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Thema: Hühnerfutter im Laufe der Jahrhunderte...

  1. #11

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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen
    .....jedoch massenhaft Polemik, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten usw.
    Der Text spiegelt sehr gut die Ansichten derjenigen wieder die sich ständig über Öko-Spinner und Ähnliche aufregen, egal wie, gebündelt in einem Text.......
    Schwarz-Weiß lässt grüßen.

    LG Thorben
    Udo Pollmer durfte jahrelang unter der Überschrift: "Mahlzeit" bei meinem Radiosender seinen Senf ablassen.

    Deshalb habe ich genau DAS erwartet, was Du beschrieben hast, Thorben.

    Und - sorry: brauche ich nicht.

    Genausowenig wie die Mail von Campact, die mich davor warnen wollte, auf gewisse Demos zu gehen, weil ich mich dann mit gewissen Leuten gemein machen würde.

    Danke! Ich denke gern selbst - selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich irren könnte. Und dann ist um-denken auch nicht das Problem.

    LG
    Maria
    Was interessiert mich mein dummes Gewäsch von vorgestern.....

  2. #12

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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt nicht viel über "Hühnerfutter im Laufe der Jahrhunderte" gelesen jedoch massenhaft Polemik, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten usw.
    Der Text spiegelt sehr gut die Ansichten derjenigen wieder die sich ständig über Öko-Spinner und Ähnliche aufregen, egal wie, gebündelt in einem Text.

    Genau solche Ansichten die nur im Tunnelblick denken und sich oft nur wenig bis nicht für andere Meinungen öffnen sind das große Problem nicht nur in der Landwirtschaft.

    Beispielsweise die "natürliche" Ernährung der Hühner mit Insekten, das ist doch eben unter anderem das, was die "durch den Wunsch nach fahrbaren Ställen für maximal 50 Camping-Hühner auf frischem Grünland"-Haltung mehr versucht zu realisieren als das dies große konventionelle Ställe tun.

    Mal davon abgesehen ob es realistisch ist alle Hühner der Welt auf Bauernhöfen zwischen den Kühen und Schweinen "wie früher" zu halten, so uneffektiv oder wenig nachhaltig ist das nicht.



    Das und andere Kritiken sind für mich wesentlich lesenswerter.

    Je mehr ich mich mit dem Buch und den Kritken befasse desto mehr denke ich mir "Ei, ei, ei"
    So viel, ja, Unsinn, der da geschrieben wird.

    Ich kannte weder die Autoren, noch das Buch, aber die Argumente kommen mir bekannt vor.

    Schwarz-Weiß lässt grüßen.

    LG Thorben
    Du darfst lesen was du möchtest. Wenn dir Kritiken gefallen, lies Kritiken. Mir ging es nur um das was über Hühner und deren Fress-verhalten geschrieben wurde. Aber gerade wenn man darauf wert legt nicht nur schwarz -weiß zu denken, könnte man ja auch mal so etwas lesen. Vegetarier- Bücher gibt es ja in der Überzahl.

  3. #13
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen ob es realistisch ist alle Hühner der Welt auf Bauernhöfen zwischen den Kühen und Schweinen "wie früher" zu halten, so uneffektiv oder wenig nachhaltig ist das nicht.
    Ne, aber was glaubst du was die Kontrolleure da im Dreieck springen werden wenn sie sehen dass ein Huhn (!) in einem Kuhstall (!!) rumläuft... Salmonellen lassen grüssen. Ich meine, wir bekommen ja schon Schelte für Spinnenweben an der Decke und Schwalbennester im Stall. Die Frage ist also nicht ob es effektiv oder nachhaltig ist, sondern ob es realistisch ist, und das ist es ganz klar nicht... wir leben nicht mehr "früher". Und ich hoffe und bete dass wir keine unangekündigte Kontrolle in dem Moment bekommen wo meine rebellische Bande wieder mal den Kühen den Mais aus dem Futter klaut oder bei den Kälbern den Tiefstall umgräbt.

  4. #14

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    Zitat Zitat von MGrie Beitrag anzeigen
    Udo Pollmer durfte jahrelang unter der Überschrift: "Mahlzeit" bei meinem Radiosender seinen Senf ablassen.

    Deshalb habe ich genau DAS erwartet, was Du beschrieben hast, Thorben.

    Und - sorry: brauche ich nicht.

    Genausowenig wie die Mail von Campact, die mich davor warnen wollte, auf gewisse Demos zu gehen, weil ich mich dann mit gewissen Leuten gemein machen würde.

    Danke! Ich denke gern selbst - selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich irren könnte. Und dann ist um-denken auch nicht das Problem.

    LG
    Maria
    Das hört sich interessant an. Ich glaube ich werde mal nach Büchern dieses Herrn Pollmers stöbern....sind die Radiosendungen im Netz zu finden?

    Denn wie du ja selbst anmerkst:

    Danke! Ich denke gern selbst - selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich irren könnte. Und dann ist um-denken auch nicht das Problem.
    In diesem Sinne, Danke für deine Info. Mir war der Mann vollkommen unbekannt.

  5. #15
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Oh, der Herr Pollmer wird dir gefallen. Ein Polemiker vor dem Herrn, der es mit den Details nicht immer so genau nimmt. Das erfrischende an ihm ist dass er einfach die *andere* Seite der Wahrheit beleuchtet als die üblichen Mainstreamgrünen...

  6. #16
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Ich hätte Wahrheit in Anführungszeichen setzen sollen es bzw. er ist halt das andere Extrem und kein Extrem kann je wirklich gut sein.

  7. #17
    Moderator Avatar von Kleinfastenrather
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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    Du darfst lesen was du möchtest. Wenn dir Kritiken gefallen, lies Kritiken. Mir ging es nur um das was über Hühner und deren Fress-verhalten geschrieben wurde. Aber gerade wenn man darauf wert legt nicht nur schwarz -weiß zu denken, könnte man ja auch mal so etwas lesen. Vegetarier- Bücher gibt es ja in der Überzahl.
    Mir ist es egal ob es nun Kritiken sind oder nicht, mir geht es eher um den Inhalt.

    Das mit dem Hühner-Fressverhalten ist in dem Text nur wenig der Botschaft die vermittelt wird, mal abgesehen davon ab das alles so stimmt. Wenn ich wissen will ob Hühner gerne Insekten fressen gehe ich nach draußen und gucke mir die Hühner an.
    Die Erfahrung macht jeder der seine Hühner mal richtig freilaufen lässt, sie verbrauchen dann wesentlich weniger Futter. Bei alten Rassen steht in der Beschreibung nicht selten das sie sich zu ganzen Teilen selbst versorgen können.

    Vonwegen Schwarz-Weiß; Ich habe mir den von dir eingefügten Text sorgfältig durchgelesen und mir sowohl zahlreiche "positive" als auch "negative" Kritiken als auch die Beschreibung vom Buch durch die Autoren durchgelesen. Ich habe mir die Autoren und deren sonstige Werke angesehen usw. usf.

    Nicht nur Zeitaufwändig und das Buch ist den Aufwand wahrscheinlich gar nicht wert, trotzdem nötig um halt möglichst mit meinem Eindruck nachher nicht "falsch" zu liegen.

    Es ist ja nett das ich lesen darf was ich will, so einfach ist das aber nicht. Klar muss man sortieren, man hat ja nicht unendlich Zeit, manches wird sich wohl wiederholen und muss nicht nochmal gelesen werden. Trotzdem muss man sich halt möglichst alle Seiten und Meinungen durchlesen um ein vernünftigen Gesamtbild zu bekommen.

    Es ist natürlich toll das man aus dem Text/Buch auch etwas über z.B. Hühnerfütterung lernen kann, es fällt aber schwer die wirklichen Infos aus der Meinungsmache herauszulesen. Und genau diese Meinungsmache ist gefährlich. Aber auch so typisch.
    Vieles was in den beiden Kapiteln gelesen habe höre ich nicht zum ersten, eher zum vielten Male. Alles Argumente die ich schon kenne, nur anders verpackt bzw. aus dem Zusammenhang gerissen.

    Ich vertrete z.B. auch die Ansicht das zu einer nachhaltigen Landwirtschaft auch (Nutz-)Tiere gehören. Selbstverständlich ist das immer von den gegebenen Umständen und Umweltbedingungen abhängig und deswegen nicht so einfach zu (er-)klären. In dem Buch wird anscheinend eher nicht auf alle Seiten der Medaille eingegangen sondern eher so vormuliert das es zu der anti-Veggie Argumentation passt.

    Z.B. das Argument mir der effektiven Futterverwertung der Masthühner, ist ja super das die Hühner für 1kg neben 2 kg Futtergetreide nur 1kg Soja benötigen, aber ist das nachhaltig? So ein Stückchen Regenwald auf dem Teller? Oder ist doch das heimisches Freilauf-Kleintier-Eiweiß?

    Man bekommt wie es mri scheint wie eine vorgekaute Meinung bei der man nicht mehr viel nachdenken muss wenn man nicht muss/will, hört sich ja alles ganz toll an (oder auch nicht). Das ist natürlich überall, mal mehr, mal weniger, in diesem Buch aber anscheinend doch sehr offensichtlich.
    Da befasse ich mich lieber selbst mit der Materie/Landwirtschaft/Ernährung und den Fakten und bilde mir selbst eine Meinung oder vertraue dahingehend Menschen die ich für kompetent halte (Achtung, Fehlerquelle) als mir dieses Buch zu kaufen.


    Du scheinst dem Buch ja zuzustimmen wenn du schon schreibst "Vegetarier- Bücher gibt es ja in der Überzahl."

    Ich weiß nicht ob ich, der sich viel mit gesunder Ernährung und Landwirtschaft auseinandersetzt, überhaupt schonmal in ein Vegetarier-Buch reingeguckt habe, bin mir aber sicher das diejenigen die das Anti-Veggie Buch gelesen haben und befürworten sich noch nicht wirklich mit auch nur einem Vegetarier-Buch beschäftigt haben.

    Dir kann ich deswegen leider kein Vegetarier-Buch empfehlen, aber warum holst du dir nicht mal eines wenn es so viele davon gibt? Da muss ja ein gutes, sachlich informatives, mit Fakten verständlich ausgekleidetes dabei sein .



    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Ne, aber was glaubst du was die Kontrolleure da im Dreieck springen werden wenn sie sehen dass ein Huhn (!) in einem Kuhstall (!!) rumläuft... Salmonellen lassen grüssen. Ich meine, wir bekommen ja schon Schelte für Spinnenweben an der Decke und Schwalbennester im Stall. Die Frage ist also nicht ob es effektiv oder nachhaltig ist, sondern ob es realistisch ist, und das ist es ganz klar nicht... wir leben nicht mehr "früher". Und ich hoffe und bete dass wir keine unangekündigte Kontrolle in dem Moment bekommen wo meine rebellische Bande wieder mal den Kühen den Mais aus dem Futter klaut oder bei den Kälbern den Tiefstall umgräbt.
    Da haben wir ja den Knackpunkt. Effektivität und Nachhaltgkeit sind doch wohl das Allerwichtigste momentan, ob realistisch oder nicht kann sich schnell verändern.

    Wenn es so ist das durch Krankheitserreger, die durch Hühner, Spinnenweben(?) und Schwalben übertragen werden, regelmäßig ganze Milchviehbetriebe schließen müssen, ok. Aber ist das angebracht/gut begründet/realistisch/so?

    Findest du nicht das dahingehend z.B. geforscht und ausprobiert werden sollte was überhaupt sinnvoll ist? Oder nimmst du lieder das hin was vorgeschrieben wird ohne das in Frage zu stellen bzw. was dagegen zu unternehmen?

    Man muss ja nicht unbedingt Hühenr und Kühe auf einem Fleck halten, Hühenr würden denke ich schon davon profiteren wenn sie in der Nähe der Kühe bzw. auf abgeweideten Flächen laufen dürfen.

    Es gibt doch so viele Möglichkeiten...

    PS: Entschuldigt das es doch so OT geworden ist.

    LG Thorben
    Ist eine Herausforderung eine Möglichkeit oder ein Problem?

  8. #18
    Hühner Tyche Avatar von magda1125
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    Ich habe mal was zur Hühnerfütterung vor Jahrhunderten gegoogelt und bin baff!
    Auch 1785 konnte eine gute Henne schon 100-150 Eier im Jahr legen, wenn Hafer während der Legezeit zugefüttert wurde.

    Nachzulesen ab S.16 hier: https://d-nb.info/976927608/34
    LG Magda

    „Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“ Ovid

  9. #19
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt nicht viel über "Hühnerfutter im Laufe der Jahrhunderte" gelesen jedoch massenhaft Polemik, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten usw.
    Der Text spiegelt sehr gut die Ansichten derjenigen wieder die sich ständig über Öko-Spinner und Ähnliche aufregen, egal wie, gebündelt in einem Text.

    Genau solche Ansichten die nur im Tunnelblick denken und sich oft nur wenig bis nicht für andere Meinungen öffnen sind das große Problem nicht nur in der Landwirtschaft.

    Beispielsweise die "natürliche" Ernährung der Hühner mit Insekten, das ist doch eben unter anderem das, was die "durch den Wunsch nach fahrbaren Ställen für maximal 50 Camping-Hühner auf frischem Grünland"-Haltung mehr versucht zu realisieren als das dies große konventionelle Ställe tun.

    Mal davon abgesehen ob es realistisch ist alle Hühner der Welt auf Bauernhöfen zwischen den Kühen und Schweinen "wie früher" zu halten, so uneffektiv oder wenig nachhaltig ist das nicht. ......
    Die ersten drei, vier Jahre meiner Hühnerhaltung, habe ich sie von früh bis spät frei laufen lassen - bis der Angriffsschwund zu stark wurde. Nur abends im Stall haben sie ihr Weizen-Gerste-Hafer-Gemisch bekommen. Da gab es allerdings auch noch Insekten satt hier. Auch auf Nachbars Kuhweide waren sie ab und an zugange. Nur im Winter habe ich zugefüttert. War wunderbar. Ich hätte es gern wieder so. Wenn die Insektenvielfalt wieder zunehmen sollte, werde ich es auch wieder so machen. Großflächig eingezäunt und übernetzt. Ist n.m.M. das Allerbeste für die Tiere.
    LG, Saatkrähe, die Euch allen wünscht, daß Ihr gesund und voller Zuversicht durch diese Zeit kommt !

  10. #20
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    Eigentlich wollte ich meine Hühner mit frischen Maden füttern.
    Ich hatte auch schon eine Gestell gebaut in das ich Kuhköpfe oder andere Kadaverteile legen wollte; Die hätte ich aus einem Nachbarort, in dem ein Hof selber Ochsen schlachtet und vermarktet, bekommen können.
    Am Ende habe ich aber von meinen "ignoranten" Mitbewohnern eine Absage erhalten.
    So wird dieser Fressplatz nur zur Verfütterung von Keimgetreide genutzt.

    Kadaverkörbe.jpg
    Gruß aus der Vulkaneifel

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