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Thema: Giftige Pflanzen im Auslauf

  1. #11

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    Der Cornus ist gestern außer Hühnerreichweite umgezogen. Dafür steht an gleicher Stelle ein Johannisbeerenstrauch (doch keine Himbeere).
    Der Cornus stand in direkter Stallnähe und ich habe einige Male beobachtet, wie Blätter abgezupft wurden. Ist mir zu heikel.
    Ich gehöre zur Mehrheit, aber ich schweige nicht.

  2. #12
    Avatar von Gackerliene
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    unsere Hühner fressen die Goji-Sträucher an (das Laub), ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist, sie haben dann auch schnell mal wässrigen Durchfall. Die Goji-Hecke steht im garten, den die Hühner im ihnen unter Aufsicht gewährten Freilauf aufsuchen und es ist kaum möglich, sie von den Sträuchern zu vertreiben... allerdings sehen alle prächtig aus und die jungen Hähne fangen mit dem Krähen an.... einer Freundin ist ein junges Huhn vermutlich an Efeu verstorben.
    natural boostert !

  3. #13
    Moderator Avatar von KaosEnte
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    die Goijberren gehören zu den Nachtschattengewächsen.
    Deren Blattgrün (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Kartoffeln) ist nicht genießbar, da es Oxalsäure oder Solanin enthält. Könnt bei den Goijbeere auch so sein?


    Die Beeren haben jednfalls ein hohes Allergiepotenzial und blutverdünnende Eigenschaft.
    in unserem Garten leben Laufi/StockentenMix Kalle und Laufi/WarzenMix Frl. Socke von Quak,
    Warzerich Elvis und seine Ente Frau Warzi Gundula,
    UngarnErpel Ludwig und seine Ente Ranu(ncula), sowie die RounenClair-Ente Klara

  4. #14
    Avatar von Gackerliene
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    Zitat Zitat von KaosEnte Beitrag anzeigen
    die Goijberren gehören zu den Nachtschattengewächsen.
    Deren Blattgrün (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Kartoffeln) ist nicht genießbar, da es Oxalsäure oder Solanin enthält.
    .... Tsja, die Hühner fressen das Grün ab, als sei es Salat...mein Mann hatte die Pflanzen mal liebevoll als "Superfood" gepflanzt, da die Beeren aber nicht besonders lecker sind, haben wir nun Waffenstillstand mit den plündernden Hühnern... da ich ihnen nur stundenweise freien Auslauf gewähren lassen kann, hält sich der Verzehr in Grenzen....
    natural boostert !

  5. #15
    Avatar von Andrew
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    Bevor ich den Spaten schwinge, bitte ich mal um die Einschätzung der hier versammelten Hühnererfahrenen:

    Unsere Schar hat einen wirklich großen Auslauf mit allerlei Gewächs, Gehölz und Kompost. Langeweile dürfte ebensowenig ein Problem sein, wie Unterversorgung mit Grünzeug. Dennoch haben unsere Sussex-Hennen jetzt angefangen, den meines Wissens giftigen Farn zu fressen. Wenn abzäunen nicht geht, muss er also komplett weg, oder?

  6. #16

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    Wir halten es hier mit dem Darwinschen-Gesetz: entweder sie wissen, was gut für sie ist, oder sie haben Pech gehabt. Setzt aber voraus, dass der Auslauf gut strukturiert ist und nicht nur aus Giftpflanzen besteht. Unter der großen alten Eibe wird hier das Staubbad genommen. Manchmal sieht es so aus, als würde sie was von der Eibe abknabbern, aber auch nach 2 Jahren geht es allen gut.
    Im letzten Jahr war der Lieblingsplatz der Hühner mitten im Farn - ich weiß nicht, ob sie diesen angeknabbert haben.
    Ich denke also, man sollte in einem abwechslungsreichen Auslauf ruhig auf den Instinkt der Tiere vertrauen.

  7. #17
    Avatar von Gecko
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    Das erinnert mich an meinen Robiniensamen-Thead...
    Da lief es so ähnlich, von "ist alles giftig" bis "macht Hühnern nichts."
    In unserem Hühnerauslauf wächst auch Pfaffenhut (der Hahn mag die Blätter), Fingerhut, Efeu und Nachtschatten; ich habe nicht gesehen, dass das in Mengen gefressen wird und scheint auch keine Probleme zu machen.
    Farn muss nicht giftig sein, es gibt z.B. Rezepte für eingelegte junge Trichterfarn-Wedel. Adlerfarn ist eine andere Kategorie. Da kommt es auf die Art an.
    Weide ist völlig ungefährlich.
    Ach ja, Gurken sind keine Nachtschattengewächse und komplett ungiftig; es sei denn die Gurkenfrucht wird bitter. Oxalsäure ist auch in Ampfer, Rhabarber, Knöterich - die Menge machts.
    Wer alles aus dem Garten verbannt, was irgendwo als giftig beschrieben wird, hat bald nichts mehr, das wächst.
    Und ich denke, wenn die Hühner nicht total gelangweilt sind, weil es sonst gar nichts anderes gibt, oder man ihnen das kleingeschnitten reinwirft, fressen sie giftige Pflanzen auch nicht. Pferde fressen auf der Koppel auch keinen Holunder, aber wenn jemand einen Zweig in eine Box mit einem gelangweilten und vertrauensseeligen Pferd hält...
    1,6 Vorwerk

  8. #18

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    Zitat Zitat von Gecko Beitrag anzeigen
    Wer alles aus dem Garten verbannt, was irgendwo als giftig beschrieben wird, hat bald nichts mehr, das wächst.
    Da gibt es mehr als man denkt.

    Mir war es wichtig, dass es ungiftigen Pflanzen sind, die in der Mehrzahl blühen und eßbare Früchte tragen.
    Unter anderem sind das, mehrere Johannisbeeren, Stachelbeere, Hagebutte, Sauerkirsche, Felsenbirne, Apfelbeere, Kornelkirsche, Apfelbaum, Himbeeren, Salbeistrauch, Zwetschgenbusch und Schlehe.
    Es ist auch noch Hainbuchen (Hecke), Haselnussbusch, Salbeistrauch, Minze und ein (echter) Lorbeerstrauch vorhanden.
    Gruss Rainer

    "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  9. #19

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    Wenn man den Garten neu anlegt, geht es, dass man gleich auf ungiftige Pflanzen achtet. Bei uns war die Eibe, Schneeglöckchen, Akelei und Fingerhut schon vorhanden, aber auch Heidelbeeren, Johannes- und Stachelbeeren.

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