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Thema: Eine lesbische Henne - oder eine Transe?

  1. #21

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    Wer ein kompromissloser Tierschützer ist, wer dazu neigt, Tiere zu vermenschlichen, der lese jetzt bitte nicht weiter.

    Ich versuch für die Realisten, meinen Standpunkt zu erklären. Ich mag Tiere, ich behandle sie gut, halte sie möglichst artgerecht. Aber ich nutze sie, ich erwarte von Hühnern, dass sie mir Eier legen.
    Wenn bei vier Hühnern von zwei Küken sich zwei Hähne entwickeln, dann ist einer zu viel. Und ja, den zweiten - er hat sich übrigens schon bald nach dem Schlüpfen von seinem Geschwister im Federkleid und auch schon bald durch den Kamm eher als Henne, keineswegs als Hahn dargestellt. Die Theorie vom unterdrückten Hahn passt so nicht.
    Es soll zwittergeschlechtliche Menschen geben, also wohl auch Hühner. Meine Bekannten, jene, die sich mit Hühnern auskennen, haben auch auf Zwitter getippt.
    Also, kurz gefasst: Gestern haben wir den (Zwitter- )Hahn gegessen. Die Hoden übrigens waren beide mind. 3cm.
    Im Hühnerhof ist jetzt wieder Ruhe, die Hennen werden nicht von zwei Hähnen gefordert (die vom häufigen Auffordern ausgerupften Federn am Hals können wieder nachwachsen), der Hahn ist auch ruhiger und belästigt seinen Harem weniger. Soviel, was die artgerechte Haltung angeht.
    An Eierdieb65: Ja, die Maxi hat erwartungsgemäß nicht mitgegessen, aber hat eingesehen, dass zwei Hähne für 4 Hühner nicht geht. Punkt.

  2. #22
    Avatar von EW1970
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    Die beiden Fotos sind zwei unterschiedliche Tiere, das sieht man am Kamm Die haben dir beim Fotografieren einen Streich gespielt
    LG Eva

    Sorry war nicht auf der letzten Seite,,,,
    Du hast eine gute Lösung getroffen.
    Geändert von EW1970 (07.02.2020 um 18:47 Uhr)

  3. #23

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    Zitat Zitat von Stallbauer Beitrag anzeigen
    Wer ein kompromissloser Tierschützer ist, wer dazu neigt, Tiere zu vermenschlichen, der lese jetzt bitte nicht weiter.

    Ich versuch für die Realisten, meinen Standpunkt zu erklären. Ich mag Tiere, ich behandle sie gut, halte sie möglichst artgerecht. Aber ich nutze sie, ich erwarte von Hühnern, dass sie mir Eier legen.
    Wenn bei vier Hühnern von zwei Küken sich zwei Hähne entwickeln, dann ist einer zu viel. Und ja, den zweiten - er hat sich übrigens schon bald nach dem Schlüpfen von seinem Geschwister im Federkleid und auch schon bald durch den Kamm eher als Henne, keineswegs als Hahn dargestellt. Die Theorie vom unterdrückten Hahn passt so nicht.
    Es soll zwittergeschlechtliche Menschen geben, also wohl auch Hühner. Meine Bekannten, jene, die sich mit Hühnern auskennen, haben auch auf Zwitter getippt.
    Also, kurz gefasst: Gestern haben wir den (Zwitter- )Hahn gegessen. Die Hoden übrigens waren beide mind. 3cm.
    Im Hühnerhof ist jetzt wieder Ruhe, die Hennen werden nicht von zwei Hähnen gefordert (die vom häufigen Auffordern ausgerupften Federn am Hals können wieder nachwachsen), der Hahn ist auch ruhiger und belästigt seinen Harem weniger. Soviel, was die artgerechte Haltung angeht.
    An Eierdieb65: Ja, die Maxi hat erwartungsgemäß nicht mitgegessen, aber hat eingesehen, dass zwei Hähne für 4 Hühner nicht geht. Punkt.
    Warum passt die Theorie vom unterdrückten Hahn nicht?
    Was du beschreibst ist genau das.

    Du vergleichst zwittergeschlechtliche Menschen mit Hühnern, schreibst aber im ersten Satz, wer Hühner vermenschlicht soll nicht weiterlesen? Ähhhhm, merkst du was?

    Davon mal abgesehen, hättest du bei einem echten Zwitter nicht nur Hoden, sondern auch Eierstöcke vorgefunden.

    Seltsam dein Beitrag, aber geschlachtet hätte ich auch.

  4. #24

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    Hallo mk4x: Unterdrückter Hahn: Der eine müsste den anderen ja schon im Kükenalter unterdrücken, ich denke, sowas wird erst wirksam ab oder nahe der Geschlechtsreife.
    "Vergleichen", damit wird gerne in der Politik Stimmung gemacht. Vergleichen kann und darf ich alles - nur nicht Gleichsetzen! Zur Verdeutlichung: Ich vergleiche Menschen und Hühner, wenn ich sage: Hühner haben zwei Beine, Menschen auch. Setze ich sie damit gleich? (Deutsch war mein Lieblingsfach, möchte aber nicht Klugscheißer sein).
    Hoden + Eierstöcke: Habe zwar schon etliche Tiere geschlachtet, auch Hühner, aber so genau hab ich noch nie drauf geachtet, was ich dabei raushole. Bei diesem Hahn war schon so ein darmähnliches, ziemlich langes Gebilde, und ich habe mich gefragt, wozu man das als Hahn brauchen soll. Für die Sperma-Leitung kam es mir lang und zu dick vor.

    Wenn Sie das heute noch lesen, wünsche ich eine geruhsame Nacht.

  5. #25
    Mad Scientist Avatar von Batakie
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    Also, es ist nichts ungewöhnliches, das man einen Junghahn hat, der sich schnell entwickelt und einen, der sich langsam entwickelt. Solche unterschiedlichen Junghähne habe ich ständig. Ich denke, das du dachtest, es sei eine Henne, weil das deine erste Brut war und du das nochnicht kennst.

    Das dann ein Hahn geschlachtet wird, weil man nur einen braucht ist auch nichts besonderes, warscheinlich normal für viele hier. Das dieser Hahn als lesbisch oder Transvestit dargestellt wird kommt etwas seltsam rüber.

    Ich nehme mal an, das du das gedacht hast, weil du dich noch nicht so sehr mit Hühnern auskennst.

  6. #26

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    Klugscheißen will ich auch nicht und Deutsch Leistungskurs hatte ich auch.
    Der Versuch das Verhalten und die Entwicklung eines Hahnes am Maßstab des Menschen zu erklären, ist und bleibt eine Vermenschlichung des Tieres.
    Vermenschlichung ist die Zusprechung menschlicher Eigenschaften, die sich dabei sowohl in der Gestalt als auch im Verhalten zeigen.
    Von Gleichsetzung hab ich übrigens nichts geschrieben.
    Aber lassen wir das.
    Gute Nacht.

  7. #27

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    Zitat Zitat von Stallbauer Beitrag anzeigen
    Wer ein kompromissloser Tierschützer ist, wer dazu neigt, Tiere zu vermenschlichen, der lese jetzt bitte nicht weiter.

    Ich versuch für die Realisten, meinen Standpunkt zu erklären. Ich mag Tiere, ich behandle sie gut, halte sie möglichst artgerecht. Aber ich nutze sie, ich erwarte von Hühnern, dass sie mir Eier legen.
    Wenn bei vier Hühnern von zwei Küken sich zwei Hähne entwickeln, dann ist einer zu viel. Und ja, den zweiten - er hat sich übrigens schon bald nach dem Schlüpfen von seinem Geschwister im Federkleid und auch schon bald durch den Kamm eher als Henne, keineswegs als Hahn dargestellt. Die Theorie vom unterdrückten Hahn passt so nicht.
    Es soll zwittergeschlechtliche Menschen geben, also wohl auch Hühner. Meine Bekannten, jene, die sich mit Hühnern auskennen, haben auch auf Zwitter getippt.
    Also, kurz gefasst: Gestern haben wir den (Zwitter- )Hahn gegessen. Die Hoden übrigens waren beide mind. 3cm.
    Im Hühnerhof ist jetzt wieder Ruhe, die Hennen werden nicht von zwei Hähnen gefordert (die vom häufigen Auffordern ausgerupften Federn am Hals können wieder nachwachsen), der Hahn ist auch ruhiger und belästigt seinen Harem weniger. Soviel, was die artgerechte Haltung angeht.
    An Eierdieb65: Ja, die Maxi hat erwartungsgemäß nicht mitgegessen, aber hat eingesehen, dass zwei Hähne für 4 Hühner nicht geht. Punkt.
    Eigentlich mag ich dieses komplette Zitieren ja überhaupt nicht, aber ich muss in den nächsten 5 Minuten ins Bett... morgen um 9 werden hier 20 Hähne zum Schlachten hergebracht, geschenkt, und abends werden wir noch einen 18 Geburtstag feiern...

    Warum warst du der Meinung dein Handeln so rechtfertigen zu müssen?
    Die erfahrenen User hier haben sofort bei den Bildern Hahn gesagt, du ziehst das nicht in Betracht?
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
    ****suche gold weißgesäumten Wyandotten-Hahn****

  8. #28
    Avatar von Dylan
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    Es ist wirklich normal und angemessen, dass du deinen überzähligen Hahn geschlachtet hast. Wer ausbrüten lässt, muss immer damit rechnen, dass zuviele Hähne rauskommen. Ich hatte im letzten Jahr von über 30 geschlüpften Küken gerade mal 8 Hühner dabei. Schlachten heißt einfach, Verantwortung für die überzähligen Tiere zu übernehmen, wenn es keine andere Lösung gibt.
    Und "unterdrückter Hahn" bedeutet nicht, dass der Hahn von klein auf vom anderen unterdrückt wird.
    Es geht um die körperliche Entwicklung, weswegen er länger für eine Henne gehalten wird.

  9. #29
    Avatar von Nicolina
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    Zitat Zitat von Stallbauer Beitrag anzeigen
    Wer ein kompromissloser Tierschützer ist, wer dazu neigt, Tiere zu vermenschlichen, der lese jetzt bitte nicht weiter. (...)
    Sorry - aber der Titel war bereits vermenschlicht.

    (https://www.stupidedia.org/stupi/Transe)
    Liebe Grüße – Nic und die bunte Truppe.

  10. #30
    Hahnenflüsterer Avatar von Rocco
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    Kommt mal alle wieder runter!

    Fakt ist, der Hahn war unterdrückt. Ja, das beginnt bereits im Kükenalter. Das heißt aber nicht, dass das so bleibt.
    Bei mir lief ein unterdrückter Hahn, der später der Chefhahn wurde.
    Interessant war die Entwicklung. Er ließ sich anfangs wie eine Henne locken und verhielt sich auch so. Dann gsb es die ersten Reibereien mit dem Althahn. Bei Gefahr musste immer erst der Unterdrückte in den Ring und die Hennen vertridigen, der Chef kam erst später dazu. So ging das eine ganze Weile bis der Unterdrückte die Herde übernahm und den Chef absetzte.

    Dein Hahn war garantiert kein Zwitter.

    Ob jemand seine Tiere schlachtet oder nicht, bleibt auch jedem seine Sache.
    Mich interessiert bei den Tieren das Verhalten. Durch die sehr enge Beziehung zu meinen Tieren habe ich schon viele interessante Verhaltensweisen erkennen dürfen.

    Mfg Rocco
    Meine Tiere kommen NICHT in den Topf und die wissen das!

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