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Thema: 300 Hobbyhybriden im Mobilstall

  1. #21

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    Zitat Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
    Dazu musst Du erstmal Bio-Hobby-Hybriden bekommen. Das wird schwierig bzw. m.E. unmöglich. Es ist schon für die Biobetriebe eine große Herausforderung reguläre Bio-Hybridhennen zu bekommen. Es gibt kaum Bio-Elterntierherden.
    Ich habe davon wenig Ahnung, deshalb interessiert es mich sehr. Aus meiner Sicht ist eigentlich jedes Huhn Bio. Es ist doch in jedem Fall aus Fleisch und Blut. Das Bio bezieht sich ( war bis jetzt meine Vermutung ) auf die Haltung / Fütterung....die Hühner müssen erst mal 3 Jahre biologisch gehalten werden, damit sie zum Bio - Huhn mutieren?

    Das ist wieder so typisch deutsch. Bürokraten-land.

    Aus meiner Sicht macht die Idee nur mit Privat-kundschaft Sinn. Ich wäre bereit für ein Ei wirklich glücklicher Hühner bis zu 50 Cent zu bezahlen. Es gibt Menschen die Zahlen 7 - 11 Euro für eine Schachtel Zigaretten....

  2. #22
    Moderator Avatar von sternenstaub
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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    Das ist wieder so typisch deutsch. Bürokraten-land.
    Nur mal so am Rande: Mit deutscher oder EU-Gesetzgebung hat das nix zu tun. Die EU-Bioverordnung ist relativ harmlos, das ist quasi die Basis.
    Solche speziellen Forderungen wie eben nach Bio-Elterntieren kommen von den Bio-Verbänden. Die geben die Regeln für ihre Mitglieder vor und die Mitglieder müssen sich danach richten. Die meisten Biobetriebe in D sind Mitglied in irgendeinem der vielen Bio-Verbände.

    An Bio hängt eine ziemlich teure Zertifizierung dran und jede Menge an Einschränkungen. Verlängerte Wartezeit falls mal Antibiotika angewendet werden, Fütterungsgebote (was bei Biolegehennen durchaus sehr problematisch werden kann), Restriktionen bei Pflanzenschutzmitteln, usw. Dazu hat man in der Umstellungszeit zwar alle Auflagen zu erfüllen, aber Bio-Preise darf man keine verlangen.

    Früher genügte es, wenn die künftigen Biohennen ab Schlupf mit Biofutter ernährt wurden. Wenn der Betrieb seine Umstellungszeit um hatte und die Hennen nach Bio-Grundsätzen aufgezogen waren, dann waren das Biohennen. Das war aber immer nur ein Notweg, weil es eben keine Bio-Elterntierherden gab. Mittlerweile gibt es die und die Verbände (die da natürlich maßgeblich die Treiber sind) fordern damit auch Legehennen von Bioelterntieren.
    Gruß sternenstaub

  3. #23

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    Zitat Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
    Nur mal so am Rande: Mit deutscher oder EU-Gesetzgebung hat das nix zu tun. Die EU-Bioverordnung ist relativ harmlos, das ist quasi die Basis.
    Solche speziellen Forderungen wie eben nach Bio-Elterntieren kommen von den Bio-Verbänden. Die geben die Regeln für ihre Mitglieder vor und die Mitglieder müssen sich danach richten. Die meisten Biobetriebe in D sind Mitglied in irgendeinem der vielen Bio-Verbände.

    An Bio hängt eine ziemlich teure Zertifizierung dran und jede Menge an Einschränkungen. Verlängerte Wartezeit falls mal Antibiotika angewendet werden, Fütterungsgebote (was bei Biolegehennen durchaus sehr problematisch werden kann), Restriktionen bei Pflanzenschutzmitteln, usw. Dazu hat man in der Umstellungszeit zwar alle Auflagen zu erfüllen, aber Bio-Preise darf man keine verlangen.

    Früher genügte es, wenn die künftigen Biohennen ab Schlupf mit Biofutter ernährt wurden. Wenn der Betrieb seine Umstellungszeit um hatte und die Hennen nach Bio-Grundsätzen aufgezogen waren, dann waren das Biohennen. Das war aber immer nur ein Notweg, weil es eben keine Bio-Elterntierherden gab. Mittlerweile gibt es die und die Verbände (die da natürlich maßgeblich die Treiber sind) fordern damit auch Legehennen von Bioelterntieren.
    War wahrscheinlich zu einfach. Da geht doch noch was. Wäre ja ärgerlich wenn auf einmal wirklich viele kleine Bio Eierverkäufer da wären....das macht den Großen Eierlieferanten das Geschäft madig.

    Eine Übergangszeit von satten 3 Jahren hilft da immense.

  4. #24
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Nenene Freundchen, wenn Bio, dann RICHTIG Bio - und zwar ALLE, egal wie gross oder klein! Oder glaubst du für "Kleine" gelten die Regeln nicht?! DAS ist typisch deutsch! Wasch mich aber mach mich nicht nass, und wer "klein" ist, darf alles...

  5. #25

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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Nenene Freundchen, wenn Bio, dann RICHTIG Bio - und zwar ALLE, egal wie gross oder klein! Oder glaubst du für "Kleine" gelten die Regeln nicht?! DAS ist typisch deutsch! Wasch mich aber mach mich nicht nass, und wer "klein" ist, darf alles...
    Wer diesbezüglich alles darf wissen wir. Die " Kleinen " sind das mit Sicherheit nicht.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tiert-ist.html

    Es wäre schön wenn die " Kleinen " mal die Möglichkeit bekämen sich zu verwirklichen, ohne 45.678 Bedingungen. Aber dann gäbe es u.U. sehr viele dieser Betriebe und wer ist daran nicht interessiert?

    Richtig.



    Und die verschwinden nicht , DIE dürfen alles.

    ....oder sind das die Kleinen? Meintest du die?

  6. #26
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    So what? Entweder du hältst die Bio-Richtlinien ein, dann darfst du Bio draufschreiben, oder du tust es nicht - dann hat's auch nicht drauf zu stehen.
    Ob die Richtlinien nun so aussehen wie du sie gern hättest oder wie du meinst dass sie sein sollten, ist dafür völlig irrelevant. Zwingt dich ja keiner dazu, Bio zu machen

  7. #27
    Kükendompteuse Avatar von mistkratzerli
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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    So what? Entweder du hältst die Bio-Richtlinien ein, dann darfst du Bio draufschreiben, oder du tust es nicht - dann hat's auch nicht drauf zu stehen.
    Ob die Richtlinien nun so aussehen wie du sie gern hättest oder wie du meinst dass sie sein sollten, ist dafür völlig irrelevant. Zwingt dich ja keiner dazu, Bio zu machen
    Touché! Danke!

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    Herzliche Grüsse aus dem Südschwarzwald! https://www.schwarzwaldhuhn.de Ich halte vor allem große Brahma, daneben wuseln noch diverse Hennen anderer Großrassen herum.

  8. #28

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    Die Richtlinien für Bio Zertifikate sind schon enorm!
    Ich kenne einen Betrieb, die mußten für einen Neubau eine Ausgleichsfläche mit Obstbäumen bepflanzen, durften das aber nur mit Bio Obst tun, also welches auch von ner zertifizierten Baumschule zu bekommen ist, aber das war auch sehr schwierig für die Leute!

    Und noch was zu den 300 Legehennen, in unserem Bundesland ist es so, dass man ab 200 Hennen die Eier wiegen und stempeln muss, weiß aber nicht ob das in ganz Deutschland so ist?
    Das wäre auch nochmal eine großer Mehraufwand!

  9. #29
    Administrator Avatar von AnnTye
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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    So what? Entweder du hältst die Bio-Richtlinien ein, dann darfst du Bio draufschreiben, oder du tust es nicht - dann hat's auch nicht drauf zu stehen.
    Ob die Richtlinien nun so aussehen wie du sie gern hättest oder wie du meinst dass sie sein sollten, ist dafür völlig irrelevant. Zwingt dich ja keiner dazu, Bio zu machen
    Genau so ist es.

    Mehr BIO darf man immer machen, aber eben nicht weniger als in den Richtlinien steht.

    Grüsse von Antje, deren Mann schon immer Bio-Imker ist.
    Besser geht nicht ohne anders.

  10. #30

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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    So what? Entweder du hältst die Bio-Richtlinien ein, dann darfst du Bio draufschreiben, oder du tust es nicht - dann hat's auch nicht drauf zu stehen.
    Ob die Richtlinien nun so aussehen wie du sie gern hättest oder wie du meinst dass sie sein sollten, ist dafür völlig irrelevant. Zwingt dich ja keiner dazu, Bio zu machen
    Ich mach sowieso BIO. Zumindest die 10 - 15 Eier betreffend die ich von meinen Hühnern erhalte....wenn sie denn mal zu legen anfangen.

    Ich würde mir halt wünschen das es vielen kleinen Betrieben ermöglicht würde solche BIO Eier Betriebe zu gründen damit wir so nach und nach von der wirklichen Massentierhaltung ( siehe obiges Video ) Abschied nehmen.

    Aber daran haben bestimmte, einflussreiche Firmen / Privatpersonen kein Interesse.

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