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Thema: 300 Hobbyhybriden im Mobilstall

  1. #1

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    300 Hobbyhybriden im Mobilstall

    Hallo zusammen,

    Überlege einen Mobilstall für 300 Bio Hennen zu bauen und deren Eier vor Ort zu vermarkten.
    Durch einen hühnerfreundlichen Auslauf, (viele Büsche und Bäume, Thema Agroforst) will ich mich von der Konkurrenz mit grüner Wiese ohne artgerechte Gestaltung abheben.
    Nun überlege ich anstatt den typischen Hybridhühnern Hobbyhybriden zu nehmen, um die Farbpalette der Eier weit aufzustellen und mich so durch bunte Mischungen ebenfalls abzuheben.
    Natürlich ist bei denen aufgrund niedrigerer Legeleistung höhere Eierkosten Vorraussetzung. Glaubt ihr sowas würde funktionieren?
    Freue mich auf Ideen

  2. #2

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    Zitat Zitat von ITitusI Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Überlege einen Mobilstall für 300 Bio Hennen zu bauen und deren Eier vor Ort zu vermarkten.
    Durch einen hühnerfreundlichen Auslauf, (viele Büsche und Bäume, Thema Agroforst) will ich mich von der Konkurrenz mit grüner Wiese ohne artgerechte Gestaltung abheben.
    Nun überlege ich anstatt den typischen Hybridhühnern Hobbyhybriden zu nehmen, um die Farbpalette der Eier weit aufzustellen und mich so durch bunte Mischungen ebenfalls abzuheben.
    Natürlich ist bei denen aufgrund niedrigerer Legeleistung höhere Eierkosten Vorraussetzung. Glaubt ihr sowas würde funktionieren?
    Freue mich auf Ideen
    Ich würde mindestens 40 cent pro Ei nehmen und den Bestand aus der Boden oder Batteriehaltung kaufen. Diese Hennen ( spottbillig und eigentlich dem Tode geweiht ) legen auch nach 1 oder 2 Jahren noch erstaunlich gut. Wenn du mit Bio - Haltung punkten willst, musst du Hähne dazu laufen lassen. Die bekommst du von mir. Lachs und Bresse Hähne, auch noch schwedische Blumenhähne.

    Die nächsten Hühner kannst du dann von deinen eigenen erbrüten / erbrüten lassen. Die Mischungen sind vital und legen gut. Außerdem sehen sie wirklich schön nach Bio aus...

  3. #3
    Administrator Avatar von AnnTye
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    Was Landleben schreibt, ist nicht richtig.
    BIO wird kontrolliert und muss zertifiziert werden. Dafür gibt es einige Auflagen.
    Du kannst zwar vermutlich Hühner aus Batteriehaltung um kleines Geld kaufen, aber ein BIO-Zertifikat wirst Du für diese Eier nicht bekommen.
    Besser geht nicht ohne anders.

  4. #4
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Es gibt auch ausgestallte Bio-Legehennen zu erwerben. Allerdings muss das Futter genauso Bio sein und du musst dich als Betrieb mit deiner Haltung Bio-zertifizieren lassen - und die Zertifizierung gibts nicht umsonst. Wenn kein Bio drin ist weil die ganzen Zertifikate fehlen, darfst du es nicht Bio nennen.

  5. #5
    Kükendompteuse Avatar von mistkratzerli
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    Zitat Zitat von ITitusI Beitrag anzeigen

    Thema Agroforst
    Ich finde dieses Agroforst-Konzept sehr interessant. Bist Du gelernter Landwirt mit eigenem Hof? Sind die Forst- und Ackerflächen bereits vorhanden? Planst du dann eher ein silvopastorales System (Bäume mit Tierhaltung) oder ein agrosilvopastorales System (Bäume mit Ackerkulturen und Tierhaltung)? Wie AnnTye bereits geschrieben hat, ist die Bio-Zertifizierung ein langer Weg, aber durchaus machbar und lohnt sich auf jeden Fall. Bei der Hühnerrasseauswahl würde ich dann aber auch auf Exklusivität achten. Es gibt ja auch unter den Rassehühnern durchaus passable Legeleistungen z.B. Bresse.
    Herzliche Grüsse aus dem Südschwarzwald! https://www.schwarzwaldhuhn.de Ich halte vor allem große Brahma, daneben wuseln noch diverse Hennen anderer Großrassen herum.

  6. #6
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Es macht wenig Sinn, ein solches Projekt mit ausgestallten Hennen zu starten. Die Betriebe tauschen diese Tiere ja nicht ohne Grund aus.

    Die Tiere haben ihre erste Legeperiode hinter sich und machen oftmals eine längere Pause. Die Tiere sind meist in einem schlechten Zustand und brauchen besondere Zuwendung, extra Futter und medizinische Versorgung. Die Lebenserwartung dieser Hennen ist leider oft sehr kurz.
    Ich habe schon öfter ausgestallte Legehennen übernommen - einfach weil ich den Tieren noch ein Leben ermöglichen wollte, das diesen Namen auch verdient. Den Gedanken ans Geld verdienen darf man da aber nicht haben - da zahlt man eher jede Menge drauf. Ist ja auch als Hobbyhalter völlig in Ordnung.

    Will man mit seiner Hühnerhaltung etwas verdienen (bei 300 Hennen muss sich die Sache rechnen) und seine Tiere trotzdem bestens versorgt halten, dann ist das nicht zu empfehlen.

    Diese seltsame Idee hört man hier aber trotzdem immer wieder. Ich kann da nur noch den Kopf schütteln .

    Klar wenn einem die Tiere schnuppe sind, man nix investiert und die kranken Tiere nicht versorgt oder sofort killt, dann kann man aus den geschundenen Kreaturen noch ein paar Eier rausquetschen. Aber ich denke nicht, dass sowas die Absicht des Themenstarters ist.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
    --------------------------------------------

  7. #7
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Haja... man braucht sich halt bloss mal fragen warum die Profis nicht bzw. kaum im Bereich 300 Hennen machen. Vermutlich nicht weil ein Hobbyhalter es besser (= lukrativer) kann

  8. #8
    Avatar von Sanne
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    Ich kenne einen Profi der „macht“ mit weniger als 300 Hennen und das sogar sehr gut!
    Dieser macht klasse statt Masse und ist sehr zufrieden,ist natürlich kein Konventioneller Bauer sondern Demeter.
    Liebe Grüße Susanne

    „Das mir mein Hund das Liebste sei,sagst du,oh Mensch,sei Sünde,doch mein Hund bleibt mir im Sturme treu,der Mensch nicht mal im Winde.“

  9. #9

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    Zitat Zitat von AnnTye Beitrag anzeigen
    Was Landleben schreibt, ist nicht richtig.
    BIO wird kontrolliert und muss zertifiziert werden. Dafür gibt es einige Auflagen.
    Du kannst zwar vermutlich Hühner aus Batteriehaltung um kleines Geld kaufen, aber ein BIO-Zertifikat wirst Du für diese Eier nicht bekommen.
    Interessant. Ich war immer der Meinung BIO hat mit der Haltung zu tun. Die Batteriehühner können auch bei BIO - Gerechter Haltung nie BIO Eier legen?

    Auch aus Sicht des Tierschutzes wäre meine Überlegung doch positiv.

  10. #10

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    So grob im Kopf überschlagen, erscheint das wirtschaftlich unrentabel.

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