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Thema: Hilfe zu Enten

  1. #1

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    Hilfe zu Enten

    Hallo, ich habe mir vor etwa einer Woche 4 Warzenenten und einen Erpel geholt und bin noch ein totaler Anfänger mit den Enten. Ich habe noch keinen eigenen Entenstall und hab sie jetzt erstmal zu den Hühnern getan.Das Problem ist aber, dass sie nie von alleine in den Stall gehen wie die Hühner am Abend. Ich muss jetzt immer jeden Abend einen Trichter aus Gittern vor der Hühnerleiter aufstellen und sie dort hineintreiben, damit sie reingehen. Sonst setzen sie sich immer unter den Stall und wollen da schlafen.(Ich habe einen Stall auf ca 50cm hohen Stelzen)Wenn ich sie aber dort unten lasse kommt aber warscheinlich der Marder und frisst sie. Wie kann ich die Enten dazu bringen von alleine Rein zu gehen? Futter gibt es nur drinnen im Stall. Außerdem wie kann ich erkennen wann sie Brüten wollen? Die Enten sind vom Sommer also müssten sie schon legen können, ich habe aber bis jetzt kein einziges Ei von den Enten gesehen, ich bin auch sicher ,dass sie auch nirgends anders gelegt haben weil der Auslauf umzäunt ist und ich alles relativ schnell absuchen kann.
    Ich hoffe mir kann jemand helfen
    LG

  2. #2
    Moderator Avatar von sil
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    Hallo
    Anders als Hühner sehen Enten auch in der Dämmerung noch ausreichend, sie gehen deswegen sowieso eher später ins Bett als Hühner. Wenn Du verhindern willst, daß sie sich unter dem Stall zur Nacht begeben, versuche diesen Bereich so zu versperren, daß da keine Ente hin kann. Warzenenten haben zwar kein Problem damit, Höhe zu gewinnen, Enten allgemein benutzen aber wohl sehr ungern Hühnerleitern.
    Wenn sie brüten sollen, sorge möglichst zeitnah dafür, daß sie einen eigenen Stall bekommen. Wenn sie erst mal sitzen lassen sie sich in der Regel nicht mehr umsetzen. Warzenenten möchten gerne erhöhte Nester, die nicht voll einsehbar sind. Wenn sie mit dem Angebot im Stall nicht zufrieden sind, suchen sie sich andere Plätze. Wie alle Enten sind sie Meister darin, ihr Gelege zu verstecken. Sie decken die Eier mit Gras, Laub, Moos oder was auch immer zu, das sie praktisch nicht mehr zu sehen sind. Es sind übrigens recht gute Flieger, für die ein Zaun kein Hindernis darstellt.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  3. #3
    Moderator Avatar von KaosEnte
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    zuerst mal


    zu den Hinweisen, die dir sil bereits gab, fällt mir noch ein:

    Hühner und Enten gehören nicht zusammen in einem Stall. Enten bringen zu viel Feuchtigkeit in den Stall und diese schadet den Hühnern. Genaueres, also wie die Huhns Schaden nehmen (krank werden könnten?), dazu können dir aber die Hühnerhalter sagen. Ich halte nur Enten.

    Alleine in den Stall - - - geh meine schon bzw. meistens, momentan aber nicht vor acht, halb neun. Viele Enten gehn erst wenns dunkel wird ins Nest.
    Aaber auf ner Hühnerleiter nach oben gehen, das tun meine Warzen nur unter Zwang, also dicht aufrücken (was sie auch nicht gern haben). Hab zuerst auch so ein Brett gemacht, da der Einstieg zum Schlafstall ca. 50cm über Boden liegt.

    Warum dürfen die Enten nicht unter den Hühnerstall? Also zumindest bis ihr Stall fertig ist. Du könntest ja Volierendraht rundrum ziehen und ne Platte, mit Steinen verkeilt als "Tür" an einer Seite? Einen Stall zwecks schlafen brauchen Enten im Sommer nicht. Da reicht so ne provisorische "Voliere" auch.

    Eine Woche ist nicht viel Zeit zum eingewöhnen. Zumindest für Enten. Dass nicht gelegt wird, kann am Umzug liegen. Wenn sie brütig ist bauen Enten ihr Nest wie sil beschrieb. Merken wirst du das sofort, da sie grantig werden und dich anfauchen. Wenns dumm geht kann dich eine auch mal, Krallen voran, anfliegen.

    Ich würde dir wie auch sil raten, so schnell als möglich den Stall zu bauen und gebe zu bedenken: Abteil für Ente+Liewerl geplant? Wohin mit dem Erpel während die Enten führen (wobei Warzen nicht so gefährlich für die Nachzucht werden wie andere Rassen)? Vogelgrippe wird garantiert auch irgendwann wieder kommen. Ob du da Enten und Hühner zusammen in einer Voliere halten kannst, das werden dir noch andere sagen können.

    Und: kein Wasser für die Enten im Stall! Enten machen aus nem Liter Wasser ne riesen Überschwemmung mit jeder Menge Dreckmatsche. Bei uns stehen die Futter/Trinkgefäße vorm Stall.

    Du hast nix über Badegelegenheit für die Watschler geschrieben ? ? ? Wenn ne Ente brütet, will sie sich ausgiebig baden und geht anschließen tropfnass zurück aufs Nest.

    Viel Spaß mit den Warzen. Gibt wenig was unterhaltsamer und auch beruhigender ist, als die Plattfußindianer zu beobachten.
    in unserem Garten leben Laufi/StockentenMix Kalle und Laufi/WarzenMix Frl. Socke von Quak
    Frau Warzi Heidi mit ihrem Warzerich Elvis
    UngarnErpel Ludwig und PommernEnte Agathe von Quaaack

  4. #4
    Avatar von Hühnermamma
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    Aalso... Es wurde ja schon viel geschrieben. Nur noch nicht von allen... Daher gebe ich auch mal meinen Senf dazu: Enten ohne Stall wäre mir definitiv zu riskant. Es sei denn, sie haben - wie meine inzwischen - eine Raubzeugsichere Voliere. Das heißt, da kommt nix von unten, nix von der Seite und nix von oben rein. Weder Ratte, noch Marder, noch Waschbär noch Fuchs noch Habicht. Meine Enten (Stock-Lauf-Mix) gingen zu 99 % nicht von alleine in den Stall. Hühnerleitern mögen sie sicher nicht. Also würde ich auch dringend zu einem sicheren Stall raten. Ebenerdig. Was bei einer gemeinsamen Haltung noch evtl. bedacht werden sollte: Manche Erpel werden während der Brutzeit extrem aggresiv. Da haben die Hühner nix zu lachen, es sei denn, sie wehren sich. Umgekehrt kann ein triebiger Hahn auch für die Enten ziemlich lästig werden.

  5. #5
    Avatar von Widdy
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    Auch mein Senf kommt noch

    Speziell Warzis sind halt einfach noch etwas spezieller als andere Enten
    Bei uns sind 8 Enten in ihrem eigenen Entenstall, und wenn die 2 Warzi-Damen schlechte Laune haben, kann es schon vorkommen, dass einfach an ein paar Flügeln gerissen wird oder sie einfach Türsteher spielen, damit die anderen 6 nicht so gross Lust haben zum Stall reinzugehen. Das werden sie auch an Deinen Huhnis ausprobieren.
    Bei uns sind in der Nacht die Gänse, Enten und Hühner räumlich getrennt (separate Ställe).

    Ab und an gehen meine Enten übrigens selber rein, aber nicht immer. Muss regelmässig nachhelfen.
    Im Entenstall hat es immer Wasser und Futter zur freien Verfügung. Nur ist das Wasser (Waschbecken) in einer grossen Untersetzerschale reingestellt und überall ist Hobelspäne. In der Wasserumgebung muss ich allerdings auch immer jeden Tag die nasse Ware rausholen. Gibt schlimmeres, der Stall wird sowieso immer geputzt.

    Nie und nimmer würde ich meine Watschlers unter dem Stall übernachten lassen.
    Da würden sich unsere Füchse und Marder schon am ersten Abend an dem Festschmaus erfreuen.

    Meine fliegen regelmässig ihre Runden von A nach B, sind jedoch auch sehr standort-treu wie unsere restlichen Federfreunde hier.

    Du willst sie gleich brüten lassen?

    Ach ja, und dann noch .
    Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. Georg Bernard Shaw 1856-1950.

  6. #6
    Moderator Avatar von KaosEnte
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    Zitat Zitat von Widdy Beitrag anzeigen
    Nie und nimmer würde ich meine Watschlers unter dem Stall übernachten lassen.
    aber sollte es nicht bis zur Beendigung des Stallbaus gehen, wenn unterm Hühnerstall rundrum mit Volierendraht dicht gemacht und die Öffnung mit z.B. einer Schaltafel verstellt ist?
    Wäre dann halt ne Voliere in mini.
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  7. #7
    Avatar von Widdy
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    Wär' für mich bzw. für unsere Tiere absolut keine Option,
    die wären vorher in unserem Haus untergebracht.
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  8. #8
    Avatar von Hühnermamma
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    Zitat Zitat von KaosEnte Beitrag anzeigen
    aber sollte es nicht bis zur Beendigung des Stallbaus gehen, wenn unterm Hühnerstall rundrum mit Volierendraht dicht gemacht und die Öffnung mit z.B. einer Schaltafel verstellt ist?
    Wäre dann halt ne Voliere in mini.

    Ich denke auch nicht, dass sich Fuchs, Marder oder Waschbär von einem derartigen Provisorium abhalten lassen. Wäre mir auch zu riskant.

  9. #9

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    Danke für die Infos! Das mit dem Wasser hab ich schon selbst herausgefunden, als ich dann aber draußen ein kleines Wasserbecken aufgestellt hab, wurde der Wasserspender gar nicht mehr benutzt(auch von den Hühner nicht). Das mit der Feuchte geht eigentlich weil die Hühner eine erhöhte Holzplatte mit Sägespähne haben wo sie schlafen, wo die Enten nicht hinkommen.

  10. #10

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    Trotzdem erhöht sich ja die LF im Stall und die sollte man bei Hühnern so niedrig wie möglich halten.
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün- und 3 Rotlegerinnen

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