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Thema: Hilfe Retardon/Chlamydien - Eier verwerfen

  1. #11

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    Den Beitrag habe ich gesehen. Wenn ich es richtig deute, heißt das nie mehr Eier oder nach 14-tägiger Wartezeit essbaren Fleisch?!

    Ich frage mich auch, ob neue Hühner sich nicht durch die Hinterlassenschaften direkt wieder infizieren würden... Also gesetz dem Fall wir würden sie schlachten und uns nach einiger Zeit neue anschaffen.

  2. #12

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    Hallo Katie,

    warum hier gerade so ein rauer Ton herrscht, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ignorier es einfach

    guck mal hier:

    https://www.huehner-info.de/forum/sh...erung-Retardon

    Laut Packungsbeilage ist es auch für Brieftauben geeignet:

    https://www.selectavet.de/fileadmin/...r/Retardon.pdf

    Versuche doch mal herauszufinden, ob sich Rückstände vom Medikament in den Eiern ablagert oder ob sich der Warnhinweis vielleicht nur auf das Fleisch bezieht. Hierzu würde ich einfach mal bei verschiedenen TÄ durchklingeln bzw. eine Vogelklinik kontaktieren und mehrere Meinungen einholen. So viel Zeit bis zur Behandlung sollte man ja nun auch wieder nicht verstreichen lassen. Wenn es telefonisch nicht klappt oder zu lange dauert, kannst du ja auch per Mail nach einer Alternative zu diesem Mittel fragen.

    Dein schlechtes Bauchgefühl gegenüber dem Mittel, kann ich sehr gut nachvollziehen und würde da auch lieber auf Nummer sicher gehen.

    Kopf hoch! Das wird schon

    Liebe Grüße Reni
    ...die mit dem Hund geht...mit den Katzen träumt...und nun auch mit den Hühnern aufsteht

  3. #13
    Avatar von KerstinU
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    Welche Chlamydien wurden denn gefunden?
    LG Kerstin ( ehemalige Miss Puff )

  4. #14

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    Das mit den Brieftauben lässt überhaupt keine Rückschlüsse zu. Eher im Gegenteil: für Brieftauben und Ziervögel gibt es viele Medikamente die keinesfalls für Legehennen zugelassen sind.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  5. #15
    Moderator Avatar von zfranky
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    Retardon wirkt gar nicht gegen Chlamydien. Warum wird das überhaupt gegeben? Warum nicht ein Tetracyclin oder ein Gyrasehemmer?
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,15 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  6. #16
    Erbsenzähler Avatar von eierdieb65
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    Na, weil es eine angebliche Tierärztin verschrieben hat, mit dem Hinweis, dass es nicht erlaubt ist.

    Ist dieser Ton weniger rau?

    LG
    Willi
    Leben ist tödlich, hören sie sofort damit auf.

  7. #17

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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Das mit den Brieftauben lässt überhaupt keine Rückschlüsse zu. Eher im Gegenteil: für Brieftauben und Ziervögel gibt es viele Medikamente die keinesfalls für Legehennen zugelassen sind.
    Das nächste Minenfeld.
    Da gab es ja mal vor etlichen Jahren die Diskussion, ob Brieftauben Lebensmittel seien, oder nicht.
    Fakt ist, dass die Pharmaindustrie aufgrund der hohen Tierzahlen, Brieftauben als Maßstab zur Medikation verwenden. (Hauptsächlich Antibiotika)
    Summa summarum werden wohl mehr Nicht-Brieftauben verzehrt, welche ebenfalls mit den o. g. Mitteln behandelt werden.
    Frage wäre nur, ob Brieftauben nicht grundsätzlich mehr Medikamente im Laufe ihres Lebens verabreicht bekommen, als andere.

  8. #18

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    Ich denke schon das Brieftauben mehr Medikamente vom Privathalter verabreicht bekommen, vor allem wenn sie auch "Leistung" bringen sollen.
    Wieso meinst du das Nicht-Brieftauben verzehrt werden, die mit Mitteln für Brieftauben behandelt sind, die nicht für Legehennen oder Broiler zugelassen sind?
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 10 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 11 Küken vom 09.05.2020 + je 3 Grün- und Rotlegerinnen

  9. #19
    Avatar von Dylan
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    Liebe Kathie,
    wenn dir unwohl bei der Gabe des Medikamentes ist, würde ich es lassen.
    Tatsächlich können Hühner leicht krank werden, sich gegenseitig anstecken und auch sterben. Nicht umsonst werden in der Massentierhaltung so viele Medikamente eingesetzt.

    Ich verzichte bei meiner Hühnerhaltung sehr bewußt auf jede Art von Antibiotika, aber nicht jedes Huhn überlebt bei mir. Bei hartnäckigen Erkältungen nehme ich das Tier aus der Gruppe, sprich, es wird geschlachtet. Das ist sehr hart, aber ich halte meine Tiere nicht, damit sie ebensoviel Antibiotika wie die Hühner aus der konventionellen Haltung bekommen.
    Mit dieser konsequenten Auswahlmethode habe ich mir inzwischen einen sehr fitten, legefreudigen und gesunden Stamm aufgebaut; ich kaufe mir keine Hühner dazu, um nicht einen neuen Keim einzuschleppen. Wobei man es natürlich nicht beschreien sollte, auch bei meinen Hühnern können ernsthafte Erkrankungen ausbrechen.
    Gerade wenn Hühner aus einer alten Umgebung in eine neue kommen, brechen manchmal Krankheiten aus, das hat mit einer Veränderung des Keimklimas zu tun. Eine einfache Antwort auf deine Frage wirst du nicht bekommen - hier im Hühnerforum hat jeder eine eigene Einstellung zur Behandlung seiner Hühner. Für manche würde mein Vorgehen niemals in Frage kommen, für mich ist es völlig normal, da ich sie mehr wie Nutztiere behandle. Was nicht heißt, dass mir nicht das Herz blutet, wenn ich wieder am aussortieren meiner Hühnerschar bin. Aber mir sind medikamentenfreie Eier und Fleisch wichtig, also gehe ich diesen Weg.
    Deinen Weg musst du selbst finden.

  10. #20

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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    .
    Wieso meinst du das Nicht-Brieftauben verzehrt werden, die mit Mitteln für Brieftauben behandelt sind, die nicht für Legehennen oder Broiler zugelassen sind?
    Das habe ich nicht gesagt.

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