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Thema: Begleitet uns auf unserem ersten Küken Abenteuer

  1. #1

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    Begleitet uns auf unserem ersten Küken Abenteuer

    Ich heisse Michael aus Bayern und unsere Familie hat rein zum Spaß seit gut 2 Jahren 2 Zwergwyandotten von 3,5 Jahren. Die laufen völlig frei im Garten rum und ich glaube die haben ein extrem entspanntes Leben. Obwohl der Garten offen ist, hauen sie nicht ab. Sie verstehen sich extrem gut, fressen aus der Hand, lassen sich aber nicht berühren.
    Nachbarskatzen bleiben fern und unsere eigene Katze übt sich meist in nobler Ignoranz

    20190525_170055.jpg

    Weil Dottie immer schon brüten wollte haben wir die Corona-Auszeit genutzt und wollen uns mit ein paar Küken beschenken.
    Die ersten Tage auf einem eigenen Ei war sie nicht recht bei der Sache und ist auch mal 3h im Garten rum, aber wir haben es riskiert und ihr 8 Bruteier untergeschoben.

    IMG_20200507_190721621.jpg

    Kaum waren die Eier drin, mutierte sie zur Superglucke und sitzt nun seit 5 Tagen sehr konstant.
    Ich glaube sie war nur 3 Mal draussen, hat aber eifrig gefressen und getrunken.

    IMG_20200512_190933125.jpg

    Heidi, die andere hat ihr eigenes Nest und legt ohnehin kaum. Es gibt keine Konkurrenz.
    Ansonsten lassen wir die Hühner machen.
    Das Ziel sind nicht viele Küken und viel Aufwand, sondern ein gutes natürliches Erlebnis.
    Wir können auch gut damit umgehen, wenn was schief läuft.

    Bei abgenommener Front sieht der Stall so aus.

    IMG_20200512_191003129.jpg

    IMG_20200512_190907123.jpg

    Der Plan ist, dass wir am 20. Tag den Stall mit dick Sägemehl und etwas Heu einstreuen.
    Das wöchentlich wechselnde Bildungsangebot hat ohnehin bisher nicht gefruchtet.
    Wenn die Küken runterspringen fallen sie dann wenigstens weich.
    Aus dem Stall raus werden sie die ersten Tagen nicht kommen, weil die Klappenkante innen 17cm über dem Boden ist. Beide Hennen können aber nach Belieben nach draussen.

    Ein Stück Garten können wir mit Hasengitter und Estrichmatten absperren. Dass mag vielleicht eine, max 2 Wochen gut gehen, aber dann müssen die Hühner raus.
    Was dann passiert werden wir beobachten. Ich hoffe die Katze wird sich nicht alle Küken holen und die kleinen hauen nicht ab.

    Ich freue mich über Kommentare, denn wir haben keinerlei Erfahrung.
    In ein paar Tagen wird mal geschiert und ich bin gespannt.
    Fortsetzung folgt.
    Geändert von Mikromeister (12.05.2020 um 19:14 Uhr)

  2. #2
    Avatar von Liluma
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    Hmm... kannst du das Brutnest nicht nach unten stellen? Ist nicht so schön, wenn ein Küken aus der Höhe runter fällt, selbst wenn du dick einstreust. Außerdem kommen die Küken im Leben nicht da oben rauf, wenn sie schlafen gehen wollen...

  3. #3

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    Das war auch mein erster Gedanke, dass es besser ist, wenn das Nest auf dem Boden ist. Nicht nur, dass die Küken rausfallen können, sie kommen von alleine auch nicht wieder unter die Glucke. Und die Wärme brauchen sie dringend.
    LG Maren
    Zur Zeit 1 Mix-Hahn, 0.1 Mecheline, 6 Mix-Hennen, 0,1 Australian Shepherd

  4. #4

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    Hallo und Willkommen,

    hmmm, ist ja schön das ihr Hühner habt, aber euer "naturnah" und "wir können damit umgehen wenn was schief läuft" klingt für mich ziemlich riskant für kleine Küken. Ihr habt die Verantwortung für das Leben der Hühner und Küken übernommen.
    Warum lasst ihr die Glucke in einem so hohen Nest brüten?
    Wo soll sie dann plötzlich mit den Küken schlafen, sie wärmen?
    Die Küken können nicht raus, die Glucke aber schon... wie soll das funktionieren? Die Küken sind immer da wo die Glucke ist, ein "wir warten entspannt bis Mama zurück ist" gibt es nicht. Glück wäre wenn die Glucke wegen dem jämmerlichen Gepiepse wieder umkehrt, Pech wenn es doch das ein oder andere Küken hinter der Glucke her schafft und nicht wieder zurück kann, wenn sie umgekehrt ist.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 11 Große Wyandottenmädels von schwarz goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017 u. 2018 + 15 Küken vom 09.05.2020

  5. #5
    Avatar von Dylan
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    Hallo Michael,
    erst mal Willkommen im Forum. Schön, dass ihr den Hühnern ein schönes Leben ermöglichen wollt.
    Ich schließe mich den Vorschreibern an, das Nest in dieser Höhe ist gar nix. Ab Tag 19 gehört die Brutkiste auf den Boden. Und die Küken brauchen den Boden auch nicht dick mit Sägemehl und Heu eingestreut, das Zeitungspapier und ein Heunest für die Glucke reicht aus.
    Von da oben kann dir ganz schnell ein Küken runterfallen, das dann unten jämmerlich erfriert, weil die Glucke oben noch auf den Eiern oder auf den anderen Küken sitzt.
    Oder sie wärmt das Küken unten, während die Küken oben erfrieren.
    Alles ebenerdig ist bei Küken wichtig.
    Außerdem wäre Heu besser für die Brutkiste, im Stroh verstecken sich gerne Milben in den hohlen Halmen.
    Meine Küken dürfen dann raus, wenn die Glucke es entscheidet, ich achte nur darauf, dass der Weg aus dem Stall sicher ist.
    Deine Glucke wird den Stall nicht ohne ihre Küken verlassen, wenn doch, werden die Küken verzweifelt versuchen, der Glucke hinterher zu kommen. Täusche dich nicht, die springen sehr bald sehr hoch. Und so wie das aussieht, kommen die Küken nicht mehr in den Stall rein, also brauchst du eine Rampe. Das muss geübt werden, sonst laufen sie unter den Stall und piepsen dort nach ihrer Mutter, die im Stall sitzt.
    Du siehst, die ein oder andere Umbaumaßnahme wäre noch vonnöten...

  6. #6
    Avatar von melachi
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    von mir auch ein Willkommen.

    Ich mecker dann auch mal ein bischen : Pappkarton und Stroh bieten Milben sehr gute Verstecke, selbst ein massiver Befall wird da nur schwer entdeckt. Die wochenlang im Nest brütende Henne ist ein ideales Opfer, das müsst ihr unbedingt auf dem Schirm haben. Ein starker Milbenbefall kann selbst die Glucke töten (massiver Blutverlust durch die Sauger). Besser ist Heu im Nest, weil es wenn überhaupt, dann nur sehr dünne hohle Halme mit zu wenig Platz für Milbennester hat, im Gegensatz zum Stroh. Den Pappkarton würde ich sicherheitshalber wöchentlich auswechseln und dabei genau unter die Lupe nehmen, ob zwischen den Pappelagen Milbennester sind. Wirst du fündig, würde ich auf Pappe komplett verzichten. Auch zwischen dem Karton und dem darunter befindlichen Brett ist ein idealer Nistort für Milben. Solche Ritzen lieben sie.

  7. #7

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    Meckern ist schon gut. Ich habe ja drum gebeten.

    Ich habe in den ersten Tagen versucht das Legenest auf den Boden zu stellen. Die Glucke war gar nicht amused und ging nicht mehr aufs Nest. Also schnell wieder hoch.
    Wenn das Umsetzen aber am 19. Tag gefahrlos möglich ist, wäre das natürlich schön.
    Ansonsten hätte ich das gemacht, sobald die Küken geschlüpft sind.

    Das Stroh würde ich ungern jetzt tauschen. Unnötige Störung. Ich habe aber auch Heu da wenn es wirklich drauf ankommt.
    Das Nest ist reichlich mit Diatomeenerde eingepudert und Stroh und Karton sind neu.
    Ich habe nach einem eingeschleppten Anfangsbefall, der eliminiert wurde, 2 Jahre keine einzige Vogelmilbe mehr gefunden und nur ein Mal einen Federling als Heidi schwer krank war.
    Also da habe ich schon ein ganz scharfes Auge drauf, pudere eifrig, flämme die Ecken aus und kontrolliere die üblichen Verstecke. Null Befall, auch wenn das als unmöglich gilt.

    Dass der Stall eine schöne kükengerechte Rampe aussen braucht ist klar und wird auch gemacht.
    Wenn ich will dass die Küken leicht rauskommen, gibt es auch eine zweite, innen ebenerdige Klappe für Handbedienung.

    Wir sind zu dritt ganztägig zu Hause und haben regelmäßig ein Auge auf die Tiere.
    Also "naturnah" heißt nicht, dass wir wegschauen und die Küken vergammeln lassen.
    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich die Kompetenz der Glucke an oberste Stelle setzen möchte.
    Geändert von Mikromeister (12.05.2020 um 21:39 Uhr)

  8. #8
    Avatar von melachi
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    wenn die Glucke stur ist und sich nicht umsetzen lässt, dann würde ich das auch kurz vor Schlupf nicht mehr machen. Stattdessen würde ich das Nest so präparieren, das kein vorwitziges Küken rausfallen kann (und manche schlüpfen schon an Tag 19 ). Also z.b. Vorsatzgitter anbringen, sobald das erste Ei angepickt ist. Wenn ihr zu dritt zuhause seid, dann kennt ihr ja den Tagesablauf eurer Henne. Wenn sie an Tag 19 und an den Folgetagen vom Nest geht zum Fressen etc, dann schnell hinspurten und einen Blick auf die Eier werfen, ob schon eins ein Löchlein hat oder rasch ans Ohr halten, ob schon Kratzgeräusche zu hören sind .

  9. #9

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    Heute am 8. Tag habe ich das Stroh raus und Heu rein.
    Die Glucke hat sich nicht beschwert.

    Die Eier habe ich bei der Gelegenheit kurz geschiert. Mein erster Versuch, die Lampe ist noch nicht optimal.
    Bei den meisten Eiern kann ich ein Aderngeflecht sehen, wie es auf Bildern für den 8. Tag angegeben wird.
    Ist das aber normal, dass man das nur auf einer Seite sieht?
    Also nur wenn ich das Ei in der idealen Dreh-Position zur Lampe habe sehe ich was. In anderen Richtungen sehe ich entweder nichts besonderes oder einen undeutlichen, deutlich einseitigen Schatten.

    Ich habe quer durchgeleuchtet. Das war vielleicht ein Fehler.
    Kann sich da schon was bewegen? Ich hatte manchmal den Eindruck.
    Geändert von Mikromeister (15.05.2020 um 14:58 Uhr)

  10. #10
    Avatar von melachi
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    alles normal Der Embryo sitzt an der Seite des Eidotters, von ihm aus wächst das Adergeflecht außen um die Eidotterkugel herum, um mit den Blutadern die Nährstoffe daraus aufzunehmen und dem Embryo zuzuführen. deshalb ist das Adergeflecht zunächst nur auf einer Seite zu sehen. Das Herz kann man schon schlagen sehen.

    Und ja, der Embryo kann sich mitsamt dem Dotter drehen, wenn du das Ei bewegst. Das ist auch wichtig, dann kann er nicht an der Eischale festkleben. Schiere mal am 12. Tag, dann sehen die Küken mit ihren Flügelchen aus wie kleine Engelchen im Ei und bewegen sich schon recht munter
    Geändert von melachi (15.05.2020 um 16:57 Uhr)

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