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Thema: Hühnerstall Marke Eigenbau

  1. #21

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    Zitat Zitat von Silmarien Beitrag anzeigen
    Zur Grundkonstruktion: An drei Seiten werden wir das Dach verlängern ... dadurch sollte ein gewisser Schutz vor Durchnässung der Wände entstehen. ... aktuell erscheint uns eine nachträgliche Änderung zu aufwendig. Wir werden den Holzzustand im Auge behalten.

    Zur Diagonalverstrebung:...In unserem Fall haben wir darauf verzichtet und erlangen durch die vertikale Verlegung der Aussenverlattung sowie durch Anbringung der inneren OSB-Platten eine gute Stabilität.
    Ein großer Dachüberstand ist immer eine sehr sinnvolle Schutzmaßnahme.
    Trotzdem wird das Problem auftreten, weil Wasser vom Boden hinläuft und hinspritzt.
    Beobachten hilft auch nichts, denn man kann die untere Balkenlage praktisch nicht austauschen. Jetzt, wo es noch stabil zusammenhängt ist es am wenigsten Arbeit.
    Zur Not wengstens ein paar Steine drunter und innen ein Brett zum Abdichten bis zum Boden runter, das dann leicht getauscht werden kann. Das ist doch keine große Sache. Selbst 2cm ist viel besser wie Kontakt. Denk nochmal drüber nach.
    Mein Nachbar hat eine große Pergola mit 160x160 Balken, die in 10 Jahren am Boden vorhersehbar so komplett weggerottet sind dass das Dach runtergekommen ist. Gebaut von einem Zimmerer!

    Deine OSB Platten innen habe ich übersehen. Die steifen super aus.

    Zur Oberflächenbehandlung kann man fast solche Schlachten wie über Corona führen. Da hat jeder die ewige Wahrheit.
    Die Farbe wird aber den Stall weder gut noch schlecht machen.

  2. #22
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Ich sehe es wie Mikromeister. Ihr gebt Euch so viel Mühe... In ca. fünf bis sieben Jahren spätestens ist das Holz unten verrottet, je nach Wetterlage. Und den Stall mal kurz anhebeln mit ein paar Männekens, wäre jetzt keine große Sache.
    LG, Saatkrähe, die Euch allen wünscht, daß Ihr gesund und voller Zuversicht durch diese Zeit kommt !

  3. #23

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    Zitat Zitat von Saatkrähe Beitrag anzeigen
    Ach so hatte Dich mißverstanden. Aber beim nachlesen eben.... bin vorhin gar nicht drüber gestolpert. Eine Lasur, auch wasserbasiert, kann ebenfalls nicht abblättern. Das ist ja u.a. das angenehme an Lasuren. Sie sind diffusionsoffen und bilden nicht solche Schichten wie es Lacke tun. Der Unterschied ist, meine ich, zwischen wasser- und ölbasiert, daß die Öllasuren viel länger halten. Ooooder ??
    Eben, und weil wir auch nix abgeblättert haben wollten, weder an der Voliere noch am Hoftor, haben wir Lasur genommen. Da ich aber keine Langzeiterfahrung habe, ist noch der erste Anstrich drauf und Kind müsste mal wenigstens das Hoftor... - wollte und konnte ich nicht vehement widersprechen.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 11 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017 u. 2018 + 14 Küken vom 09.05.2020

  4. #24

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    Zitat Zitat von Saatkrähe Beitrag anzeigen
    Dorintia - eine Lasur kann nicht abblättern Da is nüscht zum blättern.
    https://malertv.de/wp-content/upload...56-600x330.jpg

    Wenn man Holz ölt kann nichts abblättern. Öl zieht ein. Eine Lasur kann abblättern, egal ob LH oder LF. Zerstörend wirkt die UV Strahlung, diese wird durch die Farbpigmente gebremst. Eine Lasur lasiert nur ( wenig Pigmente ) und kann der UV Strahlung somit wenig entgegensetzen.

    Wenn man Holz über mehrere Jahre schützen möchte ist ein deckender Anstrich die bessere Wahl. Ich selbst bitte bei Kunden z.B für Dachholz immer diesen Lack an:

    https://www.brillux.de/produkte/1082...ventilack-822/

    Seit Anfang der 90er verarbeite ich das Produkt erfolgreich. Es kann direkt auf rohes Holz gestrichen werden. Vor - Zwischen und Schlußanstrich = 10 bis 15 Jahre Ruhe.

    Wenn man auf lösemittelfreie Produkte wert legt:

    https://www.brillux.de/produkte/10871_deckfarbe-871/

  5. #25

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    Zitat Zitat von Saatkrähe Beitrag anzeigen
    ...den Stall mal kurz anhebeln mit ein paar Männekens, wäre jetzt keine große Sache..
    Ich glaube es reicht sogar, wenn man mit einem dünnen Montiereisen oder Kuhfuß von innen unter die Teerpappe/Balken sticht und dann punktuell hochhebelt. Keil drunter und dann ringsum an einigen Stellen und in einigen Runden rumgeht.
    So kann man den kleine Stall alleine in 20 Minuten peu a peu so weit hochbocken wie man will ohne ihn zu verziehen.

  6. #26
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Genauso würde ich es machen. Ich bin allerdings Eigenbrödler, Andere haben ja immer noch andere Möglichkeiten Geht dann noch schneller und man kann eine ganze Seite auf einmal anheben.
    LG, Saatkrähe, die Euch allen wünscht, daß Ihr gesund und voller Zuversicht durch diese Zeit kommt !

  7. #27

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    Klar kann man den Stall alleine anheben. Würde dazu unter die Rahmenbalken, die in der Position einer Fußpfette verbaut sind, zunächst an einer Stirnseite ein Kantholz (und nicht -hölzchen) in voller Länge der Stirnseite unterlegen. Mit einem Rangierwagenheber drunter fahren und im Abstand zwischen Aufnahmeteller des Rangierwagenhebers und der Unterseite des oa Kantholzes mittig eine Senkrechtstütze einklemmen und so die eine Seite hochbeamen und unterlegen.

  8. #28

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    Danke, dass ihr eure Ideen zu dem Hühnerstall mit mir und den Mitlesern teilt.

    Ein paar Gedanken von mir dazu, warum wir uns zu dieser Bauweise entschieden haben und nicht ändern werden.
    Der Hauptgrund, warum ich keinen "Stelzenbau" haben wollte, liegt darin begründet, dass bei dieser Bauweise ein Hohlraum unter dem Stallboden entsteht und ich eine Ansiedlung von Ratten in dem selbigen befürchte. Ich kann die Bedenken wegen holzschädigender Feuchtigkeit nachvollziehen, sehe aber bei unserem Projekt ein geringes Risiko.

    Unser komplettes Grundstück -und die sich daran anschließenden Weideflächen des Nachbarn- sind leicht abschüssig. Der Stall steht am Grundstücksende. Darauf zulaufend gibt es an dieser Stelle eine ca. 20m lange Wiesenfläche. Starkregen, oder langanhaltender Regen, kann Richtung Stall versickern bzw. läuft am Stall vorbei weiter Richtung Weidefläche. Selbst bei den häufigen Dauerregen Anfang des Jahres ist auf dem gesamten Grundstück nur zwei mal Wasser stehen geblieben, und zwar in dem höher liegenden Bereich innerhalb der älteren Voliere. Dass in Form von kleineren Pfützen und auch nur für wenige Tage.

    Bleibt noch das Regenwasser von der Seite. Das sollte größtenteils durch die Dachüberstände und die Aussenvertäfelung abgehalten werden. Ansonsten werden wir eine Lösung finden.

    Zu guter Letzt noch ein Bild, auf dem Details des Untergrundes besser zu sehen sind. Es gibt einen kleinen Abstand zwischen Teerpappe und Dielenbrett und man sieht den Abstand zwischen Teerpappe und der unteren Kantholzreihe:


    0.1 Bielefelder, 0.2 Welsumer, 0.2 Altsteirer, 0,7 Marans, 0,2 Cream Legbar, 0.3 Beauties

  9. #29

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    Zitat Zitat von Silmarien Beitrag anzeigen
    Bleibt noch das Regenwasser von der Seite. Das sollte größtenteils durch die Dachüberstände und die Aussenvertäfelung abgehalten werden. Ansonsten werden wir eine Lösung finden.
    Sollte sich, Spritz- oder Regenwasser als Problem herausstellen, dann würde ich unten herum eine mindestens 50 cm hohe Teichfolie auf das Holz anbringen und zwar so, dass dahinter kein Wasser hinein laufen kann.
    Alles andere halte ich, jetzt im Nachhinein, für wenig sinnvoll.
    Gruss Rainer

    "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  10. #30
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    Ob das sinnvoll wäre ? Ich bezweifel es.
    LG, Saatkrähe, die Euch allen wünscht, daß Ihr gesund und voller Zuversicht durch diese Zeit kommt !

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