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Thema: Auslauf: Gefplasterte Bereiche dazu zählen?

  1. #1

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    Auslauf: Gefplasterte Bereiche dazu zählen?

    Hallo,

    ich wohne in einem über 200 Jahre alten Haus inkl. Scheune bei uns im Ortskern. Ich würde mal schätzen, dass Haus und Scheune so 120 m² der Fläche des 600 m² großen Grundstücks einnehmen. Das Grundstück ist komplett mit einer Mauer bzw. zur Straße hin durch das Haus, die Scheune und ein Tor, eingefasst. Meine zukünftigen Hühner sollen auf jeden Fall die eine 140 m² Rasenfläche mit Nussbaum, Apfelbaum, Johannisbeerstrauch,... als Auslauf zur Verfügung bekommen.

    Im Grunde können sie auch den ganzen Garten / Hof nutzen. Es gibt eine weitere 140 m² Gartenfläche, von der 60 - 80 m² der Nutzgarten sind -> da dürfen sie gerne drauf, wenn die Erntezeit rum ist, um die Reste zu fressen. Umrandet ist diese mit Blumen und Brombeeren. Die restlichen 200 m² sind gefplastert. Da gehören u.a. eine Einfahrt dazu, ein überdachter Bereich vor der Scheune und ansonsten eben Wege, etc. Das ist historisch so gewachsen und möchte ich auch nicht ändern, weil ich die Einteilung so auch gut finde.

    Was ich mich nun frage: Wenn ich den Hühnern den kompletten Hof als Auslauf gönnen würde, würden die Hühner dann auch die gepflasterten Bereiche nutzen? Dann müsste ich auch irgendwie die Einfahrt "verbarrikadieren", dass sie nicht unterm Auto oder bei geöffnetem Tor auf der Straße "landen".

    Vielen Dank und viele Grüße

    Dirk

  2. #2
    Moderator Avatar von sil
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    Das liest sich ja sehr idyllisch bei dir.
    Ja, die Hühner nutzen auch befestigte/gepflasterte Bereiche, Meine chillen beispielsweise sehr gerne auf einer Betontreppe un kommen regelmäßig über den besfestigten Hof bis an die Haustür. Ein Weg an sich wird nicht als Begrenzung wahrgenommen, das ist nur anderer Untergrund.
    Unters Auto kommen Hühner trotzdem sehr selten, zumindest da, wo eine moderate Geschwindigkeit gefahren wird.Auf der Straße will man sie heutzutage aber eher nicht haben, und ob man auf dem Weg vom Auto zur Haustür in Hühnerhinterlassenschaften treten möchte, ist ja auch eine Überlegung wert.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  3. #3

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    Zitat Zitat von sil Beitrag anzeigen
    ob man auf dem Weg vom Auto zur Haustür in Hühnerhinterlassenschaften treten möchte, ist ja auch eine Überlegung wert.
    Man kann die Hinterlassenschaften aber auch weg machen. So machen wir das, vor allem im Winterhalbjahr, auf unserer Terasse.
    Gruss Rainer

    "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  4. #4
    Avatar von Dylan
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    Hühner sind prinzipiell recht neugierig und strolchen gerne dort umher, wo sie nix verloren haben
    Es kann sein, dass sie Anfang brav dort bleiben, wo sie hingehören. Dann erweitern sie nach und nach ihr Revier, und wenn sie lustig sind, erweitern sie ihren Radius über die Straße hinweg zum Nachbarsgarten. Einmal entdeckt, gräbt er sich ins kollektive Bewußtsein ein, und spätestens dann wäre eine Zaun nicht schlecht.
    Sie werden den gepflasterten Bereich auf jeden Fall nutzen, wenn da im Winter schön die Sonne hinscheint, mögen sie das sehr gerne.
    Ob ihr die Hinterlassenschaften dort mögt, weiß ich nicht. Je nach Rasse und Größe kann das ganz schön eklig und viel sein.

  5. #5
    Avatar von Nicolina
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    @Dirk
    Meine nutzen (vor allem im Winter) auch die gepflasterte Auffahrt mit (bei völlig freiem Auslauf und Wiesen) - und klar - dort pupen sie dann auch.
    Somit muss diese dann regelmäßig gefegt werden.
    Liebe Grüße – Nic und die bunte Truppe.

  6. #6
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Ich würde den gepflasterten Bereich abgrenzen. Zum einen wegen der Hinterlassenschaften (Kot oder auch mal ein Ei sonstwo). Außerdem hinterlassen die Krallen der Hühner Spuren am Lack der Fahrzeuge (insbesondere auf Motorhauben und Zweiräder aller Art wird gerne gehüpft). Mich stört das, aber das ist ja bekanntlich individuell. So ein Auto mit unbestückten Dachträgern drauf, voll mit sonnenbadender Hühner hat irgendwie auch was und würde bestimmt im HüFo-Kalender landen.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  7. #7

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    Hallo,

    vielen Dank für eure tollen Antworten. Ich kann nicht abschätzen, wieviel Kot dabei rumkommt, aber bevor ich dann anfange die Einfahrt (die zur Straße hin mit einem 180 cm Tor versperrt ist) separat abzusperren, dass ich nicht jedes Mal beim Auto rein- und rausfahren "Angst" haben muss, etc. würde ich ihnen erstmal nur die beiden Rasenteile + den Weg dazwischen und nach dem Abernten das Beet zugänglich machen. Ich möchte zum Stall eine "mobile" Voliere aus Dachlatten, Draht und darüber ein Netz bauen, dass ich bei z.B. am Anfang, wenn die Tiere noch kleiner sind oder bei Stallpflicht (dann eben auch noch mit Folie versehen) diese auf- und abbauen kann. Ansonsten würde ich eher so einen mobilen Zaun nehmen, damit ich den umstellen und erweitern kann, wie ich gerade lustig bin.

    Vielen Dank, ein schönes Wochenende und viele Grüße

    Dirk

  8. #8

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    Warum muss es eine mobile Voliere sein? Können die Hühner andere, direkt am Stall angrenzende überdachte, wind- und wettergeschützte Bereiche nutzen?
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
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  9. #9

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    Hallo Dorintia,

    mein Gedanke war, dass das die schönere Lösung sei. Nach dem Motto: Warum eine Voliere stellen, wenn sie sowieso "überall" rumrennen dürfen. Wind- und Wettergeschützt sind, außer unter den Bäumen, keine Bereiche. Ich bin vermutlich auch deshalb nicht auf die Idee gekommen, da irgendwas zu überdachen, Windschutz zu bauen o.ä., da ich das weder in unserem Vogelpark, noch bei unserem Kleintierzuchtverein - wo sehr viele Hühner zu sehen sind - noch bei Privatpersonen, die ich kenne, jemals bewusst gesehen habe.

    Was genau verstehst du denn unter Wind- und Wettergeschützt?

    Viele Grüße

    Dirk

  10. #10

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    Meine Hühner lieben ihre lichtdurchlässige Voliere bei schlechtem Wetter und können trotzdem 400 qm nutzen.
    Das gemauerte freistehende Gartenhaus, das jetzt Stall ist, stand ja schon und die optimale Stelle für unsere Voliere war dann zwischen Stall und unserer Scheune, rückseitig noch begrenzt durch Nachbars Scheune. Der einzige Nachteil war der begrenzte Platz.
    Meiner Meinung nach sollte man Unterstellplätze - egal in welcher Form - immer so ausrichten oder gestalten, das eben nicht Schnee und Regen ungehindert da rein wehen können und auch der Wind eben das ganze nicht zu zugig werden lässt. Ohne so Unterstellmöglichkeiten hätten die Hühner dann nur den Stall, das find ich immer sehr schade, auch wenn meiner dafür auch noch groß genug wäre. In der Voliere habe ich noch ein Staubbad in einem nicht mehr gebrauchten Sandkasten. Da sitzen sie wenn sie nicht durch den Garten streifen, auch gerne auf dem Rand.
    Viele hier stellen ihren Hühnern eine Voliere zur Verfügung, da die Ställe oft nur reine Schlafställe sind.
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
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