Umfrageergebnis anzeigen: Wie bekannt ist das im Kronenkamm reinerbige Augsburger Huhn?

Teilnehmer
7. Sie drfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, ich wusste bereits von der erzchteten Reinerbigkeit der Augsburger und komme aus dem Bereich Deutschland WEST

    3 42,86%
  • Ja, ich wusste bereits von der erzchteten Reinerbigkeit der Augsburger und komme aus dem Bereich Deutschland NORD

    0 0%
  • Ja, ich wusste bereits von der erzchteten Reinerbigkeit der Augsburger und komme aus dem Bereich Deutschland OST

    0 0%
  • Ja, ich wusste bereits von der erzchteten Reinerbigkeit der Augsburger und komme aus dem Bereich Deutschland SD

    2 28,57%
  • Nein, ich wusste bisher noch nichts von einer im Kronenkamm reinerbigen Linie des Augsburger Huhns und komme aus dem Bereich Deutschland WEST

    1 14,29%
  • Nein, ich wusste bisher noch nichts von einer im Kronenkamm reinerbigen Linie des Augsburger Huhns und komme aus dem Bereich Deutschland NORD

    0 0%
  • Nein, ich wusste bisher noch nichts von einer im Kronenkamm reinerbigen Linie des Augsburger Huhns und komme aus dem Bereich Deutschland OST

    1 14,29%
  • Nein, ich wusste bisher noch nichts von einer im Kronenkamm reinerbigen Linie des Augsburger Huhns und komme aus dem Bereich Deutschland SD

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Thema: Umfrage an die Zchter ber Reinerbigkeit der groen Augsburger

  1. #1
    Avatar von Jussi
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    Umfrage an die Zchter ber Reinerbigkeit der groen Augsburger

    Hallo liebe Zchterkollegen, aus aktuellem Anlass mchte ich hier gerne mal eine Umfrage starten, um in Erfahrung zu bringen, wie weit sich denn mittlerweile schon in den Vereinen, bzw. bei den Zchtern verbreitet hat, dass es die groen Augsburger auch in einer im Kronenkamm reinerbigen Linie gibt. Das Hauptproblem, warum die Augsburger ja mit zu den weltweit bedrohtesten Rassen zhlen, war ja immer wieder die Spalterbigkeit im Kronenkamm, d.h. es schlpften Tiere mit Einfach-, Hrner- und Kronenkmmen. Vor ca. 14 Jahren wurde dann ein Versuch unternommen und mit Hilfe der Einkreuzung eines Sizilianischen Kronenkammhahns die Reinerbigkeit erreicht. Ebenso wurde es brigens bei den Zwergaugsburgern auch schon vor vielen Jahren erreicht, die es ja jetzt auch nur noch reinerbig gibt. Interessant wre auch noch, aus welchem Teil Deutschlands Ihr in etwa kommt. Ich denke, dass im Ursprungsland Bayern das Wissen mittlerweile schon recht weit verbreitet ist, aber wie sieht es weiter weg aus...?
    Gendert von Jussi (14.01.2020 um 08:59 Uhr)
    Gefiederte Gre von den 2,16 unserer super tollen schwarzen Augsburger und der Mixhenne Happy!

  2. #2
    Avatar von Jussi
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    Hier noch ein paar Bilder, die ein wenig den bisher schon erreichten Zuchtfortschritt zeigen...:

    Mischerbiger Hahn 2014:




    Reinerbiger Hahn 2014:




    Mischerbiger Hahn 2019:




    Reinerbiger Hahn 2019:

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  3. #3
    Avatar von Jussi
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    Hallo Ihr da drauen, es wre wirklich schn, wenn bei dieser Umfrage hier mglichst viele Zchter mitmachen knnten, damit das Ergebnis auch ein wenig einen realistischen Eindruck hinterlsst. Oder habe ich meine Fragen irgendwie zu kompliziert oder unverstndlich gestellt? Vielleicht knntet Ihr auch mal bei Euch in den Heimatvereinen nach dem Bekanntheitsgrad der Reinerbigkeit der Augsburger nachfragen. Ich habe diese Umfrage deshalb gestartet, weil ich immer wieder Aussagen von Leuten, die gerne zchten wrden, ihnen aber in ihren Vereinen von den Augsburgern eben aufgrund der Spalterbigkeit abgeraten wurde. Das ist natrlich sehr schade und entspricht ja auch nicht mehr dem aktuellen Zuchtstand. Je nachdem, was hier dabei heraus kommt, zeigt es einfach, ob man das nicht einfach aktiver noch weiter bekannt machen sollte. Ihr knnt natrlich auch gerne einfach Eure Meinungen hier dazu mal uern. Ich selbst kenne mich ja nur bei den Augsburgern aus, dafr mittlerweile schon ganz gut. Vielen Dank fr Eure Mhe und Zeit!
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  4. #4
    Avatar von Jussi
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    Ich schubse mal nochmal nach oben . Es wird hier doch wohl mehr als drei Zchter geben, oder ?
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  5. #5

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    Ich wrd sagen: nein, denn wer schreibt denn in entsprechenden Fden?
    0.2 groe Orpington (2017) + 0.1 (2018 ) in gelb-schwarz-gesumt / RIP Nanny
    1.14 Groe Wyandotten von schwarz-goldgesumten und spalterbig blau-goldgesumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019)

  6. #6
    Avatar von Jussi
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    Wie meinst Du das? Ich denke schon, dass hier mehr Zchter unterwegs sind. Aber vielleicht antworten die ja auf meine Umfrage nicht so gerne... Warum auch immer ?
    Gefiederte Gre von den 2,16 unserer super tollen schwarzen Augsburger und der Mixhenne Happy!

  7. #7
    Avatar von sternenstaub
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    Zchter allgemein gibt es hier schon mehrere. Aber Deine Frage ist sehr speziell. Ich wei, durch Dich, dass die groen Augsburger jetzt auch reinerbig im Kamm sind (gab es hier nicht mal eine Diskussion, ob das dann berhaupt echte Augsburger sind?). Aber ich glaube kaum, dass dieses Wissen weit verbreitet ist. Dazu ist die Rasse zu selten. Ich kenne im weiteren Umkreis keinen einzigen Zchter, der auch nur mal testweise groe Augsburger hatte.
    Fr mich kommen sie wegen ihrer Bedrfnisse auch nicht in Frage, obwohl sie mir ausnehmend gut gefallen.
    Soweit ich wei sind das recht gute Futtersucher, die gern (sehr) viel Platz um sich haben. Das kann kaum einer bieten, ich auch nicht. Agil sind sie wohl auch ziemlich.
    Daher denke ich, dass ihre Bedrfnisse an den Halter und ihre Umgebung der grere Hinderungsgrund fr eine Verbreitung ist. Der Kamm lsst sich sicher hndeln. Es gibt ja auch andere Rassen die ihre Tcken haben (vornehmlich in der Farbvererbung), die finden trotzdem Zchter. Sebright sind da ein gutes Beispiel, alleine wegen der Sumung, dazu kommt bei denen die Hennenfiedrigkeit (verminderte Fruchtbarkeit) und der enge Genpool.
    Gru sternenstaub

    Das Los des Anfngers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  8. #8
    Avatar von melachi
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    Zitat Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
    ... dazu kommt bei denen die Hennenfiedrigkeit (verminderte Fruchtbarkeit)...
    sorry fr das kurze Offtopic, aber die verminderte Fruchtbarkeit liegt nachweislich an der Rosenkamm-Mutation, nicht an der Hennenfiedrigkeit

  9. #9
    Avatar von sternenstaub
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    Hennenfiedrige Hhne haben laut meiner Literatur auch eine verminderte Fruchtbarkeit. Das soll u.a. an der Einlagerung von weiblichen statt mnnlichen Hormonen in die Haut liegen (hoffe, ich habe es richtig bersetzt). Das Rosenkammproblem verstrkt das Ganze dann wahrscheinlich noch. Jedenfalls sind Sebrights anspruchsvoll in der Zucht.
    Gru sternenstaub

    Das Los des Anfngers ist es, Fehler zu machen. Und Erfahrung hat man sowieso erst nachdem man sie braucht.

  10. #10
    Avatar von Jussi
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    Hallo Ihr und vor allem sternenstaub, ich freue mich sehr ber Euere Meinungen. Nur so kann man ja auch einen Eindruck gewinnen. Als ich von Dir Deine Bedenken aufgrund des Platzbedarfs fr Augsburger gelesen habe, konnte ich damit zuerst so gar nichts anfangen. Unser lieber Hhnervater hat eine reine Volierenhaltung und die Augsburger dort kommen damit auch sehr gut zurecht. Die Augsburger bei uns daheim verhalten sich auch berhaupt nicht anders, als ich es zumindest von frher von Omas Hybriden her kannte. Sie sind auch sehr unterschiedlich vom Wesen her, manche wirklich super ausgeglichen und sehr ruhig (eine Henne von uns hatte doch dieses Jahr sogar 9 Auftritte im Theater, wo sie vllig frei auf der Bhne umher tappelte und dort nach Maiskrnchen suchte), andere sind scheuer. Ich wei, dass unser Zuchtvater mir mal erzhlte, dass die ersten Augsburger vor vielen Jahren unheimlich quirlig waren. "Jedes Mal, wenn ich an meinen Volieren vorbei gegangen bin, ging eine richtige Hhnerwelle durch den Stall und alle klebten frmlich an der hinteren Wand! Mittlerweile sind sie alle insgesamt wirklich deutlich ruhiger geworden.". Ich kann mich aber auch erinnern, als ich mich damals, also 2013 ber die Augsburger informiert habe, dass ich eigentlich berall nur Beschreibungen von diesen "sehr flugfreudigen" Tieren gefunden habe. Irgendwie passt das nun aber so gar nicht in unsere Wahrnehmung. Ich denke, sie sind einfach ganz normale Landhhner, die natrlich gerne Futter suchen und natrlich auch ber Zune fliegen knnen - aber das gilt ja fr fast alle Rassen. Wirklich extrem flugfhig sind dahingegen die Zwergaugsburger. Die fliegen echt fast wie Tauben ! Es freut mich jedenfalls sehr, dass ich hier vielleicht mal wieder ein wenig zur Aufklrung beitragen kann. Augsburger sind in der Haltung aus meiner Sicht sehr anspruchslos, widerstandsfhig und unkompliziert. Freilauf tut allen Hhnern gut und zur Not kommen sie, wie andere Rassen auch, ebenso mit einer Volierenhaltung zurecht.

    Und dann mchte ich vielleicht doch nochmal auf das Thema "echte Augsburger" eingehen. Diese gibt es nmlich wirklich schon ganz lange nicht mehr... Sie sind ja 1870 aus einer Kreuzung von La Flche und Lamottas entstanden. Die Lamottas sind schon sehr lange ausgestorben. Sie waren die Vorgnger unserer heutigen Italiener, hatten allerdings noch dunkle Lufe und kleinere Kmme. Somit wre es nicht einmal mehr in der Theorie mglich, die ganz ursprnglichen Augsburger noch einmal "neu und original" nachzuzchten. Auch alle aktuellen Zchter der spalterbigen Augsburger, die ich kenne, haben aufgrund der ja doch ntigen Blutauffrischung und auf der Suche nach Verbesserung ihrer Tiere immer wieder andere Rassen eingekreuzt (Australorps, Kastilianer, Rheinlnder...). Somit sind auch die jetzigen spalterbigen Augsburger ebenso nicht mehr "echt oder ursprnglich". Das ist halt auch einfach so. Zucht bedeutet Weiterentwicklung. Die Zwergaugsburger sind seit ettlichen Jahren schon nur noch reinerbig und da redet auch keiner mehr davon, dass das ja nicht mehr die "echten" Augsburger wren...

    Im zweiten Weltkrieg wurden sie aufgrund ihrerer fehlenden Reinerbigkeit auch sogar komplett verboten und starben fast vollstndig aus. Erst nach dem Krieg machte sich ein Herr Hans Suttner auf den Weg und sammelte ber einige Jahre mit viel mhsamer Geduld und Engagement die letzten einzelnen irgendwo findbaren Hhner zusammen, die noch entfernt nach Augsburgern aussahen. In den 50er Jahren kam es dann nochmal zu einem regelrechten Aufschwung und recht weiter Verbreitung aufgrund ihrer fr damalige Zeiten doch sehr guten Legeleistung. In Mnchen wurden damals sogar ber 50 Augsburger ausgestellt. Nach dem Tod von Hans Suttner 1961 und auch dem frhen Tod dessen Nachfolgers (Name wei ich spontan nicht mehr), fehlten dann die Vorantreiber dieser Rasse wieder. Erst in den 80er Jahren gelang es berhaupt wieder eine vollstndige Vorstandschaft im SV zu besetzen. Ich sehe den Grund, warum sie ber die letzten 150 Jahre quasi immer wieder mal fast komplett von der Bildflche verschwunden waren, eindeutig oder zumindest am wahrscheinlichsten an der fehlenden Reinerbigkeit und dem damit verbundenen Zuchtproblem - nicht an dem Charakter eines klassischen, gut Futter suchenden Landhuhntyps.

    Manchmal wrde ich einfach gerne 50 Jahre in die Zukunft schauen knnen... Ich fr meinen Teil versuche jedenfalls, mglichst viel Aufklrungsarbeit zu leisten, offen und ehrlich weiter ber unsere Erfahrungen mit dieser wunderschnen Rasse zu berichten und somit doch jedes Jahr wieder ein paar neue Zchter zu gewinnen.

    Und in diesem Sinne - BITTE MACHT DOCH ALLE RECHT ZAHLREICH BEI DER UMFRAGE MIT !
    Gendert von Jussi (18.01.2020 um 11:10 Uhr)
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