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Thema: Gewolfte Karkassen füttern !?

  1. #21
    Avatar von ptrludwig
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    Trotz meiner 70 Jahre war mir der Begriff Geflügelkarkassen unbekannt und ich musste erst mal Google bemühen. Aber nicht mal dort war bekannt das man die als Tierfutter benutzt. (Karkasse (französisch carcasse „Gerippe“) bezeichnet das nach dem Tranchieren meist kleinerer Tiere, wie Geflügel, Kaninchen oder Hase, zurückbleibende Knochengerüst samt eventuell anhaftender Fleisch- und Hautreste. ... Karkassen dienen als Grundlage für Fonds und Saucen, denen sie ein kräftiges Aroma verleihen). Ja und wenn ich dann schaue 4,60 Euro pro kg? Dann finde ich ist es schon ein stolzer Preis und es wird sogar in Bio Qualität angeboten. Wogegen dann ein Suppenhuhn beim Edeka einen Euro kostet. https://www.t-online.de/leben/essen-...derpreis-.html
    Wenn Dir jemand sagt: Das geht nicht! Denke immer daran: Das sind seine Grenzen, nicht Deine.

  2. #22
    Avatar von Sanne
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    Ich jage Sandknochen vom Rind roh durch die Knochenmühle,gegartes vom Schwein und Huhn (kein Huhn aus Massentierhaltung) ebenso.
    Alle Splitter kann ich nicht rausfriemeln,die bleiben dann als Rest im Topf über.
    Deshalb meine Frage,ob man die gewollten Karkassen vom Huhn einfach kochen kann und ob es eine Mindestkochzeit gibt.
    Liebe Grüße Susanne

    „Das mir mein Hund das Liebste sei,sagst du,oh Mensch,sei Sünde,doch mein Hund bleibt mir im Sturme treu,der Mensch nicht mal im Winde.“

  3. #23
    Avatar von LadyDzuranya
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    Ich habe im Kopf, dass das industrielle Futter vegan ist, weil genau das vermieden werden soll: die alte Generation Hennen an die jüngere zu verfüttern... Man könnte sich ja die Transport- und Schlachtkosten sparen und einfach n großen Schredder kaufen. Problem gelöst!
    Dass Hühner verletze oder tote/strebende Artgenossen anpicken und fressen ist ja eine Sache, aber das dann mit den "extra gekauften alten IndustrieLegehennenleichen" machen find ich persönlich ein absolutes No-Go! Und als Begründung die Futterkosten für alternative Proteinquellen... Dann sind wir eigentlich wieder beim Ursprung des Grundes für veganes Hennenfutter gelandet.

    0,5 Schwedisches Blumenhuhn, 0,2 Bielefelder Kennhuhn, 0,2 Araucana, 0,1 Sussex, 0,1 Marans und 1 Hans
    0,5 Schwedische Blumenhühner, 0,3 Bielefelder Kennhuhn, 0,2 Araucana, 0,1 Sussex, 0,1 Marans, 1,1 deutsches Lachshuhn und 1 Hans

  4. #24

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    Zitat Zitat von ***altsteirer*** Beitrag anzeigen
    Als Resteverwertung fände ich die Idee super, aber bei gewolften Karkassen aus dem gängigen Barf-Sortiment hätte ich Bedenken.
    Ist ja nunmal der Abfall aus der konventionellen Massentierhaltung, Herkunft unbekannt.
    Sehe ich auch so.

    Zitat Zitat von ***altsteirer*** Beitrag anzeigen
    Zum Knochenaufbau für die "Teenies" ist der gewolfte Knochen (Calciumphosphat) sicherlich gut, für die Eischalenqualität ist Muschelgrit (Calciumcarbonat) besser geeignet.
    Eierschalen oder eine Prise Mineralfuttermischung ins Weichfutter tun es auch.

    Zitat Zitat von ***altsteirer*** Beitrag anzeigen
    Für die Proteine würde ich Jäger in der Region nach Fallwild fragen. Ein überfahrenes Reh bekommst Du sicherlich für kleines Geld, und Deine Hühner haben einen Jahresvorrat an "tierischem Protein und Mineralien" aus bester Quelle.

    Liebe Grüße, Markus
    Es ist ein Irrglaube zu denken, Wildpret gleich Bio. Die Fressen allen Mist, der auf die Äcker gebracht wird. Die kennen weder Karenz noch Dosis. Im bayrischen Hinterland, wo keine (konventionelle) Landwirtschaft betrieben wird, mag das anders sein.
    Ich hätte dabei auch Angst, mir neben Krankheiten auch Parasiten auf den Hof zu holen. Und dann der ganze Schlabber....
    Wenn man meint, etwas Eiweiß futtern zu müssen, macht es auch u. U. eine Büchse Katzenfutter. Dann hat man auch gleich ein paar "dicke Freunde".

  5. #25
    Avatar von Mara1
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    @LadyDzuranya

    Veganes Hennenfutter ist doch eine Folge von Gesetzesänderungen nach BSE, so weit ich weiß.

    Hühnerkarkassen gibt es hier bei jedem Metzger (Menschennahrung). Das sind keine alten Legehennen, sondern Teile von zerlegten Masthühnern. Aus Massentierhaltung allerdings schon. Wenn man das als Bio haben will wird man allerdings lange suchen müssen. Biofleisch ist für die Leute hier schlicht zu teuer und wird deshalb nicht angeboten. Karkassen, Beine, Brustfleisch und Flügel kann man hier alles einzeln kaufen. Karkassen kosten ca. 0,80 - 1 Euro/kg.

  6. #26
    Avatar von Mara1
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    Zitat Zitat von Ajax Beitrag anzeigen

    Eierschalen oder eine Prise Mineralfuttermischung ins Weichfutter tun es auch.

    Wenn man meint, etwas Eiweiß futtern zu müssen, macht es auch u. U. eine Büchse Katzenfutter. Dann hat man auch gleich ein paar "dicke Freunde".
    Eierschalen verfüttere ich natürlich auch, aber so viel hat man davon ja auch nicht. Und es gibt bei mir auch Hennen, die da schlicht kaum dran gehen. Genauso wie an Muschelgrit.

    Wenn man keine Tiere aus Massentierhaltung verfüttern will ist Hunde- oder Katzenfutter aus der Dose keine wirkliche Alternative. Wer weiß schon, was da so alles drin ist... vermutlich nicht nur artgerecht gehaltene Bio-Tiere.

  7. #27
    Avatar von catrinbiastoch
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    Ich hatte pro kg Karkassen 0,99 Cent bezahlt . Sollte aus der Lebensmittelindustrie sein . L.G. Catrin
    " Wenn auf der Erde die Liebe herrschte , wären alle Gesetze entbehrlich ! " Aristoteles

  8. #28

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    Zitat Zitat von Mara1 Beitrag anzeigen
    Wenn man keine Tiere aus Massentierhaltung verfüttern will ist Hunde- oder Katzenfutter aus der Dose keine wirkliche Alternative. Wer weiß schon, was da so alles drin ist... vermutlich nicht nur artgerecht gehaltene Bio-Tiere.
    Richtig, aber dieses Zeug wurde immerhin schon mal erhitzt und portioniert; ebenso sollte es auch keine
    alltägliche Sache sein.

  9. #29
    Avatar von Okina75
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    Wozu hatten wir Hühner? Weil wir mit der Geflügelindustrie möglichst wenig zu tun haben wollen, unter anderem auch kein Fleisch von Industriehähnchen/ -hühnern?
    Und da ist es völlig in Ordnung, unseren Hühnern die Abfälle eben dieser Industrie zu verfüttern? Muss man das jetzt verstehen?

    Es stirbt kein Küken, wenn es mit normalem Kükenfutter aufgezogen wird, welches für mich aus kleingeschnittenem Ei oder der Einfachkeit halber auch einem Rührei besteht, aus kleingeschnittenen oder auch getrockneten, zerriebenen Brennnesseln und dem üblichen Legemehl der Hennen oder auch Weizenkleie/ -schrot. Dazu noch etwas Mineral, Bierhefe und manchmal etwas gerebelten Oregano, und jedes Küken wächst zu einem gesunden, tollen Tier heran. Wozu, ehrlich, Fleisch von Industriehühnern oder generell Industriegeflügel. Was wir nicht essen wollen, ist für 's Geviech gut genug? Kapiere ich nicht, tut mir leid.

    Sicher, ich wolfe auch die Knochen und Hälse meiner Hühner und gebe sie als Futter, oder lasse sie mal ein Brathuhngerippe oder sonstige Knochen sauber picken. Aber meiner Hühner, und keinen anderen. Und wenn es Fleisch sein muss, dann kann man doch eine Wildmischung aus der örtlichen Barftruhe holen... Ehrlich, man will die Industrie nicht unterstützen, rümpft die Nase über Hähnchenbrustfilet, McNuggets und all den Kram, und kauft dann, auch noch an der günstigsten Quelle, abgeschälte Massentierhaltungs- Hähnchenkarkassen? Mir deucht da eine gewisse Diskrepanz zu bestehen .
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  10. #30
    Avatar von catrinbiastoch
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    Hallo Andreas.., daß ich meine Küken so groß ziehe , wie Du schreibst , müßtest Du aber wissen !? Ansonsten sehe ich in der Verfütterung Deines Schweineblutes , echt keinen großen Unterschied zu Geflügelkarkassen . Dein Schweineblut aus der Massentierhaltung , hast Du hier über Jahre beworben . L.G. Catrin
    " Wenn auf der Erde die Liebe herrschte , wären alle Gesetze entbehrlich ! " Aristoteles

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