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Thema: Seidenhuhn Henne frisst und trinkt nicht, krampft beim Schlucken, kann nicht mehr lau

  1. #1

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    Seidenhuhn Henne frisst und trinkt nicht, krampft beim Schlucken, kann nicht mehr lau

    Hallo, ich bin neu hier. Seit 3 Jahren haben mein Mann und ich Hühner im Garten. Jetzt machen wir uns große Sorgen um unsere Seidenhenne Smilla. Seit 1 Woche will oder kann sie nicht mehr mehr laufen. Sie liegt nur und frisst von alleine nicht.
    Seitdem bekommt sie Babybrei von uns in den Schnabel. Bei beinahe jedem Schlucken krampft sie mit dem Kopf und schlägt mit den Flügeln. Es scheint, als ob sie fressen möchte, aber nicht kann.
    Sie hat vom TA zunächst 5 Tage Baytril bekommen. Das zeigte nicht wirklich Wirkung. Nun meint er, das sei ein neurologisches Problem. Sie bekommt nun seit 3 Tagen Vitamin B12 von uns gespritzt subcutan. Das Röntgenbild zeigt keine Auffälligkeiten, höchstens die Leber könnte etwas verändert sein.
    Sie liegt im Garten an einer Stelle und ist auch aufmerksam, aber sie frisst und trinkt nicht selbstständig. Und sie wehrt sich zunehmend gegen das Füttern mit der Spritze. Nachts ist sie separiert.
    Ich bin komplett ratlos und wirklich fertig, weil sie eben nicht teilnahmslos wirkt, dann hätten wir sie längst erlöst. Aber sie kommuniziert mit den anderen.
    Die Beine sind nicht gelähmt, aber sehr schwach, deshalb kann sie nur liegen.
    Mechanisch keine Einschränkungen.
    Hat jemand von euch vielleicht eine Idee, was sie haben könnte und warum sie nicht frisst? Beim Füttern mit der Spritze sind diese Krämpfe so eigenartig. Sie hat Angst zu ersticken. Wäre ganz lieb, wenn ihr Rat hättet. Ach, seit 2 Tagen bekommt sie Mariendistel-Kapseln. Das letzte Ei hat sie vor 1,5 Wochen gelegt. Durchfall hat sie nicht.
    Könnten es trotzdem Würmer sein? Sollten wir eine Wurmkur machen? Erst in 5 Tagen bekommen wir das Ergebnis der Sammelkotprobe. Das ist noch so lang hin...

  2. #2

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    Das hört sich an wie Lähmungserscheinungen, die unter anderem auch den Schluckreflex betreffen. Darum wird die Henne sich auch so wehren bei der Fütterung, weil sie dabei Erstickungsnot bekommt. Vitamin B Mangel wäre auch meine erste Vermutung. Diese Rasse reagiert auf Mangel schnell mit neurologischen Störungen/Ausfällen. Normalerweise können solche Tiere aber wenigstens noch fressen. Bei Deiner Henne ist das ganze leider etwas schwieriger. Sie wird trotz Fütterung von Tag zu Tag abbauen, da sie viel weniger zu sich nimmt, als auf natürlichem Weg. Die Grenze zwischen gut gemeint und Quälerei ist aus der Ferne schwierig zu bestimmen. Da bist Du vor Ort gefragt, Du kennst sie am besten. Ich würde es der Beschreibung nach max. noch 2-3 Tage mit den Vitamin B12 Spritzen versuchen, spätestens dann müsste eine Besserung zu sehen sein. Wenn nicht.....so traurig es auch ist.....würde ich ihr die Fütterungsprozedur nicht mehr antun und sie erlösen.

  3. #3

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    Versuchs mit Selen und vit. E., aber mit TA-Hilfe richtig dosieren.
    Wenn, dann gleich.

  4. #4

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    Vielen lieben Dank für eure Antworten.
    Dass das Schlucken durch Lähmungserscheinungen nicht möglich ist, darauf war ich noch nicht gekommen, aber das ergibt Sinn. Das Vitamin B12 wirkt nicht wirklich, es wird immer schlimmer mit dem Füttern. Ich denke, es ist inzwischen eine Quälerei. Und bis Dienstag nach Ostern ist für sie und auch für uns lang. Zu sehen, dass sie gern fressen würde, aber irgendwie nicht kann, ist grausam.

  5. #5

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    Wenn Du das Gefühl hast, dass sie sich quält, dann erlöse sie. Das ist allemal besser, als tagelanges Siechtum. Leider gehören solche Situationen auch zur Hühnerhaltung. Es ist aber nur fair, der Henne langes Leid zu ersparen.

  6. #6

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    Hat das RÖ-Bild auch den Hals + Kropf gezeigt?
    Vielleicht steckt auch nur ein Fremdkörper drin?

    Aber, das kommt nun wohl szu spät?

  7. #7

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    Ich hatte auch schon an Luftröhrenwürmer oder einen Fremdkörper gedacht. Das Röntgenbild hatte nur der Arzt angesehen, ich hab es aber hier. Kann ja noch mal draufschauen. Tatsächlich aber haben wir Smilla gestern Abend erlöst, sie war so schwach geworden und mochte nicht mehr.
    Jetzt humpelt die nächste Henne, dieses Mal ein federfüßiges Zwerghuhn. Die hatten wir letzte Woche mit beim TA, war aber nichts Mechanisches. Was ist denn da bloß los. Bin schon fix und fertig.
    Mal sehen, was das Ergebnis der Sammelkotprobe am Dienstag zeigt.
    Vielleicht Würmer? Aber müssten die Hühner denn nicht Durchfall haben?

  8. #8
    Avatar von KleineGärtnerin
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    Sie können Durchfall haben, müssen es aber nicht immer. Ich halte eine starke Verwurmung für möglich. Das kann die Hühner so schwächen, daß sie sich nicht mehr richtig auf den Beinen halten können.
    große Wyandotten in silber-schwarzgesäumt und gelb-schwarzgesäumt

  9. #9

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    Die Federfüßige mag jetzt auch nicht mehr laufen. Erst humpelte sie, jetzt liegt sie. Fester Kot. Sie frisst aber noch.
    Es ist zum Verzweifeln. Oder ist es Marek? Gibt es andere Möglichkeiten, warum es zu neurologischen Ausfällen/ nicht mehr laufen können kommt ?
    Hätte der TA nicht vor 5 Tagen rein prophylaktisch eine Wurmkur o.ä. mitgeben sollen? Mir sterben die Hühner weg. Vor 6 Wochen ist bereits die Schwester des Seidenhuhns gestorben, war auch von einem auf den anderen Tag schwach und baute ganz schnell ab. Bei ihr war der Kot aber direkt unter dem Mikroskop untersucht worden und unauffällig. Aber die Anzeichen sind immer Absonderung, Schwäche, Appetitlosigkeit, liegen.
    🤔😢

  10. #10

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    Am besten schickst Du das nächste frisch verstorbene Tier zur Obduktion ein. Dann hast Du gute Chancen auf eine gesicherte Diagnose. Das vorherige Humpeln passt zu Marek. Wenn die Tiere nicht mehr laufen können, haben sie in der typischen Marek-Liegeposition ein Bein nach vorne gestreckt. Ohne Diagnostik bleibt aber alles spekulativ.

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