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Thema: Impfung für Garten Hühner.... wie macht ihr es?

  1. #21
    Avatar von frederik
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    Ich denke die Kosten sind eher zweitrangig.

    Das größere Problem ist sicherlich einen TA zu finden, der den Impfstoff einfach an Laien abgibt. Hier gibt es keinen mehr, der das tut.

    Zitat Zitat von Vinny Beitrag anzeigen

    Man hört teilweise von den kuriosesten sachen. Ein Käufer von Hühnern, den ich wegen impfen ansprach sagte ch, ich habe genug Impfstoff. Mein Tierarzt hat mir das zeug so mitgegeben, davon taue ich alle paar Wochen etwas auf und geb das den Hühnern.
    Und genau das ist das Problem... Selbst wenn der TA es erklärt, wissen es viele besser...
    Ich bin froh, dass wir einen Vereins-TA haben, der eingewiesenen Mitgliedern den Impfstoff für die Vereinsimpfgruppe ausgibt. Die Mitglieder werden regelmäßig zum korrekten Ablauf informiert.

    Pro Impfung sind es 2 Euro Kosten, da kann auch die Impfung für 6 Euro nicht mithalten.

  2. #22

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    Und wenn ich es mal genau nehme, kosten mich die Impfungen trotz 22 Euro Jahresbeitrag gar nix, außer meine Zeit in geselliger Runde. Es gibt nämlich Frühstück...
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
    ****suche gold weißgesäumten Wyandotten-Hahn****

  3. #23
    Avatar von elja
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    Wir haben ein Mitglied im Verein, der von TA eingewiesen wurde, den Impfstoff ausgibt, ebenso wie die Impfbescheinigung und nachhält, wer wann Impfstoff geholt hat.
    Die ND-Impfung ist im Jahresbetrag enthalten. Nachdem inzwischen deutlich öfter geimpft werden muss, ist gerade in Klärung, wie das zukünftig wird.
    Sei Wachsam von Reinhard Mey
    ... Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
    „Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!“ ...

  4. #24
    Moderator Avatar von zfranky
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    Es wäre ein Segen, wenn endlich die Abgabe von Impfstoffen an nicht gewerbliche Halter erlaubt würde. Es sind ja Bemühungen da, die Geflügelpestverordnung dahingehend zu ändern. Da hat der BDRG aber auch jahrzehntelang gepennt..
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,17 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  5. #25
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Hier in der Nähe gibt es leider keinen Verein bei dem ich impfen könnte. Da trifft es sich gut, dass meine TÄ von der Praxis aus in den Hühnerauslauf schauen kann . Impfen ist also kein Problem, kostet allerdings etwas mehr als 6 Euronen.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
    --------------------------------------------

    !!! Die Anmeldung für's Wichteln nicht vergessen !!!

  6. #26
    Avatar von frederik
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    Es wäre ein Segen, wenn endlich die Abgabe von Impfstoffen an nicht gewerbliche Halter erlaubt würde. Es sind ja Bemühungen da, die Geflügelpestverordnung dahingehend zu ändern. Da hat der BDRG aber auch jahrzehntelang gepennt..
    Ja, das wäre wirklich mal ein Projekt mit dem der BDRG etwas für seine Mitglieder tun würde! Aber da wird nix passieren.

    Nach der großen Ankündigung, der BDRG würde mit einem Impfstoffhersteller eine Studie durchführen, um nachzuweisen, dass auch der 12 wöchige Impfrhythmus ausreicht, kam lange nix und dann nur eine äußerst dürre Erklärung. Die 12 Wochen seien ausreichend. Keine Veröffentlichung der Details, keine Diskussion der Veröffentlichung der sächsischen TK in der Geflügelzeitung, deren Ergebnisse das Gegenteil zeigen, keinen Hinweis darauf, dass der Impfhersteller eine längere Zulassung beantragen würde...
    Ich habe in Leipzig am Stand des wiss. Geflügelhofs den Vizepräsidenten auf das Thema angesprochen. Ziemlich gutgelaunt erklärte er mir, dass sich nichts ändern würde. Die Impfhersteller würden nie eine verlängerte Zulassung beantragen. Man solle einfach so weitermachen und gut (Augenzwinkern). Selten habe ich mich über soviel Ignoranz geärgert... Leider war der Tierschutzbeauftragte nicht vor Ort und auch kein anderer Anwesender am Stand konnte eine fachkompetente Info zu der Studie geben.

    Solange die Hersteller nur max. 6 Wochen Gewährleistung bringen und der BDRG nicht auf die Änderung der Geflügelpestverordnung hinarbeitet, wird die ND Impfung eine Gratwanderung sein, mit der die Vereine und jeder Halter/Züchter alleingelassen wird.
    Ich habe das auch schon einmal zu Herrn Walter, mittlerweile 2. VP des BDRG gesagt. Der BDRG kassiert Abgaben von den Ortsvereinen; ich erwarte dafür eine Gegenleistung. Gerade da in den Vereinen langsam mehr Hobbyhalter als Züchter sind. Die reinen Halter interssieren sich nicht für Bundesringe und Ausstellungen. Welchen Benefit haben die von einer BDRG Mitgliedschaft?
    Geändert von frederik (19.01.2020 um 15:40 Uhr)

  7. #27

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    Zitat Zitat von frederik Beitrag anzeigen

    Das größere Problem ist sicherlich einen TA zu finden, der den Impfstoff einfach an Laien abgibt.
    Bei dieser Einstellung frage ich mich ernsthaft, für wie blöd und dämlich man gehalten wird, dass man als "Laie" nicht im stande sein soll die Pulle nach Vorgabe anzumischen und portioniert zu verteilen.

    PS: Ich habe auch nicht studiert um zu wissen wie man die Schnürsenkel selbständig zubinden kann.
    Geändert von canto (19.01.2020 um 15:44 Uhr)

  8. #28
    Avatar von frederik
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    @ canto:
    Es geht erstmal nicht darum, ob Du für zu blöd gehalten wirst, sondern, dass laut Verordnung die Impfung durch den Tierarzt zu verabreichen ist. Nicht jeder TA will gegen die Verordnung handeln und Strafe riskieren.

    Was das zu blöd betrifft:
    Du hast das Beispiel von vinny gelesen. Nicht jeder versteht den Hintergrund der Impfung und wie korrekt mit dem Impfstoff umgegangen werden soll und wie richtig geimpft wird.

  9. #29
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von canto Beitrag anzeigen
    Bei dieser Einstellung frage ich mich ernsthaft, für wie blöd und dämlich man gehalten wird, dass man als "Laie" nicht im stande sein soll die Pulle nach Vorgabe anzumischen und portioniert zu verteilen.
    Das ist keine Frage der Einstellung, sondern gültige Gesetzeslage:

    Die Abgabe von Impfstoffen ist nur an gewerbliche Halter nach dokumentierter Schulung zulässig.
    Die Abgabe an Privathalter oder Vereine ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

    Das es jahrelang anders praktiziert wurde, hing damit zusammen, dass die Vet Ämter die Augen da zugedrückt haben, weil sie froh waren über jede Impfung, die durchgeführt wurde. Seit aber in den meisten Ländern die Überwachung der Tierärztlichen Hausapotheken an sog. Taskforces der zuständigen Ministerien übergeben wurde, ist mit dieser good-will-Haltung fast überall Schluss. Die gehen nach den Buchstaben das Gesetzes und verhängen bei Verstößen sehr hohe Bussgelder.
    Geändert von zfranky (19.01.2020 um 16:02 Uhr)
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,17 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  10. #30
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Was dazu geführt hat, dass noch weniger impfen als früher. Und BDRG und Gesetzgeber spielen derweil Beamtenmikado. Ein unmöglicher Zustand.
    Vorsicht: verhaltensoriginell

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