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Thema: private Tierhaltung auf landwirtschaftlicher Nutzungsfläche / Nachbarschaftsstreit

  1. #21
    Avatar von Aubrey
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    Zitat Zitat von Daniel89 Beitrag anzeigen
    Habe ich zum Glück...

    Auch wenn es sich eventuell blöd anhört: Lieber agieren anstatt zu reagieren? Ich möchte halt nicht nur rumsitzen und abwarten, wenn ich etwas unternehmen könnte.
    Ja es gibt aber noch nichts rechtsverbindliches worauf du reagieren musst/kannst. Du betreibst Aufwand ohne zu wissen was bzw. ob konkret was passiert. Da wäre mir meine Zeit zu schade...

    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Aktiviere deine Rechtschutzversicherung und lehne dich zurück, ich glaube kaum dass die dir was können. Tiere sind ortsüblich und du musst kein Landwirt sein!
    Sehe ich auch so, allerdings kann aktuell die Rechtsschutzversicherung noch nicht aktiviert werden. Wofür? Aktuell ist außer einem meckernden Nachbar nichts passiert. Das kann man getrost ignorieren.
    2,9 Marans, 1,4 Lavender Araucana, 0,1 Araucana, 0,2 Olivleger Mixe Marans/Araucana 0,4 Hybriden, 0,2 div. Mixe, 0,2 Blumenhühner 0,1 Orpington

  2. #22
    Putenflüsterer Avatar von Stallknecht
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    Bei so einer Wohnlage und langen Tierhaltung würde ich mir absolut keinen Kopf machen ! Aber lustig empfinde ich den Beruf des Mannes, hat er doch irgendwie verfehlt !!!

    Ich habe auch so ne dumme Tucke gehabt, die wohnt ausserhab und keine Ahnung wo, aber ganz sicher über einen Kilometer entfernt. Meine Tiere sind genau hinter dem Ortsausgang untergebracht, die meinte auch mal vor 3 Jahren meine Puter würden nerven und wären zu laut und sie muss sich noch beim Ordnungsamt beschweren ! Der habe ich nur gesagt, nur zu, wer sich lächerlich machen will kann das gerne tun, die Tiere sind ordnungsgemäss angemeldet, werden über den Rassezuchtverein geimpft und Tierärztlich gut betreut, also was soll da schon passieren ? Nebenan waren damals noch 38 lautstarke Gänse beim Nachbarn, auch meine sehr vielen Hühnerhähne störten sie ja nicht, wohl aber meine damals 19 Puter. Die nerven ja nur, wenn sie abends auf der Terrasse sitzen würden usw.

    Ich habe nie wieder was von der gehört ! Die war sogar so deppert sich aufzuregen, weil ich da das Auto auf dem Wiesenweg immer stehen habe und sie da mit dem Rad ja nicht gut durch kommt ! Ich habe nachgemessen, 2,20 Meter Platz bis zum Zaun, da passen 2 Räder nebeneinader locker durch ! Nach der STVO gilt dort Anlieger frei, ich bin Anlieger, sie aber eben nicht. Wenn sie also von oben mit dem Rad rein fährt, ist das an sich nicht erlaubt ! Kommt sie hingegen von unten, da steht der Zusatz Radfahrer frei, der fehlt aber oben ! Da machte sie dann noch mit dem Handy ein Bild von dem Auto und düste stinkig ab und ich habe sie seitdem niemals wieder gesehen !

    Also bleib ruhig, im Notfall klärt das ein Anwalt / Richter und der gute Ruf des Herrn Seelenklempners ist ruiniert, ändern wird sich aber ganz sicher nichts ! Du kannst, mit genug Freunden auch mal bei seinen Vorgesetzen eine Beschwerde einreichen, denn damit rechnet der ganz und gar nicht, sofern er bei euch im Ort tätig ist.
    "Das Niveau eines Landes und dessen moralische Werte
    können an der Weise, wie ihre Tiere behandelt werden,
    gemessen werden.“
    ( Mahatma Gandhi )

  3. #23
    Avatar von Gackerliene
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    Zitat Zitat von Stallknecht Beitrag anzeigen
    Bei so einer Wohnlage und langen Tierhaltung würde ich mir absolut keinen Kopf machen ! Aber lustig empfinde ich den Beruf des Mannes, hat er doch irgendwie verfehlt !!!

    .
    Vielleicht könnt Ihr den Nachbarn eben bei seinem Berufsethos packen, aber friedlich, freundlich, ohne Vorwurfshaltung- sollte doch dieser geübt sein sich zu reflektieren und offen sein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung... dazu könntet Ihr ihm einen Brief schreiben indem Ihr Euer Entsetzen und Fassungslosigkeit über den industriellen Umgang mit Gottes wunderbarer Schöpfung aufzeigt und dass ihr versucht im Kleinen die Möglichkeiten eures Grundstückes für die persönliche Eigenversorgung zu nutzen. Nicht fehlen sollte in dem Brief das Verständnis für die aussergewöhnlichen Belastungen in der Coronazeit durch die Ausgangssperren und ein paar Eier eurer Hühner und wie gesagt nicht süffisant oder so werden, nach dem Brief bei Begegnungen immer freundlich lächeln oder winken... lebt einfach euer Leben weiter, ein Rechtstreit ist so anstrengend, ich vermute, die ziehen den dann auch zurück :-)

    LG, Alex (in christlichen Kreisen ist das Thema Tierschutz wirklich wenig verbreitet, dabei war der erste Gründer eines Tierschutzvereins sogar ein Pfarrer....)

    https://www.umwelt.elk-wue.de/themen-a-z/tierschutz/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Adam_Dann
    "Prüfet aber alles, und das Gute behaltet"
    1.Thess.5.21

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