solchen Ställen angefangen - zu einer Zeit, als es den Warnfaden bezüglich dieser Ställe hier noch nicht gab. Was soll ich sagen: Ich hab dann ziemlich zügig doch selber gebaut.

    Wir hatten die Ställe damals erhöht aufgestellt, so dass die Teile zügig wieder abtrocknen konnten. Trotzdem war binnen 1,5 Jahren das Dach vom Nest undicht. Diese Ställe taugen auch gut als Milbenschleuder, man braucht ein ausgefeiltes Konzept um die Milben vernünftig in Schach halten zu können. Meine selber gebauten Ställe sind zwar auch aus Holz, haben aber kaum Ritzen (die bekommst Du in dem verlinkten Stall auch nur mit ordentlich Aufwand weg), was die Bekämpfung deutlich vereinfacht - beim Ausmisten reicht mein Milbengrill (Küchenflambiergerät) und ab und an Microgur. So eine Invasion, wie im ersten Jahr mit so einem Stall, wie dem verlinkten, hatte ich nie mehr. Es gibt nur noch kleine Nestchen unter der Stange, die mit dem Milbengrill schnell weg gebrutzelt sind.

    Anders gesagt: Für das Geld, dass Du da noch investieren musst, damit der Stall am Ende auch brauchbar ist und Du die Milben gut im Griff hast, kannst Du Dir auch gleich einen vernünftigen Stall kaufen bzw. vom Schreiner des Vertrauens auch bauen lassen.
    Gruß sternenstaub

  9. #9
    Avatar von Candira
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    Ich habe den Stall letztes Jahr für 160 Euro gekauft und es war eine totale Fehlinvestition. Jetzt liegt er auf dem Müll, bis auf die Dachteile. die habe ich wiederverwendet und das quakende Federvieh hat ein Kinderspielhaus bekommen.

    Das Teil hält nicht, und das, obwohl es bei mir nicht einmal nass wurde., da es in der überdachten Voliere steht.
    "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit." Friedrich Hegel

  10. #10
    Avatar von ptrludwig
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    Ich würde das Teil nicht als Stall sondern als Kiste bezeichnen, total ungeeignet für die Hühnerhaltung. Hühner sind doch keine Höhlenbewohner, Wildhühner schlafen in mehreren Metern Höhe auf Bäumen nun sollen sie sich ein eine kleine Kiste zwängen, die ohne Licht und Luft. Das ist Tierquälerei.
    Wenn Dir jemand sagt: Das geht nicht! Denke immer daran: Das sind seine Grenzen, nicht Deine.

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