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Thema: Triesdorfer Landhuhn

  1. #21
    Avatar von elja
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    Triesdorf ist für mich ein Katzensprung. Ich glaube, ich werde mir dort 10-15 Eier holen. Ich bin einfach neugierig. Schade, schade, dass die die Bresse aufgegeben haben. Aber nun ja, eine neue Leitung, der alte Leiter letztes Jahr plötzlich verstorben.
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  2. #22
    Avatar von Dylan
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    Ich bin auch interessiert, weil die genau das kreuzen, was ich haben möchte. Seit Jahren plage ich mich damit, dass ich wählen muss zwischen einer agilen Legehuhnrasse, die mickerige Hähne hervorbringt oder Fleischhuhnrassen, die spätreif sind und deren Legeleistung eher mau ist. Mit meinen eigenen Kreuzungen habe ich bisher mit meinen Lachshuhnmixen die besten Erfahrungen gemacht, die sind echt legefreudig und haben was auf den Rippen.
    Zusätzlich finde ich, dass sie die Hobbyhalter als Markt entdeckt haben, die eben auch auf bunte Hühner stehen.

  3. #23

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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen
    Die Frage nach dem warum wird in dem Text zum "Triesdorfer" beantwortet.

    "Eine Rasse, die man nachziehen kann, die Landwirtschaftlich oder von Selbstversorgern genutzt werden kann, die gewisse Leistungsparameter erfüllt"

    Das gibt es ja duchaus schon in Form von anderen Rassen. Ich sag ja nicht das Bresse/Cou Nu/Mechelner und Andere "schlechter" sind und nicht ihre Berechtigung haben, aber warum nicht ein wenig mehr Vielfalt? Bresse an sich sind ja schön und gut, mir persöhnlich gefallen sie z.B. aber nicht so gut als das ich nur sie züchten wollen würde. Weder vom Aussehen noch vom Charakter. Genau so Mechelner mit ihren fleischfarbigen Läufen und der Fußbefiederung, gefallen mir persöhnlich nicht, obwohl der Charakter super ist. Deswegen nutze ich sie ja in der Zucht.



    Das finde ich total cool, das man bei landwirtschaftlich genutzen Hühnern auch mal sagt, "ja das Aussehen ist wichtig" und eine schöne "bunte Truppe" zulässt, das könnte glatt von mir kommen. Hätten die "Triesdorfer" fleischfarbige Läufe und keine Haube würden sie mir auch nicht gefallen, es ist eher nur Zufall das sie grade so in mein Beuteschema passen.




    Lasst es mich so formulieren; Ich wollt bestimmt auch nicht das es nur eine Legerasse, eine Fleischrasse und eine Zweinutzungsrasse, alle nur in weiß gibt...
    Man braucht ja schließlich nicht mehr, eine Rasse jeweils reicht doch! Diese ganze Vielfalt an Rassen ist ja gradezu unverständlich, sinnfrei und unnötig! Oder?



    @melachi: Bressehühner werden von vielen Leuten schon seit langem als Rassehuhn gezüchtet, ohne Kreuzung verschiedener Linien zur Nutzung des Heterosiseffekts. Ohne Umwandlung der Bresse in ein Hybridhuhn...

    https://www.huehnervielfalt.de/index.php?id=42



    Hey Cubalaya, das ist vielleicht deine Meinung. Auch wenn sie mich ein wenig irritiert. Du bist doch sonst so offen für Neuzüchtungen und neu Rassen, züchtest und interessierst dich für Schijndelaar, Frankfurter Zwerghühner, Cemani usw. und kreuzt neue Farbschläge zusammen etc.

    Wiederspricht du da nicht ein wenig deinem eigenen handeln?






    Das ist aus dem Bresse/Ramelsloher Vergleichs-Thread, hat nicht mit diesem Thema hier zu tun.
    https://www.huehner-info.de/forum/sh...=1#post1861572

    LG Thorben
    Ich wiederspreche mir da meiner Ansicht nach überhaupt nicht

    Triesdorfer sind - ich will es nicht zu abwertend sagen - ja nix anderes als wilde Kreuzungen (bunte Farben, etc.). Nichts was auf einheitliche Merkmale gezüchtet wird.

    Blumenhühner x Altsteirer x Schijndelaar x Bresse x Cou Nou x Barbezieux x Marans x Welsumer ist genau dasselbe

    Ich bin offen für neues, aber nicht wenn es um wilde Vermehrungen geht wie im Triesdorfer Fall. Meiner Ansicht nach leider total unsinnig und traurig für alte Rassen, die dort zuvor unterstützt und auf Leistung gezüchtet wurden.

    MfG
    Cubalaya, blau-zimtfarbig

  4. #24

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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Als ob die Triesdorfer es nötig hätten zu verkaufen es wird doch an allen Ecken und Enden gemeckert dass die Landwirtschaft keine Hybriden nutzen soll, aber dann wird auch gemeckert dass eine neue Zweinutzungsrasse überflüssig wären... ja was denn nun?
    Und wer bitte hält zwei stark selektierte Linien einer Rasse, um dann ein Rassehuhn mit Heterosiseffekt zu haben? Aufwand ick hör dir trapsen.
    Zwei stark selektierte Linien einer Rasse muss niemand halten... Im Idealfall gibt so etwas wie Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde mit den gleichen Zuchtzielen... Mit denen kann man sich austauschen.

    MfG
    Cubalaya, blau-zimtfarbig

  5. #25

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    Zitat Zitat von renrew Beitrag anzeigen
    Hier muss man aufpassen, dass man Werbung und seriöse Information nicht verwechselt, und das ist Werbung für ein Produkt.
    Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich bin weder ein Kreuzungsfeind noch ein Hybridenfeind noch sonst ein Fanatiker. Ich selbst kreuze auch rum, auch auf Basis von Hybriden und auch Rassehühnern und profitiere vom Heterosiseffekt.
    Aber es ist nicht realistisch zu glauben. dass man mit dieser neuen "Rasse" einfach rentabel weiterzüchten kann, ohne weiter fremdes Blut einzubringen. Der Genpool ist noch viel zu klein, das Inzuchtrisiko zu groß und das Aufspalten der Erbanlagen wahrscheinlich. Und sollten durch jahrelange Auslese die Erbanlagen reiner werden, wird es so sein wie bei den meisten Rassetieren, der Leistungsgedanke ist futsch.
    Solche "Rassen" hätte ich im Laufe meiner Züchterkarriere schon viele verkaufen können, bin vielleicht nicht geschäftstüchtig genug.
    Aber vielleicht kann im Sommer ja eine an dieser Stelle von seinen Erfahrungen berichten.
    Guter Beitrag. Stimme mit der so ziemlich überein. Hybridenfeind bin ich nicht, aber ein Hybridengegner
    Cubalaya, blau-zimtfarbig

  6. #26
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Zitat Zitat von Cubalaya Beitrag anzeigen
    Zwei stark selektierte Linien einer Rasse muss niemand halten... Im Idealfall gibt so etwas wie Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde mit den gleichen Zuchtzielen... Mit denen kann man sich austauschen.

    MfG
    Ahja. Und dann hat man eine Generation mit Heterosiseffekt, freut sich dass "die Rasse" so stark leistet, und in der nächsten Generation ist es wieder vorbei, es sei denn man tauscht sich wieder alternativ aus?

  7. #27
    Moderator Avatar von Kleinfastenrather
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    Ihr habt euch doch die "Rassebeschreibung" durchgelesen. Trotzdem habt ihr wohl nicht ganz verstanden worum es dabei geht.

    Zitat Zitat von renrew Beitrag anzeigen
    Hier muss man aufpassen, dass man Werbung und seriöse Information nicht verwechselt, und das ist Werbung für ein Produkt.
    Triesdorf macht so gut wie keine Werbung für dieses "Produkt", ich wünschte es wäre so, man findet ja grade mal 4 Bilder der Tiere. Die Angaben in der Beschreibung sind sowohl nachvollziehbar als auch durchaus realistisch.

    Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich bin weder ein Kreuzungsfeind noch ein Hybridenfeind noch sonst ein Fanatiker. Ich selbst kreuze auch rum, auch auf Basis von Hybriden und auch Rassehühnern und profitiere vom Heterosiseffekt.
    Du bist jemand der Ausstellungszucht verteufelt und sich selbst die Zuchtarbeit von anderen zunutze macht.

    Aber es ist nicht realistisch zu glauben. dass man mit dieser neuen "Rasse" einfach rentabel weiterzüchten kann, ohne weiter fremdes Blut einzubringen. Der Genpool ist noch viel zu klein, das Inzuchtrisiko zu groß und das Aufspalten der Erbanlagen wahrscheinlich. Und sollten durch jahrelange Auslese die Erbanlagen reiner werden, wird es so sein wie bei den meisten Rassetieren, der Leistungsgedanke ist futsch.
    Der Genpool ist mit hunderten Hennen und mehreren Hähnen mehr als groß genug. Wenn nach 50 Jahren vielleicht mal Inzuchtdepressionen bemerkt kann man ja immernoch auf die Ausgangrassen zurückgreifen.

    Du hast es nicht so recht verstanden, der Leistungsgedanke ist das Zuchtziel, das Ziel der Auslese.

    Solche "Rassen" hätte ich im Laufe meiner Züchterkarriere schon viele verkaufen können, bin vielleicht nicht geschäftstüchtig genug.
    Das bezweifele ich, du hast wohl kaum die Kapazitäten von Triesdorf.

    Aber vielleicht kann im Sommer ja eine an dieser Stelle von seinen Erfahrungen berichten.
    Es werden bunte Zweinutzungshühner rauskommen, das ist nicht mehr und nicht weniger als das was von Triesdorf angegeben ist.

    Zitat Zitat von Cubalaya Beitrag anzeigen
    Triesdorfer sind - ich will es nicht zu abwertend sagen - ja nix anderes als wilde Kreuzungen (bunte Farben, etc.). Nichts was auf einheitliche Merkmale gezüchtet wird.

    Blumenhühner x Altsteirer x Schijndelaar x Bresse x Cou Nou x Barbezieux x Marans x Welsumer ist genau dasselbe

    Ich bin offen für neues, aber nicht wenn es um wilde Vermehrungen geht wie im Triesdorfer Fall.
    Auch wenn ich die Tiere noch nicht als Rasse bezeichnen würde; Sie werden auf einheitliche Merkmale gezüchtet

    Wilde Kreuzungen sind eben nicht das Selbe. Wilde Kreuzungen sind ungeregelt, ohne Selektion, einfach alles auf einen Haufen werfen und gucken was bei rauskommt.

    Meiner Ansicht nach leider total unsinnig und traurig für alte Rassen, die dort zuvor unterstützt und auf Leistung gezüchtet wurden.
    Marans? Bresse? Sulmtaler? Alles keine seltenen Rassen die es unbedingt nötig hätten dort gezüchtet zu werden. Auf Bresse wurde die Zucht aufgebaut, Sulmtaler sind Hauptzutat Nummer 2. Ihre Gene werden also trotzdem erhalten.

    Italiener waren bisher immer die Hauptrasse, sind es noch und werden es wahrscheinlich auch bleiben.

    Zitat Zitat von elja Beitrag anzeigen
    Aber nun ja, eine neue Leitung, der alte Leiter letztes Jahr plötzlich verstorben.
    Das wusste ich noch garnicht, schade.


    Ich werde im Januar mal ein Bild von der Sache machen und berichten.

    LG Thorben
    Ist eine Herausforderung eine Möglichkeit oder ein Problem?

  8. #28
    Moderator Avatar von Kleinfastenrather
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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Ahja. Und dann hat man eine Generation mit Heterosiseffekt, freut sich dass "die Rasse" so stark leistet, und in der nächsten Generation ist es wieder vorbei, es sei denn man tauscht sich wieder alternativ aus?
    Das ist hier nicht Thema.

    Sinn in der Rassezucht ist eher eine Blutauffrischung.

    LG Thorben
    Ist eine Herausforderung eine Möglichkeit oder ein Problem?

  9. #29

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    Zitat Zitat von Kleinfastenrather Beitrag anzeigen



    Auch wenn ich die Tiere noch nicht als Rasse bezeichnen würde; Sie werden auf einheitliche Merkmale gezüchtet

    Wilde Kreuzungen sind eben nicht das Selbe. Wilde Kreuzungen sind ungeregelt, ohne Selektion, einfach alles auf einen Haufen werfen und gucken was bei rauskommt.



    Marans? Bresse? Sulmtaler? Alles keine seltenen Rassen die es unbedingt nötig hätten dort gezüchtet zu werden. Auf Bresse wurde die Zucht aufgebaut, Sulmtaler sind Hauptzutat Nummer 2. Ihre Gene werden also trotzdem erhalten.

    Italiener waren bisher immer die Hauptrasse, sind es noch und werden es wahrscheinlich auch bleiben.
    Lt. Zuchttierbestandserfassung vom BDRG gibt es bei den Sulmtalern rund 150 Zuchten (vermutlich einige mehr, die nicht erfasst wurden). Rechnen wir im Höchstfall mit 200 Zuchten in drei Farben bei insgesamt rund 150.000 Züchtern im BDRG.

    Das nennst du viel? Sorry, aber das ist etwas mehr als 0,1 %, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Ich würde sagen, dass so eine Rasse durchaus Züchter nötig hat.

    Das einzige was evtl einheitlich ist, sind der Schopf und die blauen Läufe. Beides Merkmale, die sich dominant gegenüber keiner Kopfbefiederung und z. B. fleischfarbigen und grünen Läufen vererben.

    Ich will mich auch nicht streiten, aber ich bin und bleibe der Meinung, dass so eine Kreuzung und ihre Vermehrung sowas von sinnfrei ist. Für mich noch weniger Wert als das 5. Rad am Wagen.

    Bedauerlich für leistungsstarke Rassehühner wie Niederrheiner, Sachsenhühner oder Deutsche Sperber, dass sie dort keine Chance bekommen.

    MfG
    Cubalaya, blau-zimtfarbig

  10. #30
    Avatar von Luci
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    Ich finde das Triesdorfer Huhn super. Endlich ein Versuch der Hybridzucht Konkurrenz zu machen .
    Hier im Faden werden Rassen, Hybriden und Heterosiseffekt teilweise durcheinander geworfen bzw. falsch benutzt. Das finde ich verwirrend.
    Die Idee des Triesdorferhuhns ist doch gut auf deren HP erklärt und dass das in Tiesdorf was anderes ist als Hobbyrassemixe, sollte auch klar sein.

    Gesendet von meinem CLT-L29 mit Tapatalk
    1,0 Vorwerkmix, 0,1 Vorwerk-Barneveldermix, 0,1 Rheinländer, 0,1 Bielefelder, 0,1 Blumenmix, 0,1 Lachsblumenmix, 0,1 Silverudds Blaue/ 0,1 dt. Lachshuhn, 0,1 Sundheimer- tiergestützte Pädagogik mit Huhn

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