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Thema: Hahn fallen Federn am Hals aus... was kann das sein?

  1. #1

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    traurig Hahn fallen Federn am Hals aus... was kann das sein?

    Hi zusammen,

    könnt ihr mir bitte mal mit Eurem geballten Wissen helfen?
    Mein Sulmtaler Hahn Karl sieht ganz furchtbar aus und ich schäme mich dafür, dass ich das nicht vorher gesehen habe- aber ganz ehrlich... ich hab bis heute einfach nix gesehen. Ich gehe mind. 3x täglich zu den Hühnern zum Füttern und Saubermachen und gucken und so aber mir ist das echt nicht aufgefallen.

    Kurzer Kontext: eine Henne in der Gruppe hat(te) Durchfall. Würmer darin, mit bloßem Auge zu sehen. Ich bin sofort zum Arzt gefahren und habe eine Wurmkur für alle besorgt. Nun haben die die 5 Tage bekommen (der Durchfall der einen Henne ist so halb weg aber das ist jetzt eher Nebensache) und heute sehe ich, dass der Hahn am Hals fast nackig ist. Kann das von der Wurmkur kommen? Spontanmauser oder so? Normale Mauser kann es eher nicht sein, denn er ist noch zu jung (Ende Januar geschlüpft)

    Oder was kann das sein? Der Arzt hat jetzt zu, aber ich würde natürlich mit Karl hinfahren, wenn es sein muss. Ich würde ihm gerne die Strapazen ersparen wollen (mir ehrlich gesagt auch) wenn es nicht nötig ist... Ich habe das noch nie gesehen, habe aber bislang hauptsächlich gesunde Hühner gehabt.

    Dass Karl von seinen Hennen angepickt wird schließe ich aus. Rote Vogelmilben habe ich nicht gefunden. Ich pudere den Stall auch mit Kieselgur und Urgesteinsmehl und das Sandbad auch. Federlinge habe ich auch nicht gefunden. Ich habe den Hahn jetzt genau abgesucht. Die Haut ist gräulich/ rosa und sie sind an manchen sehr kleinen Stellen etwas offen. Habe mit H2O2 desinfiziert. Karl was not amused. Er tritt die Hennen aktuell nicht so häufig, das fiel mir auf, ansonsten ist er wie immer. Die Hennen sind alle komplett befiedert.
    Die eine hatte Durchfall, macht jetzt aber wieder normale Knödel, nur ist drumrum noch ganz viel feucht, das ist echt komisch. Wenn ich zum Tierarzt fahre würde ich sie einfach mitnehmen, aber es wird ja besser, insofern bin ich da nicht allzu sorgenvoll. Bei Karl schon....

  2. #2
    Avatar von Blindenhuhn
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    Dass das vom Wurmmittel kommt, halte ich eher für unwahrscheinlich. Es wird wohl eine Junghuhnmauser/Halsmauser sein. Schau mal genau, ob eventuell schon neue Federkiele zu sehen sind.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Sulmtaler, 0,1 Zwerg, 0,2 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 1,3 Mix-Junghühner, 0,3,1 Plymouth rock gestreift, 2,0 Laufenten, 0,2 Legewachteln, 0,1 Wälderdackel

  3. #3

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    Zeig doch mal ein Foto...
    Ich würde ja trotzdem auf Mauser tippen.
    1/14 Große Wyandotten von schwarz-goldgesäumten und spalterbig blau-goldgesäumten Eltern (Schlupftag 18.05.2019) + 2 Gsg-Orpingtondamen aus 2017
    ****suche gold weißgesäumten Wyandotten-Hahn****

  4. #4

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  5. #5
    Mad Scientist Avatar von Batakie
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    Hallo,

    ich hatte es schonmal das es tatsächlich eine Henne war, die dem Hahn Federn am Hals ausgerissen ( und gefressen) hat, das kam im Winter vor, wenn ich die Hühner in kleineren Zuchtabteilen ohne Freilauf gehalten habe.
    Aber Federfressen hast du ja ausgeschlossen.
    Möglich ist auch, das es einen Kampf gab mit einem Raubtier, eventuell Greifvogel, wobei dem Hahn die Federn ausgerissen wurden.
    In dem Fall hättest du es auch nicht eher bemerken können.

    Wenn der Hahn jetzt nicht täglich noch mehr Federn am Hals verliert und die Haut nicht entzündet aussieht, würde ich mir an deiner Stelle erstmal keine Sorgen machen. Die Federn werden dann irgendwann wieder nachwachsen.

    Ich würde erstmal nicht direkt was machen, aber es gut beobachten.

  6. #6

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    Danke Blindenhuhn, ja da gucke ich gleich mal nochmal nach, muss noch auf 2 weitere Hände warten.
    Er hat auf dem Kopf auch eine kleine kahle Stelle und die Daunen flusen an manchen Stellen... aber halb so wild im Vergleich zum Hals. Junghuhn/ Halsmauser? Ich geh mal googeln, das wäre ja zu schön, wenn es was Normales sein könnte.

  7. #7

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    Bataki, ja ein Greifvogel könnte es tatsächlich gewesen sein, es sind leider schon 3 Hennen in 4 Monaten vom Habicht geholt worden. Wir übernetzen immer mehr, aber ich lasse die Hühner ja doch immer nochmal raus aus dem übernetzten Gehege. Ich will sie nicht komplett einsperren. Federpicken... ich denke nicht. Ich verbringe schon recht viel Zeit bei und mit denen und Karl ist schon absolut der Chef. Müsste dann in der Nacht passiert sein... sie habe aber Auslauf genug und viel Sonne und Wiese und so. Ich schaue aber morgen früh nochmal genau und da ich seit ein paar Tage eine Wildcam habe, könnte ich auch mal im Stall filmen oder auch draußen.
    Geändert von mila.and.chicks (06.11.2019 um 18:34 Uhr)

  8. #8
    Mad Scientist Avatar von Batakie
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    Dann tippe ich auf Habicht...kannst ja mal schauen ob igendwo Federn rumliegen.

    Viel Glück!

  9. #9
    Avatar von melachi
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    die Stelle ist wie gesagt eigentlich recht typisch für eine Henne, die dem Hahn dort die Federn auszupft. Das passiert meist, wenn die Tiere auf den Stangen sitzen, und ist daher schwer zu beobachten. Schau doch mal, ob immer dieselbe Henne neben dem Hahn sitzt, und ob du sie nicht doch mal an den Federn zuppeln siehst. Bei mir ist das aufgetreten, nachdem die Tiere längere Zeit wegen der Stallpflicht (Vogelgrippe) in einem kleinen Gehege zubringen mußten und die übliche Freiheit sehr vermissten und sich langweilten.

  10. #10
    Ei-like ! Avatar von ~Lucille~
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    Ich bin da total bei melachi, auch schliesse ich die Wurmkur, sowie einen Raubvogelangriff aus.
    Ich habe selber auch Sulmtaler und hatte genau das selbe Problem.

    Eine Henne immer am Hals kahl, später dann auch der Hahn.
    Das sah genauso aus, wie bei deinem Hahn.
    Keine erkennbaren Anzeichen für irgendeinen Mangel und auch ich dachte erst an eine Jugend-/Halsmauser.
    Nachdem dies aber nicht besser wurde, war ich auch etwas ratlos.

    Ich habe mich auch monatelang gewundert, bin auch viel bei den Hühnern und ich habe schlussendlich nach langer Zeit und intensivem Beobachten die Übeltäterin gefunden.
    Es war tatsächlich eine meiner Althennen, die sowohl der Kollegin, als auch dem Hahn (meist Abends/Nachts auf der Stange) die Federn auszupfte und fraß, wie es Batakie auch oben schon erwähnte.
    Ich füttere sehr ausgewogen, habe aber daraufhin trotzdem noch mal alles probiert, was an gängigen Methoden gegen Federfressen bekannt ist.
    Nichts half und es war auch nur diese eine spezielle Henne.
    Als sie dann auch noch tagsüber anfing den anderen Hennen die Federn zu picken war für mich der Ofen dann aus.
    Sie ist im übrigen schon immer etwas auffällig gewesen, meckerte sehr viel, stiftete viel Unruhe usw...
    Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen die Henne zu schlachten.
    Seitdem ist Ruhe, die Federn wachsen jetzt nach der Mauser wieder schön nach und es ist viel mehr Ruhe in der Truppe.

    Wenn du die Möglichkeit hast die Kamera mal Nachts im Stall laufen zu lassen, mach das ruhig mal.
    Ich bin ziehmlich sicher, dass du die "Täterin" schnell entlarven wirst.
    Denn genau das, was du beschreibst (leicht rötliche und offene Stellen) sind ganz typische Anzeichen.
    Bei einer normalen Mauser haben die Tiere keine offenen Stellen, das sieht wirklich anders aus.
    Geändert von ~Lucille~ (06.11.2019 um 20:50 Uhr)
    1,5 Kraienköppe silberhalsig, 0,3 Sulmtaler weizenfarbig, 0,2 Wyandotten SSG, 0,3 Wyandotten GSG,
    0,4 Marans SK, 0,1 franz. Marans, 0,1 Bresse Gauloise schwarz, 1,1 Cream Legbar, 0,2 Kämpfermixe


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