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Thema: An was sterben eure Hühner

  1. #11
    Avatar von Sterni2
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    Die häufigsten Todesfälle gehen wohl an den Marder. Er kommt nicht immer nur nachts bzw. bringe ich nicht immer alle abends rein (aufgebäumte Jungspunde, nicht gefundene Freilandglucken).
    Zuviele hab ich auch schon durch Kropfverstopfung verloren.
    Einmal 8 Küken von 9 durch Infektion verloren.
    Altersschwäche - oder unbekannte Ursache.
    1 Straße.
    1 Habicht.
    Einige spurlos verschwunden (schätze Fuchs oder Marder).
    Einige wegen Krankheit erlöst.
    2 Bauchwassersucht.

  2. #12
    Avatar von Neuzüchterin
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    Am interesanntesten wären doch die Bestätigten Fälle von ansteckenden Krankheiten
    Tod durch Milben hatte ich auch schon.Blöder Anfängerfehler.
    Kloakenvorfall,gebrochener Flügel und Kropfverstopfung..mussten erlöst werden.
    Auch Kannibalismus und tod einer Junghenne,die in den Stall der Glucke gekommen ist und und von dieser böse verletzt wurde...

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  3. #13
    Avatar von Susanne
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    Wir hatten schon Todesfälle durch innere Trichomonaden (leider von außen fast nicht feststellbar), von Gallibakterien (oft resistent) und multiresistenten Colikeimen. Alles bestätigt, leider oft zu spät, teils post mortem. Dann mehrfach Todefälle bei langen Operationen (Nakrose nicht überlebt oder eingeschläfert in Narkose), oft Schichteier also Ursache der OP. Bauchwasser ist auch immer wieder mal ein Problem, was wir aber meistens in den Griff bekommen. Bakterieller Hühnerschnupfen hat mich am Anfang meiner Halterlaufbahn mal 3 Hennen gekostet (habe dummerweise mit Hausmitteln rumprobiert), wir hatten schon mehrfach nicht operierbare Tumore (wobei die Todesursache dann oft Einschläfern war, sofern wir diese schon lebend feststellen konnten)- bislang waren die aber nie virusbedingt. So was wir Kropfverstopfung lassen wir operieren, wir haben sogar eine Henne mit operierter Milz. Hätten wir letzteres nicht machen lassen, wäre die jetzt tod wegen ungewöhnliche Milzvergrößerung (auf die vierfache Größe). Einen Hahn mussten wir mal einschläfern lassen, weil er nicht bekämpfbare Colikeime in einem Gelenk hatte. Da wir fast alle Hühner post mortem untersuchen lassen, wissen wir schon, dass manchmal potentiell ansteckende Sachen ne Rolle gespielt haben. Aber die haben uns bislang noch nie ein Massensterben verursacht. Ach so, ich hatte lange Egg Dropp im Bestand, hat aber auch nicht alle erwischt und wurde durch konsequente Impfung von Neuzugängen wieder ausgemerzt. Die betroffene Henne ist übrigens dank Hormonchips dennoch 8 Jahre alt geworden. Ich habe jetzt schon den zweiten Hahn (innerhalb von 20 Jahren), der eine Herzschwäche hat, aber der wird behandelt, bislang lebt er noch, auch der andere hat noch (mit Behandlung) vier Jahre nach Feststellung gelebt. Der wird aber sicher mal an Herzinfarkt sterben oder an einem Schlaganfall (er hatte schon kurzfristig Anzeichen dafür). Mein allererster Hahn wurde zum Habichtopfer, seither ist alles übernetzt, danach noch mal eine Sebrighthenne, die zum Sperberopfer (trotz Netz) wurde.

  4. #14
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Neuzüchterin Beitrag anzeigen
    Am interesanntesten wären doch die Bestätigten Fälle von ansteckenden Krankheiten
    Ja also das wäre dann nur einer: Hahn erstickt und mit Verdacht auf ILT eingeschickt, war aber stattdessen tumoröser Marek (Tumore drückten Luftröhre zu).

    Um die Wahrscheinlichkeit besser einschätzen zu können, müßte aber eigentlich auch jeder dazusagen, wie er mit dem Ansteckungsrisiko umgeht. Ich nehme beispielsweise seit vielen Jahren keine lebenden Tiere mehr dazu, lasse niemanden mit Hühnerkackeschuhsohlen zu meinen Hühnern, ziehe mich selber um, wenn ich wo war, verfüttere keine fremden Eierschalen, nehme nur fremde Bruteier von Leuten, die ich kenne und desinfiziere sie trotzdem... Marek habe ich halt hier, das ist sowieso überall, aber das Risiko für andere ansteckende Krankheiten versuche ich gen null zu reduzieren. Ich impfe gegen nichts, eine Impfpflicht besteht hier nicht.
    Grünlegemixe 2,10; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 4,5; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  5. #15
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Ich nehme beispielsweise seit vielen Jahren keine lebenden Tiere mehr dazu, lasse niemanden mit Hühnerkackeschuhsohlen zu meinen Hühnern, ziehe mich selber um, wenn ich wo war, verfüttere keine fremden Eierschalen
    Ja, das habe ich schon immer so gehalten. Trotzdem hatte ich 2x einen Bestandsinfekt mit einigen Todesfällen, wo trotz mehrerer Sektionen und umfangreicher Labortests nicht gesagt werden konnte, woran die Tiere verstorben sind. Das einzige, was gesagt werden konnte, war, dass es ein viraler Infekt war. Aber nichts von den klassischen Virusinfektionen. Ich hab eine sehr lange Liste darüber, was ich definitiv nicht im Bestand habe. Was natürlich auch beruhigt..
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,14 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  6. #16
    Avatar von Sterni2
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    Meine 8 Küken wurden damals von Streptokokken im Darm dahingerafft. War Hitzeperiode, hatte schon mehrere Bruten im gleichen Gehege hintereinander ohne Auswechseln von Erde oder Kalken vom Ställchen.

  7. #17
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    Ja, das habe ich schon immer so gehalten. Trotzdem hatte ich 2x einen Bestandsinfekt mit einigen Todesfällen, wo trotz mehrerer Sektionen und umfangreicher Labortests nicht gesagt werden konnte, woran die Tiere verstorben sind. Das einzige, was gesagt werden konnte, war, dass es ein viraler Infekt war. Aber nichts von den klassischen Virusinfektionen. Ich hab eine sehr lange Liste darüber, was ich definitiv nicht im Bestand habe. Was natürlich auch beruhigt..
    Das ist ja unheimlich. Ich habe ja hier keine Spatzen, daher fallen mir spontan Spatzen als Überträger ein. Aber nicht feststellen zu können, was es war, ist doch sehr gruselig. Weißt Du denn, ob Du es losgeworden bist?
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  8. #18
    Moderator Avatar von zfranky
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    Es geht ja allen wieder gut. Seit 2 Jahren gab es diese Probleme nicht mehr, die Nachzuchten kamen ohne Verluste hoch.
    Ich denke, es ist raus.
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  9. #19
    Avatar von SetsukoAi
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    Hm.. schwierig

    Meistens ist es nicht eindeutig an was sie sterben da ich nicht alle aufschneide. Bei Verlusten von Einzeltieren alle paar Monate lasse ich die auch nicht Untersuchen.

    Gerade letzte Woche musste ich eine Cream Legbar von 2018 erlösen. Sie hatte gehumpelt ohne erkennbare Verletzung oder Schwellung. Ich hab sie noch 2 Wochen bei den anderen gelassen um die zu beobachten, manchmal wird das ja wieder wenn sie sich Versprungen hat. Aber hier nicht, sie wurde auch immer dünner. 2 ihre Geschwister, aus geschickten Bruteiern des gleichen Züchters, hatten das auch. Zuerst humpeln, dann Abmagerung, und dann haben wir sie erlöst. Eine Mixhenne wurde plötzlich blind, die haben wir dann auch erlöst da sie sich nicht mehr in der Gruppe behaupten konnte und das Futter nicht mehr fand.
    Dann hatte ich schon öfter mal Zysten und Tumore im Bauch älterer Hennen gefunden.

    Ansonsten das übliche: Mattigkeit, evtl. Durchfall oder Hungerkot, Abmagerung. Wenn ich sehe das wird nix mehr dann werden sie erlöst.

    Beinbrüche habe ich 2 geheilt, eine 3. mussten wir erlösen weil der Bruch im Oberschenkel war. Legedarmvorfälle habe ich auch 2 geheilt da haben wir, glaube ich, früher mal 2 erlöst die es nach heutiger Sicht, doch geschafft hätten wenn ich es damals gewusst hätte.

    Ich hatte auch schon Kokzidien, Pasteurellen, E-Coli Infektionen und Schimmelpilze bei den Hühnern, welche damals einiges meiner Nachzucht getötet hat. Seit ich gegen Kokzidiose Impfe und "Soft Acid" ins Wasser gebe hatte ich keine Ausfälle mehr.
    Ich hab auch schon gehabt das sich Brahmaküken in einer Ecke zerdrückt haben. In einer Nacht waren das mal 8 Jungtiere. Das hab ich echt nur bei den Brahma so extrem erlebt.

    2 Puten die auf dem Nest Verhungert und Verdurstet sind obwohl Wasser und Futter 1 Meter daneben stand.
    Eine Brahma Glucke die durch Milben so geschwächt war und dadurch starb.

    Bei den Hybriden damals sehr oft Legedarmentzündungen, bei den Rassetieren eher seltener.



    Zitat Zitat von nbk Beitrag anzeigen
    70% Altersschwäche,
    20% Fuchs,
    9% Iltis/Marder,
    1% Schlachtung
    0% Krankheiten / Viren.

    100% Freilandhaltung, fast ungeschützt.

    Nie ein totes Tier gehabt? Woher willst du wissen das die 70% Altersschwäche war und keine Krankheit?
    Geändert von SetsukoAi (16.02.2020 um 11:57 Uhr)

  10. #20
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Hähne: Fast 100 % durch Schlachten,
    2 Fälle durch Fuchs,
    1 Fall Infektion (Althahn nach Neuzukauf).

    Hennen: Fast 100 % durch Fuchs oder - seltener - Habicht (meist, wenn sie noch sehr unerfahren oder bereits älter als sechs Jahre geworden sind und deutliche Alterszeichen erkennen lassen; im "Mittelalter" stirbt (fast) keine Henne durch Beutegreifer),
    1 Fall Altersschwäche,
    1 Fall Milben (hatte ich bis dahin noch nicht; zu spät erkannt),
    1 Fall durch inneres Verbluten (Aneurysma?) - ist bei der Futtersuche einfach umgekippt und war tot.
    Hennen schlachte ich grundsätzlich nicht.
    *
    100% Freilandhaltung, fast ungeschützt.
    Every disaster movie begins with the government ignoring a scientist.

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