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Thema: Alte Hennen und sonstige Anarchisten

  1. #21

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    Eine weitere gute Alternative wäre, die entsprechenden Hennen brüten zu lassen und nach Schlupf mit Küken zu verkaufen. Bei uns hier sind Glucken mit kleinen Küken sehr gefragt. Ich hätte noch etliche davon verkaufen können, hatte aber leider keine mehr.

  2. #22

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    Hier würdest du die Glucken wohl auch ganz gut loswerden, auch ohne Küken. Einfach für Leute, die gerne Naturbrut hätten und eine wachsame Glucke (sollte bei Buschhuhnblut so sein). Ich selber kann meine Hennen laufen lassen, habe kein Platz- oder Grünflächenproblem und es bleibt eigentlich ganz gut im Gleichgewicht. In der Regel bleiben jährlich nur wenige Junghennen aus den Bruten und oft sterben im Winter ältere Hennen bzw. manche unvorsichtigen oder älteren Hennen werden doch mal Habichtsopfer, wenn sie sich etwas absondern. So klappt es ganz gut seit Jahren hier. Hätte ich weniger Platz, würde ich nicht mehr brüten bzw. die älteren Hennen auch der Küche zuführen. Es ginge ja nicht anders, wenn ich Eier möchte.
    Rechtfertigen musst du dich nur vor dir selber. Da kann dir hier echt keiner helfen...
    Liebe Grüße aus Wichtelheim!

    Sonja

  3. #23
    Hühnergott (Avatar) Avatar von Jorg
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    Moin Andi,

    ist Deine Entscheidung.
    Meine Meinung dazu: Die meisten dümpeln zwischen "langes und gutes Leben, verdient alt werden lassen, unbedingt artgerechte Haltung ... und ... irgendwo sind es auch Nutztiere".
    Irgendwie bewegt man sich zwischen diesen beiden Polaritäten und jeder macht, was er für sich wählt.

    Darum ist es auch OK, wenn man zwar den Grundtenor: "langes und gutes Leben ..." wählt, sich aber auch mal umentscheiden darf.
    Wenn einem die Tiere/momentane Situation gerade über den kopf wächst, eine Reduzierung des Bestandes mit Verwertung hat ja nichts mit Tierquälerei zu tun.

    Also - alles gut!

    Gruß
    Jorg
    Beste Grüße in die Runde, Jorg

    "Eier, wir brauchen Eier!" (Oliver Kahn)

  4. #24

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    OT:

    Zitat Zitat von Orpington/Maran Beitrag anzeigen
    ich dachte auch, irgendwann einmal sind die nicht mehr, anstattdessen hat sich eine nicht mal 1-jährige Henne verabschiedet ( ich habe echt Kirschkerne im Verdacht
    Welche Symptome hatte die Henne bzw. wieso hast du den Verdacht?
    Ich gehöre zur Mehrheit, aber ich schweige nicht.

  5. #25
    Avatar von Orpington/Maran
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    Die hatte abends die meisten Kirschen ( inkl Kerne) gefressen, am nächsten Morgen hing sie blass und mit vollem hartem Kropf auf der Stange, unter ihr normaler Kot, sonst war nichts, 5 Minuten später war sie tot
    0,1 Augsburgerhuhn Mix 0,1 Zwerg Brahma 0,1 Deutsche Langschan/Bresse 0,1 Javaneser Zwerg/Araucana 0,3 Isbar 0,1 Lavender Araucana

  6. #26
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    Ich hatte mich hierzu nicht mehr zurück gemeldet, tut mir leid- Erpels Kommentar haute mir zu sehr in die Magengrube!

    Habe die Sache letzten Endes so gelöst, dass ich weggehauen habe, auch in '21, was es mit dem Glucken übertrieb. Also alles, was mehr als dreimal und völlig egal ob leer im Nest, auf Sand oder sonst ungemütlich, und das die volle Zeit. Glucken ist ja gut, aber wenn zuviel, ehrlich zwecklos.
    In diesen Jahren eben nur ein oder zwei Bruten zugelassen, und etliche ältere oder auch mittelalte Hennen haben sich dann, teils unerwartet früh (wenn auch in durchaus üblichem Alter, so ab dreieinhalb, und diese eher jungen auffälligerweise alles fremdblütige Tiere!) selber verabschiedet. So hatte ich aus den Dürrejahren 1.1 nur vier/ fünf Junghennen insgesamt, was ohne Blutzoll an den Omis zur Reduktion auf 14 Hennen führte.

    Der Auslauf kahlt zwar trotzdem weiter und weiter auf, sogar die Brennnesseln kneifen inzwischen den Schwanz ein, aber nun ja, habe die Lektion geschluckt, dass ewig grüner Auslauf nur bei unbegrenztem Freilauf oder Wechselauslauf geht. Den ich aber nicht bieten kann, weil der Auslauf inzwischen faktisch zu 80 % Jungwald ist. Und reduzieren möchte ich die Deckung für die Hühner nicht, weil ich das ganz geil finde, dass kein Habicht hier marodiert, weil er zumindest von Mitte April bis in den November rein schlicht von oben nix sieht. Ich überlege mir da gerade was mit parzellenweise gesätem Getreide mit Gitter auf paar cm Höhe, was dann Grün bietet, ohne das alles sofort wieder zu Tode getrampelt und gescharrt wird, darüber berichte ich dann aber zu gegebener Zeit.
    Insgesamt ist es für mich ja ok, wenn die immer gleichen Tiere mal über den Zaun gehen, aber meine Frau will das halt nicht. Verständlicherweise, aber die alte Gretli ist mit fast siebeneinhalb nun wohl doch zu alt dafür, momentan geht nur noch eine Tochter von ihr drüber. Für mich tutti, und so dürfen die Omis weiterhin ihrem natürlichen Ableben entgegen sehen. Die verkrümeln sich, wenn sie ihre Zeit kommen spüren, versterben, was ich bislang fand, in gemütlicher Situation, und sind dann eines Tages spurlos weg. Probleme mit Fuchs oder Marder gibt es dennoch keine- passt also.

    Auch dies Jahr gab es nur zwei Bruten, Ergebnis mal unerhörte vier bis fünf Hennen aus 11 Jungtieren (so viele wie aus '19- '21 zusammen), und ich glaube, das Verhältnis werde ich so beibehalten. 15er Hennen habe ich noch zwei, 16er sind schon lange weg, weil doof gewesen (und eh auch nur zwei), die nächste zahlenstarke Riege wären also die 17er. Inzwischen auch fünfjährig, 18er sind auch schon vier Jahre, und ich glaube so geht das ganz gut, ohne zu sehr in die Omis reinzuholzen. Die sich die Rente ja wirklich verdient haben. Zwei Bruten, aus denen ohnehin bestenfalls die Hälfte Hennen wird, in ungefähr selbem Verhältnis nehmen die ganz Alten ihren Hut, super. Und doofe Hennen egal welchen Alters sind trotzdem küchentechnisch dran (eine fünfjährige habe ich dann doch ge- xt. Die war im Römertopf so gut wie jede jüngere!).
    Bitte meine Verzweiflung hier am Anfang zu entschuldigen. Die war zwar echt, aber erst mit der Zeit kommt die Erfahrung, auch die, dass sich das auch anders ganz gut einpendeln lässt ^^!
    Geändert von Okina75 (02.09.2022 um 14:19 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  7. #27

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    Zitat Zitat von Okina75 Beitrag anzeigen
    Ich überlege mir da gerade was mit parzellenweise gesätem Getreide mit Gitter auf paar cm Höhe, was dann Grün bietet, ohne das alles sofort wieder zu Tode getrampelt und gescharrt wird, darüber berichte ich dann aber zu gegebener Zeit.
    Off Topic:
    Das mit dem Gitter haben wir in unserem begrenzten Auslauf mit Gras gemacht, hat jetzt im Sommer sehr gelitten, ist ansonsten sehr toll - daher: gute Idee mit dem Getreide :-) werden wir definitiv probieren.
    1,2 Schw. Blumenhühner; 0,6 Legehybride/Mixe; 9,5 Jungtiere (Isbar/Marans/Mixe *20.8.22)

  8. #28

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    Hab ich schon gemacht. Mein Mann hat hat aus den Seitengittern von sogenannten Rollies (auf denen z.B. in der Gastronomie Ware angeliefert wird) mit Volierendraht und Holzklötzen entsprechend hohe Gitterrahmen gebaut. Darunter lässt sich Weizen sehr gut aussäen und der wächst auch lange nach.
    Die Hühner können obendrauf laufen.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.2021), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.2021), 2 Grün- und 3 Rotleger

  9. #29
    Avatar von Orpington/Maran
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    Wenn ich alle hartnäckigen Glucken keulen würde, hätte ich nur noch die Hälfte meiner Hühner meine Omis aus 2020 leben immer noch, und haben dieses Jahr immer noch Eier gelegt ( wenn sie nicht am glucken waren) manchmal überlege ich, ob Glucken die Hühner auch schützt! In der Zeit legen sie keine Eier, und der Legedarm kann sich erholen!

  10. #30
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Was ich gerade als unmöglich empfinde ist der Begriff "weghauen".

    Diese Wortwahl geht m. M. gar nicht. Auf der einen Seite Gewissensbisse (weil Hennen/Althennen schlachtet man nicht) aber dann das (u. U. notwendige) Schlachten mit weghauen benennen.

    Sorry, aber schon die Wortwahl lässt keine neutrale Beurteilung zu.

    "Ich hau auch meine Alttiere weg" ist doch ok...? klingt falsch, negativ und fühlt sich auch so an. klingt einfach wie Müllentsorgung... dafür ist kaum Verständnis aufzubringen.

    "Ich schlachte auch meine Altiere" ist doch ok...? klingt realistisch und zeugt von Respekt.

    Die Tiere sind in beiden Fällen tot. Einmal entsorgt und einfach respektiert.

    Die Wortwahl hat einen großen Einfluss auf unsere Haltung und Einstellung. Bedenken wir das, wenn wir unsere Tiere schlachten. Sie verlieren ihr Leben, weil wir das (aus welchem Grund auch immer) entschieden haben.
    Geändert von Huhn von den Hühnern (03.09.2022 um 08:14 Uhr)
    Kokido von den Hühnern
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