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Thema: Einen Hahn mit 5 Monaten zur Befruchtung der Hennen mitlaufen lassen?

  1. #31
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Gallo Blanco Beitrag anzeigen
    Und warum sieht man den hellen Fleck in einem gekochten Ei nur, wenn auch ein Hahn bei den Hennen mitläuft
    Das ist ganz einfach!

    Ist das Ei befruchtet, dann wächst die Keimscheibe sofort und vergrößert sich natürlich. Und so ist die Keimscheibe schon nach einem Tag - für ihre Verhältnisse - schon super gewachsen und ist dadurch auch besser sichtbar.

    Ist das Ei nicht befruchtet, so wächst die Keimscheibe auch nicht und bleibt sehr klein.

    Würde man bei einem befruchteten Ei eine Glucke drauf setzen. denn wächst diese Keimscheibe natürlich schneller und entwickelt sich natürlich dann zum Küken.

    Wird das Ei nicht bebrütet, wächst die Keimscheibe sehr sehr langsam und hört nach einiger Zeit auf zu wachsen und stirbt dann ab. Darum kann man Eier nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr ausbrüten.
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  2. #32

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    Dann würde man das aber auch bei aufgeschlagenen Eiern sehen und da wird sich eben schon sehr schwer getan.
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
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  3. #33

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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Das ist ganz einfach!

    Ist das Ei befruchtet, dann wächst die Keimscheibe sofort und vergrößert sich natürlich. Und so ist die Keimscheibe schon nach einem Tag - für ihre Verhältnisse - schon super gewachsen und ist dadurch auch besser sichtbar.

    Ist das Ei nicht befruchtet, so wächst die Keimscheibe auch nicht und bleibt sehr klein.

    Würde man bei einem befruchteten Ei eine Glucke drauf setzen. denn wächst diese Keimscheibe natürlich schneller und entwickelt sich natürlich dann zum Küken.

    Wird das Ei nicht bebrütet, wächst die Keimscheibe sehr sehr langsam und hört nach einiger Zeit auf zu wachsen und stirbt dann ab. Darum kann man Eier nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr ausbrüten.
    Sorry, hein ... aber das ist wirklich ein Märchen was Du da schreibst ... Das - auch nur kurze - Kochen des Eis tötet jegliches "Leben" da kann nichts wachsen ... gekochtes Ei ist nichts anderes als "degeneriertes" Eiweiß ... wachsen kann die Keimscheibe als "Zentrale" des zukünftigen Embryos nur unter Temperaturbedingungen im Körpertemperaturbereich - sprich rund um 36 - 37 Grad ... bei unbebrüteteten Eiern entwickelt sich nichts weiter z. B. unter den derzeitigen Außentemperaturen ... allenfalls kann die "Alterung" des Eis etwas aufgeschoben werden, wenn die Temperaturen über 20 Grad liegen ...

    Viele Grüße von Mathias

  4. #34
    Avatar von melachi
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    die ersten Zellteilungen der Eizelle beginnen direkt nach der Befruchtung bereits im Eileiter, noch bevor das Eiklar angelagert und die Schale drumgebaut wird, natürlich bei Körpertemperatur der Henne, und natürlich auch nur dann, wenn das Ei auch wirklich befruchtet ist. Der Zellhaufen/Keimscheibe, aus dem der Embryo wird, wird also durchaus größer, was man auch sehen kann, denn beim Legen des Eis sind bereits ca. 20.000 Zellen entstanden. Sobald das Ei gelegt wird, findet die weitere Entwicklung immer nur dann statt, wenn das Ei gewärmt wird (damit ist natürlich Bruttemperatur gemeint, nicht Kochtemperatur). Beim Wildhuhn also immer dann, wenn die Henne auf dem Nest sitzt und ein weiteres Ei dem Gelege hinzufügt, vorausgesetzt, sie sitzt lange genug, um das Ei durchzuwärmen. In meiner Herde immer dann, wenn Hennen ihre Eier ins Nest einer gerade gluckenden Henne legen.
    Geändert von melachi (18.01.2020 um 22:47 Uhr)

  5. #35

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    Das die Zellteilung/Vergrößerung der Keimscheibe schon in der Henne bei wohligen Temps einsetzt, kann man ja noch nachvollziehen.
    Aber haben wir einen Vergleich? Wissen wir wie die befruchtete Keimscheibe vor dem Wachstum in der Henne aussah?

    Wenn es mit der Bestimmung so einfach wäre bräuchte es die entsprechenden Threads nicht und Probebruten auch nicht, oder dieses - hier schon vorgeschlagene - Anbrüten der Eier für 3 Tage um das Blutgefäßenetz zu sehen...
    Geändert von Dorintia (19.01.2020 um 00:28 Uhr)
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  6. #36

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    Die Keimscheibe in(!) der Henne ist auch sichtbar ... feststellbar beim Schlachten von Hennen, denn am Eierstock finden sich immer Eidotter in unterschiedlicher Größe und auch teils vor dem Eisprung und auch fast fertige Eier im Eileiter ...

    Viele Grüße von Mathias

  7. #37
    Babbischer Babbsagg Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Das ist ganz einfach!

    Ist das Ei befruchtet, dann wächst die Keimscheibe sofort und vergrößert sich natürlich. Und so ist die Keimscheibe schon nach einem Tag - für ihre Verhältnisse - schon super gewachsen und ist dadurch auch besser sichtbar.

    Ist das Ei nicht befruchtet, so wächst die Keimscheibe auch nicht und bleibt sehr klein.
    Also kann man doch erkennen ob das Ei welches man aufgeschlagen im Eierbecher vor sich hat,
    befruchtet war oder nicht.

    Danke.
    LG Stefan
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  8. #38
    Avatar von Bohus-Dal
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    Das mit den gekochten Eiern ist mir neu, dazu kann ich nichts sagen. Daß man aber am rohen Eigelb den Unterschied zwischen befruchtet und unbefruchtet erkennt, ist mit etwas Übung gut möglich, etwas merkwürdig, daß das hier geleugnet wird. Keimscheibe rund mit Ring drum = befruchtet, klein und unregelmäßig = unbefruchtet.
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  9. #39
    Moderator Avatar von Kleinfastenrather
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    Richtig, bei der Methode kann man auch erkennen das die Keimscheibe auf dem Dotter sitzt.

    Ich bezweifle das man bei einem weichgekochtem Ei innerhalb des Dotters die Keimscheibe findet und an ihr dann die Befruchtung feststellen kann, halte es aber nicht für unmöglich. Trotzdem müsste sie dann auch bei unbefruchteten Eiern zu finden sein, nur kleiner.

    @Mathias: Ich habe davon auch erst im Hüfo erfahren, hier ein Thema dazu:
    https://www.huehner-info.de/forum/sh...eiben-erkennen

    Um zum Thema zurück zu kommen, ich würde die Hähne schon früh genug dabei setzten damit sich die Tiere aneinander gewöhnen können.
    Ich würde nur einen Hahn dabeisetzten, ob das jetzt unfair oder gemein erscheint ist egal. Es kann auch mit zwei Hähnen klappen, ich kenne die Hühner aber nicht und kann dir nur zur Einzel-Variante raten, grade bei so wahrscheinlich aktiven Hähnen. Gestresste Hennen sind nicht gut, das kann auch schnell zu unbefruchteten Eiern führen.
    Du musst sie ja wahrscheinlich sowieso beide vermitteln/schlachten, ob nun früher oder später, allein oder zusammen.

    Zum Alter; Es gibt frühreife Hähne die schon mit 3 Monaten befruchten können, aber auch welche die mit 6 Monaten noch nicht so weit sind.

    LG Thorben
    "Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach."

    Gerhard Uhlenbruck

  10. #40

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    Zitat Zitat von Mathias Beitrag anzeigen
    Die Keimscheibe in(!) der Henne ist auch sichtbar ... feststellbar beim Schlachten von Hennen, denn am Eierstock finden sich immer Eidotter in unterschiedlicher Größe und auch teils vor dem Eisprung und auch fast fertige Eier im Eileiter ...

    Viele Grüße von Mathias
    Da jetzt nach der Größe der Keimscheibe zu gucken ist mir noch nicht eingefallen. Als Vergleich halte ich das allerdings trotzdem für relativ, da jedes Huhn anders, ist, jede Eigröße und jedes Stadium.
    Oder gibt es Maße wie groß eine befruchtete Keimscheibe auf einem Spiegelei sein soll?

    Ich kenn das auch nur mit dem Ring drumrum und selbst da ist es eben schwer, ich versuch mich jedesmal an den Eiern in der Pfanne...
    Selbst mein Kind hat gestern gesagt das es seltsam wäre das man die Keimscheibe in einem gekochten Eigelb erkennen könne, da diese ja außen auf dem Eidotter sitzt.
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