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Thema: Leithenne vs Hahn

  1. #1

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    Leithenne vs Hahn

    Hallo zusammen,

    ich brauche Mal Euren Rat, die Leithenne hat ein Problem mit dem Hahn.

    Wir sind 2018 auf's Huhn gekommen, haben 5 Hennen aus dem Jahr.
    2019 meinte die Amrock-Henne, sie müsse brüten - schlecht ohne Hahn. Also, Bruteier besorgt, daraus kamen 1,2 Mixe. Somit ist die Truppe im Mai 2019 angewachsen auf 1,7, angeführt von einer Australorp-Henne.

    Die Küken entwickeln sich prächtig, der Hahn wird kurz vor Weihnachten so richtig zum Gockel: balzt, zeigt Futter an und tritt.
    Und damit die Probleme: Die Leithenne will sich nicht unterordnen, der Hahn versucht es auf seine Art (viel Picken und Geschrei). Zu den anderen sechs ist er lieb und zuvorkommend.
    Die Australorp versteckt sich den ganzen Tag im Stall, so dass ich erst dachte, sie hat Angst.

    Heute hab ich gesehen, dass sie (nachdem sie aus dem Stall geholt wurde) mit den anderen Hennen ähnlich rüde umgeht wie der Hahn mit ihr (Picken, besteigen). Der Hahn war zu dem Zeitpunkt in einer anderen Ecke im Garten unterwegs.

    Was stimmt in der Truppe nicht?
    Eigentlich noch wichtiger: wie bekommen wir wieder Ruhe rein, ohne dass sich ein Huhn so absondert?

    VG,
    Sabrina

  2. #2
    Avatar von sternenstaub
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    Ist das Australorp-Tierchen ganz sicher eine Henne? Oder habt ihr evtl. nun 2 Hähne? Ihr wäret nicht die ersten Anfänger, denen man einen Hahn als Henne unterjubelt. Stell mal Fotos von dem Australorpchen ein.
    Gruß sternenstaub

    Das Los des Anfängers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  3. #3

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    Also, wenn sie bei der Mauser keine Geschlechtsumwandlung durch gemacht hat, ist sie ganz sicher eine Henne. Sie war eine der ersten von 2018, die Eier gelegt hat. 😉

  4. #4
    Avatar von sternenstaub
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    OK. Deine Schilderung passt nämlich auch gut zu Hahnenkampf und der Jüngere hat den Älteren enttront. Und nun gibt es eben Keile, wenn der Unterlegene auftaucht.

    Es gibt durchaus Hennen, die sehr viel Testosteron haben und sich hahnig verhalten. Das kann zu Problemen führen. Wenn da keine Besserung in Sicht ist, hilft nur entweder den Hahn vermitteln oder die Henne. Wenn das Problem seit Weihnachten besteht würde ich da nicht mehr lange zuwarten. Ist ja für das unterlegene Tier auch sehr stressig.

    Im Übrigen gibt es durchaus Hennen die nach der Mauser zum Hahn werden, auch optisch. Ursache ist da meist ein Eierstocktumor der den Hormonhaushalt durcheinander bringt.

    Stell doch trotzdem mal ein Bild vom Australorpchen ein.
    Gruß sternenstaub

    Das Los des Anfängers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  5. #5

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    Hmm, interessante Sicht mit dem Testosteron. Hab leider kein aktuelles Bild, aber hier mal zwei Bilder vom August, vor der Mauser - die schwarze Australorp ist das entsprechende Huhn.






    Das mit dem Vermitteln wollte ich eigentlich vermeiden, aber ich befürchte, dass es darauf hinaus läuft. Aber es interessiert mich dennoch, was in so einem Hühnerkopf los ist.

  6. #6
    Avatar von Jussi
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    Hallo sabheis, wir beobachten oft auch, dass die Tiere sich durchaus während der Mauser und/oder Legepause anders verhalten. Sie stehen in der Rangfolge dann auch weiter hinten und in der Gruppe wirkt es unruhiger als sonst. Sobald dann wieder gelegt wird bzw sich die Hennen eine nach der anderen auch wieder treten lassen, kehrt die gewohnte Ruhe zurück. Vielleicht liegt es bei Dir ja auch daran? Ich würde erstmal etwas abwarten. Dein Hahn ist ja auch noch nicht recht routiniert, wenn er vor ein paar Wochen erst seine Bestimmung erkennt hat. Hennen, gerade Alphahennen akzeptieren gerne auch erst "richtige" Männer. Chef ist übrigens immer eine Henne. Der Hahn ist fürs Aufpassen, Treten usw da.
    Geändert von Jussi (27.01.2020 um 05:54 Uhr)
    Gefiederte Grüße von den 1,11 unserer super tollen schwarzen Augsburger und der Mixhenne Happy!

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