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Thema: Goldschakal - Verhalten?

  1. #11

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    Zitat Zitat von eierdieb65 Beitrag anzeigen
    Der Goldschakal, an sich, ist viel scheuer, als ein Fuchs.
    Daher glaube ich nicht daran, dass das ein Goldschakal war.

    LG
    Willi
    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der bereits vor deutschen Toren steht. Im Zuge der Erderwärmung breitet der sich jetzt immer weiter nördlich aus.

  2. #12
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Zitat Zitat von Ajax Beitrag anzeigen
    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der bereits vor deutschen Toren steht. Im Zuge der Erderwärmung breitet der sich jetzt immer weiter nördlich aus.
    Wurde schon 2012 im Bayerischen Wald nachgewiesen.
    Hier: https://www.frankenpost.de/leben/tie...661172,6640159
    Never attribute to malice that which could easily be explained by stupidity (Hanlon's Law)

  3. #13
    Kuschelhuhnhalterin Avatar von Sonnenkuss
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    Bei uns in der Gegend glaubte man auch eine zeitlang, das ein solcher Goldschakal sein Unwesen treibt. Es war dann eine ausgemerkelte Fuchsfehe. Auf dem unteren Video, wo sie die Laufente durch den Ort trägt, könnte man tatsächlich einen anderen als "nur" den schlauen Fuchs vermuten:
    Goldschakal ist Fuchs
    0,2 Lachshühnermixe = 2018, 0,1 schwarze Maransmix + 0,1 bambifarbene Araucanamix = 2016, 0,1 Dalmatiner-Australorps = 2011er

    https://www.rgzv-heroldsberg.de/

  4. #14

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    Ich meinte es auch kritisch mit dem filmen lassen ! Auch dass er bewohnte Gehöfte belästigt ist nicht ,,normal" !
    Hier gibt es verschiedene Rudel und es kommt natürlich immer auf das Leittier an. Ein großes Rudel bei Lübtheen hat zb noch nie Schaden an Nutzvieh verursacht- es steckt quasi die Nase nicht aus dem Wald .
    Unsere hier in direkter Nachbarschaft reißen Schafe .
    Dummheit hört sich gern auf große Trommeln schlagen (Max Goldt)

  5. #15
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Durch die Geierfutterplätze wächst die Zahl der Geier im Mittelmeerraum beständig, und junge Geier machen weite Ausflüge. Ich denke, auch Geier werden sich da auf kurz oder lang einstellen, und, im Zeichen der Klimaerwärmung, vielleicht auch Goldschakale. Möglicherweise erleben wir's ja noch!
    Geändert von SalomeM (31.05.2020 um 17:07 Uhr) Grund: Bezugsbeitrag gelöscht
    Never attribute to malice that which could easily be explained by stupidity (Hanlon's Law)

  6. #16
    Avatar von Sterni2
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    In meinem Fall hatte mein Jägersnachbar zur gleichen Zeit einen Schakal hier gesehen. - Mit seinen Worten: er hatte ihn vor seinem Gewehr, aber es war Schonzeit. Seiner Meinung nach war es ohne Zweifel ein Schakal.
    Und wegen der Größe her bin ich mir ziemlich sicher dass er es war. Nur kannte ich damals noch keine Schakale muss ich gestehen.

    LG Sterni
    Geändert von SalomeM (31.05.2020 um 17:09 Uhr) Grund: Bezugsbeitrag gelöscht

  7. #17
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ich hatte den Goldschakal auch gar nie nicht auf meinem Schirm. Hier bei uns werden die Stimmen immer lauter (Jäger, Landwirte, Fischer,...), das alles, was hier "nicht hingehört" niedergemetzelt werden soll. Ob Bär, Wolf, Fischotter (der zuerst mühsam angesiedelt wurde und nun sich "zu schnell" vermehrt hat), Biber und nun auch der Goldschakal! Am besten weg mit dem unnützen Viehzeug! https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/...l-ernst-nehmen
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,2 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 1,2 Mix-Junghühner, 0,4 Plymouth rock gestreift, 2,0 Laufenten, 0,2 Legewachteln, 0,1 Wälderdackel

  8. #18
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Bis zum Jahr 2015 wurde das Verbreitungsgebiet des Goldschakals (Canis aureus) mit Afrika und Osteuropa bis Indien angegeben. 2015 dann ergaben genetische Untersuchungen, dass der afrikanische Goldschakal eher mit dem Indischen Wolf (Canis lupus pallipes; dem von Mowgli!) verwandt ist als mit dem Europäischen Goldschakal. Der afrikanische Goldschakal wurde dann kurzzeitig als eine Unterart des Wolfs "umdeklariert" (Canis lupus lupaster); damit gab es in Afrika plötzlich auch Wölfe. Dies hielt aber einer genaueren Betrachtung nicht lange stand, und das Tier wurde wieder umbenannt in Canis anthus, heute der "Afrikanische Goldwolf". Somit wurde noch Mitte der zweitausender Jahre eine neue Canidenart beschrieben!

    Jane Goodall und ihr (geschiedener) Mann Hugo van Lawick hatten neben ihrer Schimpansenforschung auch eine Weile mit der Beobachtung von hundeartigen Raubtieren in Afrika zugebracht. In ihrem Buch "Unschuldige Mörder" beschreiben sie das Familienleben der afrikanischen "Goldschakale", also dem heutigen Goldwolf, und auch das von Tüpfelhyänen (die eigentlich gar keine "Hunde" sind, sondern eher mit den Katzen verwandt) und Afrikanischen Wildhunden. Überaus lesenswert, aber vergriffen (Antiquariat!).

    Alles Gute,

    Darwin
    Geändert von SalomeM (31.05.2020 um 17:12 Uhr)
    Never attribute to malice that which could easily be explained by stupidity (Hanlon's Law)

  9. #19
    Avatar von Sterni2
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    Also laut meinem Jäger werden im größeren Umkreis schon immer wieder Schakale gesichtet bzw. erlegt.
    Direkt hier bei uns anscheinend noch geringes Vorkommen. So hab ich noch keine Stimmen gehört dass er weg müsste.
    Mal sehn wie es sich entwickelt.
    Und mich würden weitere Sichtungen interessieren - vor allem bezüglich des Verhaltens in menschlicher Umgebung.
    Ob die genrell so drauf sind wie der eine hier ...

    LG Sterni
    Geändert von SalomeM (31.05.2020 um 17:13 Uhr)

  10. #20
    Avatar von Lupus
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    Hallo,
    siehe https://www.tierpark-niederfischbach...l-20150730.pdf
    ein Bericht von Dr. Frank Wörner
    VG
    Lupus

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